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DER
MAGYARISCHEN SPRACHE
GENETISCH
AUS CHINESISCHEN WÜKZELN UND STÄMMEN
EBKLABT VON
LUDWIG PODHORSZKY.
PARIS, 1877.
VERLAG VON MAISONNEUVE ET Cll
15 QUAI VOLTAIRE lő.
Einleitung
Bevor ich an die Analyse der magyarischen mit h an-
lautenden Wörter gehe, stelle ich zur leichteren Uebersicht in
einer Tafel die EntwickeluDg" sämmtlicher chinesischen Ab-
stammungen aus langen und kurzen Wurzeln dar, zur Evidenz,
ob und dass die Wurzel- und Stammbildung' der magyarischen
Sprache genetisch und phonetisch der chinesischen gleich sei.
In der Mandarin-Spracli e siud sowohl die langen als die
kurzen Wurzeln sämmtlicli vocalisch auslautend, in den Pro-
vinzen jedoch werden die kurzen Wurzeln mit apocopirten
p, k, t, r, «-Consonanten beschwert, wodurch kurze Stämme
entstehen, die erst den Weg zur Vergleich ung- mit den turani-
schen Sprachen anbahnen, indem aus fä fakad, aus kä kap,
aus mä mar, aus hä Imr^P, aus pä pat", aus mi miz wird.
Wir werden die Bedeutimg der StammbilduDgen langer
und kurzer Wurzeln hernach begründen.
ft
# 1
f
^^MM *J ■■■■ •
Vergleichende Tabelle der mit h anlautenden kalmnek'sehen
Wurzeln und Stämme.
1. ha. 一 M, ha, hu, schreien, oder h", Rachen aufspannen,
hja 嚼, lachen.
hdj-kirahu, husten, hae 咳, schreien, lachen.
hdl-aklahu, stöhnen, han fj)^, schreien.
häng, Laut, häng und magyar, hang.
2. ha. ― häh-ar, die Nase, hjä ^J^, caot. liäp,
här-amu, tíuchen. hjä cor. här 飾, vorläumdeu.
3. hó, — - Jio-l, Kehle, how P0|, Kehle (Paloe ow-ol),
hö-r und hú-r, Gei«^e.
hór-hu, lügen.
höm-og, sich verstellen.
4. hÖ. — hong-ho, Glocke, ho cor. hor-harang,
höh -lohn, v^erleumdeu. ho magyar, caut. hÖp p^, ver-
leumden.
5. hür, Geige.
6. Md-al, Lüge.
Diese Tafel, welche meinem genetischen Systeme der chi-
nesischen Sprache entnommen ist, stellt die mit h anlautenden
langen und kurzen Wurzeln sammt ihren Abstammungen dar.
Eine eingehende Vergleichung dieser Tafel mit den mag-y ari-
schen Wortformen bietet uns folgende Analogien :
1. Die chinesischen, mit langem Vocal auslautenden Wur-
zeln, sind mit den magyarischen identisch. Es gibt keine lange
Wurzel in beiden Sprachen, die auf einen Consonanten aus-
lautete. Was darnach schiene, ist entweder bereits ein Stamm,
oder ein zusammengesetztes Wort. Vergleiche táv ^^, das aus
der Wurzel tä mit dem Stam mformativ vé, va gebildet
und zu einer Silbe crasirt wurde, so ist hős ein zusammen-
gesetztes Wort, das aus hő 照 heiss, figürlich, patriotisch und
士 seht Krieger, zum magyarischen hős, Held zusammenge-
zogen ward.
2. Die chinesischen, gleichbedeutenden kurzen Wurzeln,
lauten in der Schriftsprache gleichfalls vocalisch aus, in den
Provinzial-Dialecten jedoch erscheinen sie sämmtlich, nebst der
Kürze des Vocals, mit einem Stamm - Consonanten beschwert,
der in Canton vorzugsweise t, in Hokkjen k und p, in der ja-
*
— 4 —
panisch-chinesißchen Mundart aber s ist, alles Reste von meist
bedeutenden Pronominal "Stämmen , die in der tibetanischen
Sprache noch ihren ursprüD glichen Vocal bewahrt haben.
Das Vorkommen von laogen und kurzen Wurzeln in der
chinesischen Sprache ist eioe über alle Zweifel erhabene That-
sache. Damit sie jctloch einer vernünftigen Begründung nicht
entbehre, will ich meine Meinung über diese abnorm scheinende
Erscheinung entwickeln.
Es ist eine historisch bewährte Erfahrung, (lass die Spra-
chen, je entfernter von Centrai-Punkten der Staatsmacht und
Cultur gelegen, um so hartnäckiger ihre Urformen bewahren;
es sind ungeahnte Phänomene durch Erforschung von Dialec-
ten ans Licht getreten, die durch die, einen starken Detritus
erlittenen Ilofsprachen nimmer erklärt werden könnten. Wir
wollen demnach die Pro vinzial-Dial ecte China's 一 so weit sie
uns bekannt sind 一 als die ursprünglicheren zur Massregel
annehmen, und ihre durchaus mit Stammexponenten behaftete
kurze Stammform, als die normale annehmen, wie sie Cadwell
für die dravidischen Sprachen ebenfalls aunimmt. Nur müssen
wir dagegen protestiren, wenn er sie in dieser Form nach als
Kadicale gelten lässt, da
1. ihre (p, k, t, r, sj Exponenten als selbststäodige, be-
deutende, in der tibetanischen Sprache noch nicht apocopirte,
und deswegen von der Wurzel noch immer ablösbare ProDO-
minal -Elemente zu erweisen sind ;
2. Weil Wurzel Wörter oft Dach den Dialecten mit ver-
schiedenen Exponenten vorkommcD, die man daun für eben
80 viele Wurzelworte annehmen müsste, während sie doch nur
einer einzigen entsprechen.
Wir müssen demnach die iu der Schriftsprache vor-
kommenden, auf kurzen Vocal auslauten den Wurzeln durch
einen Detritus der Provin zial-S tam m-Expon eo tea erklären : sie
sind dann nur scheinbar Wurzeln, da sie aus Stämmen ab-
geschliffen sind und dies leitet uns auf die Erklärung ihrer
Vocalkürze, die aus dem langen Wurzelvocal, ebén durch An-
hängen von schweren Exponenten, das Gleichgewicht der Laut-
gruppe durch Kürzung des Vocals herstellte; der harte Con-
sonant (]), k, t) ersetzte durch seine specifische Schwere die
Quantität des Wurzel -Vocals, indem er, nebst Verlust seines
— 5 —
Accents und Selbstlautes mit der Wurzel zu einer Silbe ver-
schmolz.
Es sollte demnach nur von langen Wurzeln die Rede sein,
die kurze Wurzel wäre schon ein ihres Exponenten durch
Detritus beraubter Stamm 一 der eben, weil Stamm 一 einer
ferneren Derivation durch Guna 也 jé und Vridhi vé^ ent-
behrt.
Da die Zeichensprache der Chinesen bereits über drei-
tausend Jahre hinausgreift, so folgt hieraus, dass der Stamm-
detritus der kurzen Wurzeln bereits vor dieser Periode ein-
getreten und vollendet war, und zweiten &, dass die Provinzial-
Dialecte trotz der Schrift und der Zeit, diese S tarn mexponen ten
zu bewahren die Energie besassen.
3. Wir sehen, dass die Abstammungen der langen Wur-
zeln durch alle Vocal-Register, folgende Exponenten annehmen:
j, V, n (in älterer Sprache m) und ng: so in vorstehender Tafel
die Wurzel hd zu hd-j , h(i-v, hn-m, hd-n und ha-iig wird. Dieser
phonetischen Stamm bildung' entspricht die magyarisch gleich-
lautende Wurzelentwickelung.
Da die ursprüngliche Form dieser Exponenten ja 也, va
ve^ 'Ä, na 穷 [J und a"g, yang 樣 gewesen und in dieser vollen
Gestalt in der tibetanischen Sprache zweisilbige Stämme bildet,
so ist die gemeinsame Apoeopation dieser Stainmexponenten
in der chinesischen uud magyarischen Sprache ein fernerer
Beleg ihrer analog-en ÖtammbilduDg.
In der Sucht zwei bedeutende Silben in einen Stamm zu
crasiren, geht die mag*yarische Sprache noch weiter als die
chinesische, da sie statt der chinesischen zweisilbigen 麥 乞
na-ki, 裡 na-U, 何 裡 ho-U, ho-j und 何 以 und hó-jil
Flexion ssuflixe, nah, mil, hol, hogy, apocopirte Formen aufweist.
5. Beide Sprachen entbehren binomer, d. h. mit zwei
Consonanten anlautender Wurzeln. Dieser Vorzug der Klarheit
vor den arischen Sprachen ist nicht hoch genug anzuschlagen^
da es eine der schwersten Aufgaben in der Etymologie dieser
Sprachen ist, diese Zusammenrottungen von anlautenden Con-
sonanten in ihre primitiven Bestandtheile aufzulösen. Cfr. dav.
smrt, der Tod, englisch smart und das deutsche Schmerz , das
celtisch-französische marrir, das Sanscrit mri und endlich mär,
das dem chinesischen mö mit dem corean. r Stammexponenten
— 6 —
entspricht. Das anlautende s und das anlautende t sind hienach
nicht radical.
6. Die Ent Wickelung der Wurzel durch die gesammte
Vocal scala, mit den natürlich sich ergebenden Sinn - Nuancen.
7. So gewinnen wir aus langen Wurzeln folgende Stämme:
há, háj, háv, hdn, háng, aus kurzen Wurzeln aber ha, hän, häng,
häp, hak, hat, här, has, alle anderen, wie immer sonst lautende
Formen sind, trotz ihrer einsilbigen Erschein ung, keine Stanim-
bilduDgeD, sondern als Zusammensetzungen zu betrachten und
als solche zu analisiren. So ist hos der Held, linr die 8aite,
zusammengesetzt aus hő 菊、 heiss und patriotisch und 士 sdd
der Krieger, zu hős crasirt, wie hn ^pj harmonisch und
li-ri, magyarisch ér, Ader zu hár, die harmonische Ader ― die
Saite, zusammengezogen ist. (Ifár heisst im Mongolischen eine
dreisaitige Geige.)
lieber die Bedeutung der Stammforniatiye.
I. Die Stamm formative der langen Wurzeln.
1. 1 ist ein Detritus von jé 也, das als sein und thun
bedeutendes Zeitwort der Wurzel, welche noch als solche in-
different zwischen Substantiv und Verb schweben mag-, eine
anregende, belebende, also verbale Eigenschaft mittheilt. (I n-
activa.)
(Siehe in der Erklärung der Suffixe die Function des
Hilfswortes je, als Conjunctiv und Imperativ bildend.) (Slui shdj,
ta táj, sza száj,)
2. Vél wird in Zusammensetzung' zu v verkürzt, dem
in der tibetanischen Sprache va, (Wurzel des magyar, van,
való und des chinesischen van und hwan entspricht, durch
seine volle Form erweisend, dass im Chinesischen das v eben-
falls eine apocopirte Aufügung- ist (ta tdv, ha hav, sza szav).
Wir mögen diese zwei ersten chinesisch - magyarischen
Stammbildungen mit Guna und Vriddhi bezeichnen, ohne ihnen
eine weitere oder nähere Analogie mit dem Arischen zu vin-
diziren.
3. N ist ein Detritus von na 穷 |5, dessen volle Form im
Tibetanischen na auch als Stain informativ erscheint. Na als
一 7 —
demonstratives Pronom verleiht der Wurzel eine concrete, bei-
nahe persönliche Gestaltung. Die chinesische Sprache hatte
einstens auch m zum Stammexponenten, der sich nur noch in
den Dialecten erhalten hat; im Tibetanischen linden wir noch
l und m als stammbildend ; das chinesische san z. B. ent-
spricht sonach den tibetaoischen und magyarischen szdnij szán
und szál Stämmen.
(Ueber die Verwendung des na 寿 [J und naj 乃 als Con-
ditionalsuffix im Chinesischen, Magyarischen und Tibetanischen,
siehe die Erklärung der Suffixe.)
4. Ng Stam niexponent findet sich im Mandsha noch in
seiner vollen Participial-Form anga, das den arischen ang and
Participial-Formen lautlich verwandt scheint; dies ng ist ein
Detritus vom ang yang ^| Stamme, der bilden, formiren,
machen bedeutet. Im Magyarischen behält der primitive Laut
bald seinen gutturalen Klang, hang, dong, zeng, bald lässt er
ihn zu ny erweichen, so dass das chinesische lang ^[J die Braut,
im Magyarischen zu Ián !,, Jungfrau wird.
II. Verbalformative.
(Hülfs-Verben.)
Es gibt in der chinesischen Sprache vier Hilfs-Zeitwörter,
um von anderen, die in der magyarischen Sprache keine Ana-
logie haben, zu schweigen, die, wegen der Einsilbigkeit der
chinesischen Schreibweise mit den Wurzeln oder Stämmen
nicht in einen Wortkörper verwachsen könnend, ihre primitive
Bedeutung bewahrten, um inactiv (oder causativ) auf die mit
ihnen in Kapport stehenden Wurzeln oder Stämme einzuwirken.
Diese Selbstständigkeit befähigt uns ihre Analoga, die
im Magyarischen mit dem Wortkörper verwachsen sind, zu
deuten, die sonst schwer zu deuten wären, da sie auch im
Japanischen mit den Wurzeln oder Stämmen zu einem Worte
coalesciren.
Diese inactiven Hülfsverba sind 以 i, 打 ta (te), Ii 吏
und shi 以, welche im Chinesischen sämmtlich den Verben
präfigirt werden, während sie im Tibetanischen und Magyari-
schen alle der Verbal -Wurzel oder dem Stamme suffigirt er-
scheinen. (So tinden wir sie in tan-i-t, tan-ul, ker-es, im Chine-
— 8 —
sißclieii aW prätigirt io t-tan-ta, (以 炎 打) lí-tan, 炎
»Id'kjr 梭 詰 íkle im cor. kerj.
Von diesen ist 以 i das ausgebreitetste Hülfsverbum,
cUu^ ausser den cbinesisch-tiiranißchen Sprachen sich durch deren
Eijttflusß, besonders in dem Celtischen so festgesetzt hat, dass
eß z. B. im Bretonischen kein Zeitwort ohne präfixiv-inactive
a, e, i vorkommt. Aus dem Celtischen hat es sich sogar im
Küglischen eine Geltung zu verschaffen gewusst, wo es den
euglischen Wendungen, wie I am a going, he went a hunting,
eine im Deutschen nicht wiederzugebende Kraft verleiht.
1. Die Bedeutung von 以 ist nützen, benützen, im Ma-
gyarischen bildet es objective Verba wie tan-it, im Gegen satze
jLuit den subjectiven, tanul; es wird jedoch nicht allein, wie im
diiaesischen^ sondern stets mit dem 打 ta Hülfsverbum, zu-
BHiiiuiengezogen in ü gebraucht, wodurch es eine doppeltransi-
tive Kraft erlangt: tanít ist also analitisch tan-i-ta 打,
Verba wie szer-et haben blos das zweite Hülfs verbum ta zur
Activbildung; sie (corean. ser) lieben, ; 打, = szer-ta =
Maj^yar. szeret,
2. 打 Ta das zweitwichtige chinesische Hülfsverbiim,
welche» aus indifFerenten Wurzeln subjective Zeitwörter, aus
feubjectiven Verben active , aus diesen aber causative und
paHHive bildet, in derselben Gradation wie im Magyarischen,
tan -", taníttat, taníttatik,
(ím Magyarischen ist eigentlich te Japan, te Hand)
iJie Jnactivforni, aus welcher durch 使 sze, tesz er thut, handelt
enlHtcht.)
7'" 'iHt nur ein harinouischer (parallel) Exponent des be-
deutenden te.
3. L Exponent ist ein Detritus von U 吏, dessen iirsprüng-
lidic Bcdeutuiifr Bote, Hoiiiiitoj-, und als solcher handeln,
es zum HülÍHVíjrbuiii "Iwjii Wiihigt. Er tritt au magyariscfie
hinge Wurzeln, wi" — cJiinííHiHch Flügel, unmittelbar damit
verwiichHcnd an, tfzS ili^i^-t uml an S Ulm ine sz^H Wind, szeM
liat Wind, l.uit, aziv Wnvxj nzic-d er liebt, ének (音 in, yin
Ton) (Icöaűg, éuilc-d, tjond-ol, law id.
4. S, «z, z üiiiii I><itiitu« iifiil MíMliíil-Exponenten von chi-
nesischen Hülfßverbeu M 仕 川 ,,, hzh 司 Diener und 仕
Beamter und txh solchcj- das Amt vcn ichtcn, welclie im Japáni-
— 9 ―—
sehen suffigirt activa Verba bilden gleich dem Magyarischen
kér - es , szer-ez,
SM und szí sind im Magyarischen beliebte Substantiv-
und Adj ectiv - Formative , die ausser geistiger Categorie , sich
auch auf niedrige Stufen des Dienstes erstrecken, z. B. rnüv-es
und müv-ésZj juh-ász, mer-ész, ok-os, vör-ös.
Wir erwähnen und analisiren hier blos diejenigen Stammbildungen,
welche mit der Flexion in nächster Berührung stehen. Ein eigenes Capitel
wird die Wortformative enthalten und erklären.
Erklärung der Exponenten der aus kurzen, chinesischen
Wiirzelu gebildeten Stämme.
Die Stammexponenten der chinesischen kurzen Wurzeln.
Wir finden in der chinesischen Schriftsprache ausser äii
und äng keine weiteren Stammexponenten. Deren Bedeutung
ist dieselbe, wie wir sie bei (in und äng erklärt haben.
In den Provinzen jedoch sehen wir die kurzen Wurzeln mit
auslautenden jp, k, t, r, s behaftet, die ursprüng^lich aus den be-
deutenden Hülfsverben j 巴 jp", ke(l), 打 ta, 吏 U und sM,
si, zi oder aus gleichlautenden pi, 其 ki, 他 ta, 兒 i öl und
此 tzi, slii, sze, tsze Pronominal -Wurzeln entstanden sind.
Wir haben von diesen bereits ke, 打 ta, 吏 Ii und
sze als profixive Hülfsverba g'eselien, es bleibt blos das active
pa sammt der Passiven- Variante pt zu erklären übrig.
Indem die Provinzial - Dialecte die obgenannten, in der
Schriftsprache als präfixiv geltenden Hülfsverba suffigirten, und
solche mit der vocalisch auslautenden Wurzel zu einem Wort-
Stamme verbanden, machten sie einen umwälzenden Schritt in
der Sprache, wie wir einen analogen in der ägyptischen Sprache
kennen, die auch aus einer prätixiven zu einer suffixiven sich
gestaltete, derselbe Vorgang muss in allen verwandten Sprachen
stattgefunden haben, wie es die tibetanische, dravidische und
überhaupt alle turanischen Sprachen bekunden. Die Schrift-
sprache selbst ward durch ihr starres System behindert, die
versteinerten Lautzeichen zum Ausdruck neuer Tongruppen
zu verwenden, das heisst, da sie für pa und Ida 加 z. B.
eigene Zeichen besass, war sie nicht im Stande den Laut, der
— 10 —
aus der Verbindung dieser zwei Wurzeln entstanden^ und statt
zweisilbig, keorpa zu lauten, in den Provinzen zu einem kap'-
Stamme zusammengezogen wurde, durch ihre alten Hiero-
glyphen wiederzugeben. Sie hätte entweder eine neue Reihe
von Zeichen schaffen müssen, oder wie die japanische^ eine
lautreichere syllabische Schrift erfinden müssen.
1. Fa mit der passiven Variante ])i ^^, bedeutet für
sich fassen^ ergreifen, wie es noch heute von den französischen
Meistern übersetzt wird, deren Anführer Julien die Natur der
Hülföverbas nicht erkennend, es für ein blosses Zeichen eines
nachfolgenden Accusatives annahm. Es bildet active Verba,
wie 以 i und wir bemerken diese Verbal kraft selbst in den
suffigirten Verbal - Stäinmcü, wo es in kä, lö zu käp, lÖp ver-
wachsen erscheint.
Der Stamiiiexponent p in Substantiven entspricht dem
pronominalen 彼 pi dieser, so wird sie, nie, in Hokkjen zu
dep, niep, im Mag^yarischen zu szép, nép,
2. Der Stammexponent k ist vom Hülfsverbum ke
apocopirt, bei Substantiven aber vom Relativ-Fürworte 其 ki
entnommen. Das chinesische ke verwuchs in der Schriftsprache
zwar nicht mit der vorhergehenden Wurzel , wird aber dem
Hauptverba suffigii't, eine Ausnahme von der sonst prätigiren-
den Natur der Hilfsverba bildend. Verbales k sehen wir in lö-k,
bö-ky substantivisches in ék, mg, lélek.
Ist von den präiixiven Hülfsverbcn, als solchen eine Spur
im Magyarischen wahrnehmbar?
Vom 以 i glaube ich in i-té-l eine alterthtimliche Form
zu sehen, dessen Wurzel té 提, der Richter und mit dem llülfs-
verba 以 i das Vei'ba richten bedeutet. L ist 吏 U, apocopir •
ter Stam niexponent und als solcher nicht zur Wurzel gehörend.
In ta-lS finden, scheint mir ta 打 auch Hülfsverb zu sein,
da lä Wuizel im sich linclen, mit ta 打 aber actives Zeit-
wort bildet. Dies wird wahrscheinlicher durch das gleich-
lautende; hochtönende le-l linden, das auch ohne Vorschlag
dem ta-lál äquivalent ist.
Ist in bá-tor, ha = pa jjj^ das Hülfswort enthalten ? da
tow ^1 = tor von sich schon den Krieger bedeutet?
Dies sind jedoch blosse Andeutungen und wollen für
Nichts mehr gelten.
— 11 —
H.
Hab
Fluth
Habar
sprudeln,
schnell
sprechen
Háború
Krieg
Habzsi
gierig
易
袍
Hiá, in CautOD häp, Fluthen, Wogen.
Hó, Fl 議.
Hiä, in Canton häp, schwätzen. Habog,
stottern, ist derselbe Stainni mit dem fre-
qiientativen ki ^ß, dessen oxyphone Form
HÖ-|jáO, ist ein zusainmeugesetztes Wort,
dessen erstes Element hö werfen, schleudern,
(las zweite páo einst die Steinschleuder, heute
aber die Ktiuone bedeutet. Nach den Laut-
weclisel-Kegeln, welche in Zusammensetzun-
gen walten, werden die Tenues im Japani-
schen ohne Ausnahme in Medias verwandelt.
Dieser Wandel ist zugleich ein Beleg, dass
das Wort ein zusammengesetztes ist: so hier
Lora statt poru; der Auslaut ao wird im
Mongol - Magyarischen zu al-ar , wie um-
gekehrt im Paloczer Dialect.
Das magyarische horu (wie derü), ist alter-
thümlicher, als die einsilbige chinesische Form
pao, und auf die Krieg^ssitto beider Völker,
die im hohen Alter sich der Catapulte be-
dieuton, ein neues Licht werfend.
Wie von der Steinschleuder háború, der
Krieg, so entstand auch das deutsche , Krieg*
von der Kurbel derselben Maschine, die
Krieg- und Kricke hiess, und noch heute bei
den deutsclien Communen in Italien so heisst.
Die Siebcnbürger Sachsen kennen ,Ki'ieg;<
nicht, da sie vor Eründimg dieses Wortes
ausgewandert.
Híá-SChí, in Canton häp-schi ; kiä bedeutet
ziisani iiienraffen , aufhäufen, seht aber ist eine
Endung, welche den Mann, deu Beamten kenn-
zeichnet, gleich der Endiiug ar, er, türkisch , |,
er, welche concrete Hauptwörter bildet.
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— 13 —
亥
旦
核
打
論
那 demonstr. Fürwort oder naj, 乃, seiend
一 beide in eine Silbe coalescirt.
Háj und ki-háj 氣 海, bedeutet Niereu-
Fett. Die chinesischen Zeichen sind hier blos
phonetisch, da deren primitive Bedeutuug
Luft und Meer bezeichnet. Das magyarische
háj als Nieren-Fett an sich selbst, erklärt
hier das Chinesische.
Haj-tan.
亥 Haj ist in der chinesischen Sprache
ein altes astronomisches Zeichen, das (gleich
dem finnischen koj) an sich selbst die Mor-
genrötho bedeutet.
Tan 旦, als zusammengesetzt im Magyari-
schen zu dan regelrecht erweicht, bedeutet
im Chinesischen ebenfalls Morgenröthe und
den Gott der Morgenröthe , so dass wir in
liaj'dan zwei Synonyme haben. Wie dies
Wort zur Bezeichnung von, ,vor Zeiten, ehe-
dem^ gebraucht werden konnte, das zeigt
uns die Analogie von reg Morgen, régi wei-
land {wliilom engl.), kora früh und kor Alter.
Haj-ta ist im Gegensatz zum subjectiven
haj-lik es biegt sich, es neigt sich, ein ob-
jectives Zeitwort, dessen transitive Kraft
aus dem gunirten haj 才表 Stamme, durch
das inactive 打 ta Ilülfswort vermittelt wird.
Im Magyarischen verschmolz das Hülfswort
mit dem Stamme, im Chinesischen mussten
die zwei Elemente mit zwei Zeichen ge-
schrieben werden.
Haj-lun, das obige liaj, Stammwort, das
Trieb, Bewegung, Neigung- bedeutet, haben
wir hier mit ^j^j" lun, altchinesisch hm, lern
zu einem abstracten Substantive gebildet.
Da im Chinesischen lun und lien soviel heisst
als Discussion, Debatte, Berathung, so ent-
spricht der Begriff dieser Bildung dem ro-
Háj
Scbmeer
Hajdan
vor Zftiteo
Hajlam
Neigung",
Liebe
míiDÍscheu -ment und -mente, Aam germanischen
mood, doom -thum, -heit, welche den arischen
Themen eine geistige Eigenschaft aufügend,
analog abstracte Nomina schaffen. Dies ist
das Etymon des magyarischen lom, lem in
fejdelem, hiralom und hirodalom.
Haj, bedeutet im Chinesischen das Meer,
als Repräsentant der iu dem Stamme ent-
halteneu Bewegung; hieraus mag das ma-
gyarische haj-ó das Schiff stammen , sei es
als ein Sce-scliiff, sei es, dass es aus dem-
selben Äay-Stamme, als das bewegliche, mit
dem Participial o gebildet wurde.
Han und kan, bedeuten beide den Fisch
in der chinesischen Sprache, es sind Stämme,
mit na suffixem Fürwort gebildet, deren
Wurzel gleichfalls Bewegung bedeutet. Dies
n apocopirt, entspricht den magyarischen
und tibetanischen Stämmen auf n, aber auch
auf m und l. (Akad. han, hol Fisch.)
Das lapponische queh und das finnische
kala sind alterthümlichere Formen, welche
die volle Stammform la-le bewahrt haben,
die im Magyarischen und Chinesischen zu
hal und han abgestossen erscheint.
Han, schlaft, schnarcht, wie weiter unten
hung gleich dem magyarischen húny , das
ebenfalls schlafen und entschlafen bedeutet.
(N chinesisch entspricht dem magyarischen
Stammexponenten l.)
Ha und Hva, Wurzel, die eigentlich die
Metamorphose bedeutet, wird euphemistisch
für den Tod gebraucht.
(Vergleiche das esthnische hol und hala,
das Fieber und der Tod.)
Hao entspricht, nach der Palóczer Mund-
art dem magyarischen hall, im Chinesischen
bedeutet hao sowohl das Ohr, als das Hören.
一 15 一
Halom
Hügel
Háló
Netz
Halvány
bleich
Hám
早
Halad
fort-
kommeu
Hamar
geschwind
Hamis
falsch
Hámlik
sich
schälen,
sich
schuppen
Hang
Stimme
Hány
wie viel
Hány
speien
銜
咸
假
甲
咸
m
也
Han, bedeutet wie gän 发, einen Hügel.
Hán, das Netz, ist im Chinesischen in eine
Silbe, aus han-o contrahirt, das magyarische
ist alterthümlicher.
Siehe die Etymologie von hol sterben.
Hán, früher hám, wie auch das härtere
han-táo (magyarisch kan-tár), bedeutet eigent-
lich deu Zügel, das Leitseil, tao = tár j^.
heisst regieren, leiten.
Han, heisst im Chinesischen fliegen, fort-
kommen ; ad ist ioactives Hülfswort 打 fa,
das aus han Flug, Flügel, fliegen bildet.
Han, Adverb, schnell, geschwind ;
Ar wie ul 而, ist Adverbialformativ.
Hia und kia, falsch, woraus die Stämme
女千 Mán und kién entstand en ; die dem
magyarischen ham entsprechen.
士 Schi ist eine concrete Haupt- und
Nebenwortbildung, Mann, gleich er, 乂 im
Türkischen.
Hia, Schale, woraus der Stamm han und
hám, welcher mit Ii 吏 Hülfsverbum zum
Zeitworte wurde ; ik ist das relative Prono-
men 其, das sich auf Personen und Sachen
gleichfalls beziehen kann.
Hang, bedeutet Stimme und Ton, es sind
participiale - Stämme, die aus der Wurzel
ha und yang , bilden, formen , entstanden
sind.
Hán, bedeutet Zahl und zählig, das mit dem
Quantitäts-Exponenten mfi jj^ = gross, also
eigentlich lidn-nyi wie grosse Zahl? bedeutet.
Hán und hán-je, bedeutet speien; der Stamm
hán floss mit dem Substantiv- Verbum 也 je
zusammen und erweichte sich zu hány*
Han -ti ist im Magyarischen zu einem
Stamme zusainmen^ezojä^en , han bedeutet
Pflii^land, ti aber Erde, also ein bebautes
Land.
Han, im Chinesischen Wiisser mit Koth
gemengt, Morast. Hmi-ság, Moor am Neu-
siedlersee.
Siehe oben Hámlik, woraus ersichtlich, dass
der St«nnin im Mag'yarischeu han und harn,
wie im Alt- und Neu-Chinesischen ist.
HÖ, im Coreanisclien hör, bcfleutet eigent-
lich kochen, sieden und nur figürlich zürnen.
Ö und gö 惡, in Corea or, gíh', ist blos
als Zorn üblich,
HÖ, ill Corea hör, bedeutet den Iluud, das
heisst den Boisser (BuUenbeisser).
Hwä, im Ooreiinischen hur 滑, heisst
beissen, nagen.
Hio, in Coroa hör, här, schrillender Laut,
der Auslaut ang ist das Mandschu participiale
anga, chinesisch jang >j||^ das formen und
bilden bedeutet.
Hiä, in Corea här, bedeutet vergewaltigen.
HÖ, in Coroa hör, so viel als beissen. Ver-
gleiche das lapp. harre und das schwedische
harr, Corregonus pisds, also der bissige Fisch,
Wels. Cza> chafj.
Hié, in Corea her, Erscheinung des Was-
sers ;
Mat und ma 瑪, Wasser.
HÖ, in Corea Mr, gellender Laut, shan,
shiny von scha Stimme 暖 (gleich sä P 册
Laut).
N, Detritus von nai 乃, Hülfsverba sein,
haben.
17 一
Has
Bauch
腹
Hasít
spalten
Hasáb
Scheibe
Hát
Rücken,
Rust
Hat
wirken,
dringen
I 可析
勘
Fuh, entspricht eher dem magyarischen
pöh, da/, p, h unter sich wechseln, besonders
im Japanischen, wo nach gewissen Regeln
p z\x f und dies zu h erweicht wird. So
würde püh zu fuh und dies zu huh, dessen
Stammexponent im Japanischen gerne zu
Sibillanten schmilzt.
Ho-tschi.
Ho-tschi. ] Das tibetanische schag-va gibt
Ho-ShaO. >den Fingerzeig, dass ha-sdb,
Schag-va. j ha -sít ein zusammengesetztes
Wort ist, dessen Idee im zweiten Gliede
der Composition liegt.
Wie schag, bedeutet auch das chinesische
schao ij^ eine Holzscheibe, ein Ruder, so,
dass man mit grösster Wahrscheinlichkeit
auch, in sab und »i-t die Idee des Spaltens
sucht, umsomehr als tsdit und tschi im Chi-
nesischen spalten bedeutet.
Ho ist also in ha-8Ü, hasáb als Cau-
sautiv zu erklären.
Ho kann übrigens auch als Synonym mit
schao angenommen werden, da ho auch
hauen und spalten bedeutet.
Hié, in Canton hat, bedeutet eigentlich
Oberfläche, Haupt und nur als das Obere
bei den Thieren, den Rücken.
Vergleiche die Ausdrücke im Magyari-
schen a kéz feje, a láb feje, das Haupt der
Hand; des Fusses, die eher den Rücken be-
deuten müssten.
Hiá, in Canton hat, bedeutet im Chinesi-
scheu sich bestreben, wirken, es entspricht
der langen Wurzel 可 hö, die präfixiv im
Chinesischen, suffixiv im Magyarischen ist,
szól'hat, ir-hat er kann, mag sprechen,
schreiben.
2
— 18 —
Havas
Alpe,
Schnee-
berg
Haza
Heimath,
Vaterland
Hazug
Hajnal
嫡
oder
皓
und
假
Hav heisst weiss, glänzend, wie hav 晚
das weisse Licht um die Sonne und den
Mond, es sind Vriddhi-Formationen von hó
(Schnee und Weiss) Wurzel , das der Ma-
gyaré lieber von der blendenden Weisse, als
von hü, hideg, der Idee der Kälte gebildet
haben mag. Dies beweist auch die chi-
nesische Detínition der Alpen, die er mit
山 白 schan-pih die Weisse der Berge er-
klärt.
Der gewöhnliche Name des Schnees in
China ist sitiié, das in Corea suÖ7、 ge-
sprochen wird und mit dem magyarischen
8ZÓT streuen, in Flocken fallen verwandt ist.
Hao 暴 heisst im Chinesischen -wirklich
Vliess, Flocke.
Hia-80, bedeutet den Ort der Ansiedlung*,
wie kia-so 家 所 die Heimath.
Hia und kia bedeutet auch säen, das
Feld anbauen , wie auch heiraten (hdza-
所 So und tibetanisch Sa, ist das Land,
der Ort, so dass haza das Land der Ansied-
lung, des Anbaues, der Wohnung und der
Familie bedeutet.
Za im zusammengesetzten Worte ist rich-
tig aus sa geschwächt und hiedurch eben
als zusammengesetztes Wort erkennbar.
Hia und kia war die Wurzel in hamis
falsch, lügen zum Stamme han, ham ge-
steigert ; hier ist dieselbe Wurzel mit den
Synonymen sä, so, süh :j^, falsch und lügen,
verbunden, mit dem Stammexponenten k, g
des Dialectes von Hokkjen.
Hai-zhi, bedeutet im Chinesischen Sonnen-
aufgang, dessen erstes Element wir bereits
in hajdan analysirt haben.
19 一
Zhi bedeutet die Sonne und wird im Nor-
den näl, nävj in Japan nitZy das im Namen
von Japan selbst aus 日 本 nitz-pun zu
nip'pun assimilirt wird, gesprochen, im Ma-
gyarischen nimmt esp, den Stammexponenten
von Hokkjen, an.
Da uns ein x für ein u zu setzen prin-
cipiell verhasst ist, so müssen wir näp aus
einer eigenen kurzen Wurzel deduciren, an-
statt die factisch reelle Permutation des zh
zu n zur Regel zu erheben. Und so finden
wir für Schein und Sonnenschein die Wur-
zel nié, in Hokkjen niép ausgesprochen, die
von näp nur als Oxyphon verschieden ist
und durch die ganze Vocalscala entwickelt
sein wird, wie wir die Idee des Scheines
in ya-7、g 易
ye
yi 易 und yi-ng
yue
yü S und yu-ng
durch alle Vocale durchgeführt finden.
Hié und kié, in Hokkjen hep, ist dem oben
analysirten hah-ar, hah-og parallel. Eg ist
ki 起 das frequentative Suffix.
Hjih, in Hokkjen heJc, schneiden, verwunden;
damit im Magyarischen aus dieser Wurzel
die Idee des Vernarbens entstehe, ist es noth-
wendig, dass es mit der Präposition be ver-
bunden werde, beheged vernarbt, d. h. die
Wunde verschwindet.
Hié, in Hokkjen liek, heisst melodisch, har-
monisch; alte Form hege; du ist aus tu
mit hege oxyphonisch gestimmt, und bedeutet
den Wohlklang musikalischer Steine, deren
Wohllaut Confucius oft und innig anpreist.
2*
一 20 ——
嶸
官
閔
Id der mongolischen Sprache bedeutet hur
die dreisaitige Geige, es ist wie mit dem
lateinischen fides, das Saiten und Geig^ aus-
drückt.
Hié, in Hokkjen hek, heg bedeutet hoch,
steil.
yé 官 heisst ein Berg; hek-ie wurde zum
hegy verschmolzen und drückt den hohen
Berg in einer Silbe aus.
Hie, in Hokkjen hek, bedeutet Stachel uud
Scorpion.
ye 也, substantives Zeitwort und demon-
stratives Pronomen.
He, bedeutet athmen, nach Luft schnappen,
hié ilj^ ist die kurze Wurzel mit demselben
Sinne. He-he ist Reduplication der Wurzel.
Z entspricht dem Hülfe worte se und she ^^,
das besonders in Japan suffigirt, denomina-
tive Zeitwörter bildet.
He, im Chinesischen, bedeutet das Stürzen,
fallen auf die Beute, was den Habicht be-
sonders charakterisirt.
yä 厭 ist synonym, mit der Bedeutung
verwunden, hauen^ erdrücken.
Hé heisst im Chinesischen decken, be-
decken, im Magyarischen ist M zur Guna
héj entwickelt, d. h. mit 也 jé, seiend, zu
einem Stamme verwachsen.
Hién aus hié-na prähistorisch zusammen-
geschrumpft, verwandt mit hiány , hany-ag,
hi-valg die alle Müsse, Müssiggang, Leere
bedeuten.
Hé-kűh, Warm-Brunnen.
Hé, im Magyarischen und Chinesischen
auch hö 响, bedeutet die physische Hitze,
ausserdem wird es figürlich für patriotisch,
Aufopferung (das auch in hős 响 士, der
Held, vorkommt) gebraucht.
Hehez
athmen
Héja
Habicht
Héla
schal, leer
Hékut
Therme
y 46
6 e
£ B
y e
H p
2 s
— 21 —
Hely
Hentes
Metzger
何
裡
Henger 目凡
Cylinder, I
Walze ' ^
Hemzseg 橘
wimmeln
Kuh, in Canton Imt, ist die Grube, Schacht,
wovon das magyarische Verbum kut-at for-
schen, eigentlich nachgraben und hit-ya der
Hund, d. h. der Forscher, der Spürhund.
Ho-Ii, entspricht im Chinesischen dem apo-
copirten magyarischen hoV , wo, d. h. welchen
Ortes ?
Ho 何, ist interrogatives Fürwort, das
auch in hoz für ho-zd, welches Land = wo?
erscheint.
Hely, ist der oxyphone Reflex des holi,
welchen Ortes ?
Li 里 als Nomen heisst ein Dorf von
fünf Häusern, eine Meile, als Suffix wird
es Ii geschrieben. (Siehe hol unten.)
Höng-Öl, das erste Stammwort bedeutet
rollen, wälzen, die kurze Wurzel ist hiüe,
in Corea hör 目承 rollen ; aus derselben Wur-
zel stammt hiüen und kiüen 旬 eine Papier-
rolle, woher das magyarische köny-v ein Buch,
einst ein Papier-Cylinder.
Hién (ältere Form hiém), häufen, sammeln,
stammt von der kurzen Wurzel 叶 hié, ein-
sammeln, vereinen.
Das zweite Element zseg ist aus 實 shíh,
nach der Regel der Composita zu zs er-
weicht, welches als Synonym füllen, sammeln
bedeutet.
Hieher gehört das lapponische hemse, das
Wirrwarr bedeutet, der aus dem Anhäufen
der Dinge oder Menschen entsteht.
Hien, heisst in China, Jemandem den Hals
abschDeiden ; der Stamm kommt von hié j^l^
schlachten, ausrotten.
Te 得, ist ein transitives Hülfsverbum, dem
magyarischen te-sz gleich, s aber ist apoco-
pirtes 土 shi, das concrete und individuale
Hauptwörter bildet. (Also ein Schläch-te-r.
— 22 —
Henye
müssig
iHere
Klee
2 Here
Drohne,
Hode
Hernyó
Raupe
傑
Hervad
welken
He, hév
Hitze
55
爲
Hien-ie. Siehe oben hanyag, müssig.
Hié, in Corea her, das üppige Anschiessen,
Blühen, Gedeihen des Grases, hier das üppige
Gras per Excellentiam.
Hié, Coreanisch her. Die magyarische zwei-
silbige Form ist die ältere. Here als Drohne
stammt aus derselben Idee wie Klee, Däm-
lich der gedeihenden Vegetation und Genera-
tion, deren Basis die Hode, zur Verviel-
föltigung der Bienen ebenso dient, wie bei
den Pflanzen die Blüthe.
Here, wird im Magyarischen für Müssig-
gänger gebraucht, dies ist wohl aus der
Epoche der Drohnen, wo sie ihre Rolle be-
reits abgespielt hatten.
HT-niu, in Corea hir-niu.
Hl, kurze Wurzel, bedeutet den Erdboden
aufwühlen und etwas verscharren, Sitte so
mancher Insecten.
JÚ und n'jú 魚, bedeutet den Wurm, hir-nyu
also den Erde wühlenden Wurm. Ju 魚, wel-
ches sonst den Fisch bedeutet, ist hier blos
ein phonetisches Zeichen, d. h. nur den Laut
ju-niu, ohne Bezug* auf Idee der Sache, an-
deutend. So finden wir es in vá-jú 娃
(magyarisch vájó) dem Bücherwurm {yd
heisst aushöhlen), jú wird mit nyu, nyü, nyö
im Magyarischen consolidirt.
Hev aus der Wurzel M, die welken, ver-
wesen bedeutet, wird durch ve' {ya har-
monisch) Hülfsverb ein Deponens, das wel-
ken, organisch verfallen , modern kenn-
zeichnet.
Hé und das hievon abstammende hév, wie
auch das identische hő 肝, das den Sonnen-
aufgang und die hiedurch sich ausbreitende
Wärme bezeichnet, sind Gemeingut beider
Sprachen.
He, Wurzel , bedeutet im Chinesischen
ruhen, rasten, 愤 M, Wurzel, bedeutet
schnarchen^ das hieraus stammende hév
heisst ruhen. ( Vergleiche pi-hen 彼 照, kenjél,
mit pt causativem Hülfsverb.)
Hé, lange Wurzel, bedeutet schütter, licht,
rar, selten, wenig.
Zag, als zusammengesetzt, ist gleich dem
erweichten säk in Canton, das für sßh
gilt, wovon das magyarische szák, szakad,
spalten, also eine Lücke bilden, abstammt.
Hi ist eine gleichbedeutende chinesische
Wurzel, wie hív 晴 Vriddhi-Stamm, der Ruf
und Beruf, Amt bezeichnet.
Hián und hién, Stamm, kam schon mehr-
fach vor, seine Wurzel ist 晴 hé, schütter,
licht. Siehe hé-zag.
Wir sehen von M, hi die Stämme héj, Mja;
hiba ist ein alterthümlicher kurzer Stamm,
dem die kurze Wurzel 歇 hie in Hokkjen
hip Qiipa, ältere Form) entspricht mit der
Bedeutung" ruhen und ruhen lassen.
Hí-tí, aus zwei langen Wurzeln im Magyari-
schen zu einer Silbe zusammengezogen, be-
deutet Uebergangsmittel.
Hi ist Weg, Passage, Furth.
D ist apocopirt von ti und als zweites
Glied der Composition zu di erweicht, dessen
Sinn, Holztreppen , Mittel zur Erreichung*
eines Ortes oder Zieles bedeutet.
Eine kurze dem d entsprechende Wurzel
ist das chinesische tje ^^, welches directe
waten, überfahr cd, passiren heisst.
Vergleiche das finnische tjetä, das dem
kurzen chinesischen Stamme tjih 迪 und
der laugen Wurzel te t 氏 entspricht, während
— 24 —
das magyarische út, Weg, der chinesischen
langen Wurzel tú entspricht.
Hié-tje, kommt in dieser Zusammensetzung'
auch im Chinesischen vor, was von einer
viel grösseren Tragweite ist, als wenn sich
die einzelnen Elemente gesondert vorfönden.
Dies ist eines der ältesten, zusammengesetz-
ten Wörter beider Sprachen, die sich nicht
zufällig später in dieser Weise verbinden
konnten.
Hié-tje, in Hokkjen hi-tek, das zweite Ele-
ment zu deg, erweicht nach Aemjin pen "^便
das heisst Lautwechsel-Gesetze.
Hie 决, kalt, ist eine Parallel-Form von
hü, aus welcher Wurzel mit 史 Ii, Hülfs-
worte, das Deponens hü-l, kalt werden, ge-
bildet wird.
Dem finnischen hi entspricht das chinesi-
sche kú 沾 soviel als hü, kalt und Eis. Das
magyarische jég ist ein zusammengesetztes
Wort bestehend aus
jé 、 《嚴, Eis und jm,
ki g^J, kalt, Frost,
jéki in jég richtig zusammengezogen, das ki
in gi erweicht und zu g apocopirt.
Hie, kurze chinesische Wurzel , wird in
den Wörterbüchern erklärt als unerschütter-
licher Glaube an die Sache, von deren Wahr-
heit wir überzeugt sind.
Hie, wird in Canton hit ausgesprochen und
ist dem . magyarischen hit, Glaube ent-
sprechend.
Die chinesischen Abstracte werden mit
dem logos entsprechenden lun und dem
aus Ii Vernunft , Princip stammenden
lién, älter liém gebildet, welche die ma-
gyarischen lom-lem (dalom, delem) erklären.
— 25 —
Hi-kí, synonyme lange Wurzeln, sind im
Magyarischen in eine Silbe zusammen-
gezogen. Die Zusammensetzung macht das
aus ki zu gi erweichte zweite Glied der Com-
position ersichtlich, das nach dem Laut-
wechsel-Gesetz Tenues in Medias erweicht.
Hin, (ältere Form Mm), bedeutet im Chi-
nesischen den Kräftigen; das aus der Wur-
zel hi j§|[, Muskel und Kraft abstammt.
Von der gemüthlichen passioneilen Seite
bedeutet Mn lieben, hoffen, aus der Wur-
zel hi 喜, die ebenfalls lieben, sehnen, hoffen
ausdrückt. Eine zu ké und kéj gesteigerte
Wurzel 妓, bedeutet Liebe und Lust, wie
wir sie in beiden Sprachen in kéjnp 妓 女
Lustdirne finden.
Hin-se, (älter Mm) und kín, khim, bedeutet
mit goldenen Fäden sticken {kin be-
deutet auch Gold, das wir im magyarischen
Idn-cs = ^ ^子, fdn-tze Goldes-Sohn = Schatz
besitzen).
Hin, stammt aus der laogen Wurzel hi 係
deren Bedeutung soviel als binden, weben,
stricken, nähen ausdrückt.
(Der magyarische Stamm köt hat sein
Aequivalent im Chinesischen kié, in Canton
kiét 結, vergleiche das finnische keträja,
magyar, ketrecz.)
Hin, (älter Mm), bedeutet im Chinesischen
einen durch innere Hitze entstandenen Haut-
aussatz, der zu wildem Fleische und Blattern
wird.
LÖ 痛, bedeutet im Chinesischen Ge-
schwür, Áss.
Hin, Moorgrimd, Morast. (Siehe die Ana-
lyse von han,)
Ár kann entweder eine concrete Substan-
tivform, oder was ich glaube, der magyari-
— 26 —
Hinta
Schaukel
Hír
Ruf
Hit
Glaube
Hitvány
俠
痃
sehe Stamm sein, der Wasser, Pluth bedeutet,
woraus ár-ad, áramlat (!) abstammen, um-
somehr, da ár ohne Einbusse seines Accent -
Zeichens seiner Selbstständigkeit mit dem
synonymen hin verbunden ist.
Heng, hung, baryphoner Stamm, bedeutet
wiegen , schaukeln , dessen Wurzel M
denselben Sinn hat.
Hieher gehört hintó, der auf Federn sich
wiegende Wagen, welcher wie kocsi, Kutsche,
eine magyarische Erfindung ist.
To j^, in Hokkjen für táo, bedeutet
eine hängende Barke , deren Form der
Wagenkasten und die Wiege erhielt.
Siehe die hängenden Wägen der Chazaren
in der Krim, in Ibn Batuta' s Eeise III. B.
Die Türken nennen hintöv ihren Gala-
wagen, was dem chinesischen tav noch näher
gerückt ist.
Hí-lí, sind zwei synonyme Wurzeln, die
zusammengesetzt und nicht ein Stammwort
sind, da nach den in unserer Einleitung er-
örterten Regeln der Stammbildung ein kurzer
Stamm hír wohl zulässig (siehe her-nyo), Mr
aber ein Compositum sein muss.
Hi B 虔, heisst in beiden Sprachen rufen,
Ii, japanisch ri, bedeutet Ton, Laut, Stimme;
aus der Crasirung beider entstand das magya-
risch einsilbige Mr, sozusagen ein Doppelruf.
Hié, in Canton hit, entspricht dem ma-
gyarischen hu, der Glaube. (Siehe oben die
Analyse von hiedelem.) Hie mit dem Hülfs-
verbum sze, das zu sz, apocopirt wird,
bildet das deponentiale hísz, glauben.
Hie und kié, Wurzel, in Canton kit, be-
deutet den durch lange Krankheit herab-
gekommenen Mann, im moralischen Sinne
― 2T —
bedeutet 怯 kit den Feigen, der mit dem
Feinde nicht wagt anzubinden.
Wáng, im Magyarischen zu vdny er-
weicht, bezeichnet den Magern, den Schwäch-
lichen, den Lahmen.
Hiú, ist im Chinesischen das Leere, das Im-
materielle, deswegen das Abstracte. Die Par-
tikeln werden im Chinesischen hjú-tsze 虛 字
d. h. leere Worte genannt, im Gegen satze
mit dem Zeitworte, das hvÖ-tsze 活 ^p., d. h.
lebendiges Wort benannt wird.
HÚ, bedeutet in China den Tiger; wahr-
scheinlich bedeutete es in Asien dasselbe,
die Magyaren mögen in Kusslands Steppen
mit dem in Europa Gegenstand mangelnden
Namen den Luchs benannt haben, wie sie
den Weizen mit buza benannten, das, wie
bei den Mandschu noch heute, Reis be-
deutet hat.
HÖ, lange Wurzel, heisst athmen, hié, in
Corea her 歇, athmen.
G, ist ein apocopirtes ki, in Composition
richtig" zu gi erweicht, ^^, das soviel als
Werkzeug, Organ, hier AthmuD gsorgan be-
deutet.
HÖ, in Corea hÖr , heisst schlürfen,
schlucken. (JHiä, in Corea här, verschlingen.)
Das auslautende p gleich dem tibetanischen
pa, ist das in der Einleitung" erklärte :JJJ
active Hülfswort pa, das den langen Wur-
zeln im Chinesischen präfigirt, den kurzen
Wurzeln aber in der Mundart von Hokkjen
suffigirt wird, wie im Magyarischen ka-p,
lo'p; im ször-p wird es sogar einem Stamme
angefügt, mit dem es trotz der Doppel- Con-
sonanz zusammen verwachsen ist.
一 2S ——
〜
t
HÖ-Shi, ist oin zusammengesetztes W -rr.
嘛 f),'""iitet heiss und fit^iiilich, den sieh
Hir's Viiu'rlarni opfernden Patrioten.
Schi 土 wurde zu sdt' apocopirt, das einrc:
Krii-i^rr, also schon au sich einen Helir-
HÚ, jú. í>ie obsteheude Schreibung ist elc
、、rth,<:r í:hjnf;sÍ3cher Rebus. Hú heissr näm-
"••1, I 'rin iin Chinesischen und der XaEie
• I.:..: 'Vh^f'A ii ist gleichlautend hi. Nun worrirn
""•':r 小 :r Dynastie der Han Xachtj^esehirre
,', Vfn-in von Tisrern geformt, wie man
"»1'丄-: in alJorn chinesischen und iapanisohen
niu-:f.r;i.rir,n<:n sieht, ohne ihre Besrimmnng^
rin auch mit der Hi^ro^Ivp*!-»
'íí',:r— 虎 hv geschrieben, wozu, man
/' 孟 íüete. <:as ein Getass betirirei.
.'Jzr.H isr im ilasryarischen j" ap—
'■y> r.;:"' « Ti ^* z : <7V verhärtet.
Kl. ffi 'it '-Anen) schwereren Coemcientez.
. v:r. r>;tt. wir haben e? bere::s cnri cer
Ar.;».. vv: von háj, Schmer, als :二 -V:'. Xirr^n-
" 二": V' 丄 氣 海 Ki-hdJ, wird irjroh ztt— i
;', Zeichen im Chi-rsis-^^hrz.
:, Li ft dDd Meer sors:
f, .: K*l'y:h z:i neiíií:? 二. íils
/
/
•f:
aui P—rs'-: 二 í>IiLíre-
翻 - «■ 一-一 ifc 議一 •
Wir sahen bei der Analyse von havas,
dass hÖ blendend weiss, wie 曜 und 維
haou zur Bezeichnung des Schnees eher denn
die Idee der Kälte gedient haben mag, des-
wegen stellen wir es auch dem finnischen
kú nicht zur Seite, welches dem chinesischen
kú 徊 entspricht, welches Frost, Eis, frieren
bedeutet. Die blendende Weisse ist auch
das Motiv der Benennung von
HÓ und haO, die im Magyarischen den
Mond und hienach den Monat bedeuten.
Hieher gehört das altmagyarische hol, das
Morgenröthe bedeutete und welches noch
in hol-nap, Morgen erhalten ist.
HÓ-pav, dem chinesischen äv, öv entspricht
im Mongolisch-Magyarischen ar, or; so ist
简 pav, Krankheit, gleich par, por, das in
Composition regelmässig zu bar, bor erweicht
wird. Das magyarische ború ist eine ältere
Form als die chinesische. Nimmt man hö
gleich höld für Mond, so haben wir im ma-
gyarischen hó-hor-t gleich hó-kór, die Mond-
sucht.
H0-ti, wäre ein zusammengesetztes Wort,
das ich nach Analogie des chinesischen
haj'li 海 ^1, nicht dem Laute, sondern der
Idee nach erkläre. Das chinesische haj-li
bedeutet einen See-fuchs, mit welchem Namen
sie die Otter bezeichnen ; ich sehe in dem
magyarischen hö-d, in verkleinertem Maasse
einen Fluss-Bock, da hö 河 einen Fluss,
ti (in Zusammensetzung di zu d apo-
copirt) einen Bock bedeutet. Valeant quantum,
Hö und hwÖ, kurzen chinesischen Wurzeln,
welche erobern , besiegen bedeuten, ent-
spräche ein magyarisches höd-i-t, dies hiesse
jedoch dem Worte Gewalt anthun und wir
攀
— 30 —
müssen au eine lange Wurzel denken, die
der Idee des Sieges, der Huldigung gleich-
falls entspricht. Dies ist in hwö und kwö 雀,
unterjochen, erobern, enthalten, das mit ti
zu di erweicht, J[j^ ti erniedrigen, ein zu-
sammengesetztes Verba bildet.
T, ist apocopirt vom Hülfsverbe ta 打.
Ho-i, besteht im Chinesischen aus dem
Fürworte ho ^jfef , welches im Magyarischen
suffigirt in ho-gy, ho-l, ho-z, ho-vd vorkommt
und dem Instrumentalformativ 以 i. Dies
auslautende i ist im Magyarischen zu gy
consolidirt, wie ebenfalls in ho-gyan, welches
dem chinesischen an, jan 安 und 焉 ent-
spricht.
HÓ, hé, I, besteht aus drei Elementen,
deren zwei Synonyme, das dritte aber, dem
türkischen 乂 er gleich, ein Individualitäts-
formativ ist.
HÓ ^|^, bedeutet tödten, ausrotten.
Hé 卞虔, aushauen, ausrotten.
兒 er, der Mann.
Hai, chinesisch die See;
Sa und scha aber Flügel, beflügelt, Vogel.
(Sa-8.)
Die Wurzel hó bedeutet blendend weiss,
das altmagyarische hol, das in hol-nap, Mor-
gen erhalten ist, hiess die Morgenröthe,
welchem Stamme im Chinesischen hwän,
Coreanisch hÖn ^i, entspricht, welches das
weisse Licht um den Mond und die Sonne
bedeutet.
Das d im Auslaut ist entweder ein Rest
von ti 體, Körper, oder von ti 灼 ein Stern,
so dass hol-d entweder einen glänzenden
Körper, oder einen weissglänzen den Stern
bedeutet.
Hoher
Hoisza
Sturm-
vogel
Hold
何 以 鷉棟兒 海我 喝
n
y as ?
o y e
> 1
o o
H o
w
Huon, Hon 4- ló.
Wir haben hier ein schlagendes Beispiel
von der contradictorischen Bedeutung der-
selben Wurzellaute. Wir sahen, dass ho, hol,
die blendende Weisse bedeutete in hold,
Mond ; hier bedeutet höl gleich dem Stamme
höm, chinesisch huön, hÖn und älter hom «Sl
das dunkle, das schwarze Qiom-dly, Finster-
niss).
Damit dem Stamme hol, die Idee des
Dunkeln besser vindicirt werde, wird damit
ló, lú 盧 verbunden, welches schwarz und
dunkel bedeutet.
Ho, lian, lién.
Ho, ist das schon in hol, wo? analysirte
何 ho, Fürwort, das mit 臉 íjén verbunden,
das Gesicht und Bild bedeutet, analog mit
dem ganz magyarischen mi-kép wie, nämlich
welches Bild, welches Gesicht, welche Weise?
Huon, Hon, chinesisches Stammwort, ent-
spricht dem altmagyarischen hol, das Morgen-
röthe bedeutete und sich in JioUnap erhielt.
Nap, entspricht der kurzen Wurzel nie,
in Hokkjén niep, welche scheinen bedeutet.
Der Naine von Japan ist eigentlich nip-pon,
d. h. Sonnen-Quellen = Morgenland.
Hon, (ältere Form horn), bedeutet den
frühen Tod {huon, hon für höl), dies ist ver-
wandt mit dem chinesischen Stamme hung
das dem magyarischen elhányt entspricht
und ill China nur vom hohen Adel gebraucht
wird.
Huon, coreanisch hm, (ältere Form hom),
bedeuten an sich schon die Stirne ; 九 hom
bezeichnet jede convexe Form überhaupt.
Lüh, in Hokkjen lük bedeutet den
Stirnknochen und die Stirne selbst, so dass
wir in Homlok ein aus zwei Synonymen
zusammeDgesetztes Wort haben, jedoch mit
deren verschiedenen Bedeutung, welche die
Merkmale des Gewölbten und Knochigen,
d. h. der Stirne kennzeichnen.
Huon, coreanisch hon, (ältere Form hom),
heisst soviel, als Sonnenuntergang, Däm-
merung, dunkel.
Äly, das wir des bewahrten Accentes wegen
nicht für ein formatives Suffix, sondern für
ein Synonym des ersten hom nehmen, be-
deutet den mit Wolken bedeckten Himmel
und den Schatten.
Huon, coreanisch hon, bedeutet das Land,
wie auch das härtere kuon, kon i 串. Der
Eigenname hon-t ist mit j/j^ ti, Erde zu-
sammengesetzt, das apocopirt im Magyari-
schen zu einer Silbei crasirt ist.
Dies wäre die physische Basis der Hei-
math; die ethische Basis beruht aber auf
hon jll^, das auf Grund der Ehe und Ver-
wandtschaft, die Familieneintracht bedeutet.
Das härtere kon bedeutet ebenfalls Verwandt-
schaft, das sich in rok-kon, im Magyarischen
rokkon erhalten hat, welches im Chinesischen
luh-kon, im Japanischen aber gleichfalls rok-
kon heisst. Die Bedeutung aber ist 六
luh = rok = 6; kon aber Verwandtschaft, also
die sechs Ver wan dtschafteu, die in der chi-
nesischen Ethik zwischen Menschen und
Gott, zwischen Unterthanen und dem Kaiser,
zwischen Vater und Kindern, zwischen Brü-
dern unter einander, zwischen Bürger und
Bürger und endlich zwischen dem Wirthe
und dem Gaste, d. h. zwischen dem Chinesen
und dem Fremden obwaltet.
Das Wort rokkon, das hienach mit zwei
k zu schreiben wäre, ist mit törvény eines
der wichtigsten Belege des prähistorischen
Rapportes zwischen Magyaren und Chinesen.
—― 33 -—'
Hón
die Achsel
荷
Honvéd
Wehrmann
Hoppog
hüpfen
Horg
Haken
Horgol
häckeln
釣
m
Hier berührt sich die Ethik mit der Juris-
prudenz und ist so überraschend, als wenn
wir die zwei letzten griechisch - lateinischen
Worte in einem anderen Welttheile anträfen.
Siehe die Analyse von törvény,
HÓ, lange Wurzel, bedeutet eine Last auf
der Schulter tragen. Hieraus mag mit dem
localeo Suffixe nä 丹, das magyarische
Wort gebildet sein.
Hor-d, tragen, setzt eine kurze Wurzel hÖ
voraus, die im Coreaoischen hÖr lauten würde,
zusammengesetzt mit dem activen Hülfs-
verbum ta 打, das zu d erweicht und cra-
sirt wäre.
Huon, hon, Heimath. (Siehe oben.)
Vé' vertheidigen.
D, apocopirt vom activen ta, ti, Hülfs-
verbum und zu d erweicht. Honvéd ist ein
dem Geiste und dem Laute nach ganz dem
Chinesischen gleich gebildetes Compositum.
HÖ, Canton hop, hüpfen, springen. (Mime-
tisclies Wort.)
HÖV, chinesischer Stamm (ov, or), Haken,
Angel.
Als kurzer Stamm ist hör, directe dem
chinesischen hÖ ^^, Coreanisch hÖr , ent-
sprechend , das krumm, Pflug, Sterz, also
Haken bedeutet.
Das auslautende g ist ein Detritus von
ki Werkzeug", das zu gi erweicht und
apocopirt mit dem Stamme hör in eine Silbe
crasirt wurde.
HÖ, coreanisch hÖr, bedeutet auf dem Felle,
Pelze sticken ; eigentlich häckeln , dessen
Synonym ebenfalls dem Magyarischen ent-
spricht, da szöv gleich dem magyarischen
szöv-et ist, das aus der Wurzel 霱 sző, wel-
ches verschiedenförmige Seidenfäden be-
deutet, gebildet ist.
3
u 一
U Aü^n Aft
nornos
! 条 a
璺
xsacniaiirt
Hórihorgas
霍
Colossal
Horkan,
惕
Hortyog
schnarchen
Hornyol
kerben
Horpad
Hossz
die Länge
Hoz
zu ihm
Hő
Wärme
Hoz
bringen
m
m
HÖ, coreanisch h(yr, bedeutet das Bett
eines Giessbaches, wie hÖ 個 einen ausge-
trockneten Fluss.
HÖ, coreanisch kor, bedeutet einen hohen
Hügel. Hör-hÖr, reduplicirt.
HÓ, bedeutet im Chinesischen schlafen und
hiä-ldä, coreanisch här-här 申欠, heisst schnar-
chen, kän-kän 新, heisst im Schlafe schnar-
chen.
HiÖ, im Coreanischen hör, kerben, in Horn
arbeiten.
NiÖ 詹, grausam schneiden, 史 K, Hülfs-
j verb.
HÖ, coreanisch hör, ein Thal, eine Grube,
ein Canal.
PÖ, in Canton pat 僕, fallen, sinken.
(A-päd,)
HÖ, mit dem japanischen Stammexponen-
i ten 8, hos, bezeichnet eine Maasslänge von
10 t<k.
HÖ 害 und Hov 厚 sind moralische Be-
zeichnungen für liberale Gesinnung, wie man
im Französischen z. B. large, das heisst
nicht eingeschränkt, bornirt, für grossherzig
gebraucht.
Ho-SO, oder tibetanisch sa, analog dem
ho'U, welches Ii Ort mit dem Fürwort
ho ^jfej* verbindet, bedeutet es, welchen
Ortes, Landes, wo?
HŐ, bedeutet die aufgehende und Wärme
verbreitende Sonne. (Siehe die Analyse von hé,)
Im moralischen Sinne bezeichnet es den
sich für' s Vaterland und die Wahrheit opfern-
den Patrioten. (Siehe hiedelem.)
Ho, heisst im Chinesischen etwas auf der
Schulter tragen; mit dem activen Hülfsverb
8ze in eine Silbe crasirt, wird es zu hoz,
gleich hú-z, ziehen. (Siehe weiter unten.)
一 35 一'
HŐ-lié. Die Verbindung dieser zwei be-
deutenden Wurzeln liegt der schönen aber
etwas verworrenen Wortgruppe hö-lgy zu
Grunde. Wir sahen bereits die moralische
Bedeutung" der Wurzel hő, die auch jung-
fräulich und keusch heisst. Lie 1^ zu ly, apo-
copirt, bedeutet ebenfalls eine fleckenlose
Jungfrau.
Hiüe, in Hokkjen Mk, bedeutet über etwas
mit Schauern staunen, stutzen.
Hiüen und kiüen, (ältere Fovm höm,) ist
so viel als rollen, wälzen, von der kurzen
Wurzel Müh 曲, (coreanisch hör), .mit fre-
quentativem ke hörg. (Siehe oben hmg-er.)
Die baryphone, parallele Form ist hnän,
in Corea hon und älter hom 九, cylinder-
förmig, walzenartig.
Hiüe, in Corea hiör, bedeutet ein Loch in
der Erde.
Tshűh, ill Corea tschük und tzür, aus dem
Loche herauskriechen, oder darin wohnen.
HunQ ist ein noch um einen Grad weiter
gebildeter Stamm aus der Wurzel hú, der
im Magyarischen zu húny erweicht, und
ein euphemistischer, ja in der chinesischen
Sprache ein nur für den höchsten Adel ge-
brauchter Ausdruck für Tod und sterben ist.
Eine weitere Bildung des Stammes hüll
ist hulla, Cadaver, das sich diesem analog
von cadere, aus hall entwickelt hat und
hullám, das im chinesischen hung 、洪, Fluth,
Ueberschwemmung, ein Aequivalent hat.
Hú ist im Chinesischen ein Fragefürwort,
內 nä und nui aber ein Localadverb, das
im Magyarischen zu w, apocopirt erscheint.
HunQ, heisst im Chinesischen todt, elhányt,
gestorben. Das finnische ún ohne Aspiraten-
Coefficient, ist damit verwandt, im Magyari-
3*
―— 36 ""―
Húr
Saite
HÚS
Fleisch
肉
HÚSZ
zwanzig
Húz
zieht
Huszár
Hussar
使
Hű
treu
m
sehen hat es sich blos tropisch in ún-ni,
un-almas, langweilig, langweilen, gleichsam
einschläfernd erhalten.
HŐ-ri (l = r), ist ein zusam m en gesetztes
Wort aus
Hő 好, das eine Schnur, einen Faden
bedeutet, oder aus
Hő 柯, harmonisch, und
ri zu r apocopirt, das eine Vene,
Arterie (ér umgekehrt = rí), also eine Saite
heisst.
Húr, bedeutet im Mongolischen eine Geige,
heg in hegedű, Violin, aber eine Saite. Cfr.
lat. fides, das -Saite und Geige heisst.
Hús ist ein aus zwei Synonymen zusammen-
gesetztes Wort.
Hú, heisst an der Sonne gedörrtes Fleisch.
Zhu 肉, zu sk, apocopirt in hús, bedeutet
Fleisch überhaupt (rohes ?).
HÚ-zhÚ, wurde sfii hús, statt zu húzs crasirt.
Dies bis jetzt analogielose Zahlwort findet
sich in der baskischen Sprache mit- gleichem
Laute und Werthe. (2 X 10?)
Hú, ziehen, sze Hülfsverb, das zu ze
erweicht und zu 2, apocopirt wurde,
Gussár ist ein arabisches Wort, welches
den berittenen Eclaireur, den Vorpostenreiter
bedeutet. Im Albanischen und Bulgarischen
bezeichnet huszár ausserdem den Freibeuter.
Das französische huisder hat damit nichts
gemein, da dies von huis 一 ostium = Thor
stammt, also den Pförtner bezeichnet ; der be-
kannte Name von Drouin de rhuys ist aus
der Thierfabelzeit genommen, wo Drouin das
Epithet des Hundes war, und der berühmte
Staatsmann hiesse: der Thürhund.
(Siehe die Analyse von hév, hiv, hő,)
I Hú, baryphoDC Wnrzel ist fjloich hideg, hű,
hives, kalt und frieren.
L, ist das apocüpirte subjective Hülfeverb
Ii, das mit der Wurzel Mi zu Ml verwächst.
HÚ-vé, ist eio altes znsain mengesetzteB chi-
nesisches Wort; sowohl M als vi bedeutet
hüten, schützen, was eben die Rolle einer
Scheide ist.
Im an atomi suhen Sinne finden wir für
Vagi Q a pin-M 戶 und pin-liú-vé.
Pin i^, Vulva, staiii mt von pi. 民, Sexual-
organ des Gebär ens.
ffi a 史戶衛
一 38 ―
Kába
blöde
Kabak
Kürbiss-
flasche
If
Kacag
laut lachen
Kacér
gefall-
süchtig
Kacor
Reben-
messer
Kacsint
blinzeln
Käcs
Ranke
Kagyló
Muschel
段
' Kiav, unwissend und kav J^, blöde, sind
im Chinesischen apocopirte Formen, hin-
; gegen ist das Magyarische alterthümlicher
erhalten.
' Kwa-pÖ, das erste ist überhaupt ein Kür-
bisS; durch pö, in Hokkjen poTc, näher be-
I stimmt, welches ein GefUss mit engem Halse
: bezeichnet, wie es von den Buddha-Priestern
gebraucht wird,
Hai und Kai, gunirte Stämme, bedeuten
i lachen, cä-g ist synonym mit dem frequen-
、' tatíven Hülfsverbe ki verbunden.
K'O-tsé-Öl, k'o bildet Adjective und Parti-
cipien, tse, heisst lieben, öl aber ist ein For-
matív von Concret-Substantiven, eigentlich
I Sohn, Knabe.
' KhO, inactives Hülfsverb, tsÖ 散, schnei-
; den, mit öl 兒, concreter Substantivendung.
K'O-tSChin-ta, k'o ist das inactive Hülfs-
verb, welches mit tschin, schauen und dem
zweiten Hülfsverb ta ein actives Zeitwort
bildet; die Wurzel von tscMn ist tschi
der Blick, verwandt mit schi 示 und dem
daraus stammenden schin J|J§^, schauen.
KÖ, Rauke, mit tschi verbunden, wel-
ches eigentlich einen Finger bedeutet, aber
phonetisch auch für klein gebraucht wird.
So im Magyarischen ki-csi-ny, klein, etwa
lingerkleiu.
Hai-IÓ, ein altes Compositum, das in beiden
Sprachen erhalten ist, und eigentlich ein
Seepferd bedeutet.
und kái, husten' wie
e mit dem HUlfsTerbnni
1 kiai,
_Hláii, ränkesüchtig aas dein Giina-Stamme
■ I 於 neidiBch sein, und dem Adjectiv und
'•ílriTÍifiirmative a« 安 gebildet.
* 'Ká)-lo, lias erste bedeutet ungerade, km mm
i zweite ist synooym, krumm, ge-
Sonimei'zeit. Es kann das ma-
z auch dem tibetaüi sehen tac, oder
in esi sehen tm 節 eDteprecLen, das
I ZeitaltBcIinitt bedeutet.
Kl-sie*, schräge, schief' Synonyme zu einer
Jőillie crasirt.
Kia-kia, BiDse, Rohr.
Ko-kO-SChi, der Hahn.
Schi 土, Formatív mäiiDHcher Thiere-
KaRg, ein Löffel, wonach kattrál im Ma-
gyarieeben richtiger wäre, da kan 堪 schon
i sielt selbst ein GeßLss bedeutet.
K'6n> ein Abenteuer. Mir sclieiut j
dlM) Wort nicht magyarisch, und dei- 1
chiiio Bische Stamm pas st wohl n
■n\ km'zen käl-änd.
Ist eine kurze Wurzel, welche e
icr bedeutet. Cfr. das finnische }
die Heim nth der Schmiede,
und kán, sind entsprechende Stämme;
der erste bedeutet eine Stampfe, der zweite
(iieFusaferse, also treten, stampfen mit Füssqq.
LÓ, Pferd, als Bewegkraft, statt MaacMne.
YSS^^kiBchen entlehnt.
— 40 —
Kamó
krumm
Kan
Eber
Kancza
die Stute
干
幹
子
Kancsal
schielen
Kandi
neugierig
Kancsó
ein Krug
Kankó Q
Gonorrhoea
Kanta
Kanne
Kantár
Zaum
Kan, schief, verdreht, ältere Form kam.
Kam, auch in dravischen Sprachen ^ krumm .
K,än, Stamm, für männlich, wie im lateini-
schen stipes, für Geschlecht.
Cfr. das folgende
K'an, gebären und kan 滅, empfangen,
woher kan 《& das Weib.
Tsze, welches auch mit neu - tsze
verbunden, dem magyarischen nö-tze = Weib
gleich ist.
Kan-tSChan sind Synonyme, die beide
sehen, mit Begierde betrachten, also darnach
schielen, bedeuten. •
K'an, neugierig.
Ti, Adjectiv- und Participialformativ, unter
der Sung- Dynastie für tschi 之 gebraucht,
heute durch tnh 的 ersetzt. Nach dem Ge-
setze der zusammengesetzten Worte richtig
zu di erweicht.
Kan, eine Kanne, ein Krug.
TschÖ, Synonym.
Kan und Gan, Wollust und ko, Frucht, eine
euphemistische Benennung für píh tschüh
白 獨 =: weisser Fluss, das populär ist;
schan ki ^ 氣 wird wohl dem Europäischen
nachgebildet sein, vom französischen chancre.
K'an, ein gewisses Holzgefäss, das fünf
Shins fasst, ta 大 ist gross.
Kwan und kan, das Maul hemmen, ein
Gebiss in,8 Maul legen ;
Taou, lenken, leiten im rechten Wege,
auch im moralischen Sinne.
(Aou, entspricht oft in turani scheu Sprachen
einem ár, es ist der Gegensatz der Palóczer
Mundart, die das al in av umsetzt/
一 41 一
Kanyar
Abschnitt
Kapzsi
habsüchtig
Kapocs
Schnalle
Kapu
das Thor
Kar
der Arm,
Zustand
Kár
Schade
Karai
Abschnitt
Karcol
kratzen
Kard
das
Schwert
Kian, m kleine Stücke schneiden.
01, Concret-Substantiv-Endung.
KiS, in Hokkjen Tca/p, greifen , hasche n,
fassen, shi männliche Endung, in Zusammen-
setzung richtig zu zchi erweicht.
Kia, in Hokkjen käp, zusammenfügen,
binden.
結 Kie, in Hokkjen kap, binden, knüpfen.
(Oes ist Diminutiv, vide kacs.)
Kia, Haus.
Pu, Oefíhung.
Das ka kann auch Synonym des zweiten
sein, da kai 開 auch öffnen heisst, wo
es für kai-pu stünde.
KiÖ, coreanisch Idor, und vielleicht näher
Mä, coreanisch Mär, unter die Arme fassen,
fassen.
Cfr. persisch kar, thun, machen.
Kia-Haj, Schaden zufügen. Phonetisch ent-
spräche kár einem chinesischen kaou oder
kiä stechen , verwunden, beschädigen.
Kiä, coreanisch Mär, schneiden, stechen,
hieraus stammt das magyarische kärd, das
Schwert.
Cfr. kö, corean. und tibetan. kÖr (^^ + 勺)
und 割 kÓ, kor, ein Kreissegment.
Kiä, coreanisch Mär, bedeutet Nägel an
den Fingern, und ist eine baryphone Variante
des magyarischen köröm, Nagel ; jedoch hat
sich karv ausser obigem Zeitworte noch in kar-
va-ly, Habicht erhalten, wo män die Wurzel
karv, Klaue und wa [HJ (als Zeitwort vd-j,
aushöhlen) ersieht. Dem köröm parallel geht
kar-m-ol, mit den Klauen kratzen.
KŐ, coreanisch kÖr, Schwert und Lanze
mit ti, in Zusammensetzung di, zu d apocopirt,
Particip - Forinativ vom、 Zeitworte Ida 合,
1 兒桔土 夾 家柿祸 加害 合 甲 戈底
— 42 —
Kárhozat,
Káromkodik
fluchen,
verdammen
Karvaly
Sperber
Kasol
durch-
kreuzen
Kaszab
hauen
Katáng
Cichorie
Katangol
mit
Gerassel
gehen
Katona
Soldat
拷
甲
兒
跨
and
coreanisch kar, stechen, tödten. (Vergleiche
Seite 41, karai,)
kaOU, Tortur anwenden, um die Wahrheit
zu erzwingen.
Cfr. karrOj Lapponic. dirae, exsecratio.
Kär-wa-Öl, der mit den Klauen Grabende.
(Vergleiche Seite 41, karcol,)
Kwa, kreuzen, fahren über z. B. hat,
das Meer.
KWO 過, Synonym.
(Hieher gehört das Adverb kaml, kreuz-
j über.)
K,0, inactives Hülfsverb ; oder 戈 ko,
Schwert.
i Sa, in Hokkjen sab, magyarisch hauen,
: und szah'lya der Säbel , mit ^jj yáy ver-
j bunden, das ein doppelschneidiges Schwert
; bedeutet.
! Kia, Name einer Medicinal-Pflanze (?)
1 Tang, Name einer officinellen giftigen
Pflanze.
(Dies erklärt nur die chinesische Lautirung
des magyarischen Wortes.)
Kiá, Cant, kat, rollender Laut.
Ang, Participial-Stammsuffix.
' Ol von Ii 史, Hülfsverb.
Kiá, Cant. kat.
Kiä, erstechen, tödten.
Im Japanischen bedeutetJfeaiona ein Schwert,
und wird wie Degen im Deutschen, la lanee
im Französischen , für den Krieger ge-
nommen. Dieses Wort finden wir im Alt-
Irischen, wo der heilige Patrick m-kat, Vic-
tricius, eigentlich das gute Schwert heisst,
nach Fick treffen wir es in Thracien und in
. Coto im Lateinischen an.
— 43 —
Kátyú I
Lache
Kavar
umrühren
Kavics,
Kövics
Sand
Káva
Einfassung
Reif
Kazán
Kessel
Kebel
Busen
Kécs
Anmuth
Kecske
Ziege
Kend'
Ihr
Kéd
Gemüth
Kedd
Dienstag
Kefe
Bürste
Kegy
Gunst
Keh
husten
、w K eu ]
, l eine Lache, oxyphone Synonyme,
yew, I 7 «/r j j
拷 Kiav, Umrühren der Eingeweide.
Ar, Hülfsverb.
瑰 Kaou und ^^, Jdaou, steinig.
iC8, ist Diminutiv-Suffix. Cfr. kacs.
m
Kien, ehrerbietig ;
te, apocopirt zu d, , jüngerer Bruder,
Kié, Cant. ket, gefällig.
KiaOU, Stangen und Riegel zur Einkerke-
rung der Verbrecher, ein Käfige stammt von
Ida ab, welches ein Gestell, einen Käh-
men, überhaupt eine Einfassung bedeutet.
Ko, Kessel.
San, in Composition zan ein Pokal, eine
Bowle.
KT, in Hokkjen ktp, Brust.
01, Concret-Suffix.
Cfr. Mandschu kefdembi, in dem Busen
bergen.
KIT, Grazie und kié ^医, gefUlIig.
Cfr. kél, Lust, 妓 Wollust.
Kié, lüstern, geil (?)
Ké, Wollust.
für Ketted, der zweite Tag der Woche.
Vide: kettő, zwei, ke und te bedeuten beide
die Hand, also zwei Hände, woraus die Zahl
zwei. Vide suo loco,
Kiíh, bürsten, und
Fuh, feh, bürsten, Synonyme.
Kíé-ye, zu kegy crasirt, Gefallen.
Vergleiche 妓 ké, kéj,
Kíh, husten.
鈉散 舵兒 吉 00
罄拂 姻也哼
--- 44 ―
sparen
Kemény
hart
Ken
schmieren
Kén
Schwefel
Kengyel
Steigbügel
Kény
Willkür,
Gemäch-
lichkeit
Kéj
Lust,
Wollust
Kéj
Wollust
Kék
himmel-
blau
Kel
sich erheben,
gähren, Ab-
satz finden
Kellern
Anmuth
Kém
Spion
Kérnél,
Kiméi
schonen.
妓; Ké', Wollust.
祇
妓
見
K*e, Gott und Himmel wiederholt, k>e-\-k'e,
zu kék zusammengezogen.
. (Ke, Himmel, magyarisch ,ég' umgestellt.)
Ke-Iae, sich erheben, lae, Hülfsverb, apo-
; copirt zu V .
Kéi ist die Wurzel des Stammes led, dem
im Chinesischen hem entspricht (n--=l),
Kien und ältere Form kirnt, sehen, spähen.
Ki, inactives Hülfsverb.
mien, schonen, verzeihen.
Ki, coi'ean. kö, steinig und hieraus kien t^ ,
ältere Form leimt, hart, steinhart.
Eny, Participialform.
Ke, das Opfer mit dem Blute schmieren.
In Ken-dŐ, Handtuch, ist dö gleich tö, te,
japanisch Hand, wovon im Magyarischen
blos das Zeitwort te-sz, machen und das
obige do verblieben.
Ké, riechen und Geruch, sonst Luft, Dampf,
so in: wuh k,é 勿 氣, riechen Sie nicht
daran !
King 經, Feuer-Geruch.
Kin, Erz;
yé, etwas zum Sattel Gehöriges (?)
Öl, concrete Endung,
Kien, Luxus, Wollust, Ehebruch.
Vergleiche Mj, Wollust, gleich dem ma-
gyarischen héj, Lust.
Ké und 妓 kéi, Freudenmädchen, M-neü,
Lustdirne, gleich dem magyarischen k^-nö.
礒畿 氣 金: i 兒姦 姬
― 45 ―
Kenyér
Brod
Kényes
stolz
Kép
Bild, Gesicht
Kér
bitten
Kéreg
Schale
Kerék
Rad
Kerek
Kérel
beten
nöthigen
Két, Kettő
zwei
Ketrel
Kien, von reinem Weizenbrod gebacken es
Opferbrod.
Öl, concrete Endung.
Kien-shi, stolz und verachtend.
KiS, in Hokkjen Idep, Wange, Gesichts-
seite, daher Bild.
Kie, fragen, untersuchen;
Ii, Hülfswort, mit der kurzen Wurzel cra-
sirt, wird zu kér.
KÖ, coreanisch kör, Baumrinde, Nussschale,
Eischale,
eg, concrete Endung" = 個 ko, Indivi-
(lualitäts-Suffix.
KiS, coreanisch kier, rollen, umdrehen, ver-
bunden mit Id (ék) Werkzeuge, gibt den
Sinn des rollenden Wagens.
Kie, coreanisch ker, rollend, wälzend und
kl 其, relatives Fürwort, das Adjective bildet.
Ké, mit dem inactiven K zu kér cra-
sirt, ist beten ; dass M an sich die Wurzel
ist, wird ersichtlich aus der Phrase 祝 天
ké tjén, zu Gott beten,
Keil, fertig und 急 ku, Synonym.
Ké, eine geschickte Hand, mit dem in-
activen Hülfsverb sze bildet es kész und
kéz, fertig und Hand.
Kie, SZe, ta, zu készt crasirt, wo kie, nöthi-
gen, mit zwei Hülfsverben zu einer Silbe
zusammengezogen würde.
Ké, Hand, t ist apocopirt für ie, tö, das
im Japanischen ebenfalls Hand bedeutet; aus
der Verbindung der zwei Hände eutstand
die Zahl zwei.
Kié, Cant, ket'sze, éin Bücherkorb.
Cfr. Finn, ketträja, stricken, flechten und
kie j^, magyarisch auch köt, binden, zu-
sammengesetzt mit Ue 列, einpacken.
g 兒 僂土頰 詰吏 殽個 揭器 竭 祝 倶枝 夾 使打枝 IS, 篋笱
- 46 ―
Ketty
Picken
Keve
Garbe
Kevély
stolz
Kever
einrühren
Kevés
wenig
Kévés
weinerlich
Hand
Ki
der; welcher?
wer?
Ki
aus, hinaus
Kiját
rufen,
schreien
Vergleiche Kottyog.
Kié, in Hokkjen Tdep, Garbe. Die magyari-
sche Form ist alterthümlicher.
Kew, stolz.
Cfr. kam und gaou.
Öl, concrete Endung.
Vide Kavar.
Ké, wenig, kleine Zahl,
we', wenig,
S 士, concretes Substantiv-Suffix.
Kii, weinen.
Ké, eine geschickte Hand.
Siehe kész.
Ki, relativ und Frage-Fürwort.
In den ältesten Zeiten gab es keine Ad-
verbien, dazu wurden Verba, als Gerund ia
gedacht, benützt ; so wurde für aus-gehen
chüh'lai 出 來 gebraucht, die ausgehen und
kommen bedeuten; das erste übernahm die
Rolle des Adverbs und zusammengesetzt
stehen sie für aus-gehen. So ist ki-lai
gleichfalls zum weg-gehen geworden, wo sie
ursprünglich sich heben und kommen be-
deuten. Dies ki präfigirt ist auch im Ma-
gyarischen in so vielen zusammengesetzten
Verben zu finden : es ist aus dem Finnischen
in,8 Celtische, hieraus in,8 Wallonische mit
derselben Function , wie im Magyarischen
im Anlaute gebräuchlich.
Ki ist das inchoative eben besprochene
Hülfsverb, zu Adverb geworden.
Yá, heisst rufen, schreien.
Ta, apocopirt, ist effectives Hülfsverb,
秄係兒 希微 泣枝其 起呀打
一 47 ―
Kicsi,
Kicsiny
klein,
fingerklein !
Kígyó
Schlange
Kilenc
Neun
Kiki
jeder
九
>、 》 、
Kín
Pein
析
KTs
klein
Kobäk
Kürbiss-
flasche
Kóbor
irrend,
schwärmend
confisciren
Ki ist klein, schmal.
Chi, heisst der Finger, also fingerklein,
das Quantitäts-Suffix nyi 山亲, gross, hebt die
Bedeutung der Zusammensetzung noch klarer
hervor. Cfr. ujj -nyi, gleichfalls fingergross.
Meines Wissens ist der Sinn des Suffixes
nyi noch unerforscht geblieben.
Ob dies Wort, wie auch das umgestellte
gyik (o), die Eidechse, magyarisch sind,
möchte ich nicht verbürgen. Eine nicht zu
fern liegende Analogie liegt im chinesischen
kwei (kei, Id) 鬼, dämoniscli und yu 魚, das
phonetisch Wurm bedeutet (Cfr. wá-iu, Bücher-
wurm), so dass wir einen dämonischen Wurm
darin gewännen. Cfr. das indische giko,
Kiv, (Palóc ; " = íZ), heisst im Chinesischen
neun. Dies als eine Spur zur Erklärung des
dunklen Wortes.
Kiki, verdoppeltes Relativ.
Vergleiche auch 个个, jeder, das als
apocopirtes Individualitäts- Suffix gebraucht
wird, egy-ik, minden-ik, einer, jeder.
Kín, mit Stricken binden, woher Mn 疫,
der Schmerz. Als Wurzel kann M ^| Hungers
sterben, oder M ||| 必, verletzen, vergiften, an-
genommen werden.
Ki, klein, schmal.
Shi, apocopirt, concretes Suffix.
Kwa-pav, Kürbiss und Trinkflasche.
Cfr. das tibetanische kupa, das Kürbiss
und Becher, wie das Magyarische bedeutet.
Kho, inactives Hülfsverb.
PÖ, coreanisch por, in Zusammen Setzung
hör, herumwandeln durch' s Gras und Gebüsch^
Kho, inactives Hülfsverb.
Pá, PÖ, ergreifen , confisciren. In Zu-
sammensetzung zu bö erweicht und mit dem
apocopirten Hülfsverbum sze 使 crasirt.
— 48 —
Kho, inactives Hülisverb.
Tsan, entzwei hauen, schlagen, von der
Wurzel tsä 爾, schlagen.
Kho, inactives Hülfsverb.
ChÖ, zusammenstossen.
Ki, apocopirtes, frequentatives Hülfsverb.
Cfr. tso 賴, Lärm, Laut und tso 林, Bäume
schlagen, fallen.
Confer, ko zusam men schlagen von
Steinen, wo es mit tsÖ und chÖ synonym
wäre.
Ko, ein gansartiger Vogel, {ko heisst
auch singen).
Chä, in Hokkjen chäk, ein Wasservogel.
Ko und kvo, Frucht.
Jang, (zsang), Korn-Fruchtstengel.
Im Chinesischen richtig zu zs erweicht in
Compos.
Cfr. chdng zu chdny erweicht, Stamm,
Stengel.
Ko, Gesang, kÖ 略, Canton köt, Hühner-
geschrei; reduplicirt in kot-koddcsoL
Cfr. chÖ P 串, Vögelgeschrei.
KhO, inactives Hülfsverb,
To, mit der Hand schüren, wischen, ab-
stauben.
She, apocopirtes Hülfsverb.
Ku, verkaufen.
Fa, inactives Verb, das auch im chinesi-
schen fa-mai 發 賣, verkaufen in derselben
Function vorkommt*
Koka
Gabel an
Weinreben
Kólya
Triumpf-
wagen,
Sänfte
Ko und kWO, Frucht.
Hä und kiä, die ersten Sprossen,
der Pflanzen.
Kiav, in Hokkjen ko, eine Sänfte,
Lia-ng, zweirädriger Wagen.
Aeste
Koccan
zusammen-
stossen
Kocog
klopfen,
zusammen-
stossen
Kócsag
Silber-
reiher
Kocsány
Blumen-
und
Fruchtstiel
Kodács
Hühner-
geschrei
Kodoz
greifen,
herum-
schnobbern
Kofa
ein Höcker-
weib
可斬 可掉起
哥 可挽使 賈發
— 49 —
Komoly
ernst
Komor
düster
Komp
Fähre
Konok
halsstarrig
n
Kontár
Pfuscher,
Pedant
Konty
Schopf,
Haube
Konyít
biegen,
beugen
Konyorász
Kopik
abnutzen,
abschaben
Kopács
grüne Schale
Kong
hohl klingen
und Kondúl
Kopint
. pochen,
klopfen
兒
弓
m
磕
Kwin, coreanisch kon und ältere Form
kom, traurig, düster, verbunden mit dem con-
creten Suffix id 兒, türkisch er 乂, eigent-
lich Knabe; Sohn.
Kwän, coreanisch kon und kom, flössen,
fliessen.
PÖ, vor Anker liegen, apocopirt.
Ko-no-k, hart, wie Stein, ein altes chinesi-
sches Compositum, gleich dem go-no 惡 j^,
niö, grausam, herrisch, tyrannisch, das auch
im japanischen gonosa = gonoszság vorkommt.
Ko 个 ist apocopirtes Individual-Suffix.
Kwän, coreanisch kon und kwang, Pedant,
mit tav, tiav (tidr), zusammengesetzt, das
ebenfalls einen Pedanten bedeutet.
(Cfr. kan-taVj gleich magyarischem kan-tár,
der Zaum.)
Kwan, coreanisch Mn, ein Hut, ein Schopf.
Cfr. kwän ^^, glatzköpfig; wie die Chinesen
geschoren, den Schopf oder Zopf ausge-
nommen.
T,iav, der Schopf, apocopirt.
Kling, Bogen; im Magyarischen das ng zu
ny erweicht.
i-t ist das doppelinactive i-ta 以 打 zu
it crasirt.
Siehe könnyű, die Thräne und könyör,
Mitleid.
Ko, nackt, kahl.
Pi, Synonym, mit dem inactiven kij^ ver-
bunden.
KÖ, coreanisch Jcop, grüne Schale, Kruste,
Rinde. Acs^ Diminutiv.
Kiung, Ton, Schall.
Cfr. hung 啤, Ton, Klang und hang JJq^
lärmen.
KÖ, coreanisch kop, Zusammenschlagen der
Steine.
Siehe kopog,
4
— 50 —
Kopó
Jagdhand
Koplal
haogem
Koponya
Schädel
Koporc
Griebe
Koporsó
Kor
Zeit, Alter
Kór
Seuche
Korcs
Bastard,
aiisgeartot
Kórhadt
vorniorHí?ht
Korlát
Sdmiiik",
Kö, coreanisch kcp, schnell^ hastig und
kii 包, coreanÍBch kap, suchen, forschen.
Ó ist rí as tibetanische o, das er und »ein
bedeutet, dem magyar. Particip ó, 6, analog.
Cfr. kut-ya, Hund.
Kö, coreanisch kóp, dursten, verdursten.
Hieher k6 溫, sterben (vor Ourst und
Hunger, wie ke 飢, magyarisch eK),
Kö, in Hokkjen Ic&p, Schale.
Náv, Gehirn.
Und Kaponya, wo käp = 甲 kiä und Hokk-
jen käp, Hülle, Schale bedeutet.
Kho, inactives Verb.
PÖ, coreanisch por, brennen, rosten.
T8Z6, apocopirt, gleich öl 兒, concretes
Suffix.
Ko, Sarg und kwÖ, coreanisch köp der
äussere Sarg.
Cfr. das Mandschu korhó, der innere und
koporhö, der äussere Sarg.
Por ist f 包 pav, Hülle, Decke.
Kor bedeutet im Tibetanischen den Um-
lauf des Mondes um die Sonne, also ein
Mondesjahr.
Kow, {kór = k(Hv), verfaulen , vermodern.
Magyarisch kórhad. Oxyphonisch keio J*" + 咎,
Krankheit.
Gav, (av = ar^ or), entartet.
Tsze, concretes Suffix.
Cfr. kow "j^, (oto = or), geschlechtliche
Mischung, Ehebruch.
Kow, (fn/; or), höchstes Alter, wenn derKör-
por Hchon zur Erde zurückzukehren scheint.
Hö, verdorrt. T ist ti 底, Pronom.
K5, í',orí;anÍBcli kor, Kreis und begrenxeo.
Lán, "ill OelüDíler, Riegel, Schranke.
親 渴 殺腦 可搏子 c 九警子 íl^ 润 勺- 介棚
— 51 —
Korom
Russ
Kóró
Stengel
Korty
ein Schluck
Kos
Widder
KÖSZ
Grinde,
Schorf
Kósza
herum-
schweifen
Kotlik
gackern
und Kotty
KŐ
Stein
Köd
Nebel
Kög
Centrum
Köh
Husten
Kökény
Schlehdorn
Kökörcs,
Kikirics
Anemone,
Zeitlose
KiÖ, coreanisch kor, brennen.
KÓ, Stengel, Ast, Stamm.
LÖ, ein Pfahl.
K'OW {pw = or), Mund.
Tie, apocopirt, ein Schluck.
Ku, Widder.
Shi, apocopirtes Suffix männlicher Wesen.
KÖ, Japanisch kos, Grinde, Hautkrankheit.
KhO, inactives Verb.
Sai, Wettrennen. (Siehe sza - lad, laufen.)
KÖ, Canton kot, gackern.
Lá 刺, Geschwätz.
Ty ist apocopirtes tie ((^L, Geschwätz.
Ke, coreanisch kö, steinig.
Cfr. ku "dt, hart.
kliJe Stein.
kÖ 碑 und gö JSl^, Stein.
Kiüe, Canton Müt, dunkel.
Khew, Kugel und Sphäre.
(Vergleiche die Permutation des -cm mit
-ag in dem Germanischen, wo das deutsche
Thau im Schwedischen zu dag wird.)
Cfr. küh 鶴, das Centrum einer Ziel-
scheibe.
K'ih, Husten.
Ko und kW0, Steinfruclit.
King, erweicht zu kén !,, ein Dornstrauch.
Kwei, coreanisch ki, reduplicativ, ist ein
Bestand theil des Namens für Anemone und
Helianthus. ,
4
*
s 柯德口 tó- 殺土穀 可 赛咯礒 措 球 ^ 果荆荚
— 52 —
Költ
ausgeben,
wecken, brüten
Köldök
Nabel
Kölyök
junger
Hund
Könnyű
leicht
Konto
Halm
Köny,
Könyü,
Könyör
Thi,äne,
Mitleid
Könyv
Buch
Köp
spucken
Köpenyeg
Pelzmantel
Cfr. kwei sih hiang jih 向 日, das
Herz von Anemone kehrt sich gegen die
Sonne. Kwei 肯, bedeutet auch schön, edel,
theuer, dem als Synonym Ii 魔 schön, elegant,
blühend; entspräche. Da» erste ist im ma-
gyarischen ki-es, Schmuck , das zweite in
de-li, elegant vertreten.
Siehe Kelt von ki-lae 起 來.
Siehe Küldök.
Ki, ein junger Hund.
Yü, Synonym, zu ly consolidirt.
Ki, Individual- Crement, TdyUki zu kölyök
harmonisirt.
K'ing, leicht, coreanisch köng, im Magyari-
schen ng zu ny erweicht.
Yü, leicht, bequem.
(Zwei n nicht nothwendig.)
Kan, Stamm.
Te, coreanisch tö, Halm; kan-te zu köntö
harmonisirt.
King, corean. köng, die Thräne, Mitleiden,
verbunden mit luy 淚, Synonym, dessen
Spuren noch im finnischen könyel und im
lapponischen kadnyel ersichtlich sind.
Könyör ist king king 京 京, betrübt, mit-
leidend und ör 爾, Thränen vergiessen.
Kiüén, eine Papier-Rolle, ein Buch, wie sie
einst gebräuchlich waren und noch so im
Osten vorkommen.
V, apocopirt von wei 爲, Participial.
Siehe Pök.
K'ev, Fell, mit der Wolle, Pelz.
Pe, Leder, (gestickt). ,
Nyé, in Hokkjen nySg, Hülle ; sich ein-
hüllen.
狽澳个 輕與 秆帶粋 卷 求皮 Q
― 53 ―
Köpörödik
zusammen-
schrumpfen
Köpű
Bienenstock,
Butterfass
Kör
Kreis,
Zirkel-
Köröm
Nagel
Kőrös
Esche
Kössed
Spalt, Riss
Köszön
denken,
grüssen
Köszvény
Gicht
Köt
binden
屈
球
甲
則
m
風
級
Kepeney kommt auch im Mongolischen als
Composition vor, doch ist es nur durch das
Chinesische verständlich.
Kiüé, in Hokkjen kiüp, sich bücken, schmie-
gen, kriechen.
Ör-Öd-ik, Koseverbform.
Kiüé, in Hokkjen kiiip, aushöhlen ; aus-
bohren, Oeflfnung, Ausgang machen. Etwa ein
hohler Baum, der ursprüngliche Bienenstock.
Khew, (siehe kög), Sphäre, Kugel.
Cfr. kiuh, coreanisch kör 曲, gebogen, ge-
krümmt.
Kiä, coreanisch kar, Nagel, im Magyari-
schen kar-valy, der Habicht und cd-kar von
chi kiä 指 甲, Finger -Nagel; köröm ist
Oxyphon.
Khe, coreanisch kö, Eschenbaum.
RÖ gleich lö 禾呂, wild wachsend.
S ist Concret-Suffix.
Hiuh und Kiüh, spalten.
Kho, inactives Hülfsverb.
Siün, ehrerbietig, voll Achtung, gleich
siüen 哭, unterthänig (im guten Sinne).
Kiö, Fuss, mit japanischem Stammexpo-
nenten Mös, im magyarischen Oxyphonum.
Fung, im Chinesischen Wind und Gicht,
wie ebenfalls szél, Wind im Magyarischen
auch Gicht bedeutet.
F, in Zusammensetzung, ist zu v erweicht.
Hieher gehört auch ping 病, Podagra,
Gicht, das in Composition ebenfalls zu v er-
weichen konnte.
Kiüé, Canton köt, ein Bindfaden.
Kie 結, binden, Knoten machen.
Die lange Wurzel kő 夠, heisst mit Seide
sticken, und ktile 細, stricken. All dies ist
im magyarischen köt enthalten. Interessant,
dass die Chinesen gleichfalls von Befrachtung^
— 54 —
Köved
sich schälen
Kövér
fett
KŐ
Stein,
Acc. köv-et
Köz
ZwiscLen-
rauui
Követ,
Követel
fordern
Kucik
Olenwinkel
Kucor,
Kacor
Kcbeu- und
Rasirmcsser
Kucorodik
sich ducken
kauern
Kufár
Höcker
Kuhint
Btölmun
Kukac
Ma 山'
肥
玫
谷
求
der Blumen kú^-hwa 結 花, wie die Magyaren
gebrauchen, die Blumen binden sich.
Siehe Kéreg, Schale.
KÖ, Speck.
Fei, fett, ill Composition zu vé erweicht,
mit dem Concret-Suftixe öJ, ör 兒 türkisch
Kev, ein sehwarztarbiger Stein.
Kűh, ein leerer Zwischenraum, mit japani-
schem Stammexponenten z, im magyarischen
Oxyphonum.
KéV, bitten, Ibrdern, zu erreichen suchen.
Ké, kév 祈 求, ké-r, köo-ety fordern, bean-
spruchen.
KÖ, kü, ein Winkel.
Kilh und Siih, Synonym.
Siehe köh, Ofen von kiö brennen.
Kű, entzweischneiden und kii schneiden.
TsÖ, coreanisch tsur, schneid en, stechen.
Richtige Schreibung kat-szor.
Kiűh, kauern, kriechen, sich krümmen.
Siehe köpürödik, Oxyphon.
Ku, kaufen und verkaufen.
' Fa, inactiv, vide kofa,
\ Ul, türkisch 丄 concretes Substantiv-Suffix.
' ,
: Kűh, stöhnen, seufzen, ta-küh-ki-laj 大哭
i 起來, in ein lautes Stöhnen ausbrechen.
In ist f/in 音, schreien, singen, im ina-
^yarißchen m-ek, t aber ist Hülfverb ta 打
■ apocopirt.
Ku, EÍD^e\vei(le-\Vüriiicr.
Kéé, japanisch hat, essen, nagen.
Tsze, apijcopirtcö Concret-Suftix.
55 ―
Kukk
Mucks
Kukorit
krähen
Kukorog
kauern
Kukucskál
gucken
Kukuk
der Kukuk
Kullog
schleichen,
wanken
Kulacs
Feldflasche
Kupak
Deckel
Kupa
Kupor
zusammen-
raffen
Kurhol
Kuriant
Kurta
kurz
Kushad
hocken
Ku, lange Wurzel, den Kopf drehen und
schauen.
Cfr. hill 鶴, das Ziel, das Centrum auf
das man absieht.
Kuh, hurtige Aussprache.
KÖ, coreanisch kor, gackern, it 以 打,
Doppel-Hülfsverb.
Kiúh, kauern, sich krümmen.
KÖ, coreanisch kor, im Kreise sich drehen.
Og ist Id 起, frequent. Hülfsverb.
Siehe Kukk.
Kuh, reduplic, ein Vogel, der mit seinem
Gesänge das Gute und das Böse vorbedeutet.
Kiü, wandeln und
LÖ, fallen.
Ki 起, apocopirtes Frequentativ-Suffix.
Ku, ein Kürbiss-Becher.
Lai, ein Opfertrank.
ChÖ, chä, ein Trinkgefäss.
Cfr. tibetanisch ka-la-cha, eine Feldflasche.
Ku, decken, bedecken. '
Ku 銅, die Thüre zumachen.
PÖ, in Hokkjen pök, Schirm, Vorhapg.
Ku, Kürbiss.
Pei, Becher, ohne Harmonie mit hi zu-
sammengesetzt, während es im Tibetanischen
gleichfalls kupa heisst.
Kiüé, in Hokkjen kiu/p, raffen, schnappen.
Or ist 史 ol oder Ii, Hülfsverb.
Siehe Korhol.
Siehe Kuhint.
Vom Lateinischen , oder von Kiüé 厥,
coreanisch kiur, beschneiden, kürzen.
Siehe Kiüh 曲, görbed.
顴 嚳咯 屈勺义 n 醐 褶范 斛祝勺 扈薄 斛林 抉
一 56 —
Ku, ein Wurm.
Sze, apocopirtes Hülfeverb.
Ko, inactives Hülfsverb.
Sán (n = l), zerstreuen.
L, Ii 史, apocopirtes Hülfsverb.
Kiue, Canton kut, eine Grube.
Kűh, eine Grube, Schacht.
Hieraus kutat, forschen, graben, und kut-tja,
der Hund; d. h. der Forscher, der Gräber.
Kűh, die Nabe. ,
Láv, ill Hokkjen ló, Speiche, oxyphon. lő.
Siehe Ki-V-Ül.
Ul 而 ist Adverbial-Suffix.
klettero,
kriechen
Kuszál
verwirren
Kut
brummen
Küllö
Speiche
Kül
蠱使 可散 穴 |窻 轂轅
一 57 ―
Gab
Goldamsel
Gabajit
ausbessern
Gabna
Korn,
Getreide
Gádor
Schirmdach
Gácsor
Klumpfuss
Gágó
Maulaffe,
gähnen
Gagy
Schmaus
Gagyog
stammeln
Gaj
Scholle
G.
Kiä, Hokkjen kap, in Composit. gab, das
Zwitschern der Vögel.
Wenn dies Wort magyarisch ist, so ent-
spricht es lautlich einem chinesischen Com-
positum k'o-pa-i-ta 可 以 打, zurück-
zahlen, ersetzen, dessen Idee auf tß, der
Perlmuschel beruht, die als Tauschmittel bis
400 V. Chr. das Geld ersetzte. Aus der Wur-
zel pa stammt pav 室, eine Gemme und
Werth überhaupt, das als Zeitwort páv 報,
rückzahlen, ersetzen bedeutet,
KÖ und Kűh, kurze Wurzel, heisst ernten,
kie, Hokkjen käp Aehre.
Na ist eine parallele Wurzel mit nő
das Weib, als Repräsentant der Fruchtbar-
keit; nő als Zeitwort bedeutet wachsen.
Kiátov, Haus und Haupt fiir's Dach.
Täkäi bedeutet das Haus decken
( tow = dow = dor).
Go, kurze Wurzel und was hier besser
passt gö ist lahm, mit dem synonymen
chö, im Coreanischen chor, das ebenfalls den
Lahmen bedeutet.
KÓ, reduplicirt, bedeutet den Tölpel, das
zweite Element, in Medial erweicht wird
richtig gó I^.
Etwa Kea-yu 家 妖, zu einer Silbe cra-
sii't, Haus-, Familienfest.
Kiä-kiih, beide bedeuten stammeln, die-
selbe Idee wird auch durch Ide-Tdük 話 說,
in der oxyphonen Scala ausgedrückt.
Kwai, die Scholle.
恰 割 1 穀 家頭 蹄連 甚 憂吃 瑰,
' 58 ——
Galacs
Schrot
Gálád
frech,
schnöde,
filzig
Galaj
Labkraut,
Galand
Band
Gala
Hofmantel
Galloka
Schaukel
Gally
Ast
Gaina
Brustlattich
Galóca
Lachsforelle
Galy
Ast
Gamó
Hacken,
Krücke,
Stelze
Ganéj
Dünger
Gáncsol
tadeln
Gánya
biegsame
Ruthe, Zaun
Aus dem türkischen kalaj = Blei.
Kia, hinterlistig, lästernd.
Hieraus kiav (magyarisch kev-ély), stolz.
La ^ij, ruchlos ; widerspänstig , woher
賴, verschlagen, listig, das auch als an-
lautend im magyarischen laj-ha vorkommt.
Aus dem griechischen Stamme 飞 oCk? Milch.
Vom französischen galon.
Vom Türkischen in alle europäischen
Sprachen aufgenommen.
Confer, das slavische kolebka, Wiege,
Schaukel.
Ko, Ast.
Li, Synonym, Zweig.
Aus dem griechischen Stamme y^a? Milch.
Etwa der Milchner?
Gáí, üppiger Aufschuss, Wuchs.
Cfr. gai jji 驟, eine Stange ; das Guna y
wäre zu ly verstärkt.
Cfr. das magyarische primitive kam in
kampó, das auch im Celtischen und Dravidi-
schen krumm bedeutet.
K'an, ein Stab, zur Stütze, zur Wehr.
Vom slavischen gnoj.
K'ian, tadeln.
Chu, Synonym mit inactivem Ii 吏 ver-
bunden.
Kan, Bambus, Rohrstaude.
Yá, biegen.
一 59 —
Gar
Anmassung
Garádol
umzäunen
Garabó
Korb
Garázda
zänkisch
Garangy
Erdkloss
Garmada
Gát
Damm
Gátőr
Schirmdach
Gaz
1 Mist,
2 Schelm
Gáz
Furt
傲
Gebe
Schindmähre
Gedeleg
armselig
leben
Gedél
liebkosen
妓
Gav, (av = ar), stolz, anmassend.
Von der slavischen Wurzel grad,
Corbis lat?
Vom slavischen grazditi.
Siehe göröny, gorony.
Vom slavischen gromada.
Vom slavischen hat und gat.
Kiatov, (tov = tor), des Hauses Haupt.
Das erste scheint vom slavischen gaziti,
das zweite hat im baskiscben gaz, Schelm,
ein Analógon.
Im Alt - Magyarischen bedeutet gáz, die
Wade, hieraus gázol, waten. Dies Wort kann
vom latin, vadum, Furt, französisch gué und
dem magyarischen gáz erklärt werden.
Kié, in Hokkjen kiep und kep, eine Schind-
mähre, zu dessen weiterer Kennzeichnung
noch jpí 萄 angefügt wurde, welches zu
Boden stürzen bedeutet.
Ké, Hunger und hungern ; es wäre viel-
leicht richtiger gé-deleg zu schreibejQ, wo ge
der langen chinesischen Wurzel entspräche.
Die Endung deleg ist eine Kose- Verbal-
form.
Ke ist die lange Wurzel, die Lust, Wol-
lust, gleich dem primitiven magyarischen
ky, bedeutet, ged-él stammt aber von einer
kurzen Wurzel kie '陋, in Hokkjen kiep, ab,
das vergnügt, lustig und lüstern bedeutet.
Aus demselben Stamme wurde gede, die
Ziege, also die lüsterne gebildet.
— 60 —
Gége, i
Gég I
die Kehle
Gindár
schlaff, I
locker j
Girbe
krumm j
Géza
Eigenname
Gelyva
Kropf
iGém
Reiher
2 Gém
Brunnen-
schwengel
Gémb
Zank
Gemia
Schiff
Geny
Gép
Maschine
Geher
mager
Gerely
Ger, Speer
Gerenda
Balken
Kié, reduplicirt, Me, kié zu kék und gég
crasirt, heisst athmen, blasen, das kyé pÉS
aber essen. Es wäre nicht falsch gegriffen,
es auch aus ke, kl 气 器, Luft, Athem-
Werkzeug zu erklären.
Kin, lose, locker.
Tav ^^, tao = dar, Form, förmig.
Siehe Görbe.
Ke und kai, siegen, unterwerfen, erobern.
So und richtiger das tibetanische sa, in
Composition za, das Land, also Landeroberer.
Golyvá von ffula?
Ke, hochfliegend und kie 類, weitfliegend,
im Magyarischen == 兼鳥, Vögel, die stets
paarweise fliegen.
Kién, älter kiém, eine Stange.
K'ien, schelten, keifen, spotten.
B ist das pronominale Substantiva bildende
pi 彼 suffigirt.
Cfr. zsemh-el.
Von den Türken entlehnt.
Cfr. Ganéj, slavisch gnoj, Mist.
Vom deutschen Goppel.
auch umgestellt Görhe, entspricht dem chi-
nesischen kev 脉, (Palócz. ker = ger), das
auch mager bedeutet.
Er ist Concret- Cremen he aber gleich
ho Pronom.
Vom deutschen Ger,
Gewöhnlich aus dem Slavischen erklärt,
ger bedeutet jedoch im Mandschu das Haus,
— 61 —
Gerény
Marder
Gerinc
First,
Rückgrat
Gerj
Sprosse,
Regung
der Natur
Gibbesz-
kedik
Giberedik
starr
werden vor
Kälte
Gim
Hirsch
Gizgaz
Kehricht
Góbé
Schelm
Goher
Erstling-s-
traube
决
en ist Genitiv-Suffix, ta, in Composition da,
ist die Wurzel von tám, Stütze.
Hew und kew (Palócz. kew == her), heisst
der Gestank und der Stinkende.
Eny, gleich dem Mandschu anga, enge,
dem chinesischen ang, ing, ist dem arischen
Participial ang, and gleich.
Siehe görhény.
Wir sahen , dass im Mandschu ger das
Haus bedeute ; en, in ist Genitiv -Suffix +
tse 脚, Gipfel, First. Hienach wäre es erst
vom Hausfirste auf den Rückgrat übertragen.
Kié, coreanisch Mr, reizen.
Ye, erregen, rühren und ya 芽, Knospe,
Sprosse.
Siehe das primitive baryphone kap-aazTcodik,
Hié und kié, in Hokkjen hiep, Idep, Kälte ;
eredik, eine Koseform.
K'in und älter k'im, das Wildpret, im Ma-
gyarischen der Hirsch als Wild par excellence :
wie lc,in, der hochfliegende, par excellence,
im Magyarischen der Reiher.
Siehe Gaz.
Kópé, von ko 過, Vergehen, Verbrechen
und Gebrechen ; pe 狄, ein niedriger
Schmeichler und pe 否, böse; pe 鄙, niedrig,
gemein.
Cfr. gö 惡, im Magyarischen auch in
gonosz, böse, schlecht. Cfr. Japan, gonosa,
Ko, Obst, Frucht.
Hié, coreanisch her, sehr gut, Charakter,
deutet an, dass es sich von Frucht handelt.
身
》
身
*>ifci»Äi>- -二
11
鱅
• -'〜 《ar ysi isí*T 王 «
:i_<rrüu* íJ'Hmi-- '«^"M^ a^niÄ-
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二 w :r:siirirr\rn"T>^ j=: ir' 一 hí" kin-
±li*jrr^ HL 、: HgT-n-Tjj-THyr ^TtrTfTWfTT
CÉ. ill" 丄 OIL
La. 一- SriiírrnL 211: o r smart.
Kov rk«^ sTifcT.TtsL Pfeile sdilea-.
Cr'*. ivr^AT^staa ö> |^ roDen, die
,卖 KÓV. Päiöcz« i-:'r. bríllen.
TS, in Zn sam Tnensetgnng dó, flucheiu
一 63 —
Gore
eine
Feldhütte
Górmadár
Grallae
Goromba
grob
Göb
Höcker
Göbben
in Wasser
versinken
Göbe, Göme
Mutter-
schwein
Göböd
boxen
Göbörödik
zusammen-
schrumpfen
Göcke
eine Grube
am Wege
Göcsör
mager
Goes
Knoten
Göde
Ziege
Gödény
Pelikan
Käv, Hokkjen ko, Stroh.
Lé, japanisch re, eine Hütte,
KiU-lé "j^ 離, oxyphon, ist eine Rohrhütte.
Gór, hochbeinig und madár, Vogel.
GÖ, böse.
Lun, artig.
Pe, pa, pronom. Suffix, also bösartig.
趨 Kiüh, in Hokkjen TdUp, Höcker.
泊 Kwűh, ist eine baryphone kurze Wurzel,
in Hokkjen kwüp, unter Wasser sinken.
Cfr. Gede, göde, lüstern und hieraus die
Ziege, das Mutterschwein mag derselben
Idee gemäss gebildet sein.
Cfr. kev 胞, Speck, das auch in kövér,
Fett, vorkommt.
才厥 Kiüé, in Hokkjen Idii/p, schlagen mit der
Hand, werfen auf die Seite, aus dieser Wur-
zel stammt Idüen die Faust, nämlich
die schlagende.
Vergleiche Gom und göb, mit denen Mw 魅,
ein Ball, verwandt ist.
Kiüé, japanischer Stammexponent c, 8, eine
Höhle, eine Grube.
Ke ist entweder klein oder küh 隙, ein
Synonym, die Grube.
Keu, mager.
Csör, entspricht dem baryphonen show
gleich sor-vad, siechen, abmagern.
糸屈 Kiüé, mit japanischem Stammexponenten
c, 8, CS, binden, knüpfen.
Siehe Gede und gedeleg, von der Idee
Lust und lüstern.
GÓ, die Gans.
— 64 —
Cfr. GaÓU, in Hokkjen go 敷, ein Vogel
von übler Vorbedeutung mit weissem Kopf
und rothem Schnabel.
Cfr. Gaou, in Hokkjen go 目奐, der Kropf.
Liegt dem Pelikan die Idee der Vor-
bedeutung zu Grunde, so wäre deny gleich
tien 古, auf vorbedeutende Zeichen merken.
Kiüe, Canton kiöt, Höhle, Grube.
聽輸
Or, Substantiv-Suffix.
K'ieüen, kraus.
Tow, Palócz. tor, dor, Kopf.
{Tor, dor zu dör harmonisirt.)
KÖ, gross, hoch; unermessHch.
Ki, in Zusammensetzung zu g apocopirt,
Luft, Manier, gleich dem französischen
grand air.
Cfr. gaou stolz, aus kiaou 驟, stolz,
hochmüthig.
Siehe Gége.
Hő, (kö) und
Ki, stammeln.
(Csél ist eine -Koseform.)
Siehe Goiüb, der Knopf.
Siehe Gagyog.
Kő ist die gemeinsame Wurzel der Mast-
thiere, die einen Pferch oder Stall bedeutet^
es mag dazu die Idee der Fette beigezogen
werden, die ebenfalls in dem gleichlautenden
k'ö 胞, Speck liegt.
Hiűé ist die kurze Wurzel des Magyari-
schen, welches ein Geschwür bedeutet. Die
baryphone Wurzel ist ko 瘦, ein Ass.
Göm ist gleich dem Stamme hwduii, kwän
+ > coreanisch hon, hom, ein Geschwür.
Siehe Gom, gomoly, Knaul, Ballen.
Kiüen 卷, zusammenrollen von kew 楚,
ein Ball und ballen. Gy^-ljjl ye, p^on. crasirt
Göngy
ein Ballen
Gödör
Grube
Göndör
kraus
Gőg
Stolz,
Hochmuth
Gög
die Kehle
Gőgicsél
lallen
〜• Ii
Göböiy
Mastvieh,
Schweine
Gömő
Auswuchs
紆
气欠
却
疾
肤 卷頭 S 气
m
9 Ö * J *í
b ^ G G G
一 65 —
Gör
Scholle
Görbe
krumm
Gőröb
Riegel
Gorony
Erdscholle
Görvély
Scropheln
Görzsed
zusammen-
schrumpfen
Görg
rollen,
wälzen
Görény
Marder
GŐZ
Dampf
Gözű
Spitzmaus
Guba
ein Pelz
Gubó
Galläpfel,
Cocon
I 嚷 I
III
K'iüh, coreanisch kiür, zusammenballen
wie eine Scholle, dasselbe bedeutet kwö 括,
zusammenballen. Siehe gorony,
Kiüh, coreanisch Idilr, krumm.
Hieher gehört gömyedez, sich krümmen,
das zugleich beweist, dass gör für sich ohne
be die Wurzel ausmacht.
Kiáv, {áv = ar), der Riegel eines Gefäng-
nisses. Baryphon.
Kwö, coreanisch kor, wie eine Scholle zu-
sammenballen.
Kiüé, coreanisch kör, eine offene Wunde.
Vély ist das erweichte ping 病, Krank-
heit. {Vély für vény,)
Kiué, coreanisch kiür, sich bücken, kriechen.
She, zusammenschrumpfen.
Hiüh und kiüh, rollen.
G ist ein apocopirtes M frequentatives
Hülfsverb.
Hew (kew), stinkend, ew ^ er.
Eny, Particip. anga, enge.
GÖ, kochen, dampfen.
She, inactiv, in eine Silbe zu gőz crasirt.
Hew, stinkend.
Shü, Maus.
K,ew, Pelzkleider.
P,i, Haut, Leder, die vereinigt eher dem
oxyphooen köpenyeg, Pelzmantel entsprechen,
das auch im Mongolischen als kepeneg vor-
kommt.
KŰ, alle Fruchtarten.
PÖ und puh, knollenartige Pflanzen.
Cfr. gubacs, Knopper, Galläpfel,
Hieher gehört gumó und gömő, wie auch
gyümölcs, Obst.
5
韈曲 校栝疾 屈敏豚 IS- 使#< 鼠裘皮 穀莩
― 66 ―
Gubbad
sich vor
Kälte
zusammen-
ziehen
Gubbaszt
mäusern
Guggol
kauern
Gulya
Rindheerde
Gúny
Hohn, Ironie
Gula
Pyramide
Gunyhó,
Kunyhó
Hütte
GurúI
rollen
Gusztony
Zwinge
GÚZ8
Weideband
Gumó'Gömő
Tuberkel,
Cocon
GÜZŰ
Spitzmaus
革
典
也
攻
Siehe Göb-Örödik, zusammenschrumpfeD.
Lange Wurzel ka 滔 ist frieren.
Klh, in sze-kth jjj^ 革, mäusern. Kih heisst
überhaupt wechseln, die Grundbedeutung
aber ist Haut, Leder.
Kiúh, Hokkjen kük, sich krümmen, zu-
sammenkauern.
Cfr. keú 雜, kauern.
Kiún (n = 1), eine Heerde. Yay, ja 也,
pronom. Substantivbildner.
Kéw 刺, ein Ochs.
Cfr. keu Alle, versammelt zusammen.
Kling, die Fehler einer Person angreifen,
und king ^^, höhnen. {Ng in ny erweicht.)
(Gyula entspräche besser dem griechischen
xup, feuerförmig.)
Hung, schlafen und sterben, gleich dem
magyarischen el-lmnyt.
Hú, das Haus, also: Schlafstätte.
Das Primitive ist wohl kunyhó, dem das
chinesische kung hu 宫 戶 entspricht, das
heute einen Königs-Pallast, einst, wie das
Magyarische noch, eine Hütte bedeutet haben
wird.
Siehe Görül, hieher gehört das frequen-
tative görg, das active gurit, das Substantiv
görgeteg.
Ob magyarisch ?
und Guzsaly, Weideband und Spinnrocken,
vom Slavischen entlehnt.
Cfr. Gom, gömbölyű, rund.
Cfr. GÖZÚ.
— 67 —
P.
Pác
der Hieb
Pad
die Bank
Pagony
Forst
Pahó
Schauer
Páhol
schlagen
Pajzs
Schild
及
現
杷
oder
怕
牌
Pá, hauen, stechen, gleich wie pö 搏,
hauen, fechten, und puh 刹, hauen, ver-
wunden.
C ist ein apocopirtes tsÖ 作, machen.
Pä, Bai>k und pö y^, Canton pot, beide
Bank und üfei-, Strand bedeutend.
Hieher gehört das magyarische padmaly,
Uferhöhlung', aus dem obigenpad und may ^Bjf,
graben und begraben.
Cfr. (las kalm. Maltahu.
PÖ-gan, üppiger Wald ; gan in Composition
aus dem Stamme kan lll^, der Berg und
Wald bedeutet, zu gan erweicht.
Cfr. das lapponische pa-kana,
Pö, Hagel, in manchen Provinzen pih-
yu 白雨, weisser Regen genannt.
Cfr. pih der Nord und das hieraus
stammende ping 冰, das Eis. Cfr. finnisch
pohjola, der Nord.
Pá, mit Gewalt Eingriff thun, tyrannisiren.
Hieher gehört pä 拔, stürmen, nrit Ge-
walt einnehmen, und das gleichbedeutende
Wort pa-tu-lu 巴 園 魯, das magyarische
bátor, im Mandschu baturu, ein Ehrentitel, den
Chinesen den tartarischen Feldherren geben.
Ho ist ein Synonym, das fassen, auf
die Seite stossen und schütteln bedeutet.
L ist apocopirtes Ii 史, Hülfsverb.
Paj ist ein identischer Guna-Stamm, der
Schild bedeutet.
Zs ist ein apocopirtes, erweichtes Synonym
shi oder ai 揮, das ebenfalls Schild heisst.
5*
一 68 —
Pajkos
muthwillig
Pajta
Scheune
Fajtárs
Spiel-
geselle
Pála
Schiefer
Palack
Flasche
Pajzán
muthwillig
Pák
Rohrkólbe
俳
und
躯
pä
PaJ, bedeutet Kartenspiel und Sport über-
haupt.
KÖ, gierig, nach etwas trachtend.
Shi, Individual-Suffix.
Paj, Getreide und Reis aufgehäuft für die
Armee.
Ta ist die Wurzel von taou , 悉, magya-
risch tár, eine Grube im Felde fiir das Auf-
bewahren der Frucht, süo.
Paj, Karten, Theater und alle ausschweifen-
den Unterhaltungen. Paj 牌 sind in specie
Spielkarten.
Tár-8, Gesell beruht auf derselben Idee,
wie das lateinische con-jux von jug-o, dem
Joche, das eigentlich die zusammenpflügen-
den Ochsen und erst figürlich die Eheleute
bedeutete. So heisst im Mandschu pflügen
tar-ame, dessen Stamm mit dem individuellen
sM 士 verbunden zu társ wurde. (Das sla-
vische towar, towaryS ist an sich selbst un-
erklärt; da towar der deutschen Waare ent-
spricht, ist es nicht einmal evident, welcher
Nation es eigentlich angehört.)
Paj, Spiel und Unterhaltung.
Sán, in Composition zu zdn erweicht, heisst
Zerstreuung.
PÖ, in Hokkjeu pök, Bambusrohr, üppiger
Pflanzenwuchs.
Cfr. pö und püh 浮, plötzliches Aufplatzen
der Knospen, das magyarische fak-ad.
Pang, particip. Stamm, Stein.
Es scheint zur Evidenz aus der Flasche
in's Magyarische versetzt, wie das Fenster
ablak vom Slavischen oblok: wie sind aber
die beiden erklärt? Was bedeutet das slavi-
sche oblold Das Glas wurde von den Slaven
nicht erfunden, während po-li 玻 璃, ein
uraltes Wort im Chinesischen auf die antike
— 69 —
Pall
klopfen
Fallit
maceriren
Palló
Steg, Diele
Pálya
Laufbahn
Pamucs
ein grober
Pinsel
Pamlag
Sofa
Pandal
Uferhöhle
Pang
stocken
Panyoka
Umhäng-
Pelz
Pandúr
Pandúr
杷
nnd
极
m
und
拔
斑
板
Glasfabrication den Rückschluss erlaubt und
die EütlehDung mag ebenso vindicirt werden,
wie 6u^H)p'b; Bergkristall im Sorbischen, aus
denselben Elementen bestehend, von den
Türken entlehnt wurde.
Aus der Wurzel pa gebildeter Stamm
pan, schlagen, stossen^ entspricht dem Ma-
gyarischen, wo das zweite l, das Hülfsverb
Ii 史, apocopirt sein wird,
ist von pdr-lit assimilirt, das vom Slavischen
pára, Dampf, Athem kommt. Vide pára.
Pan, Brett, Diele, Sohle, von der kurzen
Wurzel päd,
Pä, kriechen wie Pflanzen, Krebsen.
Pá, stürmen, anrenneD, schnell zurück-
kehren.
La \ -{ 鼠, langsam vorschreiten, hieraus
stammt laj 來, g-ehen, kommen.
In pang lidng f 旁 ^^, Laufbahn, sind die
beiden Wurzeln in Participialform ersichtlich.
Pan, ältere Form pam, Farben anstreichen.
Cfr. fun 粉, Schminke fur's Antlitz.
Pan, ältere Form pam, ein Brett, eine
Bank, auf welcher die Bastonade ertheilt wird.
LÖ, in Hokkjen lok, lak, Freude, Lust, so
dass das Ganze eine Lustbank gäbe, was
Sofa in der That entspricht.
Vergleiche oben padmaly.
Pang, Activ., einen Strom dämmen, damit
das Wasser sich staue, um es zur Zeit der
Bewässerung zu benützen.
Pan, ein Pelz.
Yu, königliches Schmuck-Gewand.
Ka und kia, ein Tuch-Mantel, getragen von
Buddha-Priestern.
Pan, in Composition bán, ein Wächter bei
den Gerichtshöfen.
― 70 ―
Parlag 敏
wusteB
Land
Paskol
Paszat
Schmutz
Pata
Pattan
knallen
Patvar
Zwist
Pazar
Peccen
pickeii
Pecsét
彼
手
űr 兒. iJ ii/ri ist sWch dem törkMcbea
ifr 、,. wiKTft" Eodiiiifi: der Substannre.
Pand eDts^priflit deuj chinesiscben /mw^
ein Stab, alt? Symbol und Werkzeug'
Autorität
Pä. Ci irt-Änisoli }fü r. der Dim'-ii der Dürre.
Er wird v "restellt in der Form eines Zw€t-
gt;s. in Luinpen gehüllt, einängiir- doch scludl
wie dtT Wind-
Lűh. in Hökkjen 1", gjeich dem nugrari-
&chen hohes trockenes Land.
C£r. pác unó páhol.
Cfr. Boszat
Pie. CantoD piet. píaf, auftreten mit dem
Fasse. Die maffvarisehe Form ist alterdiüm-
licher.
Po, CanU»n auf- and darauftreten-
Pä. Canton j>út. Lärm des Zerreissen».
Po. Canton i»ot , Lärm.
Pié. Canton /"f. pat, auseinanderreissen.
spalten, tiirürlich entzweieo. hadern.
Vi c«»reanÍ5cb »rar, Lärm. Hader.
Wir iiDden p^r-paicar im Alt-Persischen
für Hailer und Zwist.
Pa. inactive* Hülfsverb.
Za. erweicht aus mn 散, verschwenden.
R. c-oncret. Suffix.
Pe. inai'tives Hülfsverb.
Tsien. pickon und pflücken, von der Wur-
Oszé 莉- picken.
Pe. i'inem das Amts-Siegel geben, ihn
ijjit Autorität lickleideD.
Csé ist analog dem cha und und
hie von ^«bildeten Stamme shaj 麵,
lusí^ysknmh mj-tó, Presse, ursprim^ch ein
Werkzeug um den Rebensaft aoszopressen.
— 71 —
Cfr. che ;^, pressen, t ist ein apocopirtes
pronom. ti Jfj^, so dass dem pecsét ein chi-
nesisches pe-che-ti entspräche.
Pe, inactives Hülfeverb.
TIé, coreanisch ter, in Composition der,
kreisen, kreisförmige Bewegung.
Hieher gehört tie 濯 (ter, der), Kleider
falten und krausen.
Pe, demonstratives Fürwort.
Tjih, Canton Dial, tik, in Composit. dig,
ein Ziel, ein Punkt in Aussicht, gleich dem
yih, im Magyarischen -ig, Grenze, Termin.
Cfr. eddig.
Pelyh, p,jen 片, eine Flocke.
Die Wurzel ist pß (pßh) 驚, Gefieder,
ein Vogel mit schönem Gefieder.
Pei, ein Pferd von weiss und gelb ge-
mischter Farbe. (馬 ist das Zeichen des
Pferdes.)
Pjih, ein Pinsel, ist die kurze Wurzel,
aus welcher pjen ^ und das ältere pjem
abstammt, das einen Stein-Reiss-Stift (penni-
cillus) bedeutet. Pjen wird von Urzeit her
bis auf heute mit dem Zeichen der Steine,
shlh 石 (magyarisch szik in szik-la, Felsen),
geschrieben und ist, wie die Hieroglyphe der
Pfeilspitze, eine werthe Reliquie aus der Stein-
periode, wo bereits mit Steinst jften auf Bam-
bus geritzt, gezeichnet, ja nach Morrison
II. Band; 8424, geschrieben wurde.
P'jen, erschlafft, erlahmt in den Füssen.
Die bary phone Wurzel ist p,Ö 多仗, verfaulen.
He ist das assimilirte, oxy phone ho 可,
dem magyarischen hat, het entsprechend.
mag mit panyóka, pongyola zusammenhängen.
P,ing, p,ing, Laut, Klaug^ von der Wur-
zel pi lauten.
'一
Zur Etymologie dieses Wortes ist es wohl
interessant auzuführen, dass für den Handel
als ältestes Tauschmittel Muscheln gedient
haben, deren beliebteste Art in China 2>e*^
hiesß. Wir linden im Finnischen für Silber,
hopea, das wunderbar dem chinesischen ho-
pej oder ho-paou 货 貝 und 货 ent-
spricht, womit man Geld bezeichnet. Nun
ist aber ho, Getreide, die Waare der ersten
Nothwendigkeit mit jpej, der Werthmuschel
oder mit paou, einer Perle verbunden, und
diese primitiven Composita erhielten sich
bis auf unsere Zeit, wo es für geprägtes
Geld gebraucht wird. Cfr. finn. ho-pea, Silber.
Für Geld braucht man auch pih-tsien 白
weisses, das heisst Silbergeld, wie auch yin-
tsze 銀 子, Silberkind (200 Jahre v. Chr.
eingeführt Kupfergeld). Ein uraltes Wort,
das Medhurst als solches bezeichnet, ist
pin ein Stein, Edelstein, das mit tsze
verbunden pin-tsze, apocopirt, dem magyari-
schen pén-z am nächsten käme, woraus das
slavische peniz erst entlehnt worden wäre.
Cfr. |ie 拔, Rente in Getreide gezahlt
Pee, coreanisch per, vergleichen und ent-
scheiden. {Bird, der Richter.) Lange Wurzel
ist pé |^, processiren.
Pie, coreanisch per, Moment.
C ist ein apocopirtes, tibetanisches tse, Zeit,
welches dem chinesischen she 時 und sze
in sze - tien jj^ 天, Annus solaris und ma-
gyarisch esz-ten-dö (siehe dieses) entspricht.
FJÍ, coreanisch pir, am Feuer dörren.
She 使 und Ii 吏, mactiva.
Hieher gehört pir-it, rösten, pir-os, roth.
Pjih, coreanisch pir, wallendes, spritzendes
Wasser, ein Bad (eine Douche?).
Cfr. perat, lappon. Pruina. Pei 霧, lange
Wurzel, reicher Regenfall.
— 73 —
rnhen .Tasten
niia
Äogeolid
Pillant
blicken
Pilog,PT8log
blinzeln
u, schlecht
breonen
Pimasz
Lammel
Pimpó
Palmbaum
Pipacs
wilder Mohó
Pip
Laut junger
Vögel
stumpfnasig
Poe
Wasserratte
Poes
Lache
Petéz, incubare, fecundare.
(Ei gen-Mft^yar isch ?)
Pi, in actives Hülfaverb.
Hisn, ruhen. (Cfr. henyél.)
Pin (n = l), die Augenlider ziuammen-
zieben,
Pi, inactives HtÜfarerb.
Län, blicken.
T ist ta 打, Hülfsverb apocopirt.
Pjih, blickea.
L6, in Hokkjen lok, blicken.
Pi (oder pe niedrig, gemein.
Má, Bchimpt'liche Redea fUbren, he-
Bcbimpien.
Shi, Individual-Endung.
Pin, älter pim, eine CypreaBe.
Pin, Areca oder Betel-NuBsbaam.
Po, üppige Vegetation.
Vei^eiche bi^bö. Keim, Knospe.
Pi, W&Bte, Ijandstricli.
Pä und pä, Bliltfae.
Pj, Laut. H-pi verdoppelt nnd zu einer
Silbe crasirt.
Pi, Seide.
Péé, coreanisch per, Gewänder mit weiten
Aermeln und langen Schieppen.
i PJTh, ooreaniscli pSr, am Feuer ddrren.
I Pi, klein, schmal.
' Tsze, Nase.
I PÖ' Ratte.
' T26, concrete EndnDg,
I PÖ, Woge, Welle.
I Pö, bespritzen, besprengten.
I (Bride mit japanischem, dM11aiit«iii BUnunexpoDeDten,}
Itt 彼覽 恥脐 se 士 柏 ® 婆 a 發 g- 00 子泊 lÄ
— 74 —
Pűh, Bauch.
Cfr. poll, magyarisch, und pak-ke, lapp.
PÚ, Backe, Wange.
Cfr. pöff-ed, schwellen.
In pav lS,IIokkjenpo, gosch wollene Backe
sind glücklich beide Ideen enthalten. Parallel
dem pav ist fow 浮, das Anschwellen des
Wassers bedeutet und dem magyarischenybíy
nahe steht.
Püh, der Bauch.
Cfr. pö 舶, die Rippen, Seiten; pö
dickbäuchig.
Pö, dickbäuchig, gleichsam pöhök zu pók.
Ki, weben, der dickbäuchige Weber.
P,áv, in Hokkjeu pö, einvrickeln, decken.
LÖ, einwickeln. (^Pdv-lÖ uod mien-lő sind
chinesische Composita.)
PÖ, ein Hügel, kurze Wurzel des partici-
pialen magyarischen Stammes.
Cfr. fung 峯, coreanisch pong, der Gipfel
eines steilen Bcrg-es.
P'ung, eine Matte, um Barken zu decken,
auch ein Segel. Tibet, phing, ein Filzteppich.
Va, pronoiD. Siibst. Suffix.
Pö und puh, Staub.
Pűh, púh t% ;!: 孛, Staiib-Wolke.
Páv {av = dr = or), den Boden bestellen,
pflügen und päv ^^, den Zehnten oder
eigentlich den Neunten zahlen, da nach den
chinesischen Lchcns^esetzcn die Felder in
neun Parcellen gctheilt war on, deren innere,
d. Ii. die neunte von acht Baiiornfamilien zu
Gunsten des Lohen sherrn bestellt wurde.
(Nona et Dccima in Ungarn.)
PÖ, corean. por, Staub, zu Staub werden.
Pö, corean. por, morsch, faul. Ist had ein
Synonym oder nur ein Hülfsverb, wie in
kór "had?
m
Pocak
Wanst
Pofa
Backe
腹
Porhad | 太学
verwittern iinrl
Poh
Wanst
Pók
Spinne
Pólya
Ponk
Hügel
Ponyva
Flache
Por
Staub
Pór
Bauer
腹 潘 機抱袼 ^ ?浮觀
―' 7Ö
Portyáz
auf
Streifzüge
ausgehen
Pos
faul
Posog
strotzen,
brauchen
Poszka
elend
Pót
Zuschiiss,
Ersatz
Potroh
Wanst
Potyog
fallen
Ponty
Karpfen
Pozsgás
strotzend,
schäumend
m
im
類
铺
P'iáv {ar-or = ay-ov), Streifzüge machen,
wie See-Corsareu. Nach dem Chinesischen
wäre die Wurzel pór als lange Silbe zu
sprechen.
TiáV, schleichen, herumschleichen, auf und
davonziehen. Die Chinesen lieben Synonyme,
von demselben Grade der Stammbild ung, zu
verbinden.
Z ist ein Rest von se 使, Hülfsverb, apo-
copirt.
PÖ, mit japanischem, sibillantem Staram-
ExponeDten, verfault, morsch.
Siehe pezseg.
PÖ, Japan, posz, dünn, mager, elend, arm,
schwach.
Kä und kwä 寡, klein.
Páv, in Hokkjen pö, ersetzen , mit pro-
nominalem ti 底 zu pót apocopirt.
Pö, dickbäuchig. (Vergleiche polt,)
Roh 二 IÖ, Low 痛, geschwollener Bauch.
PÖ, Canton pót, fallen.
Tjlh, assimilirt in tfjög, fallen, tröpfeln.
Pang und pang, der Karpfen.
Ty aus yu 魚, Fisch, zu tyu verhärtet und
zu t!j apocopirt.
Cfr. pezseg und pÖZSg, gähren, schäumen,
kochen.
Cfr. puh 爆, Wasser aus der Quelle hervor-
sprudelnd.
Püh 学, Pflanzen üppig hervor schiessend.
Hieher gehört p6 柏, Wein, Sauerteig, als
Basis der Gähruug.
Pezseg ist zusammengesetzt aus pe ^^J^ ,
gähren und //e, Hokkjen yeg 熱, brennen,
glühen, sprühen.
一 76 —
Vergleiche pofa.
PJÍh, spucken, Hokkjen pik.
Cfr. das tibetanische cer-bu, das die Com-
positions -Elemente umstellt und dem ma-
gyarischen pucér ganz identisch ist. P ist
in der tibetanischen Zusammensetzung regel-
recht zu b erweicht.
Cfr. pö ^^, die leidigen Unterkleider,
also nackt, bis aufs Hemd?
Lo 身康, baryphoD, bedeutet nackt.
Pe, inactives Hülfsverb.
Syih, seufzen, schluchzen.
Cfr. suh 味, keuchen, räuspern.
Tibetanisch umgestellt cor-bu. Vergleiche
pöre.
Pűh, Bauch. Vergleiche pöh, Japan, pus.
Or 兒, concret. Suffix.
Pűh, Canton put, Erdkloss.
Cfr. por, Staub.
Va, pronom. Suffix.
Fu, weich (f : p).
Hwa und ha, schwach.
Pű, nachgiebig", folgsam, Sklave.
Ya, Sklave und yä 力 [, beugen, biegen,
unterdrücken, hier passiv.
Puh, in Hokkjen imk, plötzlich bersten.
An, apocopirt vom Hülfsverb na.
Puh und pö, mit der Hand betasten.
Pú fühlen, betasten.
PÓ, Hügel, reduplicirt. (Buckel, in Süd-
Deutschland gebräuchlich für Hügel.)
Vide ponk.
Vide por.
PÖf
aufgeblasen
Pök
Speichel
Pöre,
Pucér
nackt
Pöszög
schluchzen
Pucér
nackt
Pucor
Magen
Pudva
Mulm
Puha
weich
Pulya
schwach,
feig
Pukkan
bersten
Puhatol
ausforschen
Púp
Buckel
Purha
Staub
g 彼 息腹访 竽 高僕丫 浮搏玻
— 77 —
Fá
Baum, Holz
Facsar,
Faggat
quälen,
ausforschen
Fagygyű
Talg
Fal
Wand und
Falu
Dorf
Fal
fressen
Falka
Schaar,
Rudel
Fan, Fon
Schamhaare
Fánc
Kerbe
P.
Fa, in Hokkjen fák, keimen, spriessen,
wie das magyarische fak-ad,
Hieher gehört fä tsze 發 子, Penis, ma-
gyar, apocopirt zu fasz nnd fa-lien 發
der Frühling,
Fá, ermüden, quälen.
Fá, in Hokkjen fök, das Land, das Volk
unterwerfen, verwüsten.
Fá 、决, kalt ;, eisig.
Yew (yú), Oel, Fett = geronnenes Oel.
Fan (n 二 l), ein Wall, Damm gegen
Wasser erhaben.
Fan (n^l), ein Mahl, besonders Reis gar
gekocht, hieraus : essen.
Fun (n = l), Vögel in Gruppen fliegend.
(Auch pan.)
Ka, ho, Gruppe, Schaar, Synonym.
Fá, Haar am menschlichen Körper, ist die
kurze Wurzel des Stammes fan 毛分 und
fun Haare.
Pan, Block um Buchstaben darauf ein-
zuschneiden.
Tsze, concret. Suffix, oder tsze 字, der
Buchstabe.
Graviren heisst kih pän ;^, wo Idh,
im coreanischen Jär, die kurze Wurzel des
finuiscfaen kiria, Buch ist, welches auf das
Zeitalter zurückweist, wo die Bücher noch
nicht geschrieben, sondern auf Bambus-
schleifen gravirt wurden.
乏 1 伐 薄油圾 飯^ 夥髪 板子
— 78 —
Fancsal
winseln
Fánk
Krapfen
Fanyal
Sandbeere,
Bärentraube
Fanyar
herb, streng
und
volle Form
Fanyarú
herb
Far
After
Fárad
müde
werden,
Fáraszt
ermüden
Farag
schnitzeln
Faredv
Holz-
fäulniss
Fark
Schweif
Fan, schreien, Lärm schlafen, und
Fan J|^, schmerzhaft, bekümmert.
Cha 昨, Laut, Lärm und cha p 宅, greinen.
L ist apocopirtes Ii 吏, Verbal inactiv.
Fá ist feuern, hieraus fan j|^, rosten und
fan geröstete Opferschnitte; und end-
lich fang Jp J, Opferkuchen. Cfr. Placenta
latéin. , wovon durch Wallachen die magyar.
Palacsinta.
Analog sind pwig und ping, im chinesi-
schen lae-ping 來 Weizenkuchen, ma-
gyarisch lepény.
Fa - níav (Palócz. al ^ av), spriessende
Parasiten-Pflanzen .
Fá und pö jgT, herb (f = p) •
NyÖ, grausam.
R 兒, concret. Suflix.
Fúh und píh, coreauisch fur, der Rücken,
jemandem den Rücken kehren.
Fá, corean. far, müde werden und müde
machen.
Ta, inactiv. Suffix.
Fa, coreauisch fär, hauen, schneiden.
Ki, umgestellt ak, ag, ist Frequentativ-
Suffix.
Siehe fá und rothad.
Fuh, (fär), After und Ici, apocopirt zu k,,
das Ende, also das Ende des Rückens.
Vom finnischen wargas ist wargs, der Wolf
in das Schwedische gegangen. Cfr. Frithjof,
warg i wmm, der Wolf im Tempel.
m 伐 X 發蔦 乏虐 複 1 北乏打 伐起 複 j
—― 79 -—
Fá, Canton fat, spriessen, zeugen.
Yű, erzeugen, gebären.
Cfr. fi, fiú und ifjú,
Fá und fű, eisig kalt.
Je, inactiv. Hülfsverb , apocopirt, zu gy
erhärtet und zu einer Silbe (Giina) crasirt.
Wa (w -=f), irdenes Geschirr.
Ké, umgestellt ék, Geschirr, Werkzeug.
Das z ist japanischer Stammexponent einer
kurzen Wurzel fä.
Fe, Geschwätzigkeit, schwatzen.
Che, in Hokkjen chek, plaudern.
Ki 7Mk = g apocopirt, ist frequent. Suffix.
Fé, verschwenden, zerstreuen.
Cfr. ché 質, verpfänden.
Fe, hervorquellen, hervorsprudeln, gleich
dem magyarischen fő, quellen und kochen.
Hieraus stammt fun y^*, quellen wollen.
She und shih, hervorquellen.
Fe, schwatzen, zwitschern.
(Vide fészek, das Nest, das eine complexe
Idee gäbe für die Schwalbe als der Zwitschern-
den und Nistenden.)
Wei-ta zu wéd crasirt, schützen, wehren,
vertheidigen.
Ta, inactiv zxit = d erweicht und apocopirt.
Fá, baryphon, züchtigen, strafen, rügen.
Pé (p - f), züchtigen, lange Wurzel, die
entsprechende kurze ist j>jih J^, strafen,
züchtigen und pje ^^, schlagen, hauen^ wo-
von pjen züchtigen , peitschen , dieses
entspricht dem magyar, feny-i-t, i-td 以 打.
Die magyarische Gruppe ist interessant als
Wurzel und Abstammung.
Wei, wehren, vertheidigen.
WÚ, coreanisch ivur, wer, Ding, Material,
Artikel, ein Suffix discreter Quantitäten.
Fattyú
Bankert,
Bastard
Fagy,
Fázik
frieren,
kalt haben
Fazék
Topf
Fecseg
schwatzen
Fecsérel
verschwenden
Feccsen
spritzen
Fecske
die
Schwalbe
Fed
decken,
schützen
Fedd
rügen,
Fegy
Zucht
und
Fenyít
züchtigen
Fegyver
Gewehr^
Waffe
物
發育 也 允器 Ulf 起費 潸 ^鯽. 律打 is?
— 80 —
Fehér
weiss
FŐ, Fej
Kopf
Fejük,
Feslik
sich
entwickeln
Fek
Lager
Fekete
schwarz
Fék
ZauiD;
Halfter
Fekély
Geschwür
Í7P
伏
Píh-Öl, weiss fp =/)'
Das lappon, pái-es, ist gleich pei-sze f 白 士,
weiss.
Fe, fei, der Kopf, Capital einer Säule.
Wir finden auch den Stamm fen jj^, das
einen grossen Kopf bedeutet und durch
finnische Völker in,8 Celtische überging, wo
es nach der diesen Völkern eigenthümlichen
Lautverschiebung als pen, fen, Jim erhalten
ist. Diesen verschiedenen Stämmen ent-
spricht im Chinesischen die Wurzel hie 頁,
aus dem der Stamm Mén 個, Häuptling,
martial und in baryphonischer Scala pu, j[ 虐,
Haupt, Quelle, Anfang aller Dinge, woher
pun (pen), der Stamm, die Quelle, der Ur-
sprung aller Dinge, auch ich, dem magyari-
schen hen entsprechend. Das lateinische W-
pmnis, zweiköpfig, von der Axt, wird eben-
falls aus dem Finnischen stammen^ durch
das Celtische vermittelt.
Fé und fei, quellen, hervorquellen, oder
fe und 《禾 非, Kornähre, oder fe und fei ||^,
Fischlaich ; alle Entwickeluug ist entweder
spontan, wie die Quelle, oder stammt aus
Keimen oder aus dem Ei.
Cfr. fä 發, fak-ad, spriessen.
Fuh, in Hokkjen fvk, darnieder liegen,
auf dem Gesichte liegen.
Cfr. pih 葡, auf dem Boden liegen.
Hih, (p : 二: f=h), schwarz.
Pé, Zaum, verbunden mit dem synonymen
; und zu einer Silbe crasirten ke.
Cfr. fe und füh 髮, Kopfgestell, auch ein
Hauptschmuck für Frauen, und fe ^^, hem-
men, aufhalten.
Hié (Ilik, fek), ein Geschwür.
Le (umgestellt él), ein Geschwür.
— Si-
pe und Fej, hervorquellen, im Magyari-
schen activ.
Fe und Fejf Kopf, Säulen-Capital und das
Local-Suffix U ^1, das in fölé, fdé noch
ganz, in föl apocopirt erhalten ist. Cfr. fm.
Wei (f=^=p), sich fürchten.
(Cfr. pá 怕, Synonym.)
Le, inactives Hülfsverbum, apocopirt.
Fe, entzweischneiden, treDnen und
PjŐ, entzweischneiden, ist die kurze Wur-
zel des p^jén (p,f, l = n) 片, die Hälfte,
ein Splitter und jpjen 偏, Seite, seitlich,
parteiisch.
Cfr. fun 分, theilen, entzweitheilen.
Fe, Kopf, Säulenkopf.
Na, crasirtes Local-Suffix.
Ti, im Lapponischen Adverb-Suffix, z. B.
saS'ti, schnell, magyarisch sas, der Adler,
von der Wurzel sä 暴, der Fittich.
Fen, ältere Form fem, Sonnenschein.
Fen und pen 分, brennen wie Feuer.
Y "龜 •
(Cfr. fe und fei 沸, kochen, sieden.)
Fe, eine chronische, unheilbare Krankheit.
(Cfr. fung ^[, eine schwere Krankheit,
oft mit Wahnsinn verbunden.)
Fen, Grund, Fundament.
Ke, umgestellt ek, Synonym.
Fű, Wurzel von fun - fen, Radspeiche.
Tow, Kopf, Ende.
Ping (p = f), bedeutet den Himmel^ von
dessem Glänze; ping 炳, heisst eben Schein
der Flamme, Licht.
Die Labiaten permutiren mit m, und ming
ist 明 = meny Himmel und Glanz, von der
tibetanischen Wurzel me, Wärme und Feuer,
die in meleg erhalten. Cfr. me 廉, kochen.
6
Fej
melken
Föl, fölé
hinauf
Fél
fürchten
Fél
Hälfte, halb
Seite
Fen
oben und
Fent
Fém, fény
Glanz,
Metall
Fene
der kalte
Brand
Fenek
Grund,
Boden
Fentö
Radspeiche
Fény
Glanz
S5 機锂 畏吏 啡別 權內 防 廢 本基 輻頭丙
— 82 —
Fen
schleifen
Fór
Raum
einnehmen,
Fuss fassen
Fenyü
Tanne
抆
Fenyít
züchtigen
Ferde
schräge
Férfi
Mann
卞
僻
掊
Férj
Gatte
匹夫
Fermed
schwären
und
m
Wen, reiben, schleifen (lo --- /).
Fe, vorwärtsgehen.
Li, inactives Ilülfsverb, apocopirt.
Fen, ein wohlriechender Baum.
Yu, eine Baumgattung, Ulme?
Cfr. fen 贫, brennen, also Brennholz.
(Wurzel fe jj^ 匪, Taxus Nucifera, eine Baum-
gattung, "Wurzel pih, Cypresse, peih J^, Geruch.)
Peén, Gesetz und peén J^, Züchtigung
(p =/)• Siehe fed, feg", Zucht.
Cfr. fä 法, Gesetz und strafen.
Pjih, coreanisch pir, abweichen von der
geraden Richtung.
De = te 氏, Pronom.
Pei, männlich, verbunden mit öl 兒, er 乂,
türkisch, und dem SynoDym.
Fi, Knabe, JüngÜDg.
Cfr. ß Fischlaich, woher umgestellt
IV 'ik, laichen, in ivju, ifju, der mannbare
Jüngling. Cfr. fu 夫, Gatte.
Plh, fu, corean. pir, Synonyme, für Gatte.
J ist jé 也, apocopirtes Fürwort, Sub-
stantiv- und Adjectivbildner. Das Weib heisst
ihren Gatten 'pjih, corean. pir = férj.
Férj, stammt aus der langen Wurzel /ei jJE»
der Fruchtbare, der Befruchtende.
Wie die Magyaren no-szü-l, heiraten^
nő-8zö-l 女 胥 吏, 80 heissen es die Chi-
nesen nach dem Manne fú-szö-l 夫
wo die Wurzel szo die Verbindung bedeutet.
Hié und hiue, im Corean. mit einem r als
StammexponenteD, heisst eitern, schwären.
Cfr. fe und fei, kochen, brennen, me 廣,
kochen.
— 83 —
Fertő
Pfütze,
Morast
(Der Neusiedler-
See.)
Fertelem
Unzucht
(moral. Pf atze).
Fészek
Nest
Fesz
steif
Fejsü
Kamm
Fi
SohD,
Knabe
Ficamit
verreüken
Ficsereg
zwitschern
Figyel
achten,
beobachten
Pjih, coreanisch pir, fir, Bad und baden.
fürdö.
Te, tÖ, Schlamm, also ein Schlammbad.
Aus der obigen Wurzel ferto, das Schlamm-
bad, wird durch Véén, Betrachtung, ein ab-
stractes Substantiv gebildet.
Féh-tan heisst im Chinesischen Eier brüten;
der Ort des Brüten b ist also feh =fe, brühen,
brüten , nämlich durch Wärme ausheckeo.
Tan, ältere Form tám, heisst das Ei, das
im magyarischen tára -ad, entspringen, ent-
spriessen, d. h. vom Ei, erhalten ist.
Das lapponische pesse, Nest, beweist, dass
P ,f ist.
Pjih, mit dem Japan. Stammexponenten
8, steif, streng {jp — /).
Fe und fej, Haare in Unordnung.
Shu und 811, der Kamm, assimilirt zu síi,
oxyphon.
Fi, heisst eigentlich Fischlaich, das um-
gestellt im magyarischen iv-ik, laichen, er-
halten ist.
Fi 弗] ||, heisst auch kräftig, kriegerisch.
Siehe ifjú, der Jüngling.
Fi, unrecht.
Ch'a, verrenken.
Cfr. tsan, ältere Form tsam 赛, verwunden,
verletzen.
l-ta, crasirt in it ist ein doppelinactives
Hülfsverb.
Siehe fecske, die Zwitschernde.
Fl, grosse Augen machen.
Yen, Augen und schauen,
{Yen ist zu gyen, gyei verhärtet.)
Cfr. pi 您 und pjih 言必, aufmerfcsam.
6*
S5 ^ ! 5清 廉 覆卵 IS 非#梳 鯡 西差以 打 非眼
— 84 -
Fika
Rotz
Fíiient
lügen
Fing
Furz
Finny
Heiklich-
keit, Ekel
Finom
lauter, fein
Fiók
Schubfach
Láda fia
Firtat
Firkál
schreiben,
kritzeln
Fittogtat
zur Schau
tragen
Fitty
Pfiff
Fityeg
schlottern
Fizet
zahlen
娥
Pjíh, in ITokkjeD pik, Nase.
J zu a asBODirt; Rotz.
Siehe füllent.
Fi, Wurzel des participialen fing, bedeutet
ein stinkendes Insect und fi, pi # 費, Wind
lassen.
Wei, ekel, delicat, ist die Wurzel des
particip. Stammes, wei ist Geschmack;
pien ^^, heiklich, delicat.
Aus dem Celtischen íd die romanischen
Sprachen, aus diesen in die germanischen
übernommen. Es bedeutete ursprünglich
Metalle läutern, raffln Iren , sehr häufig in
französischen epischen Gedichten, les fines
amours, die reine Liebe.
Fi, Sohn, sowie das chinesische t^ze 子
j wird sehr oft für Fach gebraucht, wo die
': Idee des Sohnes gar nicht mehr durch-
! scheint, es ist beinahe wie das öl 兒 und
j das türkische er 乂 ein blosses Concret-Suffix.
Ko, umgestellt ók 个, ist ein Individuali-
täts-Crement.
Siehe fürkész, forschen.
Pjíh, coreanisch pir, ein Pinsel.
Ka-I ist assimilirtes ke-l 吏, frequen-
tatives Hülfsverb.
Cfr. irka firka, populär für Gekritzel.
Fl, grosse Augen machen.
Fűh, zeigen.
Tat ist causat. Suffix.
Siehe fütty.
Pe', aufhängen {jj =/).
Tie, in Hokkjen tiek, hängen.
Pe', die Perlmuschel, welche als Tausch-
mittel bis auf 200 Jahre v. Chr. in Umlauf
― 85 ——
Fodor
kraus
Fog
Zahn '
i
Fog
Leitersprosse i
Fog
greifen,
halten und
Fogad
wetteo,
empfangen
Fogan
empfangen,
Wurzel
fassen
Fogy
schwinden,
abnehmen
腹
und
Fohász I 垔弗
Seufzer I
war, wo tsjen 錢, oder Kupfergeld eingeführt
wurde.
Ho-pei 货負 hiess das Geld, das wir im
Finnischen hopea, Silber, wiederfinden, dessen
primitiver Sinn Frucht, Güter , tauschen,
kaufen und Perlmuschel bedeutet. Pei 賠
als Verb, heisst zahlen und rückzahlen.
Ze ist das erweichte tse 賽, das geben,
darreichen, darbieten bedeutet.
T ist apocopirtes inactives ta 打,
FÖ, kraus.
T'OW (ow = or), Kopf.
FÖ und fuh, entzweischneiden, die Func-
tion der Zähne, hieraus füh 拂, der Hund,
der Beisser. Cfr. fu |^, beissen.
PÖ, in Hokkjen pök, mit den Füssen auf-
treten, darauftreten.
PÖ, in Hokkjen pÖk, Hand anlegen, be-
rühren, die Saiten abgreifen.
In fog-lal, occupiren, sind zwei synonyme
Verba verbunden, vergleiche ta-ldl und lel,
finden.
Fuh, der Bauch, mit dem Hülfsverb nd 寿 [5,
umgestellt an.
Fuh, Wurzeln der Pflanzen und Wurzel
schlagen.
FOW, abnehmen, verwelken.
Das Magyarische fogy ist eine Guna von
einer Wurzel /o, während das chinesische
fo-w ein Vridhi ist.
Fei 廢 ist Synonym, jedoch oxyphonisch,
wie pa-i 效 ein Analógon aus der Wurzel
pä zerstören, erstürmen, ruiniren.
Fuh, eine leichte Brise, vorbeistreichend.
Füh 跌, Segen von Gott erflehen, in wel-
chem Sinne es auch im Magyarischen ge-
braucht wird. Istenhez fohászkodni, zu Gott
flehen.
— 86 —
Fojt
würgen,
drosseln
Fök
Stufe, Grad,
Landspitze,
Bücken
(einos Messers)
Fokos
Handbeil,
Streit-
hammer
Fold
flicken,
stopfen
Folt
Lappen,
Fleck
Foly
fliessen,
folgen
Fon
spinnen
Fon
Schamhaare
Fondor
tückisoh,
ränkesüchtig
Fonnyad
welken
Fordít
drehen
铺
浮
紛
反手
Forgács
Span,
Splitter
弗 IJ
und
副
Vergleiche FÚ, fúl.
(Cfr. oxyphon. fd 廢, verstopfen.)
Cfr. fö 縛, binden, zuschnüren.
Fő und fűh, in dem alten Pfade wandeln.
Japanisch fokosi, ganz dasselbe.
Pö, Wurzel, bedeutet Kleider flicken, wie
der hieraus gebildete Participial - Stamm
f 徹 g
Fow, Palócz. ol ^ ov, flössen, fliessen, auch
ausschweifeo, woher folfjdr, ein Ausschweifen-
der, Wollüstling. (Är = er concret. Suffix.)
Fun, ein Tuch, am Gürtel getragen.
Cfr. fäng 絲, spinnen.
Fun, kurze Haare.
Die Wurzel fä, siehe haj.
Fung, Intriguen, Ränke. (Particip. 7ig^7id).
ul, 乂, concret. Suffix.
Fu ist die Wurzel, faul und welk.
Cfr. kurze Wurzel p'Ö ^j^, Fäule.
Cfr. wän 勤, verwelken (/ = w).
PÖ, coreanisch por, drehen.
Og ist das frequentative Id 起, apocopirt.
Cfr. fö 縛, kraus und füh 佛, corean.
fur, drehen, wenden.
Fö und füh, coreanisch för, für, hauen,
spalten.
Cfr. farag, schnitzeln und /im eine Axt.
— 87 —
FŐIT
sieden,
wallen,
quellen,
gähren
F08
Durchfall,
Diarrhoe
(TP
Foszt
schleissen,
fasern,
plündern
FŐ
Haupt,kochen
Fulánk
Stachel
Fúr
bohren
Furcsa
drollig
Fut
laufen
FÚ
m
* 斧
蜋
副
pdii
m
FÖ、 und fiih, sieden, kochen, quellen ;
Fow 無 (Palócz. ow = or), heisst auch
wallen, kochen.
Die lange Wurzel ist fú 府, magyarisch
f", fo'l, fu'L
u n )
\ bedeuten beide Excremente.
She J
Das chinesische fun aber ist ein Stamm,
der von/(ö oder/wÄ 腹, Eiüge weide, Bauch,
das mit dem Excremente slie in eine Silbe
crasirt wurde.
F6 und fuh, schleisseii; entzweireissen,
entzweischneiden.
Sz = 8Ze 使, und
T = ta 打, inactive Hülfsverba.
Siehe fej, das Haupt und fe 脇, kochen.
Fu, Name eines Insects, von der Idee
fu 斧, ein scharfes Instrument und fu [j 突,
beissen.
Láng, Name eines Insects, wird aus der-
selben Idee so benannt sein, wie láng 《良,
dor Wolf, von der Wurzel la 拉, zerreissen,
la 辣, stechen und Ián 欄, zerrissen, ge-
brochen.
Ffih, etwas in der Länge offen durch-
schneiden, wohl bohren.
Cfr. fuh 場, eine Höhle.
Fuh, coreanisch fur, chinesische Gaukler,
die buntförbige Stäbe tragen.
Che', ein demonstratives Fürwort, das Par-
ticipien und Adjective bildet.
Fuh, Canton fut, springen, hüpfen, laufen.
Die lange Wurzel ist fú hastig - gehen.
Ein technisches Wort, das an officielle Er-
lässe angefügt wird, etwa mrrej mrrens, wie
es in Ungarn üblich gewesen.
Fú, der Wind von Oben herabblasend, der
Nordwind. Der chinesische Stamm fung 風
一 88 —
I
俯
耳
ist Wind überhaupt. Figürlich: Sitte, wie
szél und szellem.
Fuval ist ein Frequentativ und mit den
Wurzeln fú + 爲 wei und Ii ^^, inactive
Hülfsverbe, zu fu-va-l verbunden.
Fu, baryphon, spriessen, sich öfinen, wie
Pflanzen im Frühjahr. Analog mit fä 發,
im Magyarischen fakad, spriessen, knospen.
Cfr. fu 5f 学, Bezeichnung für Blumen und
Pflanzen und fu 默, Art kleinkörnigen
Weizens.
Fü ist der Idee des Wachsens, Ernährens
entlehnt, deren Grundbedeutung fu j^, das
Weib, die Mutter, ebenso wie no die
Frau, im Zeitworte nő, wachsen, növény,
Pflanze, sich analog entwickelt.
FÚ, lange Wurzel ist hängen, mit dem fre-
quentativen Id in eine Silbe crasirt und
nach der Regel der Stammbildung mitTeDues,
zur kurzen Silbe erleichtert.
Cfr. fö, in Hokkjen fÖk 使, den Kopf
hängen lassen.
Ul, Ohr. Im Chinesischen noch eine vocaJi-
sche Wurzel, die im Magyarischen f> im
Lappon.^ zum Stamm-CoefficieDten annimmt^
fül, pelje,
Fu ^||p, heisst untersuchen, forschen, das
sowohl auf die Sensation des Auges als des
Ohres sich beziehen kann; da fu ^H^, sehen,
untersuchen und/w 覆, lauern, horchen, im
Hinterhalte liegen, bedeutet.
FÚ, die Sonne.
Li, apocopirtes, inactives Hülfsverb, wo-
durch es zu sonnen, wärmen, gebildet wird.
Fun ^賈 (n = l), innere Hitze, Fieber.
Ein neues Wort, das ich nicht zu deuten
wage, da mir die Bildungsmotive nicht ein-
leuchten.
Fű
Gras,
Kraut,
Pflanze
Függ
hängen
Fűi
heiss
werden
Fülke
Nische
I r
ü h
F o
― 89 —
Fülleng
Klünker
Quaste
Fürj
Wachtel
Fürge
flink,
munter,
geschäftig
Fürész
Säge
Fürkész
Fürt
eine Locke
FÜ8t
Rauch
Fűt
heizen
Fun, ein Stamm von der Wurzel fu 俯,
hängen, gebildet, etwa Anhängsel, fun be-
deutet einen Pferdeschweif, der in einen
Büschel gebunden, zur Fahne gebraucht
wird. Noch bei den Türken erhalten.
Ling, Federn, besonders Pfauenfedern, die
als Zeichen des Ranges, von dem Hute den
Rücken entlang herabhängen.
Fűh, hüpfen, springen ; coreanisch/wr und
fäh, corean./wr 奪弗, ein kurz abgebrochener
Musiklaut.
Je, pronom. Substantivform.
Fuh, untersuchen und füh, coreanisch
fur 法 + 弗, hüpfen.
Vide fürkész.
Vide fúr, bohren (fú-li-sze).
Pu und pÖ, corean. por, suchen, stöbern.
Ke 叶, durchforschen.
Sz6 apocopirtes Hülfsverb.
Vide fürge,
Fuh corean. fur, eine falsche Locke,
eine Damen-Perrücke.
PÖ, mit Japan. Stam mexponenten pÖs, am
Rauche trocknen, räuchern {p =/).
Ti, Substantiv bildendes Fürwort.
FÚ, Sonne.
Ta, apocopirtes, inactives Hülfsverb.
纷 劍 弗 +、、J 也 怫 捕搏 彭搏底 昧打
作
請
勺
备
整
m
m
拔
, graben, ausliöhIeD,
Wä, mit der Hand nach Etwas haBcbm,
grapsGQ.
Tsd, thun, iuactives Hüliävorb.
Kl 起, apocopirtes froquent. Suffix.
Hwá, in Hokkjon hwSt, Japan, hums, tatr
gyar. vád ist mehr auf moraÜBche "Wildheit,
hißt} in Hokkjen hwai, aber auf die phy-
sische bezüglich.
KÖ, coroanisch kor, gloich m^^ariscb iSf
in Mrte, Birne, von der Rundung.
Wá, LehinhUtto und teä eine
zum Bowolincn.
Tsö, iu llukkjeu t
aleo ürube, HöUe,
Cfr. wo 窝' Vogolnost der Uferschwalben.
Wa, KiadorgeBohroi and CKistöIm,
Chö und chuS, weinen, flelmeD,
Cfr. cÄoir 抽 (oK = og), acUuchzen.
HwO, in Hokkjon kwät, wild. Wie es im
ChinoaÍBchon aspirirt TOrkommt, so orhidt
es im Celtisohen noch einen härteren Stamm-
CociHcioDtoii, iodein es für wee, gwez anlautete.
Cfr. DurijUKZ-elin, (schwarz- wUd-Hai'triegcl).
Aus der Wurzel «-■« stammt das gebräuch-
lichere wanij 妄, 、vüd und irre.
Wá und WÚ, verleumden, tadoln und Au
hieraus staiiinicmlc icanij 調, anklf^en, wie
ituuh ican 問, voi- dem Richter vorhSreo.
Wi'i 讓, au k Ingo u.
Wá, ergi'üifen, anliackcQ.
CfV. hica 甲, aapirirt, Nägel.
Tó, in Ooiiiposition do, ín .Stücke hauen,
roissen.
— 91 —
Tó, ergreifen, zerren, alles Eigenschaften
des Geiers.
Hiemit mag auch väd, wild, verstümmelt
zusammenhängen.
Wá, hauen, aushalten, höhlen.
G ist ke ^g, apocopiites, frequent. Suffix.
Verwandte Labiale sind fä ^Jjf, hauen und
hwä 劃, hauen.
Vágtat für gallopiren, hat eine analoge,
populäre englische Weise in cut the dirt,
d. h. sich fliehend retten.
Wá, wollüstige Blicke, Gesänge, verwandt
mit dem magyarischen háj, Reiz, Anmuth.
Vergleiche das ursprüngliche páj 俳, Wol-
lust, Ausschweifung.
Vágy ist für váj eine gunirte AbstammuDg
vom obigen wd 睡.
Hieraus stammt wáng 改 in kt-wdng 期 改 ,
hoffen, wünschen. (Alt-chines. Compositum.)
Vá-y, analog dem ho-j 何 以, das im
Magyarischen ebenfalls zu hogy consolidirt.
Wan und hwan, sein, vollendet sein, gethan.
Hieraus auch van, welches in den höheren
chinesischen und magyarischen Zahlen, hat-
van, nyolcvan (60, 80), für zehn, sechzig,
achtzig, als eine vollendete Zahl vorkommt.
Die oxyphone Wurzel ist wei 爲, sein
und thun.
Fä, magyarisch fägy, gefroren, gestanden.
Yew, Oel, das in älterer magyarischer Zu-
sammensetzung* als fagyú gleich Talg, vor-
kommt, in vaj aber erweicht und apocopirt
sich erhielt.
Das lappon ische wuoy entspricht den Wur-
zeln fä-yew 、j^ 油 mit derselben Bedeutung
des gestockten Fettes.
Vág
hauen
Vágy
Lust,
Sehnsucht
Sucht
Vagy
entweder,
Van
sein, haben
Váj
Butter
- í»2 ―
Vajúdik.
Vajiódik
krcísiion
Váj
Ijö
Vak
blind
Vakondak
Miiiilwiirf
Vakar
kratzen
Vai
rriit, (iaiiiit
Vál
w/ililcii
Wan, wh('iíl(íH,imseiníui(leisclmeideDifw 二 /,.
Dw Wurzel ist U ff f , hauen, cntzweihaueB.
Í 圭
Wä, "ill Weib, tca-tzt 娃 -^, Kinder,
äf^ypt. Kiiuiiir, wie watif im Sanscrit.
Yűh, f^-ubiíliron, erzcii«*^ii. Ytíli, in Cantuo
•pd, in <J "川 position tßttd,
ik ist kl 其, dritte Person.
Wá, uuähöhlen. Vide ,"íl,"
J, Oimabilílner.
HwÖ, Tlokkjcn hicak, aspirirt icak, dunkel,
(lüstor. Lidit und Augtí sind correlativ, so
(las Gegeutheil, dunkel und blind.
Da m und 〃• unter sich permutiren, so
Hii(l(?n wir, dims mo 溺, dunkel (dessen or-
i»;anisclier Reflex = bliud), auch als cro und
aspirates htrö ^ vorkommt.
Wá, tíiiie Ilölilu und uushöhlon.
Wä, in Ilokkjcu cdk, die £rdo aufgraben,
höhlen.
Kwän, cin'eauiseh km, Erde.
Dák, «»xyphon teth 的, Factiv, wo nach
(thiucsischiir Sitte kiahi (kun), ein zwischen
Viivh und äcinein »Suffixe intcrcalirter Accu-
Siitiv steckt, fod-hrnim-enif.
( Das Hliodseiu ist wohl ein populärer
(iljiube, (liT die» Entstellung: des Namens
ííiitH (; liul(li<i:t.)
Im (Icutschen Maulwurf (popul. Moltke .
wird (las crsto Element der Composition fur
/""〃, KviU) jí^el) raucht, seines Amtes ist er
(; in Ertl(;-hi*>hler, ein Wühler.
Hwä, ill Ilokkjcu väk, die Nägel, durch
iiiactivtis /, r 而 zum Verb erhoben , be-
deutet es kratzen.
Wa, mit der Hand graben, höhlen.
Siehe vel.
娃 音 彼以惑 坤的 甲】 而枝
Cfr. vág, hauen, wo die Wurzel wd mit
dem frequentativen ki 起, verbunden ist.
Wan, Antwort (n = 1).
Asz, umgekehrte Wurzel sä und so ^)^,
Laut, Ton.
Cfr. sö 誕, magyar, szó, Rede, öffentliche
Rede.
Wan, Antwort
Li, inactives Hülfsverb, apocopirt.
Cfr. lapponisch wcdes, jus juraüdum und
das magyarische vallás, der Eid, wo das
lappon, es dem magyar, ás gleich ist, sei es
eine blosse Substantiv-Endung, sei es ein
Synonym des vall, gleich dem chinesischen
slii'kiü 句, entsprechend dem magyari-
schen eskü, der Eid, die Religion.
Hwan und kwan, stark, breit; liberal.
Cfr. lapponisch wcdb-me, Armus humerus,
walb-me-s, validus humeris, magyar, vállas.
Aus der Idee der Kraft und der Breite aus-
gehend, bildeten die Chinesen hwan g 寬, die
Hüfte.
We' liao, war gewesen, ist ein Imperfect,
das sich im Chinesischen blos in der oxy-
phonen Wurzel we^, sein, werden, erhalten
hat. Die magyarische baryphone Wurzel va
besteht auch nicht mehr selbstständig, sie
kommt als Stamm van, ist, vor, dem chi-
nesischen wan und hwan ^^, entsprechend,
das ebenfalls sein und werden bedeutet. Die
Wurzel va selbst treffen wir jedoch im
Magyarischen als Grerundium bildend ad-va,
szeret-ve; als Pronom-Suffix ho-vá und mi-vé;
endlich als stammbildend (Vriddhi), sowohl
unverkürzt kam, als crasirt zu táv, ganz
parallel der tibetanischen Stammbildung, wo
z. B. die Wurzel Ica, die Säule, das prono-
minale va anfügend zu kam wird, ja dies
zu kav crasirt und beliebig wieder von der.
— 94 —
Valaha
jemals
Valahány
so
viel immer
Valahány-
so oft nur,
so oft als
Valahol
irgendwo
im Magyarischen, sowie Chinesiscben damit
verwachsenden Endung* befreit werden kann.
Dem Stamme van lauft parallel der Stamm
vol in vol-t, vol-na, siehe unten.
Aus der Wurzel va entsprossen eine Menge
pronominale und adverbiale Gruppen, deren
Analyse von grossem Interesse ist. Vergleiche:
We' liao ho, wörtlich: es ist gewesen. Im
Magyarischen ist die Gruppe baiyphonisch
harmonisirt, während im Chinesischen jedes
Element mit seiner Bedeutung auch seinen
Laut bewahrt.
In vcda-ha ist dem participialen vala, ge-
wesen, ein Pronominal ho 何 in casu ab-
solute angefügt, mit der Zeit oder Orts-
bedeutung da, damals war es. Dies Pronomen,
siehe ho-l, ho-vá, Jio-z ist im Magyarischen
auch nur mit Ortssuffixen verbunden an-
zutreffen, wie auch als Adverb ho-gy, ho-gyan
dem Chinesischen ganz entsprechend, im
Gebrauche.
Das vala, seiend, gewesen, als bereits er-
klärt angenommen, haben wir lián j^, eine
volle, vollständige Zahl, Menge, mit dem
quantitativen Suffixe nyi ||| 泉, gross = grosse
Anzahl zu der ersten Gruppe angefügt.
Nach meiner Idee wäre das Wort seinen
Elementen nach, vala-han-ny aus han -4- nyi
contrahirt, mit doppeltem n zu schreiben.
Tsze-Ii = entspricht dem oxyphonen,
apocopirten sze-r, welches das Multiplications-
Suffix ist und das im Tibetanischen sze-ru
lauten würde, wo ru, Local-Suffix, dem chi-
nesischen Ii, lo, lu entspricht.
Dies ru kommt im Magyarischen in vcda-
M-ra, zu a harmooisirt, vor.
Vala, mit Anfügung von ho-U zu Iwl apo-
copirt, siehe unter hol, wo? welchen Ortes?
爲了何 咸峭 次裡 何裡
一 95 —
Valahogy,
Hogyan
irgendwie
Valamely,
Valamelyik
irgend
welcher
Valamennyi
soviel
immer, alle
Valami
etwas und
Valaki
jemand
Valamig
bis,
so laDge bis
Valamikép
und ként
irgendwie
Valamint
gleichwie
Valamivel
Vállaz
ein-
schneiden
Való
seiend,
wirklich
Ho-i im Chinesischen ist das magyarische
ho-gy, das i zu gy consolidirt; in hogyan ist
noch das modale an, jan, gan 安 angefügt.
Dem bekannten vala, ist das pronominale
mo das auch in she-mo < 十 magyar.
sem und semmi, vorkommt, nebst Ii, mancher,
Menge angefügt; Uc oder k' ist das apoco-
pirte Individual-Suffix ko,
Nyi, gross, so gross, Quantitativ - Suffix,
wo das l in mely zu men-nyi assonirt wurde.
MÖ und ki, Pronominal - Wurzeln , jene
sächlich, diese persönlich, sind dem analy-
sirten Stamme vala angefügt.
Ki, die Grenze wird umgestellt zum Local-
Suffix, wenn man nicht lieber ih, yili, in
Hokkjen ik, yik 域, die Grenze, annimmt.
Kyé, in Hokkjen kyép, das Gesicht, das
Bild, die Weise, hieven stammt kyén 臉
das Gesicht und kyén >^, gleich, gleich wie.
Ti, Adjectiv- und Adverbbildner.
Mién - ti ist dem obigen kién - ti analog, es
bedeutet ebenfalls Gesicht und Gleichniss.
Ve, absolete Pronominal - Wurzel, sowohl
im Chinesischen, als im Magyarischen, die
sich blos als Suffix und Stammbildner er-
halten hat, im Tibetanischen aber als wa,
baryphon, stets im Gebrauche ist.
Li, apocopirt zu l, zusammen, mit, ein
Paar.
Wä, schneiden, aushöhlen^ hieraus wan
(n =2 1), schneiden, beschneiden.
Az ist assonirt von sze ^^, inactives Hülfs-
verb.
Wan und hwan, sein und thun (n = l).
ist im Tibetanischen und Magyarischen
ein Participial-Suffix.
何以 麽驟个 :l+íf 麽 1 其 限 頰 臉氏面 氏爲儷 mEi^ 完
— 90 ―
Vált
wechseln
tausclien
Válu
Trog
Vályog
Rothziegel
Vám
Zoll, Mauth
Van
sein und
haben
Ványad
ermatten
Ványol
walken
Vápa
Höhlung,
Pfütze
%
und
亙
玩
也
und
Hwán, aspirater Stamm, dessen n = l ist,
bedeutet besonders Geld wechseln, in hnoán-
Iat'tuh'8jdO't8Íí)i 換 來 的 小 ^!, kleines
Geld wechseln.
T ist apocopirt vom inactiven Hülfsyerb
打.
Wá, hohl.
Low, ein hohler Cylinder.
Wä, Gattungsname aller gebrannten irdenen
Waaren.
[ Wa 完, ist ein mit Ziegeln gedecktes
: Lehmhaus.
Lyög ist ein liquides yvh, yug
Ilütte, im Chinesischen wa-uh
und /// wegen des Hiatus eingeschaltet
' wurde.
Wán, ältere Form wám, ein Edelstein.
I Die Idee des Werthes, wie wir bei pénz
und fizet gesehen haben, stammt von Edel-
stcineii; Perlen und Muscheln.
Wán 完, heisst zahlen, in van-liang 完
Steuern zahlen.
I Wan und hwan, sein, haben, thun.
eme
wo
Hwän und kwän, müde.
(Cfr. fä coreanisch far, magyarisch
\ fár-adt, müde.)
I Ye, assoniil; .'/a, inactives Hülfeverb.
(Richtiger geschrieben van-jad).
Wán, schleppend schreiten.
Ye, assoüiii: ifo, Hülfsverb.
Wá, Höhle, Höhlung.
Wá, eine Pfütze.
Pa in Tibetanischem ist eine Pronominal-
Wurzel, analog dem Substantivbildner wa.
— 97 —
Fow-p'í ist im Chinesischen der Kopfgrind
(fow =for =^ vor), eine brennende Wunde.
Wá, Lehm- und gebrannte Ziegel. Die
in der ungarischen Geschichte oft wieder-
kchreude Benennung Sárvár, eine Lehm-
festung, deutet an, dass die Festen einst
aus Lehmzieg^ln gebaut wurden.
Li -— 了- I : r, Ort, apocopirt.
Wir finden unter der primitiven Tenuis
j), wovon b, f, w nur Erweichungen sind,
pa()-8o 炮 ^jff und pao-tdi/ 炮 befestigter
Ort und befestigtes Hochland, wo pcto gleich
pár (lem vár entspricht.
Wá-ng, warten, ist ein Participial - Slam in
aus der langen Wurzel wd. Es kommt aucli
vor in dem gemeinsamen Compositum ki-
wdiuj 期 ^^, hoffen und warten und im
magyarischen kíván, hoffen und begehren.
Das r in vár ist das apocopirte Hülfsverb
Ii t-- ri 二 r.
Die deutschen Wart-hnrgen sind von den
Gelten entlehnt, die sie ihrerseits von den
Turaniern entnommen; sie entsprochen dem
obigen vdr und vár-ad, Feste, was durch
das angefügte deutsche Burg bestätiget wird.
Im Englischen ist es noch heute to ward,
das im Koinanischen zu guard geworden.
Siehe var, Schorf, Grind.
Wá, Frosch und Kröte.
Lán, gierig", gefrässig oder lan J^, hüpfen,
springen.
Yä, in Hokkjen yäk, im Magyarischen zu
gfjäk erhärtet, bedeutet auch eine Kröte.
Wä, coreanisch war, Ijärm, Qequack der
Frösche. Cfr. 娃 wä, Frosch.
TsÖ, inactiv.
Ki, * Frequentativ- Suffix.
7
Var
Schorf,
Grind
Vár
Burg,
Festung
Vár
warten
Varancs
Wurzel
Várangyak
Kröte
Varcog
krachen
竽
r 皮 九
里
望
蛙懢 鴨 鳴作起
far
m
Vstt
toA Ski». ííh- FiainSe« ,bsr Ifanri.
Tai lifH- Srihtt-
B f. 史 ^ ,-- bjkíCT- V-a?itefle&e nr.
Pá. ni": j;ivajii?«íá*Tín. Scunmr-ExpoKstn
i',- Kxzf-iL" :力 iíinöL La Ae^ypcstebea ist
Í31 二七: 亡 : TT*űAZt**iií. ftxptman f-imímn mh
AttiT r ib«r5*fCEí- «fä^ mit dem
一 10
:iLi -xpTíif fte i-*? :inc
TTÍ— cir^ra -r'r^ :iRd ty^ ; teoneu.
I>i.* rnn:>:a-r r«^-» ánd**!! wir in dem
*:X>É»ch«ra : GadrxLD. als Xumh eues
-fy^rüíimwi Schwerte« . wo nw. das Eix.
Kipr-rr. kk aloer ein Schwert bedestec das
^uukumánnem Tor^ecragai wird.
Hwá-j. äbwetzeD. von einer langen, aiqpi-
rirc^n Warxel hur'i.
h - ki 其. demonstratives und persön-
lich« Fürwort.
^ 99 —
Vaszok
Streulager
Vászon
Linnen
Vata
Baumwolle
Váz
Gerippe
Vázol
zeichnen,
skizziren
Véd
wehrcD,
ver-
theidigen
Vedlik
häuten,
mausern
das Ende
Vegy
Gemisch
Vehem
füllen
Vék
Wake, Loch
Pá, Stroh, auch Strohhütte.
Sjih und jtth 薄, Strohlager für MenBchea'
und Pferde.
Má, Hanf, das älteste Material in China
für Linnen. M wird mit Labialen oft ver-
tauscht, so müh 木 wird in Hokkjen zu bök,
wodurch erst die Aehnlichkeit mit dem Ma-
gyarischen ersichtlich wird, da wmÄ-ö? 木 兒
gleich bok-or, Gebüsch bedeutet.
Syen, Linnen, Garn, assonirt zu szon.
Cfr. das folgende vata.
Hwa, schon an sich Baumwolle, z. B.
pill hica 由 花, weisse Baumwolle.
Tyé, assoüirt; Synonym.
Wo, Skelett, auch gb.
Sze, Tod, zu z erweicht und apocopirt.
Hwá, zeichnen ; es wäre richtiger vazol kurz
zu sprechen , schon zum Unterschiede von
vdz, Gerippe, womit Zeichnen nur par force
in einen logischen Rapport gebracht wird.
Ol = Ii 史, assonirt, Hülfsverb.
We', vertheidigen, schützen gegen einen
Anfall; escortiren.
Ta, Hülfsverb, apocopirt und zu d erweicht.
P'é (p zu V erweicht), Canton pet, häuten,
auch baryphonisch pö 刹, mausern.
Li, Synonym.
K ki 其, Pronom.
We', Ende und Schweif.
Ke, Ende, apocopirt.
We, Mischung.
Ye, pronom. Substantivbildner, in gy ver-
härtet.
Siehe vemh und vemhes.
Wa, baryphon. Höhlung.
KÜh, hohl, baryphon zu k apocopirt.
7*
废席麻 線 花 f 厄死肅 衞打 皮努 尾 靈猥也 窒舳
— 100 —
Vékony
Rchmalydünn
Vei
mit
Vél
meinen
Velő
Gehirn,
Mark
Vemh
Füllen
Vén
alt
Vendég
Gast
Venyege
Vér
Blut
We', schmal, winzig, figürlich abstract
Kung und king 輕, hohl und leicht (ng=mf),
Tibelanisclies Pronom, siehe val.
Li, zusammen^ init, ein Paar.
Wo', meinen, schätzen.
Li, Hülfsverb, apocopirt.
Cfr. we ^||, (lenken, betrachten.
We', Junge werfen ist die Wurzel des
Stummes vem, die auch in vi -sei, trächtig
sein, vorkommt. Da das Wort auch als ve-hem
■ vorkommt, müsste lum ein Analógon des ff«
sein ; dies ist möglich, wenn wir beide in
tce^-kim 胃 嫌, als Synonym für Magen und
Baucli annehmen^ die Organe der Zeug^g.
Wän, alt, im Tibetanischen van-pa = a-pa,
der Vater, wo a und van für honorifique
gelten, die Wurzel ist wa in wa'ta 大,
alt und gross, woraus wang 王, der Könige
eigentlich der Ael teste, ein Participial-Staram
ist, dem tinnischen wan -ha entsprechend:
ivaka ranlin icäinemimien.
Cfr. icei 威, Würde, Majestät.
Siehe vinyege, Rebe.
Hiüe, coreanisch hiüör, Blut.
Das finnische tderi, Blut, noch zweisilbig,
ist mit dem Zeitworte icierí, fliesst, identisch
unf] führt auf die Vermuthung, das Blut
werde im Taranischen als flüssig par excel-
lence so benannt. Dem entsprächen die chi-
nesischen Wurzeln icei jf 遺, fliessen und
ri 》 利, Synonym.
Das lappoiiische loarr, war-ra, Blut, wäre
mit den baryphoneu Wurzeln fä, coreanisch
圾孔§ 儷爲史
血
― 101 一
Ver
schlagen,
prägen,
treiben
Vércse
Thurmfalke
Verseny
Wettstreit,
Wettfahrt
graben,
meisseln
Vese
Niere
far 法 und dem aspirirten hwä-hwä, corean.
hwär 滑, fortfliessen, identisch.
PiŐ, coreanisch j>jer, schlagen, hin weg-
führen, auseinander schlagen.
Die lauge Wurzel ist pe Jf^, ein Schlag,
aus welcher pjen 弁, schlagen stammt.
Híüé, coreanisch Miiör, Blut (siehe oben).
Che, eiu Falke.
Wé, coreanisch ver, eilen.
Sony ist ein Participial-Stamm von shi
eiu Wettren n-Pferd .
(Cfr. das magyarische si-et, eilen.)
Shing 乗, heisst wie ching < 正, Pferde
treiben, überwinden und eilen; alles Merk-
male der Wettfahrt.
We', ein kurzes Schwert, von schneiden.
She, Hülfsverb, apocopirt.
Wo 我, eine baryphone Wurzel , heisst
eine antike Waffe, wie auch woo 吾; heute
bedeuten beide ich und wir; die kurze
Wurzel lüuh 勿, heisst schneiden und gra-
viren, woo aber fechten .
Die Chinesen benennen die Eingeweide mit
heute schwer zu deutenden Metaphern, wie
die Niere, "üh-clw ]^, Perl - See. Ist
es eino Metapher, so wäre das Magyarische
durch ein synonymes pe-che 貝 池, Perl-
See, zu belegen , ohne dass man auf das
Motiv des Namens gelänge.
Es mag aber, wie das Nierenfett, eine ris-
kirte, phonetische Schreibung sein, wie ki-
Mj 氣 海, welches wörtlich Luftmeer be-
deutet , wo doch das chinesische háj dem
magyarischen háj, Fett, entspricht und nichts
mit der See zu thun hat.
m 血噶 勿 桅使
'/_ V r'ir
1 ^»'j •■"••l
Veot
T *t,?J 七, * "七 \
¥et
Vet
Vét Vétel
VeiekdL
Veszékd
Vezér
Ffrldliíírr
Ví
kiÍJJJpffrIJ.
茅
Wé. :• .1 - Li.L.
Ve • rz:.ir.
>5riT vézna.
響€. "WrrírrIL. "Wr^rrf^B
Ta. a.}" ; Inef HíijfíTrrlt-
Ta. Ä >■•■.••': zn^.-r- Hü-fSTrrilL
V. u ve- sr. u-- r. kiafr-n.
歹 í
衛
兒
. -wrlk-.r. li-JrE. Meriten-
Sze. :n ,:\ j^- :í- sTfrl^en.
Ke. • ír-. ''u— i:iaúvc UDti inactive Hülfe-
Lae. ' v-rliu.
. wehrrD, s/liütren ^g>E*ii jeden An-
^rin. Cir. 丄
Szé. in ComjK'S. zu y' erweicht, Feldherr.
C£r. iCr 師. liiv Arinet.
Ol > Türkisch er 、,- coneret. Sufiix.
響 ei. ein kurzv> Schwert und 9cei, ver-
iLtíioiírcD, was- Kecht ist und bekämpfen das
Wei. lechten. kämpf cd. ist im Magyaii-
s^chvn eine Iie(hi]>lk-anoD. srlt-ichsam toet-fcei.
fein. 委打^ 打
― 103 ―
WeÍ-8Íao ist ein chinesisches Compositum^
das Lächeln bedeutet.
Das g von ki erweicht, ist frequen-
tatives Hülfeverb.
Wi, trösten und das Gemüth besänftigen.
Wi, Geschmack, Genuas; an etwas Ver-
gnügen finden; sich ergötzen.
Ki, hoffen, wünschen. (Cfr. Id-wang, gleich
dem magyarischen kíván,)
Ke*, Wonne, Lust; magyar, kéj, apocopirt.
Ve', hüten, warten.
Yä, Synonym.
Z = 8 使, inactives Verbal.
P,ih, Spalte, Riss (p = v).
(Siehe vicsor-og, fletschen.)
YÖ, coreanisch yÖr, in Stücke reissen, ein
Riss.
Pih (p = v), ein Windstoss, in Compos.
fung-pih 風 j| [百, Wind-stoss; füng ist ein
Participial - Stamm von fú 酷, Blasen des
Windes.
Cfr. pth fung 風, Nord-Wind. (Fin-
nisch poh'ja.)
Mit dem Magyarischen identisch ist auch
das finnische mh-anta,
01, concret. Suffix.
We', das Sonnenlicht, mit hohem Glänze
leuchtend,
Lá-ng, Flamme, ein Participial-Stamm von
einer langen Wurzel Iá, die sich, als solche
mit Vocal a im Chinesischen nicht vorfindet,
wohl aber mit anderen Selbstlautern vor-
kommt, als lö 裕, brennen, magyar, lob, als
lü 爐, ein Feuerheerd, als Ii und Ue 列
rasende Feuersbrunst.
Hieher gehört:
We', Sonnenlicht.
Län und älter läm, Feuer rasend.
fletschen,
lachen
Víg
froh, lustig
Vigyáz
hüten,
wachen
Spalte,
Kluft
Vihar
Sturm
Világ
Licht, Welt
Villám
der Blitz
微笑 尉 1 味覬妓 衛押 劈虐
兒. ST 期
1
— 104 —
Vine
Geilheit
Virad
es graut,
es tagt
Virág
Blume
Virgonc
munter
Visel
tragen,
trächtig-
sein
Hütte
Ví88za
zurück
Víz
史
Yin, Liiöt, Wollust. (F coefficiens für w,)
Tsze, Liebe, Leidenschaft^ apocopirt Zea-
(Dies Wort ist mir blos aus dem Wörterbuche bekannt.)
We', Lieht der au%ehenden Sonne.
LÖ rö, Brand.
(Cfr. iiiaj^ym', raytjog, leuchten.)
Höchöt iutercäsant ist hier des lapponischen
Gottes Rattjm zu erwähnen , dessen erstes
Element rät, dem magyar, rad (in m-raií)
und rad'tfoij O'ugf/og) entspricht, während
tjan vollkommen dem chinesischen fjén 天,
dem japau.- magyar. Um in is-tm ähnlich ist.
We', üppige Vegetation der Blumen.
Ul, reduplicirt in ul-ul, üppig* , mit dem
ersten Gliede verbunden, gibt vir, das als
Verbal - Stamm zu rnr-úl und vir-ü wird, zum
Beweise, dass das Finale dg blos ein Sub-
stantiv -Suffix ist, gleich Jd g^, vollzählig,
assonirt, welches Collectiv-Hauptwörter bildet.
Siehe vir-aszt, wachen, von virad.
We', tragen, eine Last tragen ;
We', Junge werfen.
She, (IKi Zeugfii ugs-Organe. Cfr. ste 氏,
Familie und she 也, Generation.
Li, inactivcs llülfsverb.
( Vi'sz, trafen ist dieselbe Wurzel.)
We', ein Zelt.
She, ein Zelt errichten, apocopirt.
Uh und hu, oiu Zelt, eine Hütte, synonym.
We', den Rücken drehen.
So, Ort, Tibetanisch sa, Land, Platz.
We', í^ro^su Anhäufung von Wasser.
Sű, zu s apocopirt, ein Giessbach.
Cfr. (las türkische yo sü, die finnische
Wurzel m mz-nL schwimmeD.
一 105 一
Vizsa
Weinstock
reihe
Vizsgál
Volt
gewesen
Von
ziehen
VŐ
Eidam
Vevő
der Käufer
Völgy
(las Thal
Vörheny
Scharlach
Nach Lhuyd, Archaeologia Britannica,
stammt das beutige Oxford vom celtischen
uiz-ke, dessen Elemente turanisch sind (viz,
Wasser, Fluss, ke Wurzel des magya-
rischen ke-l, überfahren), deren Bedeutung
erst durch das anglo-saxonische Synonyme
ford ― Furt, ersichtlich wird : mz-ke wurde
im deuschen Mundo zu ox verstümmelt, wie
hundert andere celtische Eignen name d.
Siehe vinyege.
MIh (m -- v), das Auge, mit Japan ischem
Stamm-Exponenten 8.
Kia, untersuchen berathen.
Li, apocopirtes, inactives Hülfsverb.
Hieher gehört vizsla, der Spürhund, wo
mih und la (im Magyarischen Id-t, sehen)
Synonyme sind.
Cfr. vala.
und VO sind tibetanische Wurzeln, die
sein bedeuten ; das t ist Praeterit - Suffix
ta 打 im Chinesischen und Magyarischen.
Wo, ill die Haud nehmen, pflücken.
Na, auxil. Verb der momentanen Hand-
lung.
Wa, nehmen, baiypbon.
Cfr. oben msz, neliiiien und kaufen.
Im lappouiscben idwa und wiw, , Gener. Im
Chincsischeu heisst der Eidam nö-sii ^"^,
welches (las magyarische nő - szül, heiraten,
erklärt; wie nä-tze ^ 妻, ein Weib nehmen,
das magyarische nász, Hochzeit, illustrirt.
Wan, das Thal, baryphon (n ^ l).
Ye, Substantiv-Suffix.
Hiüé, coreaniscli hiuör, Blut.
Húng, roth.
脒鉚吏 棵那悛 彎 也血紅
― 106 ―
Bágyad
ermüdet
Bálvány
Götze
Bámul
staunen
軟
Páj = báj, ermüdet, erschöpft.
Cfr. lappon, icaj, icaja, moeror luctus, wo
die primitive Tenuis p in b und w erweicht
erscheint.
Ad = ta 打, Verbal-Suffix.
Pá, kurze Wurzel, bedeutet dem Geiste
der Strassen vor einer Reise ein Opfer dar-
bringen. Die hievon stammende Gtxinsipdj 拜,
heisst sich verneigen, anbeten.
Cfr. das mongolische balvan, eine Statue,
eine Säule.
Váng ist nahe dem fung ^*, ein Idol.
Pán, ältere Form pám, bám, staunen.
Ul, subject. Hülfsverb, analog dem U 吏.
Bab
Bohne
Báb
Pappe and
bábu
Baglya
Schober
Bagoly
Eule
Pe, Herz, Nabely Eingeweide^ dienen 腿
das Innere zu bezeichnen und sind durch
Verlust ihres Accentes zu hiu-tgae 字,
(leere Worte) d. h. zu Suffixen geworden,
als solche aber zu b erweicht, nach den Regeb
der Composita.
Siehe die magyarische Flexion im An-
hang.
Bhabä, Sanscrit, Bohne, Idrchenslav. hM,
Baba, im Sanscrit von unartikulirten Tönen
gebraucht, lateinisch bab-ulus, plappernd,
kirchenslavisch hüb-ati, stammeln.
PÖ, in Hokkjen pök, ein Haufen.
Lä-n, aufhäufen y von einer langen Wnnellá.
Pje, in Hokkjen pek, pak, die grosse Eule.
UT. concret. Suffix.
to
•9
― 107 ―
Pa, pi, prouominal.
Nä und Nuj, in, darin, apocopirt.
Fán uud hän 4^, bereuen, ein Verbal-
stamm an sich, ohne inactive Hülfs verba.
Pán, als Substantiv ein Minister an dem
Hofe, ein Aufseher bei Tribunalen, sc'm pán
三 3^, die drei Minister, par excellence.
"TVon
Slaven entlehnt, sowohl als La-
teinern.)
Fán, beleidigen, verletzen.
Ta, actives Hülfsverb, apocopirt.
PÖ, pä, reduplicirte Wurzel, mit Wasser
besprengen.
Z = se Hülfsverb in z erweicht.
Pan, staunen.
She und 8Ze, concret. Suffix.
Im Chinesischen heisst t'ao 桃, Pfirsich,
taV'Sze ipU, gleich dem magyar, tavasz, der
Frühling = die Pfirsich-Blüthezeit.
Pá, coreanisch par, hastig zurückkehren,
voraus.
Pan (pal) ;^, sich fortbewegen, ausziehen
und pang herumstreifen.
Lö, herumstreifen, patrouliren; hiemit ver-
wandt ist das magyarisclie ló, das Pferd und
das Verb lót, rennen.
La 拉, in Hokkjen lak, sich nähern, zu-
gesellen, woher lá-j 來, kommen, gehen,
Id-n j^, einbrechen in ein Gebiet, Id-ng 《長,
der Wolf (der Einbrecher in die Heerde).
Páo (do = dr), hauen.
D = ti 氏, Pronominal-Substantivbildner.
PÖ, coreanisch por, dumm.
YÜ, Synonym.
Pao, Knospe, Sprosse (ao -= ar),
Kiá, Synonym.
Ban, ben
darin
Bán
bereuen
Bánik
behandeln
Bánt
anrühren,
beleidigen
Baboz
besprengen
Bámész
Gaffer
Barack
Pfirsich
Barangol,
Ballag
streifen
Bárd
Beil, Axt
Bargyu
blöde,
bornirt
Barka
Kätzchen
彼內恢 班 犯打凝 膀士 . 拔邏 创帥愚 襟甲
— 108 —
Barlang
HüUe
Barom
Rind
Barna
braun
Bátor
tapfer
Bátya
der ältere
Bruder
Be, ba
in, hinein
Bece
Kalb,
woinorlich
Kind
Bec8
(Hievon wird barkóca, die Elsebeere ab-
stauiincDy die Kätzchenreiche ?)
PÖ, coreaniscli por (bor), eine Höhle.
LÚng, eine Höhle.
Pao (/") 二 ar), nähren, aufziehen (von
Thieren).
Ma. verkehrt Pferd.
PÖ, eurean. pur {bor), sonnverbrannt.
Na, Pronom, Adjectivbildner.
Pá - tu - Iii , chinesischer Titel tartarischer
Häuptlinge.
Es wird eine chinesische Transcription des
freniiltiii Wortes sein, dessen wirkliche Ety-
; iiiologie im tibetanischen spa, Muth und
'- tow = for p^, Gefecht, liegt.
Pa uud pó ^^, alt, gleich d und ö im
Tibetanischen und Magyarischen (o-pa), smd
gebräuchliche Ehrenepithete der Gottheit,
des Fürsten und der Eltern.
Tjó, der Vater, eigentlich der Nachsichtige
par excellence : im Tschiremissischen noch
ohne Harmonie Orije, im Magyarischen aber
zu fffu assonirt.
Pe, Nabel und Centrum.
Pe, Magen, Eingeweide.
Pe, Herz und Nabel, Mandschu.
0fr. obeu ha.
Me, iu Ilokkjen he, blöcken, auch 羊,
Synonym, Naturlaut.
Tsze, Kind.
0fr. das chinesische ho-poi und das finni-
achü liopen = Geld und Silber. Ho ^(?* ist
Frucht iiiul Cioticide überhaupt, als Artikel
; (los Tausclios, verbunden mit pei Perl-
I inii»(*liol, div his 200 v. Chr. als Geld diente
I iiiul liior dem magyarischen be entspricht
— 109 —
•Cs 珠 ist chu, eine Perle, apocopirt,
BeCSŰ-let ist die Schätzung nach Perlen-
werth, wie das arische honos, Schätzung nach
Gold und aestimo Schätzung nach Kupfer-
werth.
Cfr. die griechische Wurzel tio), schätzen.
(Siehe pénz und fizet.)
Pi und pe', haderi); zaukeu.
Kj, frequentativ zu g apocopirt.
Cfr. hece.
Pe, Kropf der Vögel.
Yé, die Kehle und schlucken, zu gy'or-
härtet.
Pjlh, in Hokkjen ptk, ein Kriegswall, ver-
wandt mit dem mongolischen bélc, eine Burg-
und Panzer. Es ist beinahe derselbe Ideen-
gang, wie im Deutschen einfriedigen und
der Friede : si vis pacem para bellum.
Cfr. bék, der Panzer, deswegen Schild-
kröte, verbunden mit hüi ^^, der Frosch
oder kÖ jj^, Synonym.
Siehe oben bék, der Friede basirt auf der
Idee durch Wehr und Schutz gewährleisteter
Sicherheit.
Siehe bég und das chinesische pe und me,
Pe, Eisen.
Kjlh, gehämmert, apocopirt.
LyaÓ, in Hokkjen lyó, Fesseln.
Vergleiche die Wurzel be = íd, wozu
Herz, Nabel , Eingeweide dienen und die
vom Mandschu heje, Leib, Körper, als dem
Inneren entgegengesetzt, zu unterscheiden
sind. Wohl aber hängt damit die Post-
position belé, hinein, aus derselben Wurzel
der Innerlichkeit zusammen, verbünd gd mit
dem Localsuffixe U 裡.
Bég, bőg
blocken
Begy
Kehle,
Kropf
Bék
Friede
Béka
Frosch,
Schildkröte
Béke
Friede
Bekeg,
mekeg
blöckeo
Béklyó
fesseln
Bél
Eingowoido
^0 腩咽 辟 辟蝦 辟意 姚屐 f 毘, F
― 110 ―
BelémL
Belény und
Bűiény
Bilsenkraut
Belezna
Fehlwurf
in der
Leinwand
Béna
der Lahme
Siehe bölény.
Lohn, Sold 3
ns
rc,
rek
^1
Bérese
Berhe
S<ílnirzf(íll
Berkél
SproHHon
troibon
Berz
Kloo.tniin
IMioHpho-
01 不
者
Wohl vom polnischen IjeUzna , weisse
Wäsche, Linnen.
Píén bén. lahm, im ^lagrarischen die alte
z\veisil!.iij2:t?" Form erhalten ; die Wurzel ist
Däinlieh pjt j^, lahm, auf beiden Füssen, ver-
bunden mit un pronom. Adj ecti vbildner.
Pci, Perlmiisi'Iiel, siehe becs.
Li = ri, apoeopirt r,, Werth.
Pe', ein Hügel.
Ri, tibetan. der Berg*, entsprechend einer
langen chinesisclien Wurzel , aus welcher
tm 林, der Hain und Tkng <^^, der Berg-
rücken, abstain lueu. Tsze apocopirt, ein
Bér-eg, stannnt von einer kurzen Wurzel
pjt jj^p. coreanisch ? í/\ der Hügel, ek 个,
apocopirt ko、 iuilividiial. Suffix.
Pe«, llüorel.
Ri, tibetanisches Svnonvm.
Ché, proDoin. Siifrix, die ganze Gruppe
icleich Sylvestris, par excell.
Vfv, bőr, lias Foil uuil (las vom Persischen
staninuMido /"•"•':""/, das Felleisen.
(、ti'. barka.
' P,íh, coroan. j))r, Bernstein, verbunden mit
/tit'"t、 血 Blut -Bernstein, hwa 花祐,
': g 《山 lümter Bernstein, ming 明^^ , glänzen-
clor liernstein, meih la 蜜 Honigs
wjuihs-Hornstein, d. h. gelber.
( )(\\ horz-ail, stränben und pir.
u é ^ e ü
z B ^ B H
一 111 ―
Beszél
sprechen
Beteg
krank
Betű
Buchstabe
Betyár
Räuber
Bibasz
Tölpel,
. Tropf
Bibe, bibi
Wunde,
Narbe
Bibor
Purpur
Biceg
-en, -ent,
l^ackeln,
hinken
Bicsak
Kneif
Biga
Schnecke
Pe, inactives, profixives Hülisverb.
Szé, Geschichtsschreiber, Erzähler.
Cfr. szól in der dravidischen Sprache zum
Beweise, dass es nicht vom slavischen bino-
inen slowo entlehnt ist.
Pyé, Canton pet, eine schxnerzliche Ge-
schwulst, ein Geschwür.
Ki, pronom. Adjectivbildner.
Vom griechischen ßYj-ra?
Pye, Canton pet, heftiges^ bösartiges Ge-
müth, wie auch pje WCy jemanden zu Boden
schlagen, niederschlagen.
Yä und yé, verletzen, wehethun.
Cfr. yay die Wüste, verbunden mit
öl = r 兒, Sohn und concret. Suffix.
Pi, böse.
Pá, anmassend.
S, indiyiduales Suffix.
Pi, Krankheit, Schmerz, Schwären, Stein.
Pa, Narbe, assonirt zu pe = be, in Com-
positis. *
Pu und
P,aO (ao = or), Purpurkleid.
Pi, lahm und hinken.
K'jen, in Peking" sim, gelesen , synonym
und schon im chinesischen pi-k'jen als Com-
positum im Gebrauch.
PI, schneiden, pi mit dem Messer
schneideD.
Ghá, in Hokkjen chäk, schneiden.
Cfr. chö 亞, cTie 裝 |J, chüh 屬 斤, alle Sy-
nonyme.
Pe', Muschel.
Ka und kwa, Schnecke, in Compos, ga.
被史 w 其 撇 厭 丕伯 士痞疤 莆袍 跛褰 别割 貝蝸
一 112 一
Bigyeszt
ausstelltiUy ,
zur Schau
Bika
Stier
Sielio begy, Brust, sich in die Brust werfen.
Bikfic
ein
arii)Solig;er
Kerl
Bilincs
f (; SS(;lll
Billeg, •
Billen
W.'Lllkc.ll,
Hr,|i;iilkc.lll;
Bír
Bir6
Birtok
"1",
IImIm-
特
it
II
Mongolisch buka, der Stier.
Pe', mänulich, das Zeichen deutet
;" 1, (lass es sich um Rinder handelt.
Ka. ein dreijähriger Stier.
(Hieraus stammt hm tze I^p, der
Stíiinmtriuí^er und han tza, die Stute, als
Suunmti'ii^rin, da sowohl Sohn als
Toclittir bedeutet.)
Plh, in ITokkjen püc, widerspänstig, böse.
Fi. ent^j^iigesetzt dem Rechten, schlecht,
unverscliäint.
Tsz', concret. Suffix,
Pi, der Gurt.
Lien, Fesseln;
n;irvj)lionos hin in lán-sö 緩 鎖, die Kette,
(las Schürstiui, entspricht dein magyarischen
Pje, srhwankon, wogen.
Lan, Wi"fi:e und wiegen.
Leg ist Iá 拉, schütteln, schwanken,
jiKsonirt.
Pji, ('.oreanisch j"r, der Daum der Hand-
Bir, im Türkischen ist eins, vom Daumen,
wir. /// im Chiiuisisc-hen der Ann und eins.
Pi, v《'i""rú'l""i iiiul Urthoil fällen.
LÓ ró, spalten, brechen und urtheilen.
Pöih, l oivim. j"'r, der Daumen. Vide Wr.
Tuh, K*iinl, ()|»t\irthiere, gleich fetidum fur
Mi'm'H/.
― 113 一
Pí, Usurpator, Tyrann.
Tang, widerrechtlich Autorität, Macht sich
anmassen.
Pe,, hängen.
Tow, jemanden hängen, den Kopf abwärts.
Pi, Usurpator.
Tow = tor, von der Macht, der Regierung
Besitz ergreifen.
Pji, mit japanischem Stammexponenten
piz, vertrauen auf, wie im pß-shing 必 勝,
vertrauen auf Erfolg.
Bizalom, das Vertrauen ist durcli das ab-
stracte Substantive bildende lun nach
Principien besprechen, untersuchen, wie wir
es auch im mongolischen dorolon Gesetz
und Recht, finden, welches dem chinesischen
taő-U'lun entspricht.
Píh {pik), ein gelbes Holz, ähnlicli dem
Granatbaum (?)
Die Magyaren mögen ihr altes Wort für
europäisches Gehölz ebenso gebraucht haben,
wie sie mit ihrem Worte huza, das in Asien
Reis bedeutete, in ihrer neuen Heimath den
Weizen benannten.
Peih, mit japanischem Stammexponenten,
wahrlich, nothwendig^erweise. Cfr. bezeg,
Pe' bi, sich versammeln, synonym mit
hem - zseg, in lappon, hem-zet, dem Men ; |^^,
wimmeln, entspricht.
Tsjlh = zseg, schwärmen.
Ist ein verstümmeltes pers-icum malum,
wie wir es im Pfirsich, peche und peach,
sehen.
Pa und po, reduplicirt und apocopirt, der
Schopf.
8
- 114
Bocsájt
vergeben,
erlassen
被
木
Bocskor 剰
Bundschuh 尸復
Bódít
betäuben,
verrückt
machen
Bodor
kraus,
Tatze
Bog
Knoten,
Knorren
Bogár
Käfer
iDßect
Bogdány,
Lun^on-
Baglya,
Boglya
Ii Wh
玻
uimI
Bogyó
Bogyolit
Po, pi, causiitives Hülfsverb , nach der
ältiisten chinesischen Sitte dem regierten Verb
prätitcirt. Siehe Einleitung.
Chai, vergeben, nachsichtig* sein.
Ta zu f iipocopirt, actives Hülfsverb.
PÖ, mit japauischem S tarn mexponenten
pus, Fell und Haut.
Kio, corean. kor, Hanfschuhe, also allerlei
Schuhe.
FŰ, betäuben.
T,i, Körper; das Compositum bedeutet im
■ Cliiuesischen betäuben ; im Magyarischen zu
! hó-dt-t erweicht. Siehe hoho»
I PÖ, kraus, p6 跌, kurzes Haar am Körper.
T0W, (low, dor, der Kopf, Oxy phon in
göndör kjUn toic 頭, synonym.
Siehe fodor.
Müh, in Hokkjen hole, Holz, Baum, woher
hokor, Busch muh-öl 木 兒, Baumes-Sohn,
Diniiiuitiv. Der Knoten im Holze heisst im
Chinesischen tsle-muh 節 木, bok-szäk.
PÖ, in Ilokkjen pok -- = hog, spalten ; von
der Idee seccu'e , wie im latéin. In-sec-tum.
■〜 k
Ul, türkisch er 乂, concret. Suffix,
Beide slavisclien Ursprungs, das Motiv
der Beneuuung^ des Bratens nach dem hei-
lii»ou Adeodatiis, ist mir unbekannt.
(CiV. (Ue Etymologie von sirloin im Eng-
lischen.)
P,Ó, aufhäufen, in Form eines Hügels auf-
ricliteu.
PÖ, in ilokkjeu pÖky aufkramen.
Lya ist liquides j/a, yu 庚, Heuschober.
(Jfr. megy und mogyoró, Beere und Hasel-
niiHH, (leren Wurzel me* afe, süss (m = b).
Siíílie bonyolít, pan 斑, verwickeln und
fun-iinn 紛标, synonym.
一 115 ―
Bohó
Thor
Bojt
Zotte,
Quaste,
Pfropfreis
Bojtogat
schüren,
anstiften,
antreiben
Bók
Ver-
neigung,
Bückling
Bokor
Busch
BÓI und bői
aus
Boka
Ferse
Bólint
nicken
Bolond
Thor
Bolt
Gewölb
Boly
Haufen
V. Insecten
PÖ, Thor.
Hao, in Hokkjen ho, Geistes - Verwirrung.
(Cfr. hö'bQrt und hódit)
P'yao, eine lange Quaste, Vriddhi, statt
der magyarischen China , von der Wurzel
pa 琶, Haarschopf.
Ti, pronom. Substantivbildner.
PÖ, anstiften, aufreizen, Guna.
T'jao, in Hokkjen tjo, synonym.
Ga ist ki ;^, Frequentativ; assonirt.
T - ta 中, activ. Suffix.
Cfr. bujtogat Hieraus bojtár, der Schäfer-
junge, der Treiber.
Pao, in Hokkjen pö, sich verneigen. Als
Guna paj 拜, sich neigen vor Gott und
Kaiser.
Ki, apocopii't, beugen, z. B. M show 稽 首,
den Kopf vorneigen.
Müh, Baum, in Hokkjen hok.
Ul = or, Kind, Diminutiv.
PÓ, Pronom.
Li, apocopirtes Local-Suffix.
PÖ, zu Fuss reisen, wallen.
Hiä und kia, Ferse, hieraus der Stamm
kän ](; 良 und hän 期, Ferse, die wir im
magyarischen sark und sar-kan-tyú finden.
Po, an eine Seite lehnen.
Lin, äusserste Érmüdung.
Ta zu t apocopirtes Hülfsverb.
Vom polnischen hlq,d, irre, mit eingeschal-
tetem Schewa o, da im Magyarischen binome
Wurzel nicht vorkommen.
Vergleiche boglya.
8*
£ 牿影 氏撥祧 暴稽 木兒彼 裡娥輜 跛廪打
一 116 一
Bolyh
Wolle, Zotte
Bolyong
hemm-
schweifen
Bomol
zu Grunde
gehen
Bonc
Schenkel, j
Halskette :
Bong
summen
Bor
Wein
Borda
Rippe
Borit
zudockou,
Uborziohou
Borju
Kall)
玻
玻
柏
大
范
勺
und
拔
牛
Siehe oben bojt.
Cfr. p'i>, lit.
PÓ, transitives Hülfeverb.
Liäng und lang, vorwärts schreiten, hastig
wandeln, hüpfend gehen.
P ,! 10, reissen, brechen, zu Grunde gehen
und richten, ist die Wurzel des Stammes
bom, dem im Chinesischen pun, coreanisch
pon, älter pom :^, in Verwirrung stürzen,
entspricht. Cfr. bon-L
Cfr. pwan 洋, coreanisch pon, vom Eis-
brechen, so dass bomlik synonym mit zajUk
ware.
Pung, rauschen, lachen.
Cfr. fung ^^, Biene, d. h. die Summende.
Po, coreanisch por, Weintrester.
Ul = r, gekocht.
In den tartari sehen Gedichten, gesammelt
von Raillt)ff, kommt bor viermal in der Be-
deutung von Wein vor. Im Chinesischen
heisst die Weinrebe, wie im Mag-y arischen
só-Iő, wo sä 面胥, einen edlen Wein, lő
aber die spontan wachsende Rebe bedeutet
PÖ, coreanisch pör, gebraucht von Rippen
und Schulter.
Tá, gross, wird oft den Gliedern angefugt,
so z. B. Schenkel, td t'üy 大
PÖ, coreanisch pur, ein Teppich oder Vor-
bang.
Pao, in Ilokkjen po, einwickeln (ao = or),
im Mougolischen hur.
it ist doppelt inactives Hülfsverb. í-ta
以 中 , íipocopiii:.
( -ír. bár-om.
Yew yu, Ochs, gewöhnlich new?.
Cfr. ijew 幼, jung.
一 117 一
Borz
Dachs
und zottig
Bors
Pfeffer
m
PÖ, coreanisch por, kurzes Haar, das auf
dem Leibe wächst.
Seil (sző), Ilaare im Gesicht, apocopirt.
Dies beweist, dass der lange Stamm szőr =•=
Haar eine Composition ist, = szo-li 須
wo Ii = Bart, Borste ist.
PÖ, coreanisch por, Pfeffer.
Shá, apocopirt zu s, langer Pfeffer.
Boru
Gewölk
Borzogat
schauern
machen
Bo68zant
ärgern
Bosszú
Bot •
Stab; Stock
Botlik
stolpern
Botor
dumm
Botrány
Aergerniss
Pao, mongol, bur, magyar, bor, Wolken.
II und YÚ, Regen.
PÖ, kurze Haare auf dem Körper, und
PÖ, Frost, Kälte, im Coreanischen beide
pÖi* ^ bor.
Es ist eine complexe Idee, die aus haar-
sträuben und frösteln entsteht.
Ga-t ist Td'ta 打, frequentatives und
objectives Hülfsverb, assonirt und apocopirt.
Cfr. das alterthümlichere, lappon, porsset
gleich borzad.
Siehe bOSSZÚ und bŐSZ.
Pao, in Hokkjen po, wiedervergelten.
Siöe, Rache.
PÖ, Canton pot, mit dem Stocke schlagen.
PÖ 炎, auch todt schlagen.
PÖ, Canton pot, stolpern.
Lie, in Hokkjen lik, Synonym.
(Dass lik ein zweiter Stamm ist, beweist
dessen Vorkommen im populären hotlik-csetlik.)
PÖ, unachtsam ; auch pö 勃, leicht in
Verlegenheit gebracht.
Tö, stottern.
Ul = r, concretes Suffix.
PÖ, Canton pot, böse, schlecht.
Lán (ran), Excess, buchstäblich und figür-
lich; Verletzung, Entehrung, in fremdes
Recht oder Eigenthum Eingriff machen.
葆雨跌
教雪樸 薄
薄 姐
― lis ―
Bú
Kummer
柿
Búb
Schopf
Buborék
Wíisaer-
blase
Bucka
Sandhüg^el
BÚCSÚ
Ablass,
Abschied
Buffän
dumpier
Schall
Bug, bug
Buga
Bugya
Buja
wollüstig*.
Das iníi«j:yarisclie /v/»// en t spricht einem
cliiiu*äischcn /fhnj, Participial-Staiiim von der
; Wurzel 1(1 刺 und 拉, ruchlos und brechen,
I vorletzen.
' Pú, liesoi'f^iiiss.
Die kurze Wurzel ist pü y!^, Gram, Kam-
in lm*, Kränkiiu^.
(,fr. j)t( 痛, Krankheit.
Siehe bób.
Pú = bű, liervorquelleii, schäumen.
PaO, mongolisch biii\ magyarisch bor.
Ek ist /,/ 其, Pronum.
Dio \ixi\\j:v Wurzel ist pn ^(|J, die Quelle
und (ias (^iR-llen, vervviiDílt mit dem inag^va-
riscliL'H fn in Icnt-fo, (Quelle.
PÚh, Knlklt)ss, und
Fuh, hoch uud weit, mit Japan. Stamm-
Kxponenton.
Kjä, Ilüjcel, Abhang.
Pu, geben, helfen. Cfr. bocsájL
Chú. veifi^ebeu.
Siehe hocmjt, vergeben, das sich hier in
einer anderen VocaJ-Scala wiederholt.
Fú, heftiger Winds toss.
Fan, Wiinl, ein Boot treibend.
浮
芽
浮
菊
Púh, sj»riosst»ml, knospend; ältere zwei-
silhiiifo Fiu'm. (Yr. üben bog.
A und ya. div Knospe und spriessen.
Puh. ausluvoiion, quellen.
YÚ, "ill (; esH'Wür, dies ist die Wurzel
(los maiifvarischcu (///«V, schwären.
Fű, wo 11 üst it;:.
Yü, JSyuonym.
In MíuhIsoIiu, nitfiilma, ein niedriger,
"milichiT Mo Usch.
― 110 ―
Bug
逋
Bújik, búvik
sich
verstecken
Bujt
Buk
樸
fallen
Búkor
痛
Melancholie
Bulikol
girren
Bulya
dünn
Bunda
Pelz
Im Sinne des üppigen Wuchses fu 扶
und pü 園, Gemüse und Obstgarten, yüh 佚,
üppige Vegetation.
Vergleiche oben bög.
PÚ, sich verstecken.
Im Magyarischen als Guna und Vriddhi,
das heisst mit inactivem i 以 und we^ ^^,
gebräuchlich.
Vergleiche bojt.
PÖ und pú, in Hokkjen pok und pük,
fallen.
P'U, Krankheit.
Cfr. pú 怖, Grain, Kummer.
KOW ― kór, äusserstes Alter, hinfällig und
nahe zur Erde zurückzukehren . '
(Senectus ipsa morbus est.)
Siehe turbulékol.
Siehe pulya.
Fun, eine Art alterthümlichen Wollentuches.
Tá 暴毛, ein Tuch, einst von Indien ge-
bracht. In Compos, zu da.
Cfr. 'p^ung und p'ing, tibetanisch ein Filz-
teppicli-, pung ta 打, den Teppich ausbreiten.
Pung, Streitkolben. Im Magyarischen volle
Form.
Siehe buja.
PÚ, Besorgniss.
Shi, Mann, concret. Suffix.
PŰ, nicht (füh ^ , müh 沒, woo 無, Syno-
nyme). 、
Tá, scharfsinnig.
P'Ú, Bett, Tischtuch, Teppiche ausbreiten.
To, coreanisch tor, ein Sack, ein Geräth,
um Kleider und Speise einzupacken.
Bunko
Streitkolben
Bury ás
üppig
Bús
traurig
Buta
Bútor,
Bútyor
Möbel;
Reisesack
— 120 —
Búvár
Taucher,
Forscher
Buza
Weizen
Buzog
walle D, sich
ereifern
BŐ
i'eich, weit
Bog
Knoten
Bőg
Bögy
Kropf
Bök
stechen
Bögöly
Bremse
BŐI
von, aus
Bölcs
der Weise
Bölcső
die Wiege
Sieho obon bujík.
( 'fr. niHlt ist speciell taaehen. aitttr-
siiik^'H (n)K ― hu).
Pú. Kí'iincii und Spricssen der Pdanien.
PÖ audi ti1>etanisch po, der Wein,
so (luss huza eigentlich Weizensaat bedeutete.
Sa, silen, Siiat.
Í 'fr. Mandscliu huda, Reis, das in Europa
I'll Wí'izen ersetzt wurde.
PÚ, dir < Quelle.
Sze, a.ssimirt zu k" zo, inactives Hülfsrerb.
G k; 起, apdcopirtes Frequentativ-Soffix.
Pe, fe, coreanisch po nnd fö, reich.
PŰ 浮, iUierflüssig.
siííhe bog iiD(l bug.
Po, «las Lünten der Glocke.
KÍ g, apocopirtcs Freqiientativ. Siehe Uj.
Pe, coreiinisch 7〃; Kropf, Kehle.
Yu = gy, iipocopirt, Synonym.
CMV. hvAjii und hiijißHSzl.
PÖ, in llokkjen pok, baryphon, stechen.
PÖ, in Tlokkjrn pok,
VAw bök, stochiiD.
Ul, (ioiKiret. Suffix.
Verirloiche ból.
stechen, barjphon.
PÍ ist die Wurzel dos Stammes bö4; es
bedoutet das dcnkonde Princip der Seele, das
geistige Klein ent des //iw-Princip's; hieraus
stammt das participiale phig discutireo,
hemth schlagen (71 - _ 1:),
Ché, wissen, ist zu es apocopirt, wie nach
Liquiden in törs, hor-s, (Cfr. das türkische
hilmak dLJb^ wissen, erkennen.)
Pjen, schwÍDí»^en, wippen (n = T),
Chao, in 】Iokkj"n ch), schwingen, bary-
phon CS, 了.
― 121 ―
Bögre
Töpfchen
Bök
stechen
Böjt
Fasten
Bölény
Auerochs
(Sylvestris)
Böng
summen
Bönge
Knospe am
Baume,
Nachlese
Bőr
Haut, Fell
Bőrönd
Koffer
Bördösip
Schalmei
Börhe
Schurzfell
Reithosen
Bőrnyű
Made
Börseny
Räude
BŐSZ
Wuth,
Raserei
Pe', lange Wurzel , irdene ungebrannte
Gefässe.
Peih, gebrannte Thonwaaren, gleich bök,
PÖ, in Hokkjen pÖk, stechen, baryphon.
Pe', ein Hügel.
Lin, ein Hain, ein Forst.
Ling, Gebirge, ng = ny, so dass Auerochs
ein Waldbewohner, par excellence, wäre.
Fung, die Biene, die Summende oder die
Stechende. Cfr. bőg und bök.
Fung, eine üppige Vegetation.
Fun, sammeln.
KiS, Garben (k in Compos, zu g erweicht).
P,e, coreanisch pö, Haut.
Le, Haut (le-p'e umgekehrt =pe'le = hör).
Das gegerbte Leder beisst cM-pó 徹 录
( oser-zett bőr).
Es stammt nicht von bor, Leder, dessen
Stamm lang ist, sondern wurde aus dem Per-
sischen entlehnt. Siehe börhe.
P,Ö, coreaniscli pör, Lederhosen.
Heu = hö, Lederhosen.
Bőr, Haut, als bekannt vorausgesetzt.
Yu = nyű ist ein Wurm, hier eine Haut-
membran-Made.
Bőr, Haut, verbunden mit tsin, jucken.
Cfr. sin Krankheit und szenved, leiden,
sjen ^|p, die über den ganzen Körper sich
erstreckende Räude.
Cfr. boszú, die Rache.
2 璧 *^
每林 1 嶺蜂 苜粉 1 秆皮
丄
虫
聲
r
― 122 一
Böszke
Stachel-
beere
Botke.
Bötyök
Bű
Budö8
stinkond
Bukk
Buche
Bún
Bürke
Kätzchen,
TaoDeD-
zapfen
Bürök
»Schierling
Bürü
Brücke
Büszke
stolz
BŰV
Zauber
Cfr. bök. stí'fheo , mit dem japaniic
StaiinnuxpODCiiten «•
Ke 其, proDom. SnbstAoriv-SufiSx.
Peíh, <-,:mt"ii pt't, ilie Hand biegen.
Ke 其, pronom. SuiiStantiv-SufiBx.
(,'fr. /〃 块, «lun Fuss beugen and /Si
bellet» II, untírr werfen.
Fu. Zauber.
Wu, <lic Zauberin.
Dem magyarischen hü-bttj, Zauber,
s]»riclit (las chinesische im - jhíJ
ZiiuberHötf;.
Wu, kotliiu'.
Fu, stii]k(*ü<l.
Tu, verfault.
She, zu If iipocopirter Adjectivbildnei
Vergleiche bik-fa.
犯 Fán, sündigen (Stamm in o-Scala).
Cfr. burok.
拂
巫
法
Fűh, corcaniscii fur, Brücke.
Yu, Karrenbrücke.
Fűh, stolz (mit japanischem Stamm-E:
neutcn s).
K,e, Synonym. Cfr. kevély.
Wu, Zauber, baryphon,
Fá zu r apocopirt, woher auch das 8;
nyme fan 幻.
一 123 一
Nota. Ausser dem liokkjen-Dialecte kommt im Chinesi-
schen wie im Finnischen keine Media von p -Tenuis vor. In
Hokkjen entspricht das h meist einem m, so d'ass müh 木
Baum, zu bok wird. Deswegen darf es nicht befremden, wenn
wir die in ag-y arische Media auf die primitive Tenuis reduciren
und derselben gleichstellen. Die Mediae b, g, d sind aus p, h, t
in Folge der Composition entstanden, als solche, deren zweites
Glied bildend, sich dem Hauptaccent des ersten und der Voll -
tönigkeit der Wurzel - Tenuis, durch deren Erweichung, unter-
ordneten. Dasselbe Gesetz der Composition treffen wir in den
celtischen Sprachen am consequentesten durchgeführt, wie wir
es in unserem Werke : ,Turaiiische Reliquien in den celtischen
Sprachen^ ausführlich erweisen werden.
Bütü
Ende,
Spitze
41
矛秀
Pu, Anfang.
TŰ, mit einem Stabe pointiren.
(Ilieher gehört vielleicht büty, die Mücke
auf der Flinte.)
Fu, stinkend.
Su, apocopirt, faul, vermodert.
府 + 肉 Í 殉
z
― 125 ―
Tajték
Schaum
Takar
decken,
bedecken
Takony
Rotz
Tál
Schüssel,
Tasse
Talaj
Boden
Talál
finden
Talp
Sohle,
Felge, Floss
打
甲
簞
打
睐
史
踏
Taj, ein brausend hinstürzendes Wasser.
Tjíh = tik in Hokkjen tröpfeln.
(Beides aus Causa pro effectu, nur approximativ.)
Ta, inactives Hülfsverb. Es ist wie tagad
noch eine Reliquie der präfixiven Sprach-
periode.
Kia, coreanisch k&r, decken, bedecken.
T,Ö, in Hokkjen t,ok, Speichel.
Ony ist der dem mandschuischen ongge,
chinesischem ang und yang entsprechende
Participial-Stamm.
Tán, tibetanisch dal, ein kleines Geschirr,
um Mundvorrath zu tragen (n = Z).
Das magyarische tálal ist gleich dem chi-
nesischen tdn 餓, das Speisen auftragen be-
deutet. .
Hieher sind noch zu ziehen tan 『, + j^,
eine Holztasse in den Tempeln, in welcher die
Gedenklisten der Verstorbenen aufbewahrt
wurden, und tán das Opfer für die hin-
geschiedenen Eltern, sieben Monate nach
deren Tod, wo gewisse Trauerzeichen ab-
gelegt werden.
Ta, inactives Hülfsverb.
Lai, gehen, schreiten ; also das, worauf
man geht, der Boden.
Ta, inactives Hülfsverb, alterthümlich prä-
figirt.
La, finden, ohne ta finden wir ein oxy-
phones lel mit derselben Bedeutung.
Li, Verbal-Suffix zu l apocopirt.
Tá ist die kurze Wurzel, die man auch
in täp'od, treten, stampfen, findet.
Tál ist ein liquider Stamm, dem im Chi-
nesischen tariy tun 頓 entspricht.
一 124 ―
T.
Táca
Tasse
Tag
Glied
Tág
weit, breit
Tagad
verneinen.
wider-
sprechen
Táj
Gegend
Tájog
richtiger
Táljog
Beule,
Geschwür
大
und
太
假
Siehe tálca.
Wenn wir im Gliede die Idee der Bewegung,
des Beugens als Motiv annehmen^ da wäre
to, ta 瑞, bewegen, die chinesische Wurzel,
der im Mongolischen Ellbogen, im Jakuti-
schen Bug, entspräche.
Tá, gross, ist die Wurzel des Magyarischen.
Táj, breit, ausgedehnt, ist der gunirte
Stamm.
Da das magyarische tág lang ist, so moss
es, nach unserer Einleitung, zusammengesetzt
sein, da es keine lange, auf Consonanten
auslautende Wurzeln gibt; hienach ist das
zweite Element der Composition entweder
ein Synonym, wie ki 格, ausgedehnt, brei-
tend, wie die Aeste eines Baumes, oder ki 其,
Pronominalbildner der Adjective, beide in
eine Silbe crasirt.
Ta, inactives Hülfsverb, das im Chinesi-
schen stets präfigirt erscheint, hingegen im
Magyarischen nur ausnahmsweise , wie in
dem vorstehenden Falle, noch alterthümlich
so erhalten wurde.
Kiä, Canton kat, in Composition gat, fal-
schen und kie 詰, Canton kat, widersprechen.
Táj, eine hohe Terrasse, Hochland.
Tán = tál, ein Geschwür.
JÖ, in Hokkjen jok, ein heftiger Schmerz
mit Fieber verbunden.
― 125 一
Tajték
Schaum
Takar
decken,
bedecken
Takony
Rotz
Tál
Schüssel,
Tasse
Talaj
Boden
Talál
finden
Talp
Sohle,
Felge, Floss
打
甲
簞
打
目集
史
踏
Taj, ein brausend hinstürzendes Wasser.
Tjíh = tik in Hokkjen tröpfeln.
(Beides aus Causa pro effectu, nur approximativ.)
Ta, inactives Hülfeverb. Es ist wie tagad
noch eine Reliquie der präfixiven Sprach-
periode.
Kiä, coreanisch kär, decken, bedecken.
T,Ö, in Hokkjen t,ok, Speichel.
Ony ist der dem mandschuischen ongge,
chinesischem ang und yang entsprechende
Participial-Stamm.
Tán, tibetanisch dál, ein kleines Geschirr,
um Mundvorrath zu tragen (w = 1).
Das magyarische tálal ist gleich dem chi-
nesischen tán das Speisen auftragen be-
deutet. ,
Hieher sind noch zu ziehen tan 單,
eine Holztasse in den Tempeln, in welcher die
Gedenklisten der Verstorbenen aufbewahrt
wurden, und tán jjjp, das Opfer für die hin-
geschiedenen Eltern, sieben Monate nach
deren Tod, wo gewisse Trauerzeichen ab-
gelegt werden.
Ta, inactives Hülfsverb.
Lai, gehen, schreiten; also das, worauf
man geht, der Boden.
Ta, inactives Hülfsverb, alterthümlich prä-
figirt.
Lä, finden , ohne ta finden wir ein oxy-
phones lel mit derselben Bedeutung.
Ü, Verbal-Suffix zu l apocopirt.
Tá ist die kurze Wurzel, die man auch
in täp'Od, treten, stampfen, findet.
Tál ist ein liquider Stamm, dem im Chi-
nesischen tan, tun 頓 entspricht.
120 ―
Táltos
ein
HeídeD-
príestcr
Tám
Stütze
Tan
Lehre
Tánc
Tanz
禪
炎
Támad
ent-
spriessen,
entstehen
Tántor
P ist ein apMo.'pirtes svnonjrmes pé 辟,
vor Schmerzen stampfen.
Tán. fur ííit- Verstorbenen ein Opfer bris-
i^tu. Ctr. tan 旦, Gott, Geist nnd t,d» 租,
<len liukf!!! Arm bei Wahrsagung entblössen.
Siehe tdn 境, ein Altar fiir religiöse Cere-
monien. Cfr. tál.
To. die Zauber- and BeschwönmgsformeliL
Tő, wahrsagen,, errathen.
Shi, persönliches Suffix.
Tá ist die kurze Wurzel, die lehnen,
stützen bedeutet.
Hieraus stammt das gimirte táj ^^, ein
Pulpit, Bücherstütze and das equiinsdente tán,
■ ältere Form tdm ^|^, eine Last tragen, nnter-
: stützen und figürlich, verantwortlich sein.
Tan, eine klare und bündige Beweis-
fiihruDg, Discussion^ ans der kurzen Wurzel
tä 逵, begreifen, scharf erfassen.
Cfr. tan f 章, denken, urtheilen.
Das baskische Zeitwort damsa heisst
hüpfen wie ein Reh, von dama, das Reh,
abstammend ; ausgehend von den Pyrenäen,
breitete es sich über ganz Europa aus.
Tán, ältere Form tám, ist ein Sproi
j eine Knospe; andererseits ist tán und tám
das Ei; in abstractem Sinne aber bedeutet
tán und twán 端, die Quelle, den Ursprung,
das Princip.
So finden wir in dem coinplexen magyan-
1 sehen tdm die dreifache Idee des Entstehens
durch Sprosse, Ei und Princip gebunden.
Ad ta 打, Verbal-Suffix.
T'án, ein veränderliches Gemüth, unstet;
die kurze Wurzel t^Ö j^, heisst taumeln.
T'ÖW = tor, das Haupt. Dies ist auch im
Chinesischen mit dem Zeitworte verbunden.
— 127 —
Tanu
Zeuge
Tanya
Hütte
Tányér
Teller
Táp
Nahrung
Tap
tasten,
berühren
Tapad
kleben,
haften
Tapló
Zünder,
Schwamm
Tan, klar urtheilen, discutiren.
U im Tibetanischen ist gleich o, ein Pro-
nominal-Suffix.
Tang, Pallast, Tribunal, Residenz (ng zu
ny erweicht).
Hia, als Postposition, unter, als Verbal
bedeutet es Unterstand finden, demnach
wohnen.
Die magyarische tanya datirt noch aus
Zeiten , wo der chinesische Pallast (wie
kung = kuny-ho) noch durch würflige Ein-
fachheit glänzte.
Wir sahen oben, dass tál, Schüssel, mit
dem chinesischen üin und dem tibetanischen
ddl identisch sei; tányér jedoch ist dem
italienischen tagliere entlehnt, wie wir es
schon bei Boccaccio antreffen. Doch ist das
Wort nicht romanischen Ursprungs. Siehe
Diez: ,Etymologisches Wörterbuch der ro-
manischen Sprachen^
Tá und to, essen.
Pi, pronom. S ubstan ti vbildner .
Táplál ist das Zeitwort nähren.
Tá, in Hokkjen tap, berühren, betasten.
Ta, inactives Hülfsverb.
Pa bedeutet an sich kleben, wodurch die
inactive Rolle des präfigirten ta ersichtlich.
Das lapponische tliow-le, fomes, das in seiner
alterthümlichen Form noch nicht harmonisirt
erscheint, dürfte, als auf derselben Idee be-
ruhend, wie das italienische esca, welches
Nahrung und Zunder bedeutet, auf das vor-
hergehende táp = Nahrung, gleichsam táp-ló,
zurückzuführen sein.
Cfr. lo ; 羅, eine Art Holz, um Feuer
daraus zu gewinnen.
1 堂下
杂搭 打巴
― 128 ―
Tapog
-od, -08
treten
Tapsol
Beifall
klatschen
Tar
kahl,
glatzköpfig
Tár
öffnen
Tár
Sani lulling
Tarack
Morncr,
Tárcsa
搭
秃
怕
Tä, in Hokkjen täp, mit Füssen treten.
Og ist ki 起, Frequentativ, assonirt
Tä, in Hokkjen täp, anfühlen^ berühren^
zusammenschlagen.
Taps ist der Beifall, wo das 8 ein Rest
von slié 是 Í8t, welches ein Verbum sub-
stantivum und relatives Fürwort, Substantive
bildet.
Ol ist inactives Hülfsverb.
Tu, coreanisch tur, glatzköpfig.
Túr-nú 秀 Bj heissen die Mönche, eigent-
lich kable Sciaven.
0fr. tjurg, lapponisch Calvus et glacies
Dudata nive.
Dem magyarischen tarló, Stoppelfeld, ent-
I spricht tur-ló 秀苗, kahles Feld.
Tá, coreanisch tär, die Thüre.
0fr. t,ü j^, Thüre und öffnen^ woher die
Stämme tun und tung mit derselben Be-
deutung' gebildet werden.
Táo (ao - ár), aufhäufen, sammeln.
Es ist nicht nöthig an das slavische tofcár,
Waare, zu appelliren , dessen Etymologie
selbst der Deutung bedarf. Cfr. Waare.
Die Kanonenbenennungen hatten Anfangs
lateinische Namen, und nach der Caliber-
gröBBü wurden sie Tertiana, Quartana be-
imimt, was zu vielen Verstümmelungen An-
luHH {ruh.
Tő, corciauiöch tor, hoisst eine Zielscheibe
und in's Ziel schiossen. Das Magyarische
inüHMtü hioiiach kurz tárcsa gesprochen wer-
den, um aus der europäischen Verwandt-
Mííhaft auf oigüno Wurzel reducirt zu werden.
i/fr. (luH englische target, das firanzosiscbe
一 129 ―
Wie oben tar, so wurde auch tárS vom slavi-
schen towaris abgeleitet. Dazu ist kein Grund
vorhanden. Wie das lateinische conjux (von
jug-o, ju7igo), anfangs die in dasselbe Joch ge-
spannten Ochsen, später die in das Ehejoch
gebannten Gatten bedeutete: so stammt von
dem Mandschu tarame, pflügen, tarjalang, das
Feld (das Gepflügte), das magyarische társ,
der Pfluggenosse, dann Gefährte überhaupt.
Se 士, das apocopirt zu s wurde , be-
deutet auch den Collegén, wie hän-Un-hio-sze
翰 林 學 士, das akademische Mitglied.
Tás statt Mrs , scheint eine Corruption,
es ist jedoch in manchen Compositis, wie
paj-tds, gang- und gäbe, (paj im Chinesi-
schen bedeutet Karten, also imjtds, ein Karten-
genosse), in anderen zieht man társ vor, wie
in baj-társ, Kampfgenosse.
Tarhona ist eine nationale Speise der
Mandschu, von tarho, fett.
TaÓ (ao = ár)y Vernunft und Weg. Im
Chinesischen wird der Gegenstand auch
durch fow ^ (ow = or), Haupt und hiáng-
fdw 向 頭 ausgedrückt, das gegen das Haupt,
gleichsam vis-k-vis stehende.
Cfr. auch taou (av = ár), gegen; ju,
auch verdoppelt ju, ju ^^, die ferne Er-
scheinung^ einer Person, eines Gegenstandes.
Etwa von tar, kahl, von Ilaaren entblösst.
Vergleiche folgendes:
Tű, coreanisch tür, kalil》 glatt.
Ló, Feld.
TaverniCUS vom lateinischen taherna, woraus
das französische Saveme, das deutsche Zobern
stammen.
Ta, coreanisch tar, sich lehnen, stützen.
0fr. lapponisch tär-i-ot, fulcire, sustentare.
T^ta 打, Hülfsverb.
9
180 ―
Taszít
(toszít)
Tát
í'íffnen,
aufsperrcD
Táv
ferne
Tavas
Tavasz
íler
Frühling
Te
du
Téboly,
auch tÓY,
Tóvely
Irrthum
桃
弟
nn«1
W
TÖ, stossen, mit dem japanischen Stamm-
Exponenten t"H.
l-ta, (loppelactivcö Hülfsverb, zu it crasirt
Dieselbe Wurzel in, bildet mit dem Hülfc-
v<irl> U 吏, tol, beinahe derselben Bedeutun».
Siehe oben tár, often, das von M-f. dot
, (lurcli (las íictiv(í II Ulfs verb fa sich uDter-
's(,hí;i(líít. Die Idoi; des Oeffnens ist durch
alle Vociile v(irtr(it.en, so to ^^, ^J^aiid
ihn; A]>8tíin)iniingí;n tm、, tung, Cfr. aj-tó.
TáO, 山"' Weg und tno 穷, sich erstrecken
íí:egen — • Im Tibeten i sehen ist der Vriddhi-
stiiinm noch vollständig in da-va, sich ent-
fernen, wiihrcud im (JUinesischen und Ib-
ii^yarisclien der Stamm als táv apocopirt er-
: scheint.
! Cfr. das lappoiiiRclKj, gleicMalls noch zwei«
taf", i'egio lo— iigua und fmcanä.
loii^nn^uo irr !, wo die Pennutution des r
mit f interessant ist.
Si(»he tó.
T,áv, l)0(l(Mit(ít (len Pfirsich, das tibetani-
s".h" tazit und (las 《,liin(jsisiíhe ts^r 節 aber
(He Saison, so djiss wir (Iííí Zeit der Pürsich-
blütlwi ills Krülilin«;' crliioltim.
Té, soviel, ills der jüngere Bruder and
als solclier sich Ixinclnnen.
Cfr. 體, íloT Leib. Wir finden oft in
《ien Nibelungen Loib für du und selbst, der
jMagyíiiíí liebt einen Aelteren mit hn-tya =■
爹, íiltí'm' Vfiter Onkel, hingegen
einen iManii von niedrigem Range mit te,
il. h. im'in jüngerer Bruder anzusprechen.
Ti, kurze Wurzel und mehr dem mi
i'iscihen fr-v entsprechend, die lange Wi
t<: 遞, vortäuschen (eins für's andere), irren.
(In ti^hohf ist (las Vriddhi zu 6 erhärtet).
I Oly ist Ii 理, gleich 、人0 丫 。;, Bildner abBtno-
' ter Substantiva.
― 131 一
下 8SZ
thun,
handeln
Tegez
Köcher
Tegnap
gestern
Tehát
Tehén
die Kuh
Teher
Last
Tej, téj
Milch
Te, im Japanischen bedeutet die Hand, die
mit dem inactiven se ^fí deponential wird,
das deutsche hand-eln. Durch Verdoppelung
der Wurzel entsteht tét, die Handlung; ein
Participial - Stamm ist tény, der Act, ent-
sprechend einem chinesischen ting 靜, rich-
ten, begleichen.
Te, als inactives Hülfsverb, ist dem bary-
phonen ta 打 entsprechend, das auch durch
die kurze Wurzel tß 的 und tili 得 ver-
treten wird. Es bedeutet an sich das Ziel er-
reichen, und wird den Zeitwörtern suffigirt,
um die Thunlichkeit ihrer Bedeutung zu kenn-
zeichnen.
Tuh, nach französischen Wörterbüchern
te, in Hokkjen tek, ein Köcher.
Ez ist von tsze ^ erweicht.
TJih, vergangen.
Im Chinesischen heisst der Tag ßli 曰 ,
das im Norden und in Japan zu nits, in
Verbindung mit pim 本 zu nippun (der Name
von Japan = Sonnen - Quelle, Ursprung)
wird. Dies könnte uns auf die Bedeutung
vom magyarischen nap, Sonne, führen ; wir
ziehen aber vor, es aus eigener Wurzel nie,
in Hokkjen niep, nép jj^, zu deriviren, das
Licht^lanz, Aufleuchten bedeutet.
Siehe hát.
Ta, te, inactives Hülfsverb.
Hién, der erste Magen der Wiederkäuer,
ta-hién wäre also ein wiederkäuendes Thier,
und die Kuh als solches, par excellence.
Tie, in Hokkjen tieh, Dinge über ein-
ander aufladen. Der participiaJe Stamm
ting ^^, bedeutet Ballast.
01, tüi'kisch er 乂, concret. Suffix.
T'Je-n, SÜSS; ist ein liqui<}er Stamm einer
langen Wurzel té, welcher sowohl das gunirte
9*
一 7 使
續 r^r^ 趺
打嫌 Ä 兒 甜
téj
éd
Milch, als auch das inverse magyarische
süss, entspricht.
Im Chinesischen finden wir ein baryphones
t,aj 或, BÜSS, während tan 峻 den Geschmack
bedeutet.
(Zu erwähnen ist, dass der Chinese die
jüngeren Bi-üder und Schwestern fé (éd, süss)
und 涕 nennt, wie der Magyaré seine
uäcliBtcn Verwandten und sein Vaterland
also bezeichnet.)
Te, Hand im Japanischen, mit dem Hülfs-
verb hat, hat, (welches dem chinesischen kho,
ho 可, entspricht) wird zum Deponentia!,
das liaudeln können ausdrückt. Siehe tesz.
Tje, in Ilokkjeii tck, rund, kugelrund, im
Magyarischen noch zweisilbig- erhalten.
T,Ö, in llokkjeii t、ik, baryphou, ein Trog.
Näliüi- ist fje 碟, ill Ilokkjen tele, das eine
Platte (Schildplatte), einen Trog* und Panzer
(der Schildkröte) bedeutet. Das Zeichen 石
beweist, dass es von Stein gefertigt war,
also zur Steinperiode gehöre.
Tje, ill Ilokkjen ivk, ist eine um den Kopf
gewundene Kollc von weissem Tuch, gleich
dein niagyarisclieu tekercs, Siehe teke.
Er = Ul 而, Verbal-öufíix.
Ta, te, inactives llülfsverb.
Kin, sehen, scluiuen, auch besuchen.
Die Wurzel ki 占 bedeutet den Seher,
den Wahrsager, szé ki 師 占 j^, aber auch den
Priester. ( Széke-ly ? ).
Da es im Magyarischen auch tekm-t aus-
gesprochen wird, so ist der entsprechende
Stamm kién sehen, wahrnehmen.
T ist actives llülfsverb ta
Te, zu Grunde richten, ruiniren.
KiÖ §^, Schmaus, Weingelbe, mit ja-
panischem Exponenten koa, koz.
一 133 一
Tje, kalt, auch hß-tje 决 深, dem ma-
g^yarischen hideg entsprechenJ.
Lie, kalte Luft; tj^4jé zu einer Silbe cra-
sirt 二 tél, da es nach unserer Einleitung
keine auf Consonanten auslautende lange
Wurzeln gibt.
Cfr. tele, lapponisch Nix durior, noch zwei-
silbig.
Te, Erde.
Lie, in Hokkjen lek, geordnet, in Reihe
oder in Rang und Glied gebracht. Le Jjt ,
Sitz, Wohnung. Cfr. lapponisch talo, Villa.
Tjén (n -- l), mit Erde füllen, füllen über-
haupt.
Cfr. das lapponische teu-et implere, wo dem
l ein eu entspricht, wie in der Palóczer Mund-
art. Siehe tölL
Tjén, älter tjenij versenken. Das Zeichen
土 zeigt an, dass es in Erde versenken
heisst.
Ta, Verbal-Suffix, assonirt et.
Siehe töméntelen.
Ting, ein Morgen Landes, Acker (71g zu
71// erweicht) , von ti ; J^, Erde, d. h. frucht-
bare Erde.
Tang, Achse, baryphon.
Ol, coücret, Suffix.
Tung, die Tiefe und tief.
Ting 淳, stockendes Wasser.
Ol, concret. Suffix.
Siehe tesz. ,
Ting, Ebene, Fläche. (2e 7^, japanisch
die Hand.)
Ol, concret. Suffix.
Tel
Winter
Telek
Grund und
Boden
Telik
füllen
Temet
begraben
Temény-
telen
Teng,
Tenyész
vegetiren
Tengely
Achse
Tenger
Meer
Tény
Handlung
Tenyér
die flache
Hand
深冽 地列 填 1 嶠 墊打 町耥 兒淌兒 IST 兒
一 IM ―
Tép
ver-
ächnimpfeD
Teper
niederwerfet:
Tepsi
Pfanne
拔
Tér
Raum
Térd
das Knie
Terebély
weitgestreckt
Tereh
Last
Terel
treiben
Té. rrls-s^rn. pdücken • BhuDtrB. Fracktei.
Pá. pé. asíM inirt: i^i«* zwei Syn«>nyiiia snd
cniäin. um ein l^n^es U'p za bildtriL.
.Siehe törped.
Siehe tífOT.
Tjé. lü FI«,»kkjiía Uy、 Ei^en.
Shih. ein < T»ríA<>, ein Geschirr.
Ich tan<i «iasä^lbe Wort in der mungoli-
sehen Mähre von B«»srd^ Gesser Khjun. in
derselben Bedeutunic.
'>V bi!'!et aaeh ein participiales «ig
mit lierielben Bedeutmig'.
Té. Enie.
Le = re. apoc''pirt. Ort, Platz.
T^r muss nach <ler Einleitung' ein Com-
positum sein.
Tc nur! te 氏. beiuj:en, bie^n, wie te jAor
氏 lien Kopt Wiisrvn.
Lé -J^, líeu^n. >viirinyra.
D ist ein Kest von 憩. Körper und
Articulation. Ctr. tu die vier Articular
tionen. Siehe t,T,"f.
Siehe terep, terűi, tér terjed.
Tjé, e«»reanisch Vr, aufhäufen, aufladen.
Ctr. t,i 勺' synonym, das dem barj-
phonen f*ir, f"'',t'ir、 entspricht.
Da (las Zeitwort f^rrhel ist, so muss Ac*/ auch
BedeutuniT haben , eine oxyphone Wurzel
dem h" ^jfcj". trasjen entsprechend, etwa he g
heben, oder /"V aufheben, durch U ^
zum activen Zeitworte srebildet.
Tjé, et»reaniseh tti\ vorwärts stürzen, wie
mit Krieg^wägen sfegtin den Feind.
TJe 构 bedeutet gferade leiten, fuhreD.
Li 二 el, ííülfsverb, macht es activ.
一 135 一
Térgy
das Knie
Terit
ausbreiten,
decken,
aufdecken
Térít
umlenken,
ersetzen,
bekehren
Terjed
sich
ausbreiten
Terv
Plan,
Entwurf
Tesped
stocken
Test
Körper
軼
帖
揲
伏
Cfr. tjt 迫, ein Pfad, dem das finnische
tietä entspricht, wo das magyarische út, der
Weg" = ül 途 ist.
Wir erklärten oben tór-d, mit einer biegen-
den Articulation : statt d haben wir hier gy,
(las ein apocopirtes yä 力 ist, das ebenfalls
biegen und beugen bedeutet.
Tje, corean. ter, Ausbreitung des Wassers.
It ist das bekannte active, wie Ul das
subjective Verbal-Suffix ist.
Té, heisst zurückkehren, anlangen; im
Magyarischen auch ohne Suffix -it, be- tér,
einkehren.
Li, ri = r, apocopirtes Verbal-Suffix.
(T'e 蹄, heisst auch der Fuss und der
Huf eines vierfüssigen Thieres und te 梯)
Treppen und Weg, die zum Ziele führen.
Térít, als Ersatz geben, wird durch te
besonders durch te-pu 铺, ausgedrückt
Tjé, corean isch ter, sich ausbreiten, aus-
dehnen, überfliessen.
Jé 也, subjectives Verbal-Suffix.
Tjé, coreanisch ter, Papier-Rollen mit In-
schriften, Documenten. Der Plan wird im
Chinesischen durch baryphone Wurzeln 《o 度
und tu 圖 gegeben.
Tje, mit japanischem Stamm-Exponenten s,
ruhig, träge, auch verdoppelt.
Cfr. ting 淳, stockend, woher tenger, das
Meer.
To 惰 ist synonym, dem das magyarische
tó, der See, entspricht.
PÍ, auf dem Boden liegend, kriechend.
T'é, der Körper.
Die Wurzel ist in dem magyarischen te-tem
verdoppelt.
― 13C) ―
丁 8SZ
thun,
handeln
Tető
Spitze,
Gipfel
Tetszik
gefallen
Tetü
die Laus
Téved
Irrthum
Tik
die Henne
Tikkad
ermatten
(vor Hitze)
Timsó
Alaun
Tiló
Hanf-
brecher
Tilt
verbieten
und tilalom
Verbot
Te, japiinisch die Hand, mit in active m
sze zu tesz, richtiger tész gebildet. Die
Wurzel dient, gleich ta 打, zur causativen
Verb formation.
T'e, coreanisch tö, rediiplicirt, das Haupt,
die Stirne.
Tö, als Wurzel ist te ;
Ta und te, inactive Suffixe.
Tsih, Gefallen, Vergnügen, Hokkjen tdk.
Tseu (tzö) 趣, gefällig.
Tszé ^f, Vergnügen.
Tie, Canton tet, in allen Richtungen laufen.
Ü, Participial-Suffix.
Tí, Irrthum.
(Populär wäre die Deutung von ti, Weg,
Pfad und ive^ 遺, verlieren.)
TJih, Canton tik, das Weib, die Mutter.
Ki, die Henne. Siehe tyuk.
Tjlh, Canton ük, Pflanze, gänzlich ver-
trocknet.
Kjä, Canton kat, Ermattung- von zu grosser
Anstrengung.
D ist ta 打, apocopirt.
Ting, ein wüstes Land, nahe am Hofe
gelegen, wo es gewöhnlich gegraben wird.
Tso, Salz, vriddhirt tso-w g 秦, heisst Salz
kochen, wie auch sjav (Hokkjen so), wo das
w erscheint, das im Magyarischen in obliquis
casibus vorkommt, só, savé.
(Cfr. seih' tso ]^ 寫 ^|, mag-y arisch szik- und
szék-só, die Soda.)
T*i, auch chcj brechen. Es kann auch das
inactive ti, ta ij^ sein.
Lo, brechen.
T% vor den Magistrat bringen.
Té 帝 *, ist der Richter, und richten. Im
magyarischen i-té-l, urtheilen, noch erhalten,
da i •=. 以 ein inactives Palfix ist.
Lé, Gesetze und Verordnungen.
使 題 打澤軼 1^ 嫡難满 町鹺 析擦 提例
― 137 ―
Tincs
Büschel
Tinó
Ochs
Tipeg
trippeln
Tipor
zertreten
Tiszt
Amt,
Pflicht und
Beamte
Tiz
zehn
Das magyarische tílálom hat la als Wurzel,
die im chinesischen Stamme lan als
solche vorkommt.
Lun --^ 丫 0;, ist gleich lom, lem, ein Bildner
abstracter Substantiva.
T1ng, ein Knauf von verschiedenen Farben
auf dem Hute zum Unterschiede des Ran-
ges getragen. Gebildet wie kincs = Idn-tse
金 ^ j Goldsohn = Schatz.
TT, niedrig, klein.
(Cfr. té 弟, der jüngere.)
Nyú, der Ochs.
(Cfr. tu 犢, ein Kalb.)
Ti, treten.
Pie, in Hokkjen pek, synonym.
(Siehe tapog,)
Ti, treten.
PÖ, coreanisch pÖr, mit Füssen treten.
Ti, Benennung' eines Volks- oder Welt-
regenten, ein Ehrentitel Gottes, oder des
Kaisers.
Sze zu 8z' apocopirt, ein allgemeiner Titel
der Staatsbeamten.
T ist ein apocopirtes te 氏, unter der Sung-
Dynastie statt des modernen tßh 的 ge-
braucht, Substantiv- und Participial - Suffix.
( Tisztel, ehren, ist eigentlich jemanden als
Beamten behandeln, betrachten. Cfr. emberei,
istenei,)
Te, im Japanischen Hand, das zur Bildung
der Zahl zwei diente; es kommt als t und
tő in M-t und kettő vor, wo das ké 枝, eben-
falls Hand bedeutet, so dass hiedurch ein
Dual entstanden.
Se, erweicht und apocopirt zu z, welches
fünf und fünffach bedeutet.
Cz in nyol-cz 8, kil&n-cz 9, harmin-cz 30,
scheint an sich selbst schon zehn zu bedeuten
論項孑 底 牛躁蹩 蹈 跛帝士 一l^
― 138 一
Titok
Geheiin-
niss
TÓ
der See
Tobosz
Schachtel)
Büchse
Tobzódik
schwelgen,
prassen
Tódúl
andringen
Toj-ik
Eierlegen
Tokaj
Ortsname
und dies wäre eine Erweichung von sht 十
gleich 10, oder was näher läge, ein ver-
kürztes tsje 决, das eine Dekade bezeichnet,
tsß fill 决 曰 , zehn Tage.
Ti, dunkel.
Tuh, in Hokkjen tok, tuk, Synonym, das
Magyarische ist also figürlich genommen.
TÓ, stehendes Wasser.
T(OW 、》 薪, Synonym, dem mag^y arischen
tava entsprechend.
(Cfi\ das chinesische tang und ting und
das magyarische tenger, die See.)
Tu, in Hokkjen tüp = tob, eine Schachtel,
eine Scheide.
"Tow, eine Würfelbüchse.
Osz ist das concrete Suffix tsze Ijp , assonirt.
Aus derselben Wurzel werden tohar, Cy-
pressennuss und toboz , Tannenzapfen ge»
bildet sein.
To und tä, in Hokkjen top, tap, gierig
fressen.
ZÓdik, ZŐdik, sind Formative der Gewohn-
heits- Verba.
TÓ, stossen.
Tu, in Compos, dú, zu Fuss gehen und
Menge.
Li zu l apocopirt, Verbal-Suffix.
"Taj, Schwangerschaft, Embryo ; täj 代,
Generation ; fuj :|)^, Geburt ;
-ik ist ki 其, Pronomen.
Cfr. tan, das Ei. Siehe támad,
Tuh, in Hokkjen tuk, türkisch tügh
eine Fahne, die der Armee vorgetragen wurde
und aus Haaren oder Federn bestand.
Aj und gäj, assonirt, der Schatten.
Nach der magyarischen Legende wurde
Tokaj nach dem Halte des Heeres unter einer
auf der Höhe aufgehissten Fahne also benannt.
啼突 匱 1 骰 咆 柁 徒史胎 壽 藹
― 139 ―
Tócsa
Lache
Tóka
Köder
Tol
stossen
Tóka
Ente
Toll, tollú
Feder
Tolva]
Dieb
Tomb
Stütze
鲁》
O 尸
í 它
jauchzen,
vor Freude
hüpfen
担
足
Im aj will man alja, unter, sehen, wie es
in Ortsnamen öfter vorkommt: Torn-alja, da
wäre es gleich 'ja 下 , welches unter bedeutet.
To, stehendes Wasser. Siehe tó.
Cháv, eine Pfütze, das als csáva auch selbst-
ständig existirt.
Cfr. che 池, ein Teich.
Tök, satt, wohlgenährt ; das Unterkinn
überhängt eben bei wohlgenährten Personen.
To, Wurzel, heisst stossen; tuj 椎, vor-
wärtsstossen.
Cfr. lapponisch tälr-wot, ducere und tav
{av = ál in der Palóczer Mundart), führen,
wie tow jf^j Synonym.
To, ein See.
Kja, Art wilder Gänse.
Cantonisch, japanisch und coreanisch ka,
Tow (oio = ol, in Palóczer Mundart), vor-
wärtsstossen, schnellen.
U und jú, Feder.
Lapponisch täl-ke, pluma, wo das ke =
ke wegfliegen ist.
T'OW (oio = oV), stehlen, rauben, aus der
Wurzel tö ^p, rauben.
Waj, verrucht, Bösewicht.
Tán und täm, tragen, erhalten.
Cfr. ting und tung 棟, Säulen, Pfosten 5
figürlich Staats-Minister, wie in der Türkei,
und liaza osdopa, magyarisch.
B ist ein Rest von apocopirtem pÖ ^|^,
lehnen, sich stützen.
To, stampfen.
Tun 頓, synonym = tom, dem exact twan
gleich ton, tiin 象, das Ferkel hüpfend^ ent-
spricht.
PÖ, durch Gras und Gebüsch wallen.
Li, apocopirtes Verbal-Suffix.
― 140 ―
Tóid
anstücken^
zusetzen
Tompa
stumpf
Topog
stampfen
Tor
Mahl und
Kampf
Torok
Kehle
Torlasz
Damm
Torol
rächen
Torpad
stocken,
ankleben
Torz
Carricatur
To
Stamm
To
Grund
Több
in ehr
Verg^leiche tölt, füllen und töm.
Tun, stumpf, figürlicli dumm.
Pa ist das pronom. pa im Tibetanischen,
das Adjective bildet.
To, in Hokkjen top, stampfen mit nackten
Füssen.
丁' Ö, coreaniscli tor, schlucken, essen.
To, coreanisch tor, fechten, kämpfen.
T'Ö, coreanisch tor, schlucken.
Ok, ek, concrete Suffixe.
Cfr. tow JJg, der vordere Theil des Halses.
TOW (oto = or)y anhäufen.
Cfr. torul, sich anhäufen.
Tow {oio or), kämpfen, fechten.
Li, Hülfsverb, apocopirt.
To, coreanisch tor, gerinnen, gefrieren.
Pá, Hülfsverb.
Tje, coreanisch tar, entstellt, bizarr.
Auch mit kje 帖, in Hokkjen Ig'ép, ma-
gyarisch kép 二 Bild, zu kje -tje verbunden.
Te, coreanisch tő, Wurzel und Stamm.
Te, coreanisch tő, Erde, Grund.
(Baryphonisch tu 土 •)
To, viel, ist die positive Wurzel, die wir
schon in tdke, Kapital, getroffen mit
Pe verbunden, welches vergleichen be-
deutet und zum Bildner des Comparativs
geworden ist.
Im Finnischen ist das Suffix ampi, dessen
an = na 那, pronominal, pi aber ganz das
chinesische pi ist. An wurde im Magyarischen
zu b assimilirt und hieraus entstand das
Doppel- & 6.
鈍 s ^ 楷 ^个 掇鬪 史澤杷 揭榜地 多拢
―. 141 ―
Siehe tÖldÖZ, toldOZ.
Siehe tölgy.
Tjé, in Hokkjen t^k, Melone, von der
Wurzel té = éd, süss.
lm Magyarischen heisst der essbare Kür-
bis uri tök, dessen erstes Element dem
mandschuisclieD tiri = Melone, entspricht.
T,ih, corean. tök, Zeugungskraft, Potenz.
Te, coreanisch t5, Land.
Ke, Erbgut.
(Lapponisch tuks, Penus.)
T,ih, coreanisch tök, die Tugend ; gleich
virtus ist es von der physischen Zucht zur
moralischen Tugeod übertragen.
Le ist Intelligenz, zu ily erweicht. Die
Verbindung von Tugend und Intelligenz ent-
spräche der Vollkommenheit. Le ist sonst,
wie logos und logia, als abstracter Substantiv-
bildner gebräuchlich,
Tjen (n = l), füllen.
Tu i 度, ist die Wurzel, anfüllen, woraus
tu7i, füllen, stopfen, aufdämmen.
Es wird auch die Wurzel tq 多 für voll
gebraucht, z. B.: yu to ^ 多, federvoll.
Hieraus stammt told, ergänzen, ausfüllen.
Tjen und tun 敦 anfüllen, vollstopfen.
Töm, nach obigem als erklärt angenommen,
dessen Zeichen schon mit dem 山 Schlüssel
der Berge geschrieben ist, kommt dazu
Pe', zu b erweicht und apocopirt, einen
Hügel aufhäufen, anfüllen^ vollstopfen und
der Hügel als Synonym.
— 142 —
Tun, siehe töm.
Ke, apocopirt zu eg, Anzahl, Quantität.
Tömör, adjectiv mit dem Auslaute öl 兒
gebildet.
Tun, Athem, Luft.
LŐ, Haut.
Ting, der Stamm, von der Wurzel ti, tö
蒂, die Stamm, Stengel und auch die Wurzel
bedeutet.
Té, coreanisch to, niedrig.
PÖ, coreanisch pör, ein Zwerg.
Cfr. das magyarische por, Atom, Staub.
T'Ö, coreanisch tor, brechen.
Tör und baiyphonisch törekszik, figürlich
sich bestreben.
Te, coreanisch to, ein Rasirmesser.
Cfr. te 是 |j, schneiden, spalten.
Le, apocopirt zu Z = stechen, todtstechen.
Tao, in Hokkjen to, baiyphonisch eine
Schlinge, verbunden mit fsze I? oder dem
synonymen i'd 兒, concrete Suffixe.
Siehe töpör, zwerghaft.
Cfr. tu 4^^, kurz, corean. tur jjj^ ^ ^頁,
Zwerg.
Tow (ow ― or), baryphon. sich ereignen,
geschehen.
Tjén, ein classisches Werk, von tje 帖,
eine geschriebene Urkunde.
Et ist das pronominale ti J[j^, apocopirter
Substantivbild ner.
(Das in neuerer Zeit zu tör-tén angefügte
elem ist überflüssig und schleppend.)
Taó-li-wén sind die Elemente, aus welchen
das magyarische Gesetz gebildet wurde. Die
durch die hieroglyphische Schrift bewahrte
Bedeutung" der Worte enthob die Chinesen
vor deren Harinonisation ; als deren Sinn
Tömeg
計
Tömlő
Schlauch
Tönk
der Stamm
and die
Wurzel
Töpör
Zwerg
Tör
brechen
Tőr
Dolch
Tőr
Schlinge
Törpe
Zwerg
Történet
Geschichte
Törvény
Gesetz
ST 氏 f 脫
第 套兒 鬪典
道例文
sich bei den verwandten Stämmen im Laufe
der Zeit trübte, trat als Compensation des
Etymons die ästhetische Assonanz auf.
Táo 道, bedeutet im Chinesischen, in
concreto, den Weg, in abstracto, die Ver-
nunft, das Princip der Intelligenz; also über-
setzte Julien das táo von Lao-tsze mit schlich-
tem yVoie -- = Weg', während er doch den
weiteren Titel des Werkes txh 德; nicht durch
physische Potenz, sondern durch die morali-
sche Tugend wiedergab. Der Sinnreim zeigt
die Verkehrtheit dieser Zusammenstellung.
Der scharfe Kritiker Julien's, Klaencker,
hatte auch nicht den Muth, trotz seines
besseren Wissens, táo Üh mit Vernunft und
Tugend zu übersetzen, er nahm eine Diago-
nale und machte die Sache Doch schiefer,
indem er den Titel mit ,Weg zur Tugend'
erklärte. Victor von Strauss, als Anhänger
Julien,8, wollte keinem Recht noch Unrecht
geben, ja er vindicirte sich selbst kein Vor-
recht, und übersetzte täo-tih gar nicht.
Li 3Í|, bedeutet im Chinesischen auch Ver-
nunft und Princip, táo-ll aber die rechte Ver-
nunft; statt dessen nehmen wir ein passen-
deres Etymon, Ii 例 nämlich, welches stän-
dige Staatsgesetze bedeutet.
Da ich auf meine Analyse des unerklärten
magyarischen törvény die höchste Wichtig-
keit lege, da ich darin das wirksame Medium
sehe, durch welches die politische Civilisation
sich von China aus Bahn brach, will ich in
Kurzem Erwähnung machen der verschiede-
nen Formen, unter welchen sich das chi-
nesische taó-h bei verwandten Stämmen offen-
barte, um dann meine Meinung über das
taö des Lao-tsze zu geben.
Je nachdem der emphatische Accent auf
das taó oder auf das ti fällt, wird das zu-
— 144 —
Törvény
Gesetz
sam mengesetzte Wort bald mit dem ersten,
bald mit dem zweiten assonirt. So wird
tai>-ti im Mandscha doro~Ion, wo zu taó-lí
3|| nrioh /un 論, Discossion, Debatte,
angefügt wini. um anzadeaten, dass das Ge-
setz ein öffentlich lierathenes sei. Im Alt-
I Persischen wurde zu tore, indem Ii - rí,
den Lautdrack slb sich riss.
Nach dem Aecadisehen (Scythisch-Babv-
Ipnischen^ von Francois LeDormand, heisst
tar richten« wo das zweite fUement des tw't-
li 、l ― r、. mit dem ersten zu einer Silbe
crasirt erseheint, wie das alt-persische töre,
im Mrmgolischen för. Der Richter im Baby-
Ionischen aber heisst ti-tar gleich tí-taó-h
\ 帝 der nach Gesetzen KichteDtle.
i Merkwürdig Analogie mit dem Chinesiseli-
, M;*^yarisohen ist er auch; dass tar «er-
; schneiden und richten bedeutet. ^^Cfr. das
j latéin isohe J<^*</-<^ne3
Im Türkischen tínden wir tag-ri ^yäScj der
Gerechte, wo das t'P» zn tag (wie das neatsche
,Thau* im Soh we<i ischen zu da^\ sich eonsoli-
• tiirte. während es sich im TsehuwassischeD
\ zu tju-rt erweichte.
Nach meiner Meinun? gebührt Uio weder
der Sinn des We^s, in diesem Falle、 noch
tier des Vernuntt-Princips, sondern der des
Staates, der Regierung wie es aas Medharst's
.English Chinese l>icn«>ii-\ I. Part, pa^r. 634.
' col. 2. erhelJt. wo tier Passus fj^sk-hín^fbí^áo
夭下 有^^ mit: The empire is well go-
verne^i, das Reich ist nesriert, übersetzt
ist. Diese Idee lebt iiu mongtolischeii fwnU.
S» ist denn V't gleich fort gleich laJ-/i
例 . ein Stjuits^setz, anado^r dem harr-
pfatiDen t'vr im Aocad isohen. ra einer oxr-
phonen Silbe crasirt.
— 14Í) —
Wie im Mand schiiiscKeD zu doro, noch ion
gleich Ivm angefdgt wurde, um ein Aii-
cutirtes Oesetz anzudeuten , ist an das Ma-
gyarische noch véu) angefiig;t, das men 文,
Styl, schreiben, entspricht, so ilasB tih-vény,
Gin güschrichunes Staats-Oes otz bedeutet.
Nach diesen PrämiBBen glaube ich, in
meiner magyarischen UoberBctzang von Lan-
tsze das tao-fíh richtig mit Staatskimst Über-
setzt zn haben.
Dos an tad-U ao^fUgte vén!/ könnte nach
den Laut -Wechsel - Ghiaetzen gleich m^》 =
ming stehen, wo müig 明> Licht und im
geistigen Bereiche, die ÄnfldSraiig, dos Wis-
Ben bedeuten würde. Da wäre iörvá^ gleich
tao - Ii - ming, S taats-Gle eetz-Kunde, voi»Xs^
oder vajASAo^oí.
Te, coreaE. tő, l&age Wurzel, wegiwischcn.
Tji, coreanisch tör' wegkratzen.
Ul 而, Hülfsverb.
Te, coreaniscli t5, ist die lange Wurzol;
(las lapponische tärssok ist ein baryplioaes
Compositum dem in ^jar Ischen torzsa und
törsök oDtöpreclujud.
TÖ, coreaniscli tör, iet ein Stock, th J^,
lange Wurzel, ein Ruder.
Jö, in Hokkjen jök' ist ein Sjnonym-
S tarn 111, item lapponischcn sok udiI dem
magyarisch CD eSli entsprecliend, daB in töra
apocopirt ist.
Tö und tä, stampfen, treten.
Tji, in Hokkjen tók, die Füsse Dach-
Bchleppen.
corean. iS, Spitze, Scliueide, Schärfe,
ist ein vriddhirter Stamm, wie das
baryphooe tow 頭, das aacli die Spitze, <las
JÜnde und auch das Haupt bedeutet;
,8 ist gleich ake 事 ein Ding, ein Nominal-
Su£Gz.
Staiiiiii, !
Stock und
Tönök
'öttyög
涕别 mm 弱 «
一 146 ―
TŐZS ! 梯
Handel
Tuba
Taube
Tud
Wissen
Tuhad
aii%ehiiuft
werden
Tukma
Vertrag
Tulajdon
Eigeuthum
Tulok
ein Kall)
Tunya
Túr
Kill,
Hcilii
Tükör
,|
ni
讀
飩
Siehe obon tő, Stock und Capital.
Shé, erweicht und apocopirt zu zs, ist der
Markt.
Cfr. das lapponische duWO, das englische
dove, das deutsche Taube; arisch oder tu-
ranisch?
Tű, aufmerksani lesen, studiren, verstehen
was man gelesen hat.
Cfr. tu 園, rechnen, messen ; also Mathesis
als Basis des Wissens.
D = t, Rest des apocopirten Hülfsverbes
Tűh, (lick, substantiell.
Ad ta ff, Verbal-Suffix.
Túh, Schilft<afeln, vor der Erfindung des
Papiers, auf welche Buchstaben mit einem
Stiele eing^eritzt wurden : später bedeuteten sie
; ein g-eschriebenes Document, einen Vortrag.
Ma, mo, prononi. Suffix.
Tű, ein Kalb.
LÖ, iu Hokkjen Jok, ein weisser Ochs oder
"in Pferd mit schwarzer Mähne.
Tun, stumpf, träge, dumm.
( 'tV. tu)i pj^, atiVf^'nans.
Yé, assonii tyrí, pronoin. Substantiv-Suffix.
Tú, Liuul.
Li, PHuo; und pflügen, apocopirt.
T,ur für schiiiimeii, stammt von t*ii p 土,
H|)llck(Ml.
Tur, Sattoldruck, wird parallel mit tör,
hroclioii, mit brechtin sein, das letztere wird
auch (lutiir g^obraucht. •
TÚ, süluíu, j\IaiHlschu fwa 細, sehen, wahr-
iinliinnii.
KiÜ6, cortííiu. kuör, ein Kreis, ein Ring*, wo-
Imr (l(ir Stanim kiUen 圏, ein Kreis, umkreisen.
一 147 ―
Tüdő
LuDge
Tülök
Tűnik
Tür
dulden
Türköl
mit Hörnern
Rtosscn
Tüszent
niesen '
Tű
Nadel
Tüz
Feuer
Cir. das tibetanische kor, ein Kreis und
Kreislauf des Mondes um die Erde.
T'Ú, aus dem Munde entlassen , sei es
A them, sei es Gedanken, hieraus gebildet
tun f^, der Athem.
DŐ = tö = te 體, Körper, Organ.
Siehe tulok.
Tun, eine grosse Flamme. Siehe tííz, Feuer ;
ik -- = ki 卖, ProDom.
T'0, tragen.
Ü, apocopirtes Hülfsvorb.
Tűh, coreanisch tur, mit Hörnern stossen ;
hieraus tűrök, ein Horn.
Kol, frequentatives Suffix.
T'é, coreanisch to, niesen.
Cfr. lapponisch fmsset, steroutare.
(Sjen, Speichel, aus dem Munde kom-
mend?)
T, Rest von ta 打, Verbal-Suffix.
Té, coreanisch tö, die Spitze.
Cfr. tető, reduplicirt.
Til, Morgenlicht, woher tun j)|^, grosses
Feuer.
Cfr. dúna, Sanscrit. Ustus. Tung 東, der
Osten.
吐 燈 吏, 出 嗉 鍵暑
10*
― 148 ―
D.
Dac
Trotz
Dacol
trotzen
Dadog
stain 111 ein
Dag
Gesclnvulst
Dajka
Amme
Dakos
Dolch
Dal
iÍ(mI iiml
Dana
眦
Qn«1
+
出
3m
Tä, herausfordern, in Composito tä-tsze, das
apocopirt zum magyarischen Stamme wurde.
Tsze ist synonym, ein trotziger Blick.
Durch das Hülfsverb U 吏, wird es verbal.
i Tä, tő, undeutlich sprechen.
Ki, frequentatives Hülfsverb.
i Tuh, japanisch dok, Canton tok, empor-
, ragend, convex.
Tűh, Geschwulst, Geschwür, auch in Com-
position chíing täh 广 + 重 毒, (^eschwulst
T,Ö 免 ist, in specie, eine Geschwulst
an den Fesseln des Pferdes.
Dem slavischen dojka entlehnt , das im
; Serbischen auch die Zitze bedeutet.
Lautlich verwandt ist damit tdj, erweicht
zu dáj 条 die Periode der Schwangerschaft^
wie taj 伐, eine Generation ; doch näher
stünde pdj-neu 泰]^ , (daj-no) chinesisch
I die Amme.
Tűh, stechen, entspricht wohl dem Stamme
ihxg, es ist jedoch zu erwägeh, ob das fran-
zösische dmjue tiiranischen oder arischen
Ursprunges sei? Cfr. sabre und szablya, das
Schwert und viele Waffennamen, die vom
Mtigyarischen entlehnt worden.
Tan [iian dal), den Gesang mit einem
Instriiiuent begleiten,
Siüho unteu dan-ol, singen, das an das
polnischo damiy Lied, erinnert, wie es
im Hofrain kliDgt:
Oj, dana moja, dana
OjcJiyzna kochana.
一 149 一
Es wird wie kochac, lieben, gadaé, sprechen,
dorn Turanischen entlehnt sein, da es in allen
anderen slavischen Mundarten fohlt.
Siehe ol-dal-(ma), die Seite (?)
Cfr. dér, Reif = tje y 渠, Ii 猓, kalt,
Synonym.
Vom slavischen binomen drob - iti und
drob'ty.
Vom slavischen binomen drciSiti, reizen.
Tá, hoch fliegen, wie das magyarische Lied
sagt: magasan repül a dam, hoch fliegt der
Kranich. Cfr. ta 大, ziehen, wie Zugvögel.
Lu ("«^), in Ketten (Haufen) fliegen, ziehen.
T'je, coreanisch ter, erweicht zu der, Eiseü,
eisentarbig.
Tje, ohne Aspiration, Eisen.
Shi, Adjectivbildner.
Cfr. deres szürke -二 eisengrau.
Cfr. tivornya, vom lateinischen taberna,
mitteldeutsch Zähem, französisch Saverne.
Ti, Macht, Vermögen, überwältigen, die
kurze Wurzel ist ti ^[, Potenz, Tugend.
Hieraus diadalom, Triumph.
Tji, Funke, Sternlicht, erlaucht.
Che, prächtig, hell, crasirt zu dies.
Dies ist die physische Begründung des
Ruhmes, die moralische basirt auf tje í^,
Tugend und che 吉§, höhere Intelligenz, Er-
leuchtung.
Tji, beben, nach vorn und nach rückwärts.
Tje, kalt, coreanisch ter, in Compos, der.
Ki, frequentatives Hülfsverb.
Ti, einen Ersatz zahlen ; hieraus tjen íj^,
der Zahler und kurze Wurzel tje 貝占, ver-
pfänden. Dij ist ein Guua-Stamm,
Dalma
Rumpf
Dara
Gries,
Schlosse
Darab
ein Stück;
Imbiss
Darázs
Wespe
Darú
Kranich
Deres
eisengrau
Deverna
Schwelgerei
Di
Kraft,
Triumph
Dies
Ruhm
und
I
Didereg j
vor Kälte '、
zittern
Díj
Lohn.
Preis
盪^ 起抵
— 150 —
Dikls I
Dolch
Dinye
Melone
DÍSZ
Pracht I
Disz !
Luxus j
Disznó
Sau
Divat I
Mode, Usus
Dob
Trommel j
und werfen
I
Dogány
Fleischbank
Dohad
dumpfig
werden
Dóka
ObeiTock
Tjé, in Hokkjen tek, stechen, todt stechen.
Ti |j^, stechen, mit Hörnern stossen.
Cfr. dakos.
Ti-en, süss = éd, inversum.
TJe jj^, Melone.
Cfr. nf/i^ Sprosse, Wurzel, Knollen.
Tjl, Pracht, Sternenlicht, mit japanischem
Stam m-Exponenten s.
Ti, Luxus.
Sze, apocopirt Sachen, Siibstantivbildner.
Tjé, gierig nach Frass, mit japanischem
Stamm-ExponenteD s,
Ná, fett.
To, iu Hokkjen top, mit der Hand schlagen.
To, in Hükkjeu top, mit dei Hund stossen.
To, iu Hokkjen top :- 二 dob, Lose werfen,
werleu.
To, ill Hokkjen töp, eine in der chinesi-
schen Armee gebräuchliche, hölzerne Klap-
per, um die Truppen zusammen zu rufen.
To ^^, hiess die Stunden mit jener
Klapper schlagen. Noch heute in der mar
fi^yarisclien Cavalleric gebräuchlich, die Ab-
füttcriingsstiinden durch Klöppeln auf Hänge-
brettern kuud zu geben.
TaOU, in Ilokkjeu to, bedeutet eine Kupfer-
troiiimel, deren Alarmruf tung 鼓 小^^ , ma-
gyarisch don(j, hiess.
Griechisch-türkisch.
Ta, tä, reduplic. im Chiuoslschen, dumpf.
Ad 』 ta 打, Hülfsvcrb.
Lateinisch toga, ein Beispiel, wie das Ma-
«^yarische die froindeu Tonues in Medias,
diese iu jene verwandelt.
甜蘖 灼 林事 養肭 ^拓枕
答
、」
一 151 一
Dolog
Arbeit,
Sache,
Ding
Dolmány
Dolman
Dobzódik,
Dombéroz
schwelgen
Domb
Hügel
Dong
summen
Dorbézol
zechen,
schlemmen
Dorg-ál
rügen,
schelten
Dormány
Treibstange
Dorong
Pfahl
Döbög
pochen,
klopfen
Döbben
erschrecken,
erbeben
To, bewegen.
(To bedeutet die verschiedensten Hand-
Functionen.)
Lüh, vereinte Kraft und Anstrengung.
Dölama, aus dem Persischen.
Siehe dorbézol.
Twan, coreanisch tom, ton, Hügel.
Pei, apocopirt und zu b erweicht, ein Kegel-
hügel.
Tho |i| 商, lange Wurzel, ein Kreishügel.
Tá 崎, Hügel an Hügel und ting tung
Í 鼎 童, Hügel.
Tung, Trommelrauschen.
Ting, Laute unterscheiden, hören.
(Laut und Gehör, correlative.)
Tá, tá, coreanisch tar, schwelgen.
Cfr. magyarisch tor, Schmaus, Fest.
To, coreanisch tor, beschuldigen.
Tow 圖, streiten, hadern.
G == ki frequeotatives Suffix.
Cfr. dörg, Donner.
Tö, Steuerruder. Cfr. tüh 叔 + 貝, steuern,
regieren.
To, coreanisch tor, ein Stab.
Cfr. kormány, Steuerruder.
Vom polnischen drag.
Siehe dob und dobog.
Siehe dobog.
瑞黝尋 段^ 鼓 i 聽始袷 咀 魏
― 152 ―
Döcög
zotteln
Döf
bocken,
stechen,
stossen
Dög
Aap, Seuche
Dögöny
Stiiet
傳
i? 度
■ 鲁癧
Dől
Bich lehnen,
legen,
um fallen
Dölyf
Stolz
Döng
dröhnen
Dönt
stürzen,
fiillen,
schütteln
Dőre
tliöricht
Dörg
iliöluioii
侠
桐
Dörsöl
Tűh, bar V phon , bewegen , schlagen und
j 突; renucD^ stürzcu.
To, mit den Füssen stampf en.
Tuh, baryphon, stcchcu, stossen.
i {F, als Stam m-Expouent^ für jn, pa, apo-
copirt p, selten.)
Túh, baryphon, Gift und
Túh ^^, getödtet im Miitterleibe.
Tigh, türkisch ein Schwert , ein Dolch,
ein Stahl.
Es kann aus der kurzen Wurzel (/lÄ 勺 赠,
stechen, hauen, abstammen, es kann aber
auch das deutsche Degen sein.
Siehe dönt und dűl.
Tű, kurze Wurzel, ist Mangel an Demuth.
I TŰ 突, jemand mit Verachtung behandeln,
i Tung, dröhnen, tönen. Die kurze Wurzel
! ist ill dör-g und dor-gcU vorhanden.
Túng, bewegen , schütteln von t'o 探,
scliüttelD und t,üh f 蜀, t,un fl^, Synonym.
佚 Túh, thöricht, woraus t,m P 吞, SynoDyin.
To, coreaniscli tor, cin hohles Stück Holz,
worauf die Chinesen die Stunden anschlugpeil.
Hieraus (las participiale döng.
G = ki iVequcntatives Suffix.
TÚ ist dili lange Wurzel, die stark reiben
bedeutet.
Dör entspricht näher der kurzen Wurzel
fn ;jj^, reiben, wischen.
Sö-I ist ein synonymer Stamm gleich
y}^, reiben, mit inactivem Suffixe Ii 吏.
― 153 一
DŐZ8
Cfr. dor-bézol.
Ibchwelger
Dsida
Cfr. Mongolisch und Mandschu.
Lanze
Dú
奪
T,0, auf Beute gehen.
Raub,
Hieraus stammt das magyarische aus, reich,
Beute
gleichsam Freibeuter.
DÚC
堵
Tú, ein niedriger Wall, ein Strebepfeiler,
Stütze,
stützen, abwehren.
Bausch
子
Tsze, concretes Suffix.
Duda
咄
Tu, Lärm, lachen; tibetanisch tug, fon
dudeln
einer Kassel.
姐
Ta, Gekicher, Gejauchze, in Compositionen
zu da erweicht.
Dudva
A 量", • 1 J ■ 、霧 .
Cfr. das türkische dlld, Moretum.
Unkraut
Dúg
度^[
Tu, lange Wurzel, ausfüllen, verstopfen,
stopfen,
verschmieren ; hieraus tmi (n = l) ilJJ, einen
luJJon
Damin zwischen r cldern aiistullen; ver-
stopfen.
Dúl
Tu, ruiniren, verderben.
verheeren,
■
Li fi^, Verbal-Sumx.
verwüsten
1
Duna
■ vi*
1 m
Tun, tun, reduplicirt, wild rauschende (re-
Donau
! 1 气 M j • • -1 eil
wasser und timg 洞, ein reissender btrorn.
i T u 徐 ist als Wurzel schon em t lussname.
Dunnog
i Siehe dong.
brummen
DÚZ
凸
Tű, mit japanischem Stamm - Exponenten
Knorren,
tüs zu duz erweicht, empor- und hervorragend,
Höcker
vorspringend, convex, Hügel.
y 毒
Hieraus das verbale dttz-ad.
Düh
Túh, Gift, Hass, Zorn.
Wuth
Dül
! Siehe dönt.
sich lehnen
seüken
一 154 一
Gy.
Gyak
Dolch
牙
Gyaka
Aufhalt-
gabel (am
Schlitten)
Gyakorol
prakticircu,
(studireu)
Gyaláz
tadelu
Gyalmoz
mit Zuggarii
fíflchen
Gyalog
Fussgänger
柙
迓
Ya, alles was hervorraget, wie eine Spitze,
ein Zahn.
Cfr. dik-is und ddk-os, Dolch, zu dem gyak
sich wie eine Erweichung verhält.
Ya, in Hokkjeu ij'éak, hinten anfügen,
herabdrücken iiud niederhalten.
Ya 丫, gabelförmig. Magyarische Form
altertfaümlicli.
HjÖ, ill liokkjcn hjäk, studiren.
Yä, verlachen, verspotten.
La gleich lau g 妻 und lu Pj^, verlachen.
Z - sze iuactives Ilülfsverb.
Siehe gyalom.
Ya, gehcD, wandeln; mit inactive m Ii 史.
wird es verbal, gleich jár (r l),
Og ist das tVcqiientativc kl fi, assonirt.
Cfr. (las finnische jalka (quasi g/jalhif
《l"alóka), Fuss.
Der Magyarc gebraucht populär gydog
für al, cd jus, niedrig, uml zwar sehr glück-
lich, 80:
Gtjalog fa, Biiscliholz,
― hodztt, wilder Hollander (Tanne),
― fm!jü, Wachliolder,
一 hui, (Brücke) Laufsteg,
— Jdntó, (Klitsche) Sänfte,
― orsó, Spindel,
― szán, Keiuisclilítten,
― tör, Laiifschlinge,
一 155 一
Gyalom
Fischer-
• garn
Gyalú
Hobel
Gyám
Gyanú
Verdacht
Gyanta
Harz,
Colo-
phonium
Gyáp
Watte
(Wolle)
Gyapu
und
Gyep
Wollgras
香
und
桶
軋
Ya, niedrig" (a ja).
Lo, Netz, Garn.
M = mo, pronom, Nennwortbildner.
Ya, schneiden.
LÚy, hobeln, Guna von der Wurzel lüh 戮,
schneiden und verwuDden.
Yá und yán, älter ydm, sich stützen auf — ,
jemanden betrauen mit 一 .
Yá, verdächtig, hieraus das durch Aspira-
tion verstärkte 'ydn j^, Verdacht, auch
'tjan-i 疑, Verdacht. Das i ist im Ma-
gyarischen zu u assoüirt; in gyanít, Verdacht
haben, erscheint das ältere { wieder. U ist
sonst gleich u und ju 舆, Verdacht.
'Yáng und Ijáng, das erste aspirirt, das
zweite liquescirt, werden aus der Idee des
Wohlgeruches im Chinesischen gebildet, zur
Präcisiou verbindet man sie mit dem Namen
des Baumes, wie mit Tanne süng-hjang ;
香, Tannenharz.
Ta ist 他 Pronominal-Suffix.
Yá, in Hokkjen y&p, ein dichtes, feines
Gewebe, das zu Tuch verwendet werden
kann. Der Name des Schafes yang ^^, wird
wohl ein Participial-Stamm aus der Wurzel
! ja 二 Wolle, sein.
Wata, japanisch, besteht aus hwa 花,
Blüthe und Watte (wie die der Weiden bei
uns), taj 帶, bedeutet Baumwolle sammt
dem Samen.
Ausser der in gyäp angedeuteten Ety-
mologie ist in g,yapu die Idee des Wachsens,
dos Blattansetzens enthalten, da je, in Hokkr
jen j ép 葉, das Blatt, also blättrig, pÖ 食学
aber wachsen bedeutet.
Wie von ih, yíli 乙, die Knospe, der Ast,
das chinesische ili und yili ~« das Eine,
gleich dem tínnischen yh-tä, abgeleitet wurde,
so führte die Idee des Blattes je, auf das
― 156 ―
Gyár
Fabrik
Gyarap
und nyer
gedeihen,
gewinnen
Gyász
Trauer
Gyáva
feig
Gyékény
Matto,
HinHoii-
山 ick(5
厄
佚
chiucöi&c'Iie je. vereinen , versammeln u
das magyarische egf^ (Je zu gye erstarkt m
umgekehrt). 、
Yá, coreanisch Jar, das Drehen von Rader
Grundprincip des Fabrikwesens.
Gyár ist interessant als ein lebender Bele
dass gif aus j consolidirt wurde, da man i
Magyarischen sowohl jfarf als gyárt g-ebraucl
Yé und njé, im Coreanischen jer nnd ij^'i
Eigen thum, Geschäft, ein Gut, wird mit v(
j balem |>a 巴 zu gyarap, gyarapiÜ, währei
[ nt/er, ohne weiteres Verbalsuffix als Zeitw(
; sich behauptet.
Gyarap und nyer sind interessante B
spiele der Consolidinuig der Wurzeln u
Stämme, die aus primitiven Vocalen e】
sprossen, durch Aspiration, J odirung u
liquide CoefBcienten consolidirt werden.
Áj, jáj, gáj, beweinen.
Sze, die Todten.
Cfr. gaj'Sze 哀 j|^, bedeutet Trau
Kleider, das in gifdsz zu einer Silbe eras
wurde.
Yao, sehwach und deswegen yao ^
dienen.
Die magyarische Form gyáva ist v(
ständig erhalten, wie im Japanischen yöica
die Feigheit.
Die zwei Längen deuten auf ein zusanimc
, gesetztes Wort, das aus einer Wurzel jé, j
; und einem Pai ticipial-Stamine king = ké
bestände.
Jé 野, bedeutet alle wilden Thiere tu
Pflanzen, hier also gleichsam Ried, Bins'
und dergleichen zum Flechten sich eignem
Voj^^ütabilicD.
King 經, sind die Gewebefäden, der Ei
H(*hlat> (lie beiden Elemente g'eben ein Riet
Hinaeii-Oewebe.
― 157 ―
厭
稀
兒
Ye, in Hokkjen Blatt, Gras.
Ye, in Hokkjen yep, consolidirt zu gy 一,
einschränken^ zügeln ; ye ;^, in Hokkjen
yep, leiten.
Leu (lő), ein Pferd.
Cfr. kfűi erweicht zu gjíh, in Hokk-
jen gyip und magyarisch gyep, ist der Zügel.
Ye, in Hokkjen f/ep, Blatt, Rasen.
U UD(1 ju, ein Zaun von aufgeworfenem
Rasen.
Er und ered sind die vocalischen Wurzeln,
die durch j und g(//-Coefficienten consolidirt
wurden. Die primäre Wurzel ist ér, die Veno
und die Quelle, sie entsprechen dem chine-
sischen le (re) 3||, das Venen im thierischen
Körper sowohl, als in Steinen und Hölzern
bedeutet.
Li 泄, bedeutet das Wasser, welches über
einen Abhang herabfliesst.
*E, schütter.
Im Chinesischen ist die vocalische Wurzel
aspirirt, im Magyarischen j od irt, im Lappon i-
schen nyar-de, rarus, Tenuis, liquidirt.
R ist concret. Suffix.
Ye, coreanisch yer, Nachkommenschaft ;
primitiver Sinn, Blätter.
Die Polen haben es von den Magyaren
entlehnt, um mit giermek einen Edelknaben
zu bezeichnen.
Mek ist mje 蔑, in Hokkjen mek, Sprossen,
figürlich Kinder.
Cfr. mjé ! I 蔑, Generatio aequivoca.
Cereata, aus der Kirchensprache, welche
durch alle europäischen Sprachen mehr oder
weniger verstümmelte Formen gebildet. Das
französische cierge und der es vortrug con-
cierge, die deutsche Kerze, und im Badischen
Gyepü
Hecke,
Zaun
Gyer
komme!
Gyér
rar,
schütter
Gyermek
Kind
Gyertya
Kerze
Gyep
Rasen
ő h 1
z z
一 158 一
Gyertyánfa
Hagebuche
Gyilok
Dolch
Gyík
Eidechse
Gyimgyom
Unkraut
Gyócs,
Gyolcs
Leinwand
Gyógyít
heilen
Gyom
Unkraut
Gyomor
Magen
Gyón
beichten
戈
耘
in die Karze gehen, d. h. in die Spinnstube^
wo eine Kerze brannte.
C in g'ff erweicht, ist im Magyarischen
gang und gäbe, so spricht man logtßca statt
logica,
(Nach chinesischen Wurzeln hiesse die
Korze jar -tje, harmonisch jfí 昔 的, beides
licht, hell, bedeutend.)
Yé, coreanisch tfer, Feuer, Gluth.
Tjen 電, Blitz, Flamme.
Fá 發, Vegetation, Baum.
Yih, Pfeil, Spitze, ist die kurze Wurzel,
woher :
Yih zu gt/lk coDsolidirt, die Eidechse.
Ks sollte kurz ausgesprochen werden, ISk
in gytlok ist lo 各, in llokkjen lök, sterben
und töd teil. Wäre gyü der Stern m, so ent-
spräche (Icmselhen tjin ^^, Spitze einer Wafie.
Yin, yTm zu (jfflm consoHH., üppig spriessend.
Yun, Unkraut.
YÖ zu (jjjt) con solid irt, heilen.
Y, heilen (durch Zauberei ; gleich dem
magyarischen ? wegen Hiatus zu gyi ver-
stärkt.
T ist ta 打, apocopirt, Verbal-Suffix.
Yun zu coosolidirt, Unkraut.
Gi/om - Idl heisst jäten, dessen zweites
Element la j^, ausreissen , ausziehen be-
deutet, mit dem Verbal-Suffixe Ii zu l
apocopirt.
Yä, coreanisch jär, zermalmen.
Mo, mahlen, malmen.
R, concret. Suffix.
Jun, quasi gyun, sprechen par excellence,
wie beichten von bejahen. Vergl. Grimm's
Wörterbuch.
― 159 ―
Gyopár
Ruhrkraut
Gyors
schnell,
hurtig
Gyök
Wurzel
Gyömör
stopfen
Gyönge
schwach,
zart
Gyöngy
Perle
Gyönyör
Wonne,
Wollust
Gyötör
quälen
走翟
ti
而
玉
姻
YÖ, in Hokkjen jáp. Medicinal- Pflanzen.
Gehört zu der Kategorie des ya 奪, spries-
sen, des gjfcp Gras ; gyarap, wachsen.
YÖ, corean. jÖr, hurtig-, vorwärts hüpfen.
Shé, apocopirt, Hast. (Im Magyarischeo
selbstständig in d-et, eilen.)
Yä, in Hokkjen yäk, entwurzeln. (Bary-
phone Wurzel.)
Yűh, in Hokkjen tjuk, Wurzel schlagen.
Als weitere Coefficientenbildung der voca-
li sehen Wurzel ist interessant nye, in Hokk-
jen nfjck (für gyök) das, was in der Erde
zurückbleibt, nachdem der Baumstamm ge-
fallt ist.
Tjen, erweicht zu djm ― gi/ön und älter
(Jil'öm, füllen, stopfen.
Ör = ül - Ul, Verbal-Suffix.
Ving zu gying consolidirt, ein neugeborenes
Kind. Magyarische Form vollständig'.
Cfr. zsönge, zart von Knospen.
Yűh, glänzend, Perle, Eupras ist die kurze
Wurzel.
Hieraus gebildet yung ^||+ 曰, eine präch-
tige Perle.
( Yang 映, prächtig, glänzend ; ying ^||,
Synonym.)
Yin zu gyin consolidirt, ist die Braut (die
Wonnige), Iman (hon) der Bräutigam,
yin-hon ist die auf Basis der Ehe entstandene
Familie.
Siehe yin (jyn-ger und gyön-ör), der
schaffende geniale Hauch, der Zeugungsreiz.
Yin 淫, G eschlechts-Lust.
Yin 陰, das weibliche Princip in der Natur.
Yin J^, Hochzeit.
Ylh, Canton yit, tyrannisiren.
Yä, yé 壓, unterdrücken, zermalmen, zer-
quetschen.
― 100 一
Győz
siegen
Gyöszte
komm!
Gyújt
aD zünden
Gyula
Eigenname
Gyúr
kneten
Gyűl
anKammeliJ
Gyűlik
KchwäroD
Gyümölcs
Fruí'Jit
Gyűr
knitter II,
KcJiürzei);
rifi^;ííln
und
敵
于
m
兒
Yá SZe jin 壓 死 人, das Volk zu Tode
quälen.
Ör ist 而 Verbal-Suffix wie Ii 吏.
Kjíh {kj zu gj erweicht), eine Lanze.
Tjih (tj zu dj - gy erweicht), der Sieger.
Cfr. yu = jő und gyö 愈, überwinden,
wie die ob igen mit dem inactiven sze 使
zu z erweicht, verbunden.
YŰ, gehen (im Magyar. SLUchJösz und gyöß
gebräuchlich, ein lebender Beleg der Stämme-
Erhärtung durch stärkere Coefficienten).
Sz, Suffix der zweiten Person, wie to,
selbstständiges Pronom der zweiten Person.
Yue, der Mond (der Glühende).
Yűh, der Sonnen-Glanz.
Yun, hell brennendes Feuer.
Im Tartarischen steht es für einen Krieger
und Helden, aus der Wurzel yu über-
winden.
Yá, coreanisch jar mit mjm ^|j, Mehl,
heisst kneten; im CbÍDesischen in der a-Scala.
Yu zu gf/ü erhärtet, sammeln.
Li zu l apocopirt, Verbal-Suffix.
YÚ, Pus, Eiter.
Li 吏, Verbal-Suffix und ki 其, apoco-
pirtes Pronom, neutrales Suffix.
YÚ, die Mutter Erde, die fruchtbare, der be-
fruchtende Einfluss der Natur ; hieraus stammt:
Yun, älter f/um 雲, die befruchtenden
Principien der Natur.
Öl, Kind, concret. Suffix der Substantive,
hIho (las Erzeugte, die Frucht.
Yu, Wassíír- Wirbel.
Hieraus //uen-//in 、) ^涵, Wasser -Wirbel
und //un :唐, ein sich dahinwindender Strom,
wie auch y 職 ying, Participial-Stämme.
AiiH derselben Wurzel stammt gyUru, der
一 161 ―
S
und
Sája
fest
、 Sajdít,
Sejdít,
auch Sejt
•ahnen
Sajg
brennen
vor
Schmerzen
Sajka
Kahn
Saját
eigen,
eigen-
thümlich
Sajt
Käse
Sajnál
bedauern
beklagen
bereuen
Sajin
emsig
S.
Shi, und, das Magyarische ist apocopirt
von és, 18, das dem chinesischen shi entspricht.
Che, fest, wie ein Berg, oxyphon.
Yé, Substantiv-Zeitwort, Nennwortbildner.
She ist eine Pflanze, von welcher 64 zu-
sammeDgenommen, zu einer Art 卞 on Vor-
bedeutuDg dienen, auch wahrsagen,
i-t ist 以 打, Doppel-Verbal-Suffix.
Shaj, ein langes Schwert, verwunden, Guna
von Wurzel shä 殺, stechen, tödten.
Cfr. tibetanisch shag und shang, die beide
verwunden bedeuten.
G ist ke 起, frequentatives Suffix.
Shaj, tiefes Wasser.
Cfr. haj 海, die See und hajó, Seeschiff.
Ka ist ki 器, Gefáss, Werkzeug, assonirt.
Tsze-jé-tjí wäre die entsprechende chi-
nesische Wortgruppe, die selbst-sei-end oder
selbst-hab-end bedeutete (?)
Shaj, Presse, pressen und durch die Presse
durchseihen.
Tjih, Participial-Suffix 二 ge-presst.
(Sajtó, die Presse, ist aus demselben Guna-
S tarn ine gebildet.)
Shan und San, Thränen vergiessen, gleich
magyarischem szán.
Saj, ist Schmerzenslaut.
Sain, in Mandschu, gut.
Saj, dankbar.
11
而 峙也楚
酒 自也的 篩 的
― 162 ―
Sallang
Franse
Sanda
schieläugig
Sank
Bodensatz
Sanny
verwelken
Sánta
lahm
Sanyar
Elend
Sáp
Blässe
Sápog
schnattern
ratschein
Sár
Koth
Sarampó
Schranken
Sarc
brand-
schatzen
Sárcsa
Blasshuhn
Shan (n = l), lange Federn zur Zierde
von Fahnen, auch Haare (Cfr. Tokaj), von
der Wurzel sliä eine Fahne.
Shan 娜, eine Damen -Kleider- Schleppe.
Sha, ein Seitenblick.
Da ist ta 他, Pronombildner, zu da er-
weicht. (Cfr. kan-csaL)
San, Bodensatz.
(Im Magyarischen Participial-Stamm.)
Shaj, verwelken.
Cfr. tsdn 殘, hinwelken, sterben. ,
San, lahm.
Ta, pronom. Suffix von Nennwörtern.
Sang, verwundet, elend im Gemüthe (iig
zu riy erweicht).
Ar = ül 兒, assonirt, concret. Suffix.
Sáj-píh, zu einer Silbe crasiii;, bleich,
weiss.
Cfr. shä 酒, das auch Schnee bedeutet,
wodurch shäpih, schneeweiss würde.
Oha, geschwätzig-, magyariscli in csorcsog.
PŐ, in Hokkjen pök, Lärm des Gezänks,
des Gelächters.
Sha, Sand und Schlamm, so in ch'uy-sha
吹 沙, ein Schlammfisch.
R ist ein apocopirtes le 璃, Erde von
Wasser aufgeweicht.
Siehe SOrompÓ.
Schatz, altdeutsch skat, hiess eine Steuer,
Kriegssteuer, wurde das Wort durch Ein-
schaltung eines r naturalisirt?
Sár mag Schlamm, oder nach sdrga, gelb
bedeuten.
Oha ist ein Wasservogel.
Cfr. cha 查, flössen, schwimmen, auch
Name eines Wasservogels.
乡
他傷 lő 唾賺 沙
札 +鳥
― 163 ―
Sárga
gelb
Sarha
Schinder
Sarj
Sprosse
Sarjú
Nachmahd
Grummet
Sárk
Sarkantyú
Sporen
Sarló
Sichel
Sarnyú
Nachmahd
Sármány
Ammer
Sarok
Ecke,
Winkel
Sártök
würziger
Kürbiss
Saru
Bundschuh
Ser, persisch Gold, d. h. gelb, par excel-
lence.
TsjÖ, coreanisch Uör, gelblich.
K,a-ng, gelb, Participial - Stamm der im
Magyarischen erweichten Wurzel ga,
Sha, coreanisch shär, tödten.
Im Chinesischen kommt das Compositum
sh&^-hdj 5^ 害, tödten, vor, dessen zweites
Element ein Guna der magyarischen ha-
Wurzel bildet.
Shär, tibetanisch^ heisst sj^rossen.
Ya und yu (in sarj und mrjú), sind Sy-
nonyme.
Shär, tibetanisch, spriessen.
Yu, yew, wachsen.
Shar, tibetanisch^ etwas Stechendes; Her-
vorragendes.
Shä, coreanisch sh&r, stechen, tödten.
Shä, coreanisch sh&r, stechen.
Kán, die Ferse.
Tje, Eisen, zu tyú assonirt.
Shä, coreanisch shar, stechen, schneiden ;
hieraus gunirt shaj 金 + 教, Scheere.
Lo, bedeutet eine Garbe, oder vier hand-
voll Getreide.
Siehe sarjú.
Shä, coreanisch shär, gefiedert.
Mány, flattern, rauschen, hastig davoneilen.
Shar, tibetanisch, Spitze, hervorragend.
Siehe sark.
Wird wohl Gold-Kürbis, gleich sárga-tök
sein.
Taapoüxia im Neugriechischen und Albani-
schen,
11*
我 芽育 我我 良鉄我 擺 彩彩忙
— 164 —
Sas
Adler
Sáska
Heuschrecke
Satnya
TM
elend; ver-
黑 +4
kümmert
Satu Saitn
Kelter und
Presse
Sátor
Zelt
Sav
酸
Säure und
Savanyu
sauor
Shä, Flügel, reduplicirt um den Beflügelten
par excellence zu bezeichnen.
Das lapponische Adverb aasti, celeriter,
weist auf SOS als den Schnellen zurück, ti 底
ist ein Adverb-Suffix-
Shä, reduplicirt, Flügel.
Kjä, Flügel.
Das lapponische saska, saltus ambobus
pedibus und hieraus aaskad jape (szökő év)j
das hüpfende Jahr, d. h. das Schal^ahr.
Die Flügel und Füsse, aus der Idee der
Schnelligkeit, werden wie im lateinischen
praepes, verwechselt.
Sä, welken, welk. Canton sät
Njé, assoniii; zu nya, Synonym.
Sha, Canton shät, pressen; im Magyari-
schen alterthümlicher.
Cfr. chä ;j^, pressen, tsew cha 样,
Wein-Presse.
Shaj, gunirter Stamm, Presse.
Cfr. sajt, der Käse.
(5 ist Particip ial-Pr on om .
Cfr. das West-mongolische cacor ger, ein
Zelt mit Seitenwänden. Im Ost-mong-olischen
cacar, offenes Zelt.
Cfr. cha f^, ein Obdach hurtig errichtet.
Tow (oic -= or mongol.), errichten, bauen.
Tav ( av =- ar), einen Lehm wall bauen.
Swan, im Magyarischen savan-yú, sauer
und Säure ; so swan mej (savanyú
ineyf/ ), saure Weichsel.
Von derselben Vriddhi -Wurzel stammt
mv-ar, Salzkraut.
Es Huden sich im Chinesischen hieher ein-
aehliigende Wurzeln und Stämme :
Tüü 齒 十^^ , magyarisch só, Salz.
I^eili tso 齒, magyarisch széh-só, Soda*
一 165 ―
Sáv, Sávol
Strieme,
Streifen
Seb
Wunde
Seb
Schnelle
Séd
Bächlein
Seg
After
Segéd,
-it, -ély
helfen,
Hülfe,
Gehülfe
Se
nicht,
auch nicht
Sejt
ahnen
Sejt
Zelle
Sekély
seicht,
uotief
Sjav 齒 + 食, in Hokkjen yo, magyarisch
sav, in obliqu. casib., Salz und Salz kochen.
Sjao 確, heisst Salpeter.
Da die Wurzel lü 齒 auch Salz bedeutet,
so ist es ersichtlich, dass Säuren und Alcalien
durch dieselben Laute ausgedrückt wurden.
Sjav, Strieme.
She, Canton shép, auseinander brechen,
reissen.
She, übertreten, überfahren.
She 馬, ein Wettrenn-Pferd. Cfr. si-eL
Sje, in Hokkjen sjét, dahinfliessen.
Cfr, cser-mely, csurgó.
She, Excremente.
She, tibetanisch, stinkend.
Cfr. türkisch segill, der Schweif.
She, inactives Hülfsverb.
K,jen, Hülfe (n =^ l) , aus der Wurzel ke
(kéz) 枝, die geschickte Hand.
Dass die Hülfe wirklich von kéz, die Hand,
abgeleitet ist, beweist das chinesische fu
shhw 輔 Helfershand = Hülfe.
Ke ist in Composition richtig zu ge er-
weicht in géd, gély.
Szé ist eine verneinende Partikel , vor-
kommend in:
Se-holi 辭 何 裡, nirgends.
Se-wo 麽, nichts.
She, Ahnung".
í-ta, doppeÜDactives Suffix.
Sejt zu einer Silbe crasirt, ist für se-i-L
Shay, eine Zelle.
T ist Pronom ta 他 oder ti 底, apocopirt.
She, in Hokkjen shek, Furt.
Ely ist gleich umg^estelltes Ii ^^, waten.
g 析拾 g 屎使搶 楚以 打人 + 至渉
― 166 一
Szö, negative Partikel.
Le, Nutzen, nützlich, gunirt.
T, Pronom ta 他, Nomínalbildner.
She, Cadaver, todt.
Le, Ort und Local-Suffix.
Se und 8Ze, rohe Seide.
Lyen, wellenförmig gezeichnete Seide, (soie
moiree). Also rohe und präparirte Seide.
Chen (n = l), stottern, von der Wurzel
che 骚, stottern.
P ist ein Detritus von pi 彼, Pronomen.
Vergleiche se.
M ist mo 麽, Pronom.
Sjen, eine Art von Krätze, welche sich
allmälig über die ganze Haut ausbreitet.
Cfr. senyedér, Krätze.
Ep 兒, concret. Suffix,
für sem-ki, rectius, se-mo-ki, Niemand.
Cfr. 86 und sem.
She, kurze Wurzel, verletzen, tödten.
Dem Stamme sen und seny entspricht
shén 活, intermittirendes Fieber; shin
Krankheit, besonders des Unterleibes.
SjüŐ, in Hokkjen s/öp, fegen.
Er, inactives Ii 吏 (l = r).
Ser, ägyptisch, ein gebrautes Getränke,
aus der kurzen Wurzel she 析, cM, corean.
sher, welche gleich dem tibetanischen sar
und dem magyarischen serdül, spriessen,
figürlich gähren bedeutet.
Sze, Armee.
Ljé, in Hokkjen lek = rek, eine Armee,
ein wohlgeordnetes Heer.
SÖ 8Ö, reduplicirt, coreanisch sör, sich in
Haufen versammeln.
Cfr. sereg, ein Heer.
Selyem
Seide
Selyp
stottern
Sem
nicht
Semer
Warze
Senki
niemand
Sennyed
Sereg
I
I
Seregély
Staar
Selejt
AusschusB
維知 尸锂 躱漣詁 癬 維 麽其弑
師歹 拍
一 167 一
SŐ, Borste und Blumenfaden.
Rény ist ein Participial - Stamm gleich
ling ^^, eine langvliessige Seide.
Cfr. lateinisch seta, das Borste und Seide
bedeutet.
Gh,é, coreanisch ch,ér, rührig, thätig-.
Cfr. shö 踢, coreanisch shör und süh 速,
coreanisch sür, rührig, hurtig. Cfr. sürg,
Eny ist Participial-Suffix. Siehe Einleitung.
Shé, coreanisch sher, stechen.
Cfr. 8ih 風, coreanisch sir, schell laufende
Läuse.
Cfr. das chinesische ke-tazé 雄 ^ , das
Kopfnisse bedeutet, ist das magyarische ke
in ser-ke,
Shär, tibetanisch, Spitze und wie she 析,
coreanisch sher, stechen.
Kän, Ferse. Cfr. sarkantyúj der Sporn.
Cfr. lapponisch akarg -etet, suggerere, ad-
monere (sk = sch).
Jé, coreanisch jer, brennend heiss.
Pjih, in Hokkjen pik, am Feuer dörren.
Jé, coreanisch jér, brennend heiss, brennen,
rösten.
Pun, pen, ein irdenes Gefass, ein Topf,
ein Krug, ein altes Mass.
Dies Wort ist ein höchst interessanter
Beleg für die antike Zweisilbigkeit der chi-
nesischen Stämme (nicht Wurzeln, die stets
einsilbig und vocalisch auslautend gewesen
und geblieben sind), da es im Japanischen
noch funi heisst, wie zur Zeit der Trennung,
der Auswanderung. £s beweist zugleich, dass
die chinesische Schrift, als für einsilbige
Worte erfunden, nach dieser Trennung statt-
gefunden, da sie das japanische Wort funi
(Gefäss und Schiff) nur durch zwei Chifíres
一 108 一
I
Sért
verletzt,
verwundet
beleidigt
析
bezeichnen kann, nämlich durch föw-m 浮
泥, ohne Ahnung, class es dem chinesischen
fun entspräche.
0, jÖ, Pronominalbildner.
Cfr. (las lappon ische sar-tüet, das finnische
sárjen, dolorem ex vulnere percipio.
Shé, coreanisch sher, stechen, ist eigent-
lich ein kurzer Stamm, wie in den nordi-
schen Sprachen , wie das magyarische seb,
die Wunde; ser, als langer Stamm, moss ein
Compositum sein aus sM stechen, todten
und dem inactiven Ii 史 (l -- = -- r), woher sérv,
Wunde, sér-iü, verwundet werden, abstammen,
wenn wir nicht ein synonymes Ii |^,J, das
stechen und tödten bedeutet, für das zweite
Element lieber annehmen.
She, wandeln, spazieren.
T,Ö, Synonym. Cfr. táv 蹈, Vriddliistamm.
Shi, weinen, greinen.
Aus dieser Wurzel stammt shing ^^, ein
Schrei.
Shi, ein Wettrenn-Pferd, ein Segel-Schiff,
schnell segelnd. (Lateinisch celes.)
Ta, assonirt zu te = et. Hülfe verb.
Von shih, in Hokkjen shík, essen, oder
voD sh\ 失, pfeilschnell.
Er 兒, COD eret. Suffix.
Síh, ein kräftiger, junger Mann.
Ed, Verbal =
Er 兒, concret. Suffix.
Shih, in Hokkjen sXk, reiben, glänzend
machen, poliren.
SMh, glatt.
Shih, Frucht, Erfolg, Gedeihen.
Er 兒, concret. Substantiv-Suffix.
Shih, Unfähigkeit zu sprechen (zu hören).
ChÖ 音 + 萄, in Hokkjen chÖk, taub.
Et 二 ti 底, pronom. Suffix,
Sigér
Barsch
Siheder
ein junger
Bursche
Sik
glatt,
polirt
Siker
Erfolg,
Gredeihen
Síket
taub,
dumpf, hohl
Seta
Spaziergang
SÍ
heulen,
weinen
Siet
eilen
0s 璣打
一 169 一
Shih, verlieren und verloren gehen.
Ad = ta 打, Hülfsverb.
Sze, nicht.
Lá-n, sehen.
Sze, negative Partikel, nicht.
Lyäng, gut.
Vom russischen nLiana, Hut, wie auch
dsak, aus dem böhmischen SiMJc,
Aus der Wurzel sTk, glatt, abstammend.
Syen 毛 + 先, glatt, ist auf demselben
Grade der Abstammung, das Magyarische
aber, als zweisilbig, alterthümlicher.
Shin, sich erstrecken, ausdehnen.
Shin, Niedergeschlagenheit des Gemüthes.
Shin, Krankheit.
Shih, nasS; feucht. Ist eigentlich ein Vriddhi-
Stamm, wie er auch in sivány erscheint.
Si, rufen, weinen.
Cfr. chi 箭 + 虎, eine Rohrpfeife.
Pjen, eine Pfeife.
Cfr. peih 咸 + 角, ein Wallhorn, von Tar-
taren geblasen.
Shi, weinen, greinen.
Li, Laut, Stimme: Im Magyarischen auch
gesondert sí ri gebräuchlich, woraus sir zu
einer Silbe crasirt wurde. Dies ist ein Finger-
zeig für alle langen Stammbildungen. Siehe
Einleitung.
TsÓ, Salz, Salz kochen.
Seih tsö 齒 + 差, Soda = magyarisch
szék und sziksó.
TSOW, Salz, ein Vriddhi-Stamm, dem die
magyarischen obliquen Casus entsprechen.
Sin
Schiene
Sin
Leiden
Sin
Sió, sívó
langsam
fliessendes
Wasser
Sip
Pfeife
Sir
weinen
So
Salz
Sikkad
verloren
gehen
Sila
kurzsichtig-
Silány
gering
失 s 賢 s 良 肥
伸
■ ■
差 d 奏
K ^ 卜
p n Aa t
― 170 一
Sodor
Draht
Sóhaj
Seufzer
Soha
nie
Sólyom
Falke
Som
Kornel-
kirsche
Sonkoly
Wachskuchen
Sopánkodik
Sopár und
Sóvár
filzig
Sor
Reihe
Sorv
Abzehrung
Sovárg
sehnen^
schmachten
Sőre
Mastvieh
Sörte und
Sörény
Borste und
Mähne
Sőt
ja, sogar
糈
而
氏
TsjÖ-ying und jung, ist im Chinesischen
der Jagdfalke, mit einer geringen Anlehnung
an das Magyarische.
Swan, coreanisch 8om, sauer.
Hieher gehören vielleicht die Eigennamen
Somlyó, Somogyi
Cfr. das italienische cioncolar und das ma-
gyarische csamoszoL
Cfr. sohaj.
Show (ow ■■= or), folgen in Zeit, Reihe.
Sow (ow == or)y mager.
Cfr. lapponisch sarjetet, tabescere, sarwot,
exarescere.
Siehe das parallele oxyphone sérv.
S0V, schmachten nach ― , verlangen.
Sóvár -g ist ein Deponential von sóvár,
Adjectiv, mit ki 起, frequentativem Hülfe-
verb.
Seil (sző), Korn -Portion (fiir's Futter).
Le, re 驚, eine schwarzgelbe Kuh, Kühe.
Seu, Haar im Gesichte.
Li, ri 楚, krauses Haar, apocopirt.
(Siehe serte und szfir.)
She, auch.
Ti, Genitiv und Adverbbildner.
SÖ, corcan. sor, flechten, winden (Stricke
und Saiten). (Analog: fö, fór, fodor.)
So und 8Űh, seufzen.
Aj und gaj, Synonym.
Sze für ae-hd, richtiger se-hovd.
Ho, woher hova, cfrasirt zu há, so : há mész
statt hovd mész? wohin gehst du?
Chog, tibetanisch, viel.
索 敕 哀霉何
― 171 一
Sötét
dunkel
Sövény
Zaun
Suba
Pelz
Sudamlik
schlüpfen
Sudár
Wipfel
habend,
schlank
Sugár
Strahl
Súg
flüstern
Sugal
einflüstern
Suhan
entwischen
收
und
速
P
水
速
SjS, Canton yít, dunkel, finster.
Cfr. s/íA und chth, Mond- oder Sonnen-
Finsterniss.
Show, Baryphonum, binden.
Seil, magyarisch szö und szöv-et, weben,
Gewebe, mit dem participialen ény an den
Stamm szövény und szövevény angefügt; es
kommt jedoch auch in szony vor, wo das
Suffix an der Wurzel haftet.
Shu, Eichhorn, Marder.
P,e, das Fell zu pa assonirt und als Com-
positum zu ha erweicht.
Suh, schnell, hurtig, nimmt im Magyari-
schen sowohl das h als das t zum Stamm-
Exponenten an, so sudamlik und suJiam.
Shu, ein Baum und aufrecht.
Tow (ow = or), Ende, Spitze, Wipfel.
Im Japanischen bedeutet j^fcxr den Sonnen-
strahl, tzukar, den Mondstrahl ; kar, der Strahl,
ist in Composition richtig zu gar erweicht ;
fi, als Haupt und Sonne, ist mit Celtisch-Fin-
nischem verwandt, m, oxyphonisch süt, heisst
im Magyarischen brennen , scheinen, ent-
sprechend dem chinesischen shu 曙, das
Licht der aufgehenden Sonne und Licht
überhaupt: so dass sugár als Sonnen- oder
Lichtstrahl zu deuten ist.
ShTh, flüstern und shüh 味, einflössen^ ein-
hauchen.
G = ki 起, frequentatives Suffix.
Shüh, figürlich anlocken, verführen (durch
Einflüsterung).
Cfr. sóhaj, Seufzer.
Suh, schnell, hurtig.
An = na, inactives Suffix.
Cfr. mdam-Uk,
一 172 ―
Suhanez
Barsche
iit
Sunyik
sich
Terkriechen
Suppad
einainken
huschen,
entwischen
reiboD,
poliren
Susog
lispeln,
BäUBcln
Shüh UDU shih, reif, mannbar.
An = na 那, Pronoin.
Tszfl 子' concretes Suffix.
Cfr, sili-eder.
verwunde D, aber nicht tödten.
doppelinactiveB Halfsverb.
Chung (ng = ny ― ^), die Schwere, aniA
moralisch für Ansehen, Respect, Participial-
Stamm von einer Wurzel «ftä oder cAtí oder
<Mk, versinken, desseii Gändüttini cháj 雜,
das Gewicht an einer SUbtrWJi^. Im M&-
gyariaclifln ist j zu lg gesteigert.
Die moralische QraTität wird durch täh 痛
kurze Wnrzel ansgedrOckt Cfr. sillyed um
mvad.
Shun, Lippen.
Ta, in CompoBÍt. da, gross.
Cfr. csúnija.
Chung, grosse, überhängende Lippen haben.
Chüng, Würmer ng zuni/ erweicht) ; hievon
stammt simtfog, das figürlich ― sich krie-
chen scIi, heimtückisch benehmeD, bedeutet
Shüh, in Hokkjen süp, zu Grunde fijlea
und fallen.
Ad ist ta 打, inactivea Suffix.
Shüh, schnell, hurtig renneDcl.
coreanisch sur, Bchnell, hnrtíg^.
Verbal-Suffix.
Nur durch den Stamm-Sxponenten Ter-
schieden von »tik-an, sud-am.
Cfr. serihi// und sürög.
Chö, coreanisch ckär, SdelBteine poliren.
Lange Wurzel ist to 沙 + 手, reiben und
tso 提, Synonym.
Ol ist ü 史, inaotires SaiHx, assoniri.
Siehe súg und sugal, wie auch Sl^aj.
So, Uspeln, säuseln.
G = ki jte, frequeDtatires Soffis.
S ß i、 G
熟 珠 以打重 春大 蟲 ^倏速 íí^ 唆
― 173 ―
Sustorog
prasseln
Sű
Schwager
Sül, sün
1 Stachel-
schwein,
2 backen
Sülyed
versinken
Süly
Scorbut
Sürge
flink, hurtig
Sűrű
dick und
dicht
Süv
Schwager
Süveg
Süvölt
pfeifen
Dem lapponischen sjouw-et, susurrare, ent-
spricht der Vriddhi- Stamm tsav 耳 +曹,
sausen, säuseln, flüstern.
Shűh, japanisch sus, kochen, rösten am
Feuer, figürlich reifen.
{Torog, tereg, Koseformen.)
Sűh, der älteren Schwester Gatte.
Der Gatte der jüngeren Schwester wird
8ZŐ genannt. Es kommt in no-azU-l, hei-
rateii; vor.
Der Gatte der Schwester der Gattin heisst
a-seu 亞 ^i^, der ältere Schwager; in allen
ist eine Verwandtschaft mit dem Magyari-
schen ersichtlich, das leider dem deutschen
Schwager gewichen ist.
Im Chinesischen heisst das Stachelschwein
tyen-chu 箭 ^*, gleichsam Pfeilschwein, für
Staclielschwein.
Sü entspricht dem diu ^j^, Schwein.
L 刘, (Pfeil) spitzig.
Shűh, kochen, rösten.
Li, subjectives Hülfsverb zu l apocopirt,
wie im activen sUt, ta 打 zu t geworden.
Cfr. súly, Schwere, das Fallende, Sinkende.
Chuy {uy zu uhj erstarkt), eine Krankheit.
SŰh, flink, hurtig. Cfr. mrran.
Ge 二 ke 起, Frequentativbildner.
Ju-ju, dick.
Luy-Iuy (l = r), Synonym.
Cfr. chüh, coreanisch chur 遂, reduplicirt
dick, substantiell.
Siehe SŰ.
Suh, kurze Wurzel des vriddhirten süv-
Stammes, heisst Filz.
Cfr. 8ip, Pfeife.
»KT
熟吏
00
Ht
― 1 74 ―
Beasts
erpreas«.
pmmU'
一
siren
Zsarát
Gloth
Tymm
Taache
ZsmM
zanken,
schmolleo
Zsenge
, halb-
reif und
Zsong
sprossen
Zsertelődik
spassen
Zsíb
Trödel
m
市
mjgjiajiitfck-etinipgwrfett Magi. ráip, Pir-
^jit enreuisek tőr: j$ 棄, eweuuBck jir
nad ok5 著. e«€euBch dUr. eiprene» (6cld\
pIőnderB. in eis Gebiet exninck
81 R £1' 史, ÍBaeczTOs HaIfcieiU,
Sielie zsanL
ftyh. die BcLsent&äcKe eines Bockes^ von den
Türken aas dem Armbkehen. Ton den. Serben
und Magyaren aas dem Tarkbchen endelint
ShM und zIm% «her 雇, bekümmert
Shw, älter MrtfjH, schmollen.
ChilL grämlich, ärgeiiiclu
Be-I ist doppelinJcdT pt-h za
einer Silbe erasirt.
Shing. blähendes Korn, von der Wurzel
shA IS. reifen.
Cfr. iiiirei£
Vom slaTisohen zert, Spass, mit Koseverb*
Suffix.
Shi, Markt, kaufen.
Zsibvásár, Trödel-Markt.
― 175 ―
Zsibaj
Lärm
Zsibbad
erstarren,
einschlafen
Zsíger
Geschlinge,
Eingeweide
Zsigora
Hundekolik
Zsik
Secken
(bei Draht-
ziehern)
Zsilip
Schleusse
Zsinár
eitel, Geck,
geizig
Zsineg
Bindfaden
Zsír, zsír
Schmalz,
Fett
Zsivaj
Lärm
Zsivány
Räuber
Zsizseg
prasseln
口+窒
失
m
月 + 血
Shé, in Hokkjon shep, boloidigende Rede.
Cfr. she 舌, Zunge und Rede.
Shí, in Hokkjen ship, ersterben, einschlafen^
von Gliedern.
Jigher, Leber und Lunge, moralisch der
Muth, von den Türken entlehnt, die es von
den Persern genommen. Verwandt mit dem
lateinischen jecur,
Cfr. szigor, Strenge, hier auf Digestiv-
Functionen angewandt.
She, dehnen, ausziehen.
Ki, Werkzeug; apocopirt.
Vom binomen slavischen ziep.
Shin, lachen, lächeln, shin 甚, Vergnügen,
Buhlschaft.
Zsin als geizig, stammt von sjth 市 + 面
geizig, habsüchtig.
Är ist ul 兒, concretes Suffix.
Shing und Ching, eine Leine, ein Strick,
tibetanisch ching-va, binden.
Die Wurzel ist slii 誓, binden.
Sje, coreanisch sjer, fett.
Im Serbischen ist zsir gleich Eiche und
Eichel ; in welchem Kapport es mit dem
Magyarischen stehe, ist unklar; vielleicht ist
dessen Fehlen in anderen slavischen Mund-
arten ein Beweis seiner exotischen Herkunft.
Siehe ZSibaj.
SlavischV
Jih, dio Sonne (die Brennende).
JS, in Hokkjen jek, in Lohe brennen.
― 176 ―
Zsizsik
Kornwurm,
Brand
Zsong
Stimme
食
Zsugor
znsammen-
geschmmpft
geizig
Zsummog
Zsurol
reiben
ShTh, essen, nagen, reduplicirt.
Shing, Stimme.
Ch,ung, Wassergetöse.
Cfr. 8üh 8Üh 口 + 束, gleich magyarischem
zúg, tosen, Flügelgeräusch.
Sűh, in Qokkjen sük, zusammenschrumpfen.
Or ist id 兒, concret. Suffix.
Geizig ist figürlich.
Siehe zsong.
Siehe surol.
Das Vorkommen unter der primitiven här-
teren Sibillante 8 und zugleich unter der er-
weichten Z8 ist fur die Aequivalenz beider der
evidenteste Beweis. So: szüaj und züaj, mit
8 und z anlautend; wie viele andere Beispiele,
die als Tenuis und Mediae vorkommen.
― 177 ―
Sz.
Szab
schneiden,
festsetzen
鈒
Szag
Geruch
Szaggat
zerreissen
Száguld
创
mii
Száj
der Mund
Szák
Abschnitt,
Zeit- 、
periodey
Fach,
Schicht
節
Sä, in Hokkjen s&p, Säbel und schneiden,
kerben.
Szäb ist das Zeitwort, welches im Magyari-
schen mit Gesetzen, für geben, gebraucht
wird. Es wird wohl alterthümlich fur gra-
viren oder kerben stehen, da vor der Er-
findung der Schrift alle Documente, also
auch die Gesetze, auf Rohrplatten gravirt
wurden. Ir, magyarisch und Idr, finnisch,
welche heute schreiben heissen, bedeuten
noch immer im Chinesischen ritzen, d. h.
graviren,
Cfr. täks, lapponisch = nidor , wo ein
Wechsel des Anlautes stattfände? Dem lap-
ponischen kurzen Stamme entspräche fje,
in Hokkjen tek, oxyphonisch für riechen
und Geruch.
SjÖ, in Hokkjen sök, Fetzen, zerrissenes
Kleid ; szaggat steht für szak-gat, assimilirt.
Vergleiche szäk,
Suh, in Hokkjen szak, schnell vorschreiten.
Cfr. suhan und szok-ik.
Uld ist eino Kose- oder Dim inuti v - Verbal-
form, wie szökellj vom Hülfsworte ul 而 und
ia 打, apocopirt.
Sáj, die Seite des Gesichtes und Gaumen.
Tsuy 臂, sind Lippen.
Tsje, tsjT, in Hokkjen tzäk (auch bei den
Mongolen tzäk, für Zeit- Abschnitt), hat alle
die Bedeutungen des magyarischen szäk.
12
178 ―
Szakái
Hart
Szál
Faden,
Floss
Szalad
laufen
掉
Szálerdő
Hochwald
Száll
fliegen,
steigen
條
才十參
Száll
Szám
册
t
Vom Türkischen.
Sáv (av : al in Palóczer Mundart), eine
! Ruderstange. Im Magyarischen ist es ein
Individualitäts-Numerale, egy szál evező, ein
Stück Ruder, da sonst die Substantiva, im
Singular, eine collective Bedeutung haben.
Yih sav sjen ~ - 掉 繊, egy szál sdyem,
ein Faden Seide.
Hieher gehört szalag und szálka,
Sjav (av = al), laufen^ Vriddhi-Stamm.
Die Wurzel m ist im Guna-Stamme sáj 赛,
Wettrennen, ersichtlich.
In anderen Vocal -Scalen kommt es als
8ze 敏 und süli 速 mit synonymer Bedeu-
tung vor.
Sán (n =- l), Tannenwald.
Siehe erdő,
Shä, kurze Wurzel, Flügel und fliegen,
das reduplicirt sas, den Fliegenden par ex-
cellence, den Adler bedeutet.
Dem magyarischen Stamme entspricht das
chinesische shan 扇, wie ein Flügel sich be-
wegen, daher ein Fächer und Thür.
Das zweite I = Ii 史, apocopirtes Hülfe-
verb.
Sán (n - I), sich ansiedeln.
Das I Ii 吏, apocopirtes Hülfsverb.
Sán und alterthümlicher sdm, wie auch
sdin im Tibetanischen, bedeutet drei und
Zahl. Im Lapponischen heisst loki z ehn und
Zu 111, woraus man beliebig Vermuthungen
anstellen kann, ob der Horizon* der Chinesen
odor (lor Lappen beschränkter gewesen?
Sán und shán, Thränen vergiessen. Siehe
sajnál.
】ui Siüüc, EntBcbluss fassen, bedient sich
: der Oliincöü des (magyarisch tó".
一 179
2 sich ent-
schliesseii;
3 Schlitten
Szánt
pflügen
Szapor
Szappan
Seife
Szar
Excremente
Szár
Stengel,
Halm, Stiel,
Schaft,
Schienbein
Származik
abstammen
Í 足
梢
Herz und Muth), yew-dn-tß 有 心 的, ent-
schlossen^ (hab _ cor- em , wo cor als Object
zwischen Zeitwortstamm und dessen Par-
ticipial-Suffix intercalirt ist). Sin als Vor-
satz, Absicht, Entschluss, stammt von der
langen Wurzel sze 思, bedeutet auch die
Intention, besonders mit i 意, Idee, ver-
bunden, i-sze, érsz, esz-me.
Szán als Schlitten ist kaum magyarisch.
Chan, bedeutet im Chinesischen Pflug und
die Pflugschaar.
T ist ta 打, inactives Suffix.
Cfr. türkisch säban ^jL^, Pflug.
Szán ; 1^ und dessen Wurzel sa, heisst
säen, in welchem Sinne es in dem magya-
rischen Compositum noch besteht: szántóvető,
der Säemann, der Landbauer.
Die tibetanische Wurzel sa heisst Erde,
d. h. fruchtbare Erde, woher das participiale
sang jf^ , schaffen, hervorbringen, leben.
Sä, in Hokkjen säp, säen, bebauen, mit
dem Concret- Suffixe ul j^, im Magyarischen
or, im Lapponischen ar, wo sa'ppar den Penis,
den Erzeuger, den Samenträger bedeutet.
Ein europäisches Wort, das sogar in China
adoptirt worden, nebst eigener Benennungen.
TzÖ, coreanisch tzör, excremento.
Sáv {av = al und ar), Stange, Ruderstange.
Siehe szál, wovon szár nur durch den Stamm-
Exponenten sich unterscheidet.
Cfr. das lapponische sara, furca, mret, än-
dere, die auf das Spalten der Stämme und
Beine leiten.
Sáv und tsáv (av ― ar), Vriddhi-Stamm
der tibetanischen sa- Wurzel, heisst gebären,
erzeugen, wie sang 生 oben, das wir bei
szánt gesehen haben. Származik ist eine de-
ponentiale Form, die aus einem vermitteln-
12*
— 180 —
Szaru
und Szarv
Horn
角
Szatócs
Kaufmann
Szátyár
unzüchtig
Szaval
declamiren
Szed
sammelo;
klauben,
pflücken
Szédül
.scliw iudeln
兆
den szárma (cfr. das neu- griechische coppia
gleich Weintraube), woraus vermittelst des
inactiven sze zu z erweicht, ein subjec-
tives Zeitwort gebildet wurde.
KjO, in Peking sjÖ gesprochen^ durch den
Einfiuss des Jota zum Sibillanten oder
Gaumenlaute aufgelöst (sj, ty und gy) im
coreanischen kjor, bedeutet das Horn. Die
beiden magyarischen Formen sind interessant
als Modelle der Crasining zweisilbiger Stämme
zu einsilbigen, wo u zum verwandten t;-Con-
sonanten erhärtet.
Cfr. szár und das lappoiüsche tjär-ve, dem
ein finnisches sand entspricht. Sarva, Ran-
gifer alces.
Sätmak, heisst im Türkischen verkaufen,
es wurde sicher aus diesem entlehnt. Die
chinesischen verwandten Formen ist das aus
sä abstammende siav kaufen, verkaufen,
suk und shi 市, Jahrmarkt.
Das finnische sakko mit dem Hokkjen-
Stammexponenten k und das japanische sab-
aki mit dem Canton - Stammbildner p, sind
wurzelverwandt, doch in verschiedene Stämme
g'espalten.
Gehört der Marktkorb szatyor hieher?
Siehe *j6 coreanisch yor, binden, flechten.
Szé, ausschweifend.
TJav iav^drj, ruchlos, ausschweifend und
tjfu' verführen, wollüstige Verfuhnuig.
Sjav, beredt sprechen.
Cfr. sow p 受, mit Worten berichten und
szó, das Wort.
Sjé, Canton sjet, sammeln und zusammen-
bindcü.
Í > 一'
Sze, inactives Prätix,
Tu, die Vera HB ft betäuben , (figürlich)
baiyphoü.
― 181 ―
Szeg
* schneiden,
2 säumen^
3 Nagel
Szegény
arm, noth-
dürftig
Szégyen
Schande,
Scham,
Schmach
Szék
Stuhl,
Thron
Szekér
Wagen
Szék und
Sziksó
Soda
Sjé, in Hokkjen sSk, einschneiden, impfen.
Tsjih, in Hokkjen dk, nähen und säumen.
Cfr. lappon isch segge, gracilis, tsekke, in-
cisio, beide alterthümlich noch zweisilbig.
SzjS, wenig.
Kjén, mangeln, sje-kjen, in Composition sze-
Tsi-tjen, sind zwei, Schande und Schmach
bedeutende Synonyme.
Regelmässig' wird die Tenuis des zweiten
Elementes der Composition zu dy = er-
gyare braucht gerne die Synonyme szégyen-
g "alázat zusammeD^ gleichsam als ob er das
chinesische tsi-tjen durch ein mehr verständ-
liches gifoldzat erklären wollte.
Sé-ki und umgestellt ki-se ist in beiden
Sprachen ein zusammengesetztes Wort, da
keine von beiden eine consonantisch aus-
lautende lange Wurzel besitzt.
Se, bedeutet rasten ;
Ki aber einen Stuhl, zusammen einen Ruhe-
stuhl.
Se ist die Zahl vier, hier vierspännig oder
vierräderig".
Kew (mongolisch ew 二 er) ist ein Wagen.
So wird aus pow im Magyarischen pór,
ein nach dem chinesischen und magyarischen
Feudal-Recht ein Neuntel entrichtend er Bauer.
Cfr. se-cliing, ein vierspänniger Kriegs-
wagen, zugleich ein Titel für einen solchen
zu besteigen berechtigten Führer, im Ma-
gyarischen die Familien Széchen und Széchényi.
Wir finden in Ahulgazi, dass die fremden
Fürsten diesen Titel seitens des chiuesisciien
Hofes zu erhalten sich überaus bestrebten.
Sjih, in Hokkjen sik, Sodaland.
Chlh 斤, gleichbedeutend.
TSO und tSOW 齒 + 奏, Salz,
接連 些欠 $
栖兀
TM-
厂 1HT
差
+
― 182 ―
Sjén (n - I), scharf, spitzig, aus der Wur-
zel se, che, she. Cfr. szeg, schneiden und NageL
Szín (n -l), das heftige Wehen des Windes.
Aus der Wurzel sä stammt sav J§|^+ 瑟,
der Wind, wie tsje 風 +析, die kurze Wur-
zel, Wind bedeutet.
Sze, auch se 細, sanft.
Li, Synonym.
Ti, apocopirt, Participial oder ti 氏, Pro-
nominal.
Cfr. szende, '
Sin (n : l)》 in die Weite gestreckt.
Sze, heisst sehen, schauen.
Müh, apocopirt zu m, das Auge, Knospe,
Korn.
Cfr. das finnische sü-mä, das die Com-
position ersichtlich macht, das lapponische
same-sjem bedeutet Schauung, vüio, wo das
erste same noch zweisilbig, das zweite sjm
schon apocopirt erscheint.
Tsze, Scham.
Me, Eckel, Scheu; auch ne jft,
Ljén, älter Ißm, lern, Gesicht und figür-
lich Scham ; wu-ljhi 無 臉, schamlos.
Sin, Holzkohle, Feuerstoff.
Sjen, zart, sanft, mild.
Te zu de erweicht, Pronominal-Suffix, voll-
ständig erhalten.
Tsin, schlafen, ruhen.
Cfr. das baryphone szun-yad, von su 宿,
schlafen.
Sjen, Speichel, Rotz, von sje ^^, schmutzig.
Je, Pronom-Suffix, apocopirt.
Sjen, dio über die Haut sich ausgebreitete
Psora, Krätze.
V aus ü, Pronominal - Suffixe zum Con-
sonanten erhärtet.
Szel
schneiden
Szél
Szelíd
zahm, sanft
Szél
die Weite
Szem
Auge
Szemérem
Scham -
haftigkeit
Szén
Kohle
Szende
zart, sanft
Szender
Schlummer
Szenny
Schmutz
Szenv
Leiden
娥 汎 幼糟的 申 思目 咨目臉 薪 掺氏 寢 诞也癬
--— 183 ―—
Sin, das Herz, als Central -Sitz der Ge-
müths-Affectionen.
Ely ^1 ist das griechische XoYoq, das fran-
zösische ment, das englische doom, das deut-
sche -thum, -heit, alles Geistesfunctionen,
die zur Bildung abstracter Substantiva ver-
wendet werden.
Cfr. das magyarische sin, milodik und das
chinesische dng * 性, tsing *^, die Gefühl
und Leidenschaft bedeuten.
Sjé, in Hokkjen sjép, ein reines, weisses
Antlitz, die Weisse charakterisirte die Idee
der Schönheit, wie fehér nem, das weisse
Geschlecht, das schöne Geschlecht, wie bei
den Slaven Kpaca, die Schönheit, von der
rotten Farbe abgeleitet wurde.
Tse, Reihe und Series, mit den Zahlen
multiplicativ, egyszer, kétszer, einmal, zweimal.
R = li, apocopirt, Menge, Viel.
Sje, coreanisch ser, lieben ; sje jev
der Freund; der geliebte Freund.
Siehe das baryphone SZÓr, streuen.
Cfr. sdr, lapponisch sárra und magyarisch
szerte, seorsím, Cfr. sä und san.
Se und she, reduplicirt, geistige Offen-
barung.
Dem szel-lem, Geist, entspricht das chines.
sjen (n = l) 仙, Genien, welche, des gröberen
Körperstoffes entkkidet, bald sichtbar, bald
unsichtbar den Menschen sind. Sie werden
von Störchen getragen, daher die populäre
Sckeu des Volkes gegen diesen Vogel.
Hieher gehört sze-szely, Laune.
Szer-te, széj-jel, szelte und szét sind ver-
schiedene oxyphone Stämme, die aus der
Wurzel sa und sé gebildet werden, aus wel-
cher auch szel, der Wind, d. h. der Zer-
streuende stammt, der in szel-te, szer-te, mit
dem lapponischen Adverbial - Suffix ti er-
― 184 ―
Szí
saugon
Ii
Sziget
Insel
Szigor
Strenge
Szíj
Riemen
Szik
Soda
Szikár
mager,
schmächtig
Szid
schelten
Szikkad
austrocknen
Szikla
Felsen
熄
石
scheint. In szét ist dieses Su£fix an die
Wurzel selbst angefugt, wenn wir nicht den
Ausfall eines l lieber annehmen wollten, 9zä
für szélt.
Sé und 8Í, saugen, gleich der kurzen Wur-
zel 8Ö in Ilokkjen sop, magyarisch szop-ik,
saugen.
Als ein Saugwerkzeug des Blutes stammt
von si, sin das Herz im Chinesischen,
8ZÍV im Mag-y arischen. Während es hier als
ein Symbol des Gefühls gilt, wird es im
Chinesischen als Organ des Verstandes ge-
achtet, indem es den complexen Stamm des
Saugens und von der Wurzel szi denken,
den des Gedankens in sich verbindet.
Cfr. 8Zeg, in Spitze auslaufend, mit te 地,
Land, verbunden, gibt die Idee einer cap-
artigen Insel.
Cfr. szigony, Dreizack, Angel, Harpune.
Sih, in Hokkjen sik, streng, ernst.
Or = ul 兒, concret. Suffix.
Wird wohl aus der Idee der Zähigkeit
abstammen, die aus der Wurzel szi (siehe
oben), szíj, Guna und sziv-ós, Vriddhi bildet.
Sjih, Salzland. Siehe székföld, széksó.
concret. Suffix.
Tsih, mager.
Ar =
Cfr. 80V sovány, mager.
Tsih, Canton tétt, schmähen^ schelten.
Cfr. lapponisch tsiddet, exprohrare, dessen
Anlaut zum Chinesischen näher steht.
Tsjih, in Ilokkjen sik, ausdörren , aus-
löschen (vom Feuer).
Slh, in Hokkjen sík, Felsen.
La ist die Wurzel der Steingattung, pd-la,
varla, der lü 碌, Stein und Steinberg (^Lugas)
entspricht. Der Magyaré sag^t gerne kő-szíkla.
一 185 ―
um durch ein bekanntes Synonym das zweite
zu erklären. Kö, Stein ist gleich ke, corean.
kö Stein.
SjTh, in Hokkjen »ik, flammen, schimmern.
Ra ist die synonyme Wurzel im magya-
rischen ragyog , mit einem frequentativen
Guna-Stamme raj, ragy = chinesisch laj,
das ich blos als einen organischen Reflex
vorfinde, wo läj ^^, einen glänzenden Blick
werfen, bedeutet. (Licht und Auge sind cor-
relativ.)
Cfr. ra-tjen, Gottes Name im Lapponischen,
dessen erstes Element dem ägyptischen ra
und dem magyarischen ra-gy-og entspricht,
während tjen ganz dasselbe ist, wie tjen
im Chinesischen und ten im Magyarischen
is-tm und ten, den im Japanischen.
Verwandte Wurzeln und Stämme sind:
Lje 歹 |j, in Hokkjen lek; lö 赂, in Hokk-
jen lob; län #賢 und läng [员, magyarisch
láng. Flamme.
Siehe szilaj, dessen beide Elemente so viel
als Wild bedeuten ; Ii bedeutet, je nach der
ZusaipimensetzuDg, verschiedene Bäume, so
Ii 幸 mit tav 桃, einen Pfirsichbaum ; Ulme
kann durch ü 木 + 列 bezeichnet sein, ein
Baum von Wagnern benützt.
Szi, reissen, schleissen, spalten.
La, in Hokkjen laJc, ein schlechtes, zer-
rissenes Gewand.
Szi, kann auch Seide und Hanf bedeuten,
die zwei Haupt-Materiale, aus denen in China
Stoffe gewebt wurden. Siehe szilánk.
Szi, ein wildes Pferd.
Laj, ein wildes Pferd, sieben Fuss hoch.
Si wird in szil und szila wohl auch wild
bedeuten.
― isG ―
Szilái
streuen
Szilánk
ein Span
Szilárd
fest, solid
Szín
Farbe,
Vorwand,
Bühne,
Schoppen,
Auswahl
Szinte
fastybcinahc,
gleichkam
Szipó
saugend,
ziehend
Szirom
Blumen-
blatt
Szirt
Klippe
Szít
anfachen
Szív
Herz
Vtr. szelte, zerstreut und das bary-
plione sä und sdn, das wir in szd»tt gesehen
luibcD.
Szi, spalten and si 斯, schneideii.
Láng, ein Stück IIolz, ein Winkel (?)
Si, fest. Cfr. du 時, bei^fest.
Ljav (nv : ar mongol.), reel, solid, wahr.
Slh ist die kurze Wurzel, die sowohl Farbe
als Vor wand bedeutet.
Tzi ist die lange Wurzel des szín, Hütte,
Bühne, Schoppen.
Sin, gewählt und wie im mag^y arischen
szin-arany, regtüinisches Gold, von der kur-
zen Wurzel 8ih 索, wählen.
Sin, treu, wahr, aufrichtig. Cfr. o-sdn-U,
Te ist wie lapponisch ti, Adjectív und
adverb. Suffix.
Tai, in Hokkjen tsip, saugen.
Cfr. die lang« Wurzel szí, saugen und die
kurze Wurzel szdp, der chinesischen Wurzel
8Ö ^^, in Hokkjen szÖp, entsprechend.
ist proDom. Participial-Suffix.
Chi, coreanisch chir, blühen and Blüthe.
Cfr. magyarisch csira, Knospe.
Om ist Pronom mo 麽, apocopirt.
ShTh und Slh, coreanisch sir, ein Felsen.
TI, pronom. Substantivbildner.
Sih 石 kommt im Magyarischen mit dem
Hokkjen und dem coreanischen Stamm-
exponenten k und r vor, als szikla und sarL
Tsi, Feuer anfachen.
Ta, inactives Hülfsverb apocopirt.
Sin, aus der langen Wurzel si ab-
stammend, ein Vriddhi im Magyarischen;
ein liquider Stamm im Chinesischen. Wäh-
rend es im Magyarischen ein Symbol des
渐梭 lU 辛僂色 次执 信底喵 殖石底 剌打 >5
― 187 一
Gemüthslebens ist, wo szivei soviel als lieben
heisst, ist das alterthümliche lappon ische sivo,
animus ; wie das chinesische sin f(^, ein
Symbol der geistigen Function, aus der Wur-
zel 8zi 思, denken, eine complexe Bedeutung
ableitend.
SÓ, eine Rede an das Volk; als Verb, das
Volk durch Reden aufreizen, öffentliche De-
batten. '
So 唆 heisst auch das Geplauder der
Kinder.
Sűh, in Hokkjen mk, Gewohnheit, Sitte.
Ás ist im Japanischen 8a, ein Substantiv-
Suffix, so: jó, gut, jósa, Güte; es entspricht
dem chinesischen, beliebten pronominalen
cha* 者, welches als Demonstrativ-Pronomen,
dieser, bedeutet.
SÖ, in Hokkjen szop, meisseln, hauen. Im
mongolischen soborkan, eine Säule.
Ul = or assonirt; concret. Suffix.
So, Reden an das Volk halten.
Li, zu l apocopirt, subjectives Hülfsverb.
Cfr. 8Ö 索, reden ; sow und sav 售 + 容, an-
sprechen.
Cfr. das lapponische Ml (h = s) und das
sulgitet, obloqui, von m ^^, calumnia.
Im Dravidischen kommt sol in demselben
Sinne vor; Cadwell nimmt es für eine Wur-
zel, da ihm só als solche unbekannt war, und
trotzdem, dass er sich gegen consonantisch
auslautende Wurzel früher aussprach.
Das binome slavische Wort slowo kann
nur durch Restitution des ausgefallenen o
analysirt werden, wozu das russische solowej,
die Nachtigall, den Weg anbahnt. Da es
in den slavischen Sprachen blos als Stamm
― ―
SaN i 笄
SzÉr
* ,一
S2*nt
Smtjí«g
űsíSan.
龃
4-
Torki'Sint, ist dessen Endehmmg- aus dem
Tnraniä'irh'ea wahrsciMÄiilich.
So. trink^ü. ist die kiuxe Wurzel des mi-
J ; fi rin llesi TOO jm,, das in tzomjnkoe
2 "e-r?:Äl*'ea ím cfid weiches entweder
" 愁- TtrzhkU^n naeh. bedemet,
í-irr tin SvtvnTrs Ae* Ehirste* ist. wie yee
-」 二- X 十 Ig^ng znim Dürren und Dar-
?>jc Cfr- ins en^lisclie to be dry).
Swas. -? reA=;:5oÍL *j% 'zsíá 4>vBiy samer: es
kinir rüiL^jArUoífi*? Traser ms der Idee
-:rr SliTr, -w'-: :z -irz e::irv«^>äJ?r ,!! 《eil SprachciL.
^om •'• * 二 0":L:^l£äoi - schätieln. nm
L*fr. i*'. -二 •: ^j^- Kr^:«i and sien.
Sé. - ,亡丄 ::50 三 f-íE^í^^ stCLdiren.
- <Cí ^5^- ííH'iíre-n and nadh
S9W 疾- 5n£ir*z- irícirftt.
Ga. :rri ; "i-ísukdTt* SiiSx ja 起- jmmhítl
Lmi 'V;, Sinix dkb^scinsbcter Sab-
Show • »ä* H:U£«iL
Cfr. Li:r':zÍ5*:íi íftfimuL űmiúich. 4wmt, K-
^á:i5 i ..iü Lipjoaiicíiie ü'2r々4、 prehendm.
Orr. ,*i:r^A23í*:[i *;r. mit Padén n-
K isí: dopctflimjcchT* i-tiM n i
Ctov ! h: = ':r mtia^:!^^!^ 、 sckniifieh.
一 189 一
Sző
weben
Szöcske
Grashüpfer
Szög
Winkel
Szőke
blond
Szőlő
Weinrebe,
Weintraube
Szömölcs
Warze
Szőnyeg
Teppich
Szőr
Haar
(das Kopfhaar
aus-
genommen)
Szörny
Ungeheuer,
Unhold
Szörp
Syrup
schlürfcD
Seu (szojy der Grundfaden des Seidecocons.
SjÚ |^, weben, sticken, schmücken.
Seil I [讓, Seiden-Gewebe.
Die Spinne heisst che -dm die
Spinnende.
Cfr. lapponisch moj, instrumentum nec-
tendis retibus.
Súh, in Hokkjen mk, hüpfen, schnell dahin-
fahren. Das Magyarische ist wohl verstellt
für ein diminutives szök-cse 速 + 欠 子.
Tső, lange Wurzel, der Winkel.
Cfr. 8zeg, der Nagel und westmongolisch
czög in önczög, der Winkel.
G von ki 木 + 忌, ein Nagel.
Sze, coreanisch sö, Seide im rohen Zu-
stande, also Seidenfarben, wie man flachs-
haarig sagt.
Ke ist die Wange.
Cfr. ke ^^, das Haar nach der chinesi-
schen Mode geflochten.
Seu (sző), ein edler Wein.
Leu (lö), eine frei wachsende und peren-
nirende Staude, liebe.
Cfr. szem, das Auge, die Knospe, wovon
szemer und szömölcs Diminutive sind.
Seu (szo), weben, sticken.
Nyé, in Hokkjen nyek, Fingerarbeit.
Seu (8ZŐ), Haare im Gesicht, auch seu 鬚,
der Bart, Staubfäden.
Li (l =^ r) apocopirt, Haar, Borste.
Suh, corean. sür, Todesfurcht und süh 肅,
religiöse Scheu, Furcht. Effectus pro causa.
Ny, apocopirt von nyü, yu 魚 (phonetisch),
Wurm (Lindwurm).
So, coreanisch sor, saugen, nippen.
Pa, apocopirtes, inactives Hülfsverb.
速 + 欠 il 0^0^ 繡检須 ^ 棘 敕仍
B5 í ^
― 190 ―
Szösz
Werg
Szú
Holzwurm
Szug
Winkel
Szúnyog
Mücke
Szunny
Schlummer
Szurok
Pech
Szúrt
Excremente
Szusz
schnauben
Szuszi
schläfrig
Szűcs
Kürschner
Szügy
Brust,
Vorderbug
Szűk
eng", schmal
Szül
Seu (sző) reduplicirt, die ersten, roheren
Fäden des Seidenwurms.
Siehe selyem, Seide.
TSU, eine Made.
TsjÚ 坦, ein Holzkäfer.
Chú-ng 虫, wie csúszó, Würmer im All-
gemeinen.
Tsen, Winkel.
Siehe szög und zug. Cfr. mongolisch sug,
Winkel.
Tsung, stechen, erstechen, aus der Wurzel
tsu ^^, schneiden.
NyÖ, in Hokkjen nySk, grausam.
Sűh, schlafen, ist die kurze Wurzel des
magyarischen Participial - Stammes, gleich
dem oxyphonen tsin 寢, schlafen von si ||j|,
ruhen, oder td Ruheplatz.
Cfr. szuszL
Sje, coreanisch ser, Excremente.
Cfr. szär.
Sűh, reduplicirt, oder mit dem japanischen
Stamm-Exponenten s, schnauben, keuchen.
Su-Si, schlafen, aus den zwei synonymen
Wurzeln zusammengesetzt.
Siehe 8ZŐ, sticken, nähen, mit dem, auch
im Türkischen gebräuchlichen Gewerbssuffixe
cM 之.
Szü, bedeutet im Magyarischen auch das
Herz, während sin im Chinesischen auch
die Brust heisst, hjung - sin |^ ß^', szugy
wäre zusammengesetzt aus der Wurzel sú
gleich si und yth, apocopirt zu y JJ^, die
Brust.
Sűh, in Hokkjen suk, zusammenschrumpfen ;
auch süh f 夙, Synonym.
Sun (n = l), Familienfolge in directer Linie,
der Sohnes- Sohű, Enkel.
絮
耶 縱虐宿
渠 嗽 宿栖繡
宿
4.
糸
孫
― 191 ―
Szűnik
stillstehen,
aufhören
Szűr
grober
Bauern-
mantel
Szür
seihen;
läutern,
Weinlese
halten
Szürkül
dämmern
Szú
das Herz
Szüz
keusch,
jungfräulich
夙
Cfr. sein 産 und sang 生, gebären,
a-Scala.
Sjuen, langsam.
Sűh, sew 宿, übernachten.
Sung weilen, wohnen.
Cfr. szunyod, ruhen, schlafen.
Cfr. szőr.
m
Sú-li, den Wein läutern, damit er von der
Hefe getrennt werde.
Li = r, apocopirt.
Sűh, coreanisch 8wr, Morgendämmerung.
Ol, asBonirt von Ii 吏, Verbal-Suffix.
Siehe szív.
Su und 8ZU + tsze, eine reine, unbefleckte
Jungfrau.
― 192 ―
Zab
Hafer
Zabla
Zaum
Zádor
Stänker,
Zänker
Zagy
Trübe
Zaha
Sodbrennen
Zaj
Getöse
Z.
Hafer heisst im Chinesischen tseö - mtA,
(tsÖp-mag), d. h. Spatzenkorn. Im Magyari-
schen ist blos das erste Element geblieben
und dessen Urbedeutung verdunkelt.
Das slavische zob, Hafer bedeutet auch
Schnabel und Kropf der Vögel, es hat auch
ein dem magyarischen zabál analoges De-
nominativ zdbati; es ist fraglich, ob es
nicht diesem entlehnt worden, da sonst das
gemeinere slavische owes in allen Mundarten
gebräuchlich ist.
So, in Hokkjen sÖp, ein Strick, anziehen,
bewältigen,
Cfr. sje, in Hokkjen sap j^jj, Zaum.
L6 (la), ein Strick.
Sä, schlagen und tödten.
Tow {pw = or mongol.), hadern, kämpfen.
Cfr. magyarisch tor-ol, rächen.
Saj, Trübe, Ungewissheit, Mangel an Zu-
sammenhang- in Gedanken und Absichten.
Cfr. tsaj 采, schillernder Wechsel der
Farben. Wu tsaj 五 采, die fünf Farben
der Chinesen; insbesondere das Email.
Zagy ist eine Gunastamm-Form, deren y
zu gy consolidirt wurde. Der Stamm nimmt
als Adj ectivbildung noch das Vriddhi-Suffix
wa an, zagyva, trübe.
Ist dem slavischen záha entlehnt.
Sä und 80, das Geräusch eines fallenden
Dinges und sä 風, Sausen des Windes, sind
die kurzen Wurzeln des magyarischen zaj,
雀麥
索糸 + 羅殺
― 193 ―
Zákány
Hefe,
Schlamm
Zaklat
pochen,
rütteln
Zakla
Spund,
das
Speckige
am Brode
Zala
Zamat
Aroma,
Geschmack
Zanat
Rauschen,
Geräusch
Záp
faul
(von Eiern)
Zápor
Platzregen
das in dem organisch verwandten tsä pg,
viel sprechen und chä f+ 答, ein unnützes
Geschwätz und hievon in chaj als Or-
gan des Sprechens, die Kinnbacken, wie
auch das magyarische száj, der Mund, ent-
spricht.
Sa und sha, Sand.
Kán, Koth, Schlamm.
{Kdny entspricht einem Participial-Stamme
hang»^
Sä, in Hokkjen mJc, schütteln.
La, schütteln, z. B. la sliöw 拉 Hände
schütteln, shake hands.
T ist inactives Hülfsverb ta 打.
Síh, in Hokkjen mJc, verstopfen, wie z. B.
eine Quelle.
La, etwa Stein, wie in szikla, pála, varia?
Tibetanisch sa-la und la-sa, ist die hei-
lige Stadt, Residenz des Dalai-Lama, als
solche würdig die Geburtsstätte F. Deák's,
des grossen Patrioten gewesen zu sein.
Tsä, schmecken; kosten, ist die kurze
Wurzel; ts,an Ü 商, älter ts'am, ist der Stamm,
der dem magyarischen zam entspricht.
At ist assonirtes ti 底, pronom. Suffix.
Sä und 80, Geräusch irgend eines fallen-
den Dinges.
Cfr. shä 暖, eine heisere Stimme, tsä
und dem magyarischen zan entsprechender
Stamm tsan 口 + 贊, Lärm und Verwirrung.
At ist te 底, pronom. Suffix.
Su, fauler Fisch und süh 王 + 夙, verfault.
P'Ö, Fäule, apocopirt zu p und zu einer
Silbe crasirt mit sa, m.
So, Regen ist die lange Wurzel gleich zá,
mit identischen Varianten chä ^^+宙 und
diu 爭 + 淮. (Cmrg.)
13
沙 撒拉塞 視锺 Í 殉娥 g
― 194 一
Zár
Schloss
Zászló
Fahne
Zátony
Untiefe,
Sandbank
Zavar
Verwirrung
Závár
Riegel;
Schloss
Zegernye
Gestöber
Zeke
Rock
Zerge
Gemse
und
剩
淅
層 1^-
+
世
PÖ, coreanisch por, ist Platzregen und
pb 霍, Hagel, von derselben Idee wie eső,
das Fallende im Magyarischen, da pÖ z. B.
in pÖ yÖ > ^勺 勺, einen fallenden Stern be-
deutet.
Sö, ein Schloss und Fesseln.
Die kurze Wurzel ist sö 索, Draht und
zusammenpressen, magyarisch szőrit, finnisch
sormi, der Finger, chinesisch show die
Hand, aus derselben Idee des Fassens, Zu-
sammenpressens gebildet.
R ist vi 兒, concretes Suffix.
Cfr. sä + 索, eine Kette, in lan-sä =
magyarisch láncz.
Sä, eine Fahne in einem Tempel.
Zász ist eine Reduplication von sä-sä zu
einem langen Stamme crasirt.
LŐ und lyű, sind lange Flaggen, Bänder
an einer Fahne.
Sa and sha, Sand.
Tung {ng zu ny erweicht), Tiefe wie auch
fan ^1, Untiefe, seichte Stelle.
Sa- fan würde nach der letzten Etymologie
eine Sandbank bedeuten.
Sav, verwirrt, getrübt, aufgeregt.
Ar ist ul 兒, concretes Suffix.
Siehe zár, Schloss, wo das gefundene lange
sö, vl iddhirt zu sov, mit demselben Concret-
8ufiixe ul 兒, wie in zdr vorkommt.
Sjlh, Keg-eDg-eräusch ; sjűi, sík, magyarisch
szakad, falleu, vom Regen.
Ernye, eine seltsame Koseform.
Sjé, in Hokkjen sjek, die dein Körper am
Nächsten getragenen Gewänder.
Die magyarische Form alterthümlicher.
Sjé, coreanisch ser, kauen und wieder-
käue d, weiden.
― 195 ―
應
Zihál
keuchen,
schwer
athmen
Zílaj
aus-
gelassen
Zivatar
Gewitter
Zok
Stampf-
mühle
Zokog
schluchzen
Zólyom
Altsohl
(Stadt)
Zombor
Sommerburg
(Stadt)
Zongora
Klavier
瀏
Ke, ein rehartiges Wild mit Hörnern und
kampflustig. Im Composition zu ge regelrecht
erweicht.
Cfr. y(i 想, coreanisch ser, scheu, furcht-
sam und zörren, entweichen, aus der Wurzel
86 und sJie 此, hurtig entschlüpfen, rennen.
STh, mit Schwierigkeit sprechen und
Sjih 息, athmen, seufzen, keuchen.
Szi, ein wildes Pferd, wild überhaupt und
wild par excellence szi der Löwe.
Laj, arglistig, tückisch.
Cfr. sjih in sßh Ifäi 浙 歷, Geräusch des
fallenden Regens.
Ziv ist ein Vriddhi dieser Wurzel, im
Magyarischen vollständiger als ziva erhalten.
Tav 倒 (av -一-二 ar) ist Fall.
So, in Hokkjen sök, stossen, auspressen.
SÖ und shö, Geräusch des strömenden
Wassers.
Cfr. tsuh, in Hokkjen tsuk 足, der Fuss,
der Stampfende.
So und 8Ű, in Hokkjen sok, keuchen,
seufzen.
Og ist ke 起, Frequentativ, assonirt.
Tso ist Salz.
Lyu ist tiefes, stehendes Wasser ; lyu 流,
fliessen.
Cfr. 8Ó, das Salz.
Es besitzt also eigene Wurzeln und der
deutsche Anlaut Sohle ist nur zufallig ähnlich.
Der deutsche Eigenname verdorben?
Cfr. zeng, tönen, vom oxyphonen Stamme,
durch einen noch dem Volke innewohnenden
Instinct geleitet, ist das Wort in die bary-
phone Scala verlegt und neu gebildet worden.
13
― 196 ―
Zord
rauh, wild
Zok
Stoss
Zöld
grün
Zömlény
Sémiin
(Stadt)
Zöm
Masse
Zöpög
IcÍ8e
»chluclizen
Zölőp
Säule
Zörd'ít
klirr ('AI,
噂
敕
em
asser-
Es ist ein Participial-Stamm von sü 浙
Ton, wie chung tsung 流 綜, Getöse.
So, coreanisch sÖr, mit einem pronominalen
Suffixe ti Jfj^, oder dem participialen ü 的
ist tyrannisirend, erpressend.
Cfr. zok, Stoss- und Stampfmühle, wohin
s6 資, grob gemahlener Weizen gehört.
Dem Stamme zöl entspräche ein mn 孫
(n = l), Grummet, oder tmn
üppiges Gras, von Wurzel Uö ^ ,
Pflanzen.
D ist ti Jfj^, Pronom-Suffix.
Siebe zimony, das aus dem slavischen zemyn
entlehnt ist, und welches ursprünglich unter-
irdische Hütten bedeutete, wie die Schweizer
Dunken ; das Wort ist so lange her jure
civitatis donatum, dass man es passend für
Tunnel gebrauchen könnte, dessen, aus einer
Partikel al, gebildeter Name Alagut, schlep-
pend ist.
Tsun, älter tsum, zahlreiche Personen ver-
sammelt und sich besprechend. Hieraus
zöm-öJc, Adjectiv.
Cfr. töm und tömeg, welchem tun und
tum {"i^, dicht, undurchdringlich, wie auch
tun 敦 entspricht. Verwandt ist auch dm-
öczköl und csom-oszol.
Suh und SO, seufzen.
Cfr. zok-o(j, das sich von zö-p blos durch
den S tarn m-Exp o n enten k unterscheidet und
um so interessanter ist, als es beide Formen
verbindet.
Siehe CÖlÖp.
Siehe ZÖrej, Gerassel.
― 197 ―
Zörej
Gerassel,
Geräusch
Zörren
erklirren^
rauschen
Zöttyen
stossen
(von Wagen)
Zúdít
empört
Zug
Winkel
Zúg
rauschen
Züh
plautz!
ZÚZ
zermalmen
Zúza
der Vogel-
magen
Zür
Chaos,
Wirrwarr
嗽
起
捽
So und 8Ű, coreanisch sor, sxir, keuchen,
husten, seufzen.
Mit frequentativem Suffix ke 起, zórg und
zörget.
Sűh, coreanisch sür, die hastigen Tritte
eines Wildes, huschen, d. h. mit Geräusch
enteilen.
Ren = Ijen 連, die Bewegung des Rades.
Siehe zök-ken.
Tyen ist gleich fjen ; 眞, schlagen, stossen,
trommeln.
So, das Volk durch Reden aufreizen, em-
pören ; das d scheint blos zur Vermeidung
des Hiatus eingeschaltet, um zú von it gleich
i'ta 打, d oppelinactivem Suffixe , zu
scheiden, sonst müsste man di = ti als eine
zweite Wurzel annehmen, was in zúg mangelt.
Mongolische zDh und 8Ík - Stämme sind
dem Magyarischen am Nächsten. Vergleiche
auch 8zög und szöglet.
So, das Rauschen von Muscheln, die gegen
einander sich reiben.
G ist das erweichte, frequentative Suffix
fc'
Cfr. suh 8üh 厥, Windes-Rauschen.
Suh, zu Boden werfen.
Hieraus zuhan, zu Boden fallen; zuhany,
Wasserfall.
Su, rednplicirt und zu sus crasirt, die
Weinreben zerth eilen und den Wein von
der Hefe durch Pressen läutern. Auch Guna-
Stamm tmy bedeutet zerquetschen.
Ist ein Derivativ des obigen zúz, das zer-
malmende, scheidende Nahrun gs-Organ.
Shu, Verwirrung.
Auch zür -zavar.
R ist vi 兒, concretes Suffix,
Cfr. csür und csavar.
一 198 ―
CfiL
Csáb
Anlockung,
Reiz
招
Csacsog
plaudern
Csafar
drehen,
winden
Csahő
Eichhörn-
chen
Csahol
1 kläffen
* Feuer-
schlag^n
雜
勺
氣+勺
Cháv, ao führen, verlocken. Der Vriddhi-
♦Stainin zu h erhärtet von einer Wurzel
cJi'a ^é, irren, täuschen, ans welcher auch
cml, betrügt?!! and csalfa, falsch, stammen.
(L 二 r in Paloczer Mundart.)
Chá und chö, plaudern.
G ist ki frequentatives Suffix.
Csafar für csar-ar, dem cJioic , herum-
streifen, umkreisen entspricht.
Ar ist verbales Suffix gleich al, aus Ii 史
zu ri verhärtet und apocopirt.
Chö, ein Eichhörnchen.
Im Chinesischen heisst es gewöhnlich fei-
shu, die fliegende Maus; jedoch chdj bedeutet
auch das Eichhorn , ausserdem aber an-
muthige, wellenartig« Bewegung, welche auch
im radicalen cha ^^, fluthend, vorkommt
Chá. ein gellender Laut.
Hav (ar, or = ol), heisst kläffen.
Das magyarische csahol bedeutet zwei ganz
verschiedene Sachen, es muss aus verschiede-
nen Ideen abstammen.
Cha 奸 ist das lebhafte Prasseln der
Flamme; hieher ist auch dia zu ziehen,
welches mit der Hand reiben , also eine
antikere Form des Feueranzündens kenn-
zeichnet.
Ho ist 火, (las Feuer, und die zwei Wur-
zeln werden durch das denominative Suffix
Ii verbal.
Feuerschla<^en heisst im Chinesischen aach
Ux ho 打 火, das einer späteren Periode
ang^ehören mag.
一 199 一
Csaika
Kahn
Csal
betrügen,
verlocken
Csalán
Nessel
Csale
hott!
Csak
nur
Csáklya
Bootshacken
舟
+
{f5
Í4-
只
孑
In ,KaIewala^ erfahren wir, dass Väine-
möineD, beim Erscheinen des weissen Pro-
pheten nach dem Norden zog, wo man das
Feuer noch nicht kannte, nnd diese Aera
bezeichnete die Zeit der lapponischen An-
siedelung- im hohen Norden.
Wir finden jedoch in dieser Sprache tsak-
ket für ardere, zünden und brennen, das
einer kurzen Wurzel entstammt, etwa tsjö,
in Hokkjen tsök, f^, eine brennende Kien-
fackel.
Cha als Verb, heisst flössen, als Substantiv
bedeutet c/ia ein grosses Boot, wie auch
chwdn j^, (magyarisch csön-ak), eine Barke.
Ke, assonirt ka, überfahren, über den Fluss
setzen.
Die Wurzel cha ist im Magyarischen gunirt,
wie in sajka, wo shaj die Schnelligkeit
der Bewegung bedeutet.
Cha, Irrthum, Excess und Trug, Falle.
Li ist apocopirtes Verbal-Suffix.
Siehe csáb.
Cha, beisseii; stechen.
Län, brennen, rösten.
TSO, links.
Le, Local-Suffix; also links.
CsaléS, der Ochs auf der linken Seite.
Chlh, in Hokkjen chäk, nur, allein.
Cha, stechen und stecken.
Cfr. ch,a 差, ein kleiner Speer, stechen
und todt stechen.
K ist ein Rest von keu 狗, stechen, apo-
copirt.
Chá, ein Boot, auch ch'a 权, eine Art
Harpune.
Kye, assonirt kya, ein Hacken.
( e
<s .耶
c s
— 200 —
Csákány
Streit-
hammer
Csalfa
falsch
Csamp
eine Keule
杆
戰
扑
Csámcsog P 麄
schmatzen
Csalit
Gebüsch
小
林
Csámpás
schwerfallig,
krummbeinig
Csámporú g+Hg
sauer
榑
Csángó
acli locht
klin«;ond
Csánk
Fusssohle
Ch'a. schlagen, streichen.
Kan. ein Kolben.
Cfr. hang 枉, ein Pfahl.
Cha. irren und tauschen. Siehe csáb.
Fa ^> Gesetz, ist ein Suffix abstracter
Nomina, wie tar, le, tun.
Chán. älter cJtam, Kampf, Krieg, Gefecht,
aas der Wurzel cha ^w, treffen, schlagen.
Po und pú, ein Stock; hieraus das par-
ticipiale pung 木 二邦, eine Keule. (Magya-
risch hunkó alterthümlicher.)
Chan, älter cham, nippen, kosten (oxypho-
nisch csemege).
Chö, in Hokkjen chok, mit dem Löffel
essen, löffeln, wie chö mit dem Schna-
bel nach Fatter picken.
Sjäv, klein ,Vriddhi einerWurzel ya und cha,
Lin. Hain, Gebüsch, von einer Wurzel Hh,
in Canton Itt, in Hokkjen Itk, (Cfr. ligä,
Hain.)
Cfr. Ißh JJ^, Kastanie, nach anderen Wall-
Doss, wie Ifih ^^^, Eiche; vielleicht ein Hain
aus allen drei Baumarten bestehend.
Chäng, die Handfläche, das im Magyari*
sehen die Fusssohle bedeutet.
Siehe csánk,
Chan und chám. saner.
(Cfr. sican and satant/.)
PÖ, coreanisch par, brennen, ätzen gleich
dem hot im Englischen, das von starken Ge-
würzen gebraucht wird.
U, pronominal. Adjective und Participien
i bildend.
Ch*ang. sprechen, singen.
Ö und gö, sohlecht, falsch.
! Chäng. bedeutet im Chinesischen die flache
Hand, während die Idee der Fläche im Mar
j gfvarischen auf den Fuss bezogen wird.
一 201 一
Csap
schlagen
Csáp
Antenne^
Fühlhörner
Csaplár
Schank-
wirth
Csapa
Fährte
Csárda
Kneipe,
Schenke
Csat
Schnalle
Csata
Schlacht
Csataj
Lärm
Csatak
Schmutz
Csarma
Gebüsch
Csang heisst im Magyarischen auch das
Sprunggelenk bei Pferden.
Oha, in Hokkjen cha/p, schlagen, wie den
Wall 'eines Hauses.
Cfr. lapponisch tsah-met, pulsare.
Chä, mit den Fingern (Index) fühlen.
Pjlh, fühlen mit dem Daumen, apocopirt.
Das Wort kommt im Lapponischen als
tsap-ket-ef, obtiirare, verzapfen , verstopfen
vor. Ist es da ebenfalls aus Germanischem
eotlehnt, so würde man eher einen Stamm
tap erwarteo, da die Lappen ihren deutschen
Wortvorrath meist dem Aoglo-Sächsischen
verdanken.
Che, in Hokkjen chäp, eine Radspur.
ChÖ, in Hokkjen chöp, eine Spur.
Csapa ist eine antike zweisilbige Form.
Chá, coreanisch chä/r, eine Hütte,
Ts'av {av ar mongolisch), Schoppen.
Ti 邸, in Composition di, ein Gasthaus
für Reisende, zu da assonirt.
Cha, Canton chat, binden ; die lange Wur-
zel 6ha 角 + 又, die Schnalle.
Cfr. che 角 + 渠, in Hokkjen chät, eine
(Horii-)Schiialle.
Cha, Canton chat, Schlacht und schlagen.
Im Magyarischen eine alterthümlichere
zweisilbige Stammform.
Cha, Lärm.
Taj, gross.
Cha, Canton chät, ein niedriges, feuchtes
Land.
Sje, Canton sät, kothig.
Lange Wurzel sha 沙, Koth, Schlamm.
Ak gleich ki 其, Pronom oder ko 个, In-
dividual-Suffix, assoDÍrt.
Chá, coreanisch char, spriessen, knospen.
Ma ist ein gewöhnliches Pflanzen-Suffix.
爾 5^ 辟 輒 S: ^ 草礼 ® 讖 太潘蝶 苗
― 202
Csécse
Blatter
Csék, Csök
1 Ziemer
2 Vorsteck-
nagel
Csekély
gering,
seicht
Cseklész
Nachsteller
Csekken
fallen, sinken
Sä, (Jiinton sat, krach cd, (ieki'adi.
Ch,á, prasseln, vom Feuer.
TÖ, in llükkjen tok, brechen.
TÖ 錄, in Hokkjen tök, klappern (die
Stunden).
ZhOV, das Led er gerben, sanft machen. Das
Ma«;y arische alterthümlicher.
ChOV, drehen, winden.
Cfr. die kurzo Wurzel chu 逐, coreanisch
csuvy drehen. 0fr. magyarisch csiir und csür-
Ist show die liaiid, etwa die Drehende?
TSOY, lierumstreifün.
Arg, alg ist ein Doppelinactiv- und Fre-
(^uciitativ- Suffix ― Ii 吏, ki ^^, assonirt
und apocopirt.
Chä, die ersten Knospen in Frühling.
Cfr. csalit, csarma und sarj.
Te, ein Pílanzenname.
Wenn das Wort magyarisch ist, wogegen
sich die arischen Analogien anführen Hessen^
so entspricht es einer verdoppelten Wurzel
szé f 勇, die an der Zitze nähren bedeutet,
Cfr. szopik und szL
Che, reduplicirt, knospen, spriessen, meta-
phorisch.
Chu, Ziemer (baryphon).
K ist ein apocopirtes ke Werkzeug,
Organ.
Was csök als Nagel anbelangt, vergleiche
die Etymologie von szög.
Shíh, seicht und tyth ^j^, Synonym.
Ely ist le 璃, dünn, seicht.
Ché, listig", arglistig und sMh
Die lange Wurzel ist che 黍 + 毒, eine Falle.
Cfr. csekle, Dohne.
Siehe csökken.
Csavarg
herum-
streifen
Csaté
Riemen-
Csattog
knallen,
krachen
Csáva
Beize, Lohe
Csavar
走
ffi 苐
s
a
8 r
Dee
c 5 ^
? te u
E
r-
锺妊拓 g
― 203 ―
Chen (n = I), schlaue, gewandte, ver-
lockende Rede, von der Wurzel che 智,
schlau, listig, spitzfindig.
Nach den Verben, mit denen csel gebraucht
wird, wie szo, weben ; vet, werfen, ist es mit
csekle, die Falle, desselben Ursprungs und
wurde erst aus dem concreten Namen zur
ab Straeten List. (Cfr. das baryphone csaL)
Schon cseles ist possenhaft, aus der Wurzel
cÄe"^+ 致, lächerlich ; csél als Stamm ent-
spricht dem Stamme shän ^jjfl-, Synonym.
Chap ist chä 晋 十答, in HokkjeD chäp,
flatterhafte Rede und chä Geschwätz.
Cfr. sha Spässe.
Che, thuD, ist die Wurzel des mit Suffixen
überladenen Verbums.
Chä-ng, herumstreifen, im Chinesischen
eine participiale Stammform, von einer ge-
meinsamen Wurzel dia, che jf《, ein ablenken-
der Weg, cVa aus dem rechten Wege
ablenken.
Ljé 敏, in Hokkjen leg, über einen Raum
schreiten, mit grossen Schritten überschreiten.
Leng 二 Ung 給, herumhüpfen.
Kjä che, die Knospe spriesst, wo das che
die Wurzel bildet, des magyarischen csem-
Stammes, welchem ch*en 鬧, entspricht, das
öffnen, erbrechen, sich ausbreiten bedeutet,
alles das Blühen und Spriessen bezeichnende
Zeitwörter.
Cfr. das baryphone ch'ü 出, die Bambus-
Sprossen und ch*un 春, der Frühling = der
Spriessende.
Das oben angeführte kjä 甲, Sprosse,
kommt im Magyarischen , wie im chinesi-
schen fa-kja 發 甲, mit dem verbalen Suffix
ta 打, vor, als fakad, spriessen. Cfr, csoma.
— 204 —
Che, ein aDgenehmer GeBchmack und
die 截 und 睹, Geschmack finden an — .
Me', süss.
Ge ist ke 其, pronom. Suffix.
Sjen, schmatzen; shin J^, Lippen (die
: Seil matzenden ?) sä-shin P 逮 j^, schmatzen.
' Che, ill Ilokkjen cJiek, das Maul in Be-
wegung; citih ]f 早, Schmatzen der Lippen.
I 111 diesem Compositum sind der Stamm
I und die Wurzel zusammengesetzt , wie es
' meistens der Fall ist, selbst in den arischen
I Spracheo, 、vo die reduplicativen Praeterita
beinahe uie dieselbe Wurzel oder denselben
Stamm wiederliolen. Tű-tü-dü sind quantitativ
verschiedene Wurzeln von einem participialen
fumi'O, wo die Wurzel aus dem Stamm ab-
: j^eleitet wird!
Siehe csel, SvDonyiii, wodurch l und m
als Stanun-Exponenten sich für äquivalent
erwoisoD.
P ist j)i 彼, pronom, Suffix.
Chen, pliindorn.
Ciw lenk und ciuk-os,
Tsing (ml - ))(]), Stille, in arischen Par-
ticipiüii sowohl -i)d als -wg üblich.
CtV. das Folo^ende: wo cseng und csend-iü
f^leich gebrauolit wird.
Ching, (í locke und läuten.
Cfr. chnuij, Glockenstimme.
Diü Wurzel ist che 鼓, Laut.
Ché, iu Hokkjen csep, klares Wasser.
Cfr. tjth 滴, in Hokkjen tpp, der Tropfen.
Baryphone Wurzeln sind chö ßj^, in Hokk-
jen cht>p, nud chä 满, Tropfen.
Shé, in Hokkjen shep, Flegel.
P ist pi 彼, pronom, Suffix,
Zhu, baryphone Wurzel, Werg.
- 205 —
Cserfa]
Z erreiche
Cserese
Ohr-
gehänge
Cserdít
schnalzen
Csere
Schacher,
Tausch
Cserge
Fries,
Kotzen
Csermely
Bächlein
Csesz
reiben,
streifen
Csésze
Tasse,
Schale
Csetlik
stolpern
m
析
涙
底
Querem, lateinisch^ wird zu cser, wie im
Deutschen zu zerr verbildet sein.
Cserz, gerben.
Che, coreanisch chér, klar, prächtig, schim-
mernd wie Sterne und Sonne. Wird auch
che, lang, gelesen.
{Che ifL teisst auch herabhängende Ohren.)
Che, coreanisch eher, Geprassel, krachen.
Siehe csörg.
Che, coreanisch eher, Tauschhandel. Die
magyarische Form alterthümlicher.
Cfr. csere-bere, wo bere dem türkischen
veris in alia-veris, Kauf und Verkauf = Handel,
entspricht. Cserél, verbal.
Chen, ein Teppich, von einer Wurzel
chih j^, coreanisch cJär, weben ; cht j^,
grobes Seidentuch, aus welchem Kleider der
Studenten verfertigt werden.
Che, coreanisch eher, rauschen.
Tsö tso, das Gemurmel des Wassers.
Min (71 = 1), Wasser, wie auch ming
(ng-^ny-ly).
Che, ein weicher Stein, worauf Meissel
gerieben, d. h. geschliffen werden.
Sje, reibeo.
Cfr. das baryphone cha ; einreiben.
Sz ist 8ze 使, inactives Hülfsverb.
Che, ein Gefass" zum Trinken. Nach dem
Zeichen 角, von Horn.
Se, Rhinoceros bicornis.
Sze, Büffel, auch Rhinoceros unicornis.
tíze kwang ^ 航, bedeutet ausdrücklich
ein Trinkhorn.
Che und
Ljé, in Hokkjen lék, bedeutet beides
stolpern, im Chinesischen wird es auch durch
shih kjö 失 脚, Fuss verlieren, ausgedrückt,
wofür im Magyarischen eine analoge Redens-
art gebraucht wird : lábat veszt.
— 206 —
Csetepáté
Schlacht-
getümmel
Csettent
knallen
Cső
m
(csév, cséve)
Spule,
是
Kinne
Cseveg
schwatzen
Csiba
Hinaus !
Csibe
Huhn
Csicsereg
zirpen
Csicsígat
zum Schwei-
gen bringen
C8ÍC8ÓZ
zieren
【 Da cset ein kurzer Stamm ist, so müsste
demselben ein ché, Canton diet, entsprechen;
wir finden ein chih 足 +^|5, Canton cJiä,
Fussspur, so dass chih Ijcj die Spur ver-
: lieren, d. h. stolpern hiesse.
; Siehe csata.
Siehe csattang,
Ché, coreanisch 6k5, Federspule,
Ché, schwatzen.
Ve scheint intercalirt wegen Hiatus, um
die Wurzel che von dem frequentativen eg
zu trennen^ welche sonst damit zu cseg zu-
sammenflösse.
Chi, forttreiben, wie einen Hund durch 一 •
Pá ist ein Imperativ- S uffix im Chinesi-
schen, wie im Finnischen.
Die Lexicologen erklären es durch einen
Ton, der häufig am Ende des Satzes (nach
dem Zeitworte) gebraucht wird, wenig oder
i g;ar nichts bedeutend !
Chi, Hühner-Geschlecht.
Pi, gleich fi, Kind. Cfr. harom-fi,
Pe , Embryo.
Siehe cserg.
Chi, Ruhe, Stille, Stillschweigen, reduplicirt
Gat 二 ifce 起 打, Doppel-Frequentativ
und Inactiv-Suffix.
ShTh und
Shűh, zieren, Zierrathen.
― 207 ―
Csiga
Schnecke
Csigát
Pferde
antreiben
Csigolya
Wirbel
Csihol
Kläffer
Csík
Streif,
Strieme,
Nudel,
Wetter-
grundel
Csíklánd
kitzeln
Csikó
Füllen
Csikorog
knirschen
Csikar
kneipen,
erpressen
Csillag
ein Stern
Sze, eine Schnecke mit Spiral- Schale.
Kwa, eine Schnecke mit gewöhnlicher
Schale; ka zu ga im Compositum erweicht.
Chi, in Hokkjen chik, antreiben (mit der
Stimme).
At = ta 打, Hülfsverb.
Siehe CSUklÓ.
Siehe csahol.
Chi, hochroth.
HTh und leih, schwarz, nebeneinander
gestellt, bilden eben Streifen ; die Wetter-
grundel wird eben wegen derlei Streifen
also benannt sein.
Chav und zhav 携, kitzeln, sind baryphone
Vriddhi - Stämme aus cha und zha - Wurzeln,
während cJiik eine kurze Wurzel ist.
Cfr. jÖ :^, kitzeln.
Lan deutet den Excess in dem vor-
hergehenden Zeitworte an, und wird meist
durch sehr, in hohem Grade übersetzt.
D ist ta 打, Hülfsverb, zu d apocopirt
und erweicht.
Chi, nackt, roth, Band, klein.
Keu, ein Füllen.
t den Zähnen
knirschen, baryphon.
Orog, Kose - Verbform.
Tsih, in Hokkjen tdk, Geld aus dem Volke
erpressen, figürlich.
Ar, al, von Ii 吏, Hülfsverb.
Chin (n " l) , klar, prächtig, schimmernd,
von che und che JJ^, glänzend wie Sonne
und Sterne.
Chin, ein Stern.
Lag = Ije, in Hokkjen Ijek und lek, Feuer,
heftig; brennend.
螺蝸叱 亦黑抓 赤齣齒 + 足^ 畛 奠烈
• 1
m
C
D
e
•J
k
o
H
n
i
c
― 208 一
Csillap
besänftigen
Csile
ein schma-
ler Wagen,
Floss
Csillent
Csima
Strunk
Csimaz
Wanze
Csimbel-
kedik
sich an-
klammern
Csimba
Schaukel
Csimpolya
Dudelsack
Csin
1 Kniff,
2 Unart
Csin
Nettigkeit
Chin, besänftigen (n = l).
Chin (n = l), ein Karren.
Die magyarische Form älter.
Chén, ergreifen, usurpiren.
Ljen Sachen wegführen, von einem
Orte zum anderen.
T ist ta 打, inactives Suffix.
Siehe csen.
Shin, älter shim, der Stamm eines Baumes;
sonst bedeutet shin den Leib, vielleicht Trun-
cus pro toto. Cfr. csoma.
Chin, älter chim, kriechendes Insect, ebenso
auf die Wanze, als auf csimbe, Laasfiiege,
passend.
Chih ist die kurze Wurzel, wie che 待
die lange, beide ankleben, anklammern be-
deutend. In demselben Grade der Abstam-
mung' ist tsin ; j^, das heften, anknüpfen
bezeichnet.
Aus derselben Wurzel entsprang csimpaj,
die Klette, paj ^|j^, sich in Aeste vertheilen,
und mit einer leichten Differenz csimbókj
der Knoten (binden, heften). Cfr. csomó.
Chin, schütteln, bewegen.
Shin, älter shim, Bewegung erregen, und
shing J^, schwingen, schaukeln.
Ba, va, pa, pronom. Suffixe.
Chin, Sack (Balg?).
PÖ, Glocke, läuten.
Lja-ng [I 良 particip. Stamm, blasen.
Chin , haschen, greifen , und chin 衫,
schlecht, verkehrt.
Hieraus csiny , Unart.
Chin, Edelsteine^ als Ohrringe getragen.
Chin, vortrefflich, ausserordentlich gut,
werthvoll ; chin klar, prächtig ; im mo-
珍
占
身 陳 + 虫
九
震辰 帳縛 核
眞
珍
一 209 —
Csinál
machen
Csip
zwicken,
kneipen
Csipa - ás
Augenbutter,
triefäugig
Csipe, csípő
1 Hüfte,
2 Zange
柝
汁
Csira
禾+辟
Keim,
Sprosse
Csiriz
í 麥
Kleister
Csirke
Handel
Csiszámlík
Csiszol
fegen,
schleifen
Csit
? + 九
pst!
raiischen Sinne ist cliiii 眞 treu, aufrichtig,
rein und geistig. Alle aus der Wurzel
chih 直, moralisch gerecht, aufrichtig.
Ching, machen, handeln, diing j^, zu Ende
bringen, vollführen, aus der Wurzel chi 之,
die thun, machen bedeutet.
AI ist Ii 吏, Verbal-Suffix.
Chíh, in Hokkjen chip, spleissen^ brechen,
Auch erpressen (Steuern); lapponisch tsip-so-ty
extorquere.
So = 8Ö 索, pressen und erpressen, ma-
gyarisch 8zor-Ü.
Chi, in Hokkjen chip, Saft, Feuchtigkeit.
Tsjih, in Hokkjen tstp, Eiter.
Die magyarische Stammform antik.
Chih, in Hokkjen csip, der Leib oder ein
wesentlicher Theil davon.
(Cfr. cJiih 石 + 質, die Basis einer Säule.)
Als Zange ist csipo das Participium von
c8ip, zwicken, kneipen, welches siehe.
Chi, alles was jung und zart, ist also ge-
nannt ; junges Korn = keimendes. CMchi
heisst im Peruanischen der Keim.
Cfr. csima und csoma (siehe Morison 490).
Csíra ist eine antike Form.
Hieraus csirdg, Spargel, der Sprosser.
Tsji, coreanisch tstr, Firniss.
Che, coreanisch eher, zwitschern.
Cfr. cserg, csiripel.
Ke, Henne.
Cfr. sikj sima und csúszik.
TsÖ-Shí, im Chinesischen umgestellt, ist
der Schleifstein und Steineschleifen ; die
Gruppe wird durch 1= Ii 史, Suffix, verbal.
(ßhi 后 ist Stein, tsö 錯, schleifen, poliren.)
Chi, Canton chU, Stillschweigen (absolut*
Imperativ = schweige !).
14
― 210 一
Das englische siskin lautet toranisck in,
wo sis Zeisig, kin aber Vogel bedeutete.
Kin, gleich dem modernen deutschen dbi,
kann aber auch ein Diminutiv sein, wShraid
sU eine Nachahmung des Vogelg^saDges wire.
Chi 鳴 ist im Chinesischen bloss duidi
einen gewissen Vogel wiedergegeben ; dd
als Verb ist überhaupt Singen der V'
wie ché, coreanisch ctór, magyarisch aerg
und csiripel,
Tse 1^; in Compos, ze, zu z apocopirt,
ist ein Klageton, Gesang. Csíz ist als langes
: Wort nothwendig aas zwei Elementen cnsiit
Sjlh, mit japanischem Stammexponentenn^
; bedeutet Holzschuhe ;
MÖ (mäj, Schuhe überhaupt.
I (Von Slaven entlehnt.)
ChÖ, in Hokkjen dtöp, bespritzen, und
ChÖ, giessen aus einem Geisse, und eil
' anderes füllen.
' An ist ein Verbal-S affix.
Cs*Jjay c^^obiiivf und csobáne, TVassereimer,
öind Abstain mungen aas der kurzen Wund
ch\ chtjp, nur als zweisilbig alterthOmlicher.
Das oechische dzhan, der Krag*, an sich
imerklärbar, wird eine durch fUision der
Schewa's verstümmelte Entlehnung* aus dem
Maj^ryarischen sein.
ChÖ, eine ungewöhnliche Erschein img ;
Chö 走, 卓, jemand durch Schrecken
oder Lärm in Erstaunen setzen.
Es kommt im I n terrogadv-Pronomen mi-
ofoda, was fur ein? vor. Die Antiqnitit
der Fürwortbildung verbüi^ dessen Auto-
nomie gegen eine Vermuthung slavisclier
Entlehnun;^.
Chew, kauen und wiederkäuen.
Chwa. in Diaiecten cha, svnonvm.
― 211
ChÖ, in Hokkjen chok, schnäbeln.
(Magyarisch mit coreani schein Stammex-
ponenten auch csor, der Schnabel.)
ChÖ und chav, in Hokkjen caö, Vogel-
Btimme ; chö 翟島, ein wildes Huhn.
Kjä, Vogel gezirp.
Chun, älter chum, spriessen.
Die magyarische Form älter, wenn a nicht
gleich a oder ja 牙 ist, welches ebenfalls
einen Keim bedeutet.
Chun, eine Gruppe, ein Bündel von Bambus-
rohr.
Cfr. chun und shun Seidenfadenknäuel.
Ó (tibetanisch), ein Participial- Suffix.
Cfr. die kurze Wurzel csökor j^, ein
Seidenfaden an den Pfeil gebunden, um ihn
zurückzuholen,
Chű, kurze Wurzel, mit Füssen treten.
Chö, mit den Zähnen zermalmen, mahlen.
Mo, mit der Hand reiben, mahlen.
So, mit der Hand reiben. Mo-so ist schon
im Chinesischen ein Compositum.
L ist Ii 吏, inactíves Suffix.
Chow {ow = ol in csolndk), ein kleines Boot.
Chwän, coreanisch csőn, synonym.
Ak, etwa gleich apocopirtem ko Barke.
Chu, als lange Wurzel, ist ein Stamm.
Chung, der Participial-Stamin, ist 木童 ein
Theil des Baumstammes.
Hieher gehört chung 么 ,J, magyarisch csonka
und csonkít, verstümmeln, abhauen, und die
kurze Wurzel cho verstümmeln.
Chö, kurze Wurzel, bedeutet stark und
hart, daher dem Stamme cson im Magyari-
schen, ein chwän im Chinesischen entspricht,
welches im Coreanischen chon ausgesprochen
wird. Dem csont aber ist gleich das par-
ticipiale chwang J|Jt, hart und stark.
14*
Csók
Kuss
Csóka
die Dohle
Csorna
Csomó
Knäuel
Csomoszol
zusammen-
stampfeo;
mostein
Csónak
Barke
Csonk
Stamm
Csont
啄 睹拾屯
春
足
-厚砂 舟
力
•a
e
B
― 212 ―
Cfr. (lie gunirte Wurzel chu-y 追,
der Knochen par excellence, der Rück^at.
Siehe CSUpor.
Cho, in Hokkjen csop, eine lärmende Menge.
Or mag* gleich öl 兒 sein, das Kind und
concret. Suffix ist.
T 底 ist ein Pronominal- Substantiv-
Bildner.
ChÓW {oio = or mongol.), sich umdrehen,
umwälzen, revolvere.
Cfr. csiir und csavar.
ChŐ, coreanisch chör, picken, schnäbeln.
TsOW \ow = or mongolisch), zahnlückig.
Cfr. chö t+ 豕, coreanisch chör, hauen,
höhlen.
Ba ist gleich pa und wa, vriddhibildende
Pronominal -Wurzel.
ChOW {oic or mongolisch), sich drängen
(von Menschen und Thieren) ; chow ^^, eine
Anzahl von Men sehen, eine Classe, Art
Chű, coreanisch csur, Hausthier e.
Das böhmische binome 6reda und das
(Uuitscho Ihmie werden mit dem Magyari-
sche ii voi'i>;liclien, sub judice Iis est.
Chű, coreauisch cmr (cfr. cmrg, magya-
ris('h\ heisst quellen, wallen.
G ist entweder ke 起, ein Frequentativ-
Sul'lix, (>(1(M- (lio tibetanische Wurzel go, die
Kopf uiui Quelle bedeutet, analog dem ma-
j»varischou htffo,
Sioho csuszog.
Chö, zernjui^en.
T,Än, OS son.
Türkisch?
Csopor
ein Napf,
Topf
Csoport
Gruppe
u 卓
Csorg ^111
ritmoln
Csoszog
CftótAn {jji \
CaätAr
Csór
Schraube
Csor
Schnabel
Csorba
zahnlücki^
Csorda
啄 酋" II; 綢音
― 213 一
Csóvál
schütteln
Csóva
Schaub-
Stroh
Cső
Köhre, Spule
Csöcs
Zitze
Csőd
1 Knöchel,
2 Concurs
Csök
Ziemer,
Gemachte
Csöllő
Spule
Csög
Knoten,
Kegel
Csöllönk
Klapper
Csömör
Eckel
Csönd
Ruhe, Stille
Csönget
läuten
Csöp
Tropfen
Csör
Schnabel
Csördít
schnalzen
Csörge
Speckgriebe
ChOW, schütteln.
(Cfr. show 手, die Hand, die bewegende.)
Cfr. ts'av iSr, Stroh.
Siehe CSév.
Siehe CSeCS.
Ché, coreanisch cheu, Knöchel.
Tseú, Concurs.
D ist te 底, pronom.
Siehe CSék und CSÖkkÖnÖS, hartnäckig
(ab orgasmo libidinis).
Che, coreanisch cheu, Spule.
LŐ ist die Wurzel des chinesischen ling 劍,
Federkiel.
Chűh, Bambusknoten, Sprossen.
Cfr. das oxyphone tsjih 節, ein Knoten,
ein Knie an Pflanzen.
Ching, ein klingendes Instrument, wie
die Klapper auch in der Armee gebräuch-
lich.
Cfr. das slavische éemer, dessen Etymo-
logie mir nicht einleuchtet und Zweifel
bezüglich seines Ursprungs zulässt.
Siehe csend.
Siehe cseng.
Siehe CSep.
Siehe CSOr.
Siehe cserdit.
ChÖ, coreanisch csÖr, brennen, rösten^ csm-
terisiren.
游 5r
羽 + 是竹
― 214
Csörgő
Schelle
Csősz
Feldhüter
Csúcs
Csudál
wnDdern
( »ich)
Csúf
Ge, medium von k'é 氣 (phonetisch),
Nierenfett, im Composito ke -háj, wo das
zweite Element, auch phonetisch ge-
schrieben, dem magyarischen háj, Schmer,
entspricht.
Che, coreanisch eher, läuten, schellen.
G ist Frequentativ-Suffix ke ;^, erweicht
und apocopirt.
ist ein Participial-Suffix.
Show, in Hokkjen skb, hüten, wachen,
baryphoner Vriddhi-Stamm.
Sze, she, apocopirtes Concret-Suffix.
Chü, Spitze, Höhe; entweder reduplicirt
chü-chü, zu CSÚC8 crasirt, oder dem lappo-
nischen tsuo-tse, cacumen, analog clm4íé
^ wo der letztere, sanftere Sibillant
dem radicalen schärferen assimilirt wurde.
Siehe CSOdál.
apoco-
Chu, ein verzerrtes Maul.
Chue ^^, Synonym.
Chung 唇, überhängende Lippe (^csúnya
und csüng).
F ist ein seltener Vertreter vom
pirten Vriddhi-SufBxe wa.
Chu, ein Soldaten-Rock, der bis über die
Knie reicht.
Cfr. chu 秋, rothes Gewand, TJDiform?
Chu 巾 + 著, ist ein über den Sarg ans-
gebreiteter Mantel.
Ha entspricht dem chinesischen Jga 夏,
Sommer, das hier umgestellt gebraucht wird,
hja-chu 夏 4 韋, Sommer-Bock, auch hja-p^
Sommer-Tuch.
Chue, in Hokkjen chuk, binden, zasanmieih
fügen ; tsüh 械 + 足, verriegeln, und mit
langer Wurzel Idn-tsu 欄 阻, Kette,
― 215 ―
Csuka
Hecht
Csuklik
schluchzen
Csukor
Masche
Csuma
Fruchtstiel
Csupa
bloss,
lauter
Csúr
drehen,
winden
Csurg
quellen,
rieseln
Csusz
Strunk
Csúsz
schleichen^
kriechen
株
矢
J?
gyarisch láncz, also nicht aus dem Slavi-
schen entlehnt.
Chue, in Hokkjen ckük, überhängende
Lippen (? ). Eine ältere Form.
Chö, in Hokkjen chök, ein gewisser arti-
culirter Laut, mit welchem, durch einen An-
schlag der Zunge an den Gaumen, das harte
chinesische, das r vertretende l, ausge-
sprochen wird. Cfr. das polnische l und
das russische Ji vor a, o, y, m.
Li ist Ii 吏, inactives Hülfsverb ;
k aber ein pronominales ki 其, das neu-
trale Verba bezeichnet.
Siehe CSOkor.
Chun, älter chum, knospen, sprossen.
Cfr. csoma.
Die Chinesen drücken das Nackte durch
roth, purpurroth, wie es ein neugebornes
Kind etwa ist ; so ist t^h nackt und
roth, und das baryphone chu 妹 ist roth
und purpurn. Cfr. csóré, nackt.
Pa ist ein Hülfsverb, hier participial,
gleich wa und ó.
Csupán, bloss, nur, ist Adverb, durch das
modale Suffix an ^ gleich ul 而.
Chu-en, ist ein Stamm von csú, drehen,
das r = Ii 史 zum Verbal- Suffixe hat.
Siehe chavar, chow 4^+>^, umschiffen,
umkriechen, und jow 樣, flechten, stricken.
Siehe csorg und csordúl.
Chu, ein Stamm, Stengel.
Sz 子 = tsze, apocopirt, concret. Suffix.
Shlh tsuh ist der chinesische Ausdruck
für schleichen, schlüpfen, eigentlich den
Fuss verlieren.
― 216 ―
Kriechen wird durch süh ^ ausgedrückt,
dem das inactive sze 使 apocopirt suffigirt
wurde.
Chu, Stamm, Stengel.
Cfr. chü 竹, knospen, keimen, Canton chut,
Ak ist das concrete, individuelle ko 个,
apocopirt. Cfr. csoma,
Tsjll, ist der allgemeinste Name für Wein,
der dem magyarischen cm entsprechen mag;
tora muss dann ein alterthümlich erhaltener
Stamm sein, der einem chinesischen tö (co-
reanisch tor) oder einem Vriddhi-Stamme
tow (ow = or mongolisch) entsprechen würde.
TÓW g (ow = or mongolisch), ist ein
antikes Gefäss , bei Opfer-CeremoDien ge-
braucht, von der Wurzel to 口 + ^^ , trinken;
schlucken.
Cfr. das magyarische tor, ein Fest, Trink-
gelag.
(Tyu tav 酒 萄 ist Wein von Reben
gemacht).
Cfr. das türkische chötra 5^^^, das tibe-
tanische kalacha und das magyarische kulacs,
Feldflasche.
Die Chinesen nennen den Todtenvogel
ku-ku-njaVy das von den Türken auf die
Serben als KyKynaB überging. Njav 鳥 ist
ein Vogel.
Chu-j, Rheumatismus, besonders mit shin^,
Schmerz, verbunden ; das zweite ist identisch
mit dem magyarischen sin.
Chu, Gipfel, reduplicirt oder chu tse 、
子, assimilirt.
Tsu-n, kauern, wo tsu die Wurzel bildet,
gleich CSU im Magyarischen, das reduplicirt
mit inactivem Ii 史, suffigirt ist.
Cfr. tsö 坐, sitzen.
Sbűh, dazu gehören, haften.
Das zweite ^ = ke ; j^, frequent. Suffix.
― 217 一
Csügged
den Kopf
(Muth)
hängen
lassen
Csüd
Sprungbein
Csűr
Scheuer
und
Csűr
drehen
Csürhe
Ferkel
Csüröl
spulen
Chűh, besorgnissvolle Gemüthsverfassung.
Ed ist ta 打, inactives Bülfsverb, assonirt.
Chue, Canton chut, springen, hüpfen.
Hieraus auch das gleichbedeutende csülök,
Shu, eine Feldscheune.
Li = r, apocopirtes Local-Suffix.
Siehe C8ur, csavar.
Chu-tze, die Sau.
Cfr. chow 袖, (mv == or, mongolisch) und
sow Synonyme.
Siehe CSÜlle.
拙 鑲 野 + 土里 猪子
― jri- ―
a
Cif
Lappen
Caké
Storch
種
n
Camnog
zotteln,
trotteln :
Cangár 生
ftchrriächtig^ .
Cankó
Hefe
Der Viiddbi-ExpoMBt rs kt im Migj»-
riicJien zu f erfaártef.
cmdn^ nsAam^ dem ten f-^j^ catspridK,
za stammen • dem jedodi das binome dim
ente^r^^cnstelit. auiBcr wcu wir de» Stamm
za oímJ = eamg erm-ehen, wie das Fvti-
cipial-Siiffix in aruclm Sprjchca, leb-ead,
lor-űig erschollt.
Tsá, ist TerschiedenCwbi^r gestraft ge-
sprenkelt.
Tsá 捷, «dl und dá ist óer Laatt áer
Fische Terschlackenden Wasserrögd^ auch
d&B Geklapper der Unten und Störche.
HÖ. ist die Stimme des Su»tdie&.
Der Storch ist bei den Chmesen lieflig,
da er als Ferge die sjen 仙 oder Geni^
verfuhrt. Die fünf Genien im 仙,
sind der Himmel, die Götter, die £rde, dü
Wasser und die menschliche Seele, Reo wjek
通 仙 za den Genien gehen, ist ein £iiphe-
mismiis fur sterben.
Tsán, älter Uam, mit Hast Torwarts eil 饥
Og ist ke 起, assonirt, firequentatíves
Suffix.
Säng, mager, schlank.
Taäng "| 監, hässlich, bösartig, ungestüm,
ist auf das Moralische bezogen.
Ar ist ul 兒, concret. Suffix*
Tsä und chá 米+卞 bedeuten schon als
Wurzeln die Hefe.
- --" 219 —
Céda
schelmisch
Ceklye
Schlinge
Cenk
kleiner
Hund
Cibak
Haarzopf
und Cibál
bei Haaren
ziehen
Cibe, Csibe
Hühnchen
擠
恣
fi
爭
雌
Aus dieser Wurzel ist auch der Vriddhi-
Stamm tsav 糟, in tsav-p'ö 糟 泊, Wein-
hefe, gebildet, während im Magyarischen
sich ein liquider Stamm caw, oder ein par -
ticipialer Stamm cank, und ein antiker Stamm
cankoj erhalten hat, was auf die Wein-Cultur
beider Völker zurückweist.
Cfr. tyang 紫, eine verdickte Flüssigkeit,
Syrup, Eiter.
Tse, Verdacht, Eifersucht, Aerger; Ueber-
eilung.
Tszé, Intrigue, Leichtsinn, unanständige
Frechheit.
Da ist ta 资, rasch, verwegen, oder ta 他
Pronominal-Suffix .
Tsjíh, in Hokkjen t»ík, den Hanf in Fäden
drehen, flechten.
Lje, in Hokkjen Ijek, jagen, wilde Thiere
fangen, verfolgen.
Tsäng, hadern, streiten, zanken, nach ver-
schiedenen Seiten zerren, daher ein Kläffer,
ein Hund.
Türkisch?
Tsze, Schnurbart;
Pá, herausreissen, jäten, mit der Wurzel
herausziehen.
L = Ii 吏, inactives Suffix mit pä zu pal
crasirt.
Tszi, ein Vogel, das Weibchen ist so
genannt; von tszi 華, erzeugen, gebären.
Be ist ein in Composition erweichtes
pé paaren, begatten, hier als Participial-
Passiv, durch Paarung erzeugt.
Pe Jj^ ist, wie das davon gebildete
pin 牧, im Magyarischen alterthümlicher er-
erb alten als pina, Vulva, das weibliche
Zeugungs-Organ .
Cfr. 2?e* j^, Embryo. Siehe csibe.
― 220 -
Tszi, hinken, humpeln;
Pe, in Compos, zu be erweicht, synonym;
Kel ist ein Doppel-Hülfsverb = ke Im
起 來, sehr häufig im Chinesischen ge-
braucht.
Tsi, die Lippen bis an die Zähne in ein
Gefiiss stecken, nippen, schlürfen.
Tsa, kosten, das Maul in Etwas stecken.
Tsi, redupHcirt, nippen, schlürfen.
Cfr. szí und csecs.
Tsze, Seide zurecht geordnet ; tsze
die Schleppe eines Kleides; tsze ^^, elegant.
Tso, Frische und Schönheit eines Stoffes.
Ma, RIO, ist Pronominal-Suffix.
Tsíh, seufzen, stöhnen, ein Laut der Aspi-
ration.
Cfr. tsi j^, einen steilen Berg hinan-
steigen.
Tsä, bellen.
Tsíh, ein unarticulirter Ton des Zischens,
woher das magyarische cihogö, die Peitsche,
dem tsih 策, die Gerte, die Rosspeitsche
entspricht.
Og ist das frequentative ke ^g.
Tsíh, eine Liste, ein Register.
Tsjih, eine Bambusplatte, auf welche in
alten Zeiten die Worte eingeritzt wurden;
hieraus eine Liste, ein Buch. Das Ritzen
selbst hiess ih und yih 率, Styl, coreanisch
ír, woraus das magyarische iVy schreiben;
und nach der Aussprache von Hokkjen ik
und tßiky woraus ebenfalls das magyarische
iktat, in einen Register einritzen, eintragen;
ferner hiess das Ritzen kih 资 J, Styl, ein
Stahl, coreanisch Jdr, woraus das finnische
kirja, das Buch, eig-entlich die eingeritzten
Bambus tabletteD; stammen.
Cibekel
hinken
Cica
Katze
CÍC
Zitze
Cicoma
Aufputz
Cihelodik
sich
mühsam
aufraffen
und Cihog
kichern,
belfern
Cikk
Artikel
Liste
赵跛 噴 咂 噴
次 * 糸 麽喏
昨噴
册耩
― 221 ―
Cika
Keim
Cikkáz
1 zucken
(von Licht
und Feuer)
2 kreuzen
(von
Schiffen)
Cipe
Schuh
Cipó
Weissbrot
Cirógat
Cirom
Schmutz
Civakodik
zanken
Tsjih 刺 heisst gerade etwas mit dem
Stahlstyle einritzen.
Tsih 則, Linien ziehen ; abstract, Gesetze
einführen.
Tsjih, in Hokkjen tsäk, das Beste der
Getreide-Arten, und die Göttin , die der
Frucht vorsteht. Shay tsjih 社 稷, sind
Götter der Erde und des Kornes.
Die magyarische Form ist vollständiger
erhalten, gleich csoma, Spross.
Tsih, in Hokkjen tsik, die Strahleo der
untergehenden Sonne, mit sze De-
ponential-Suffixe assonirt.
Tsih, eine Classe schmaler Boote. Die
Idee der Kreuzer vervollständigt tsüh 賊,
rauben, plündern.
Si, Strohschuhe, Schuhe überhaupt.
Pe, Leder, also Stroh und Leder, d. h.
alle Arten Schuhe.
Cfr. sßh 鳥, Holzschuhe = csizmu.
Tszi, ein Kuchen ;
Paou, in Hokkjen po, backen, rösten unter
heisser Asche , oder umgeben mit einer
Kruste von Thon.
Tszi, Liebe, Zuneigung*.
Lav, in Hokkjen lo = ro, lieben.
Cfr. lö 樂, Wonne, Wollust.
Gat ist Doppelverbal-Suffix ke ta 起 打,
inactiv und frequentativ.
Tszi, Flecken, Mahl.
Rom entspricht Ián Koth (l " r).
Tseu, ein Ton des Aergers und der Ver-
höhnung.
Kodik ist wie gat ein frequentativ-inactives
Doppel-Suffix.
昃 舟 + 乍 Dt 皮
疵 I 子
一 222 一
Cobák
Schenkel-
Keule
CölMk
Knebel,
Klotz
(Cölöp und
Cdvek)
Stift,Pflock
Cuca
Geliebte
(gemein)
Cudar
schnöde,
nieder-
trächtig
Cupp
Schmatz
Curhó
Hure
Cuhelődík
sich
aufraffen
豚
桎
t ■ *
租
担
m
嚇
宿
和
Cfr. das lapponische tsab-bey eras, sora, wo
die erste Silbe mit dem magyarischen cob
identisch, be aber aus pe Bein, Lende.
ChÖ, in Hokkjen chap ist die Lende.
Tsjuen (n = Ij, ein Keil.
Ein radicales tsö bedeutet auch einen Keil.
Die Stämme CÖl und CÖV sind nach der Par
lóczer Mundart stellvertretend. Das Vor-
kommen beider Stamme ist um so in-
teressanter.
Tsu, ein hübsches Weib, eine Wittwe,
eine schwangere Frau.
Tsä, herumstreichen, vulgpivag^
Tsu, rohen Gemüths, neidisch, eifer
süchtig, und Um jjfl, gemein, roh.
T'av (áv : ár), berauscht, versoffen (cfr.
tav 盜, rauben, plündern), t in CompoB. zu
d erweicht.
Tsu und TsÖ, in Hokkjen tsup^ mit den
Lippen schmatzen.
Suh, coreanisch mr, in Composition sÜhr
chang 宿 娼, eine Hure.
HÓ, im Compositum ho-kjen ehe-
brechen.
Siehe cihelődík.
La
siehe!
Láb
Fuss
Labda
Spielball
Lacsak
Koth
Lafanc
zerlumpt
Lafog
rauschen
(vom Kleide)
Lagzi
Hochzeit;
Schmaus
L.
La-n, älter lám, wie das gleichlautende
magyarische sehen, sieh! Aus der Wurzel
la, die mit dem inactiven ta zu lát wird.
La, in Hokkjen lap, gehen , wallen in
langsamem Schritte.
Cfr. la-jen ^ 4^ 然, langsam, Adverb,
magyarisch lassan,
Cfr. lapponisch läpa, planta pedis ; der
ursprüngliche Stammexponent pa ist hier
noch erhalten, während er im Magyarischen
zu b erweicht und mit der Wurzel crasirt
erscheint.
Eine oxyphone Wurzel ist le ^^, ma-
gyarisch lép, treten.
La heisst haschen, fangen, so la - show
^*, bei der Hand erhaschen ; eine kurze
Wurzel lä wäre lap in Hokkjen.
Da ist ta 他, Pronominal-Suffix.
Cfr. LuC8-k08.
La, auch lä sä 華 + 立 籠, zerlumpte
Kleider.
Fá heisst verderben, woher fan 疲, eine
schlechte, unordentliche Person.
C ist tsze 子, concret. Suffix.
La, in Hokkjen lap = laf, bedeutet auch das
Rauschen des Windes, gewöhnlich brechen.
Og ist das frequentative ke
LÖ, in Hokkjen lok, Vergnügen, froh-
locken. In primitiver Form erscheint es in
lakoma, Schmaus, während es in lag er-
weicht ist.
一 224 ―
Lágy
weich und
müde
Lajha
träge
und Léha
und
i
Lak
Wohnsitz
Lakat
Schloss
Lám
siehe da!
Lánc
Kette
Lamos
HcJilaniini^
Zi kann Ud 妻, Weib, Weib nehmen,
oder das fiir diese Ceremonie dargebrachte
Opferfest tsi 祭 bedeuten.
Das Magyarische ist ein zu gy consoli-
dirter Guna-Stainm, dem im Chinesischen
ein Vriddhi-Stamm lav ^{|[, entspricht.
Siehe laj-ha. Hieraus gebildet : lágyék,
die Weichen, Flanke, Leiste.
Lá-n, träge, ist ein liquider Stamm aas
einer Wurzel la, von welcher laj-ha eine
Guna ist.
Luy, träge und müde.
Ha ist eine synonyme Wurzel, die im
Stamme hdn und hjen 関, faul, vorkommt
Dem hjen 関, entspricht das magyarische
hentje.
LÖ, in Hokkjen lÖk, bedeutet primitiv
fallen, dann zusammenfallen und ein Dorf
bilden. Hea tó 下 落 bedeutet eine Wohn-
stätte, die Residenz.
Cfr. das lapponische lakk, prope habitans.
Ich finde im Chinesischen einen liquiden
Stamm Id-n der beschliessen bedeutet,
und ein participiales la-ng ^^, eine Art
Schloss.
Siehe la, dem das demonstrative 脚 麽
angefügt wurde, gleich dem französischen
voi-lä.
Lan, ein Tau um Schiffe zu ziehen.
Ljen ^^, eine Kette, auch lan-sÖ und
Ijen-sö ^^ + ^1, das dem magyarischen
Iduc entspricht. Die Polen, Slovaken und
Serben haben es von den Magyaren ent-
lohnt.
(、fr. die kurze Wurzel la WS • die auch
binden bedeutet.
Lan, älter lám, Ueberschwemmung, See-
waHBcr.
Os ist Adjectivbildner.
― 225 ―
La ist die kurze Wurzel, die eine Art
Sehwert (stechen) bedeutet.
Sä, eine Lanze.
Dieselbe Wurzel, die nach der Hokkjen-
Aussprache auch das magyarische szab und
szablya, hauen und Säbel, bildet.
Lang, klar, glänzend.
Das lapponische lem, tepidus, führt auf
einen oxyphonen Stamm Ijen, älter Ijem,
dem Ijm 凍 entspricht, welches Seiden-
Cocons in etwas Warmes tauchen bedeutet,
um die Endföden zu finden. Ljm 球 heisst
sonst Metalle durch Wärme läutern , wie
ljm solche schmelzen.
Lang, ermüdet.
Lang und leang (ng = ny), die Braut.
Das im Magyarischen gebrauchte : férjhez adó
leány, eine mannbare Jungfrau, scheint das
leány als etwas Exotisches zu erklären ; der-
gleichen Wiederholungen sind Fingerzeige
für die Analyse, wie z. B. szégyen - gyalázat ,
Schande, wo das Letzte als bekannter voraus-
gesetzt, uns veranlasst, in szé- und gym, zwei
synonymen Stämmeii, nachzuforschen.
Cfr. láb, Fuss und das lapponische lapa,
Fusssohle.
Lá-n ist ein liquider Stamm aus einer
Wurzel Id, der ein Moor bedeutet.
P ist ein Detritus von pronominalem
pi 彼, das Substantive bildet, und in lapa
noch voll erhalten ist.
Unter w-Scala kommt es als lüh f 皇, Moor-
land, und hl 抽, Salz-Moor, vor.
Lan 穴 + 監, ist ein liquider Stamm, aus
einer kurzen Wurzel lä, der flach, platt be-
deutet.
Hieraus lapály, lapos, lapít, Substantiv,
Adjectiv und Zeitwort-Formen.
15
― 226 ―
■
Lapp
L*app -
Lassan ,
然
Lát
seben
十
視
Lapu
Láz
u
',、
.1
lm Lapponischen heisst lapa nativa mon-
tium spelunca, eine Berghöhle , die zur
ältesten Wohnung gedient hat; cfr. lappo,
Müschs liehen Islandicum, das ihnen die
erste Nahrung* gewährt hat.
La-jen heisst langsam gehend und langsam.
La, untersuchen (mit dem Auge).
Lá-n ist ein aus einer langen Wurzel
la gebildeter liquider Stamm, im Magya-
rischen mit dem ioactiven ta crasirt.
Also kommt es auch im lapponischen lat-ko
vor, welches spectrum, Gesicht, Gespenst
bedeutet.
Cfr. das Vriddhi Ijav 瞭, klar sehen.
Von dem Stamme láp, flach, mit pronomi-
nalem u gebildet.
La, kurze Wurzel, ist böse oder unge-
horsam.
Cfr. Iwan [^, Empörung.
Lä-Sä, zerrissen, zerlumpt.
Lán 濫, lose, besonders moralisch.
Lé, herabsteigen, wie das zweite herab-
flicHSCD, von Höheren gebraucht, für sich
herablassen.
Hieraus ist gebildet lin ;^, niedrig, auch
moralisch, und lin 港, das Thal.
Cfr. das lapponische leke, Thal, wo le der
maj^yarisch-chin esi sehen Wurzel, der Niede-
rung" entspricht; während ke gleich ke im
Chinesischen jnn-ke ^ ^ ist, das eben-
falls ein Thal bedeutet.
Altahu kommt in Radloffs ,Tartarischeii
0(5(1 ich ten' im Sinne: über die Berge steigen,
i vor ; um (lern Magyarischen die Bedeutung
' des llerabsteigens zu verleihen, musste der
1 Stamm mit der Partikel le, hinab, verbunden
j Das magyarische áld, segnen, stammt von
! einer ganz anderen Wurzel ab. Siehe áld.
― 227 ―
Leáng, die Braut, wo das participiale ang
in any orweicht wurde ; an die ältere Form
erinnert leányka, wo nnyka g^leich dem mand-
schuischeD Participial-Suffix anga anklingt.
Léw, die an einer Fahne flatternden Bänder^
ebenso die von der kaiserlichen Krone, wo
hinten ihrer sechs und vorne ebenfalls sechs
hingen. Der Stamm ist ein Vriddhi von
le fliegen.
Dem chinesischen Stamme entspricht lev-
egő, (lie Luft ; in leb, lebegő ist va, ve der
Vriddhi-Exponent, zu h verhärtet.
Baryphonische Wurzel ist lä 玄 die fliegen,
besonders als Compositum lä-tä 女 g 朔 + 衆
bedeutet. Cfr. rep.
Ljé, in Hokkjen lek, primitiv ein glühen-
des Feuer, hieraus ein fúr Tugend und Vater-
land erglühendes Gemüth bedeutend. Im
Allgemeinen bezeichnet os etwas im hohen
Grade Ausgezeichnetes ; hieraus ist dessen
Befähigung, im Magyarischen als Superlativ-
Suffix zu dienen, erklärbar.
Cfr. legmy, Junggeselle und Ije-nö (hg-^iö)
烈 女, keusche Jungfrau, dio den Tod der
Entehrung vorzieht.
Le, klar, hell, glänzend.
Ke, Luft (umgekehrt ég, Him met).
Lég, als lange Silbe, ist nach unserer
Einleitung ein ziisamniengesetztes Wort, das
aus zwei langen Wurzeln, U und ké, crasirt
wurde.
Statt lé, als hell, können wir, der popu-
lären Redeweise gemäss, welche Ufj auch
levegő 勿, gleichsam der schwebende Aether
oder TTimmel, benennt, die gleichlautende
Wurzel lé, fliegen, annehmeD.
Cfr. Ije, in Hokkjen lek 夠, das kalte
Luft bedeutet.
228 ―
Leh
Athem
Léha
gering,
schal, leicht
Lejt
Wenn die magyarische Sprache in uralter
Zeit die Tugend besass y zwei lang^ (syno-
nyme) Wurzeln in eine Silbe zu crasiren,
muss dieses entweder vor der Erfindung der
chinesischen Schrift, oder ausserhalb deren
Beeinflussung, ganz autonomisch; geschehen
sein.
Ich werde die Parallele weiter ziehen bet
Analyse uralter chinesischer Stämme in der
japanischen Sprache, die als zweisilbig' noch
heute aus der Epoche datiren, wo die chi-
nesische Sprache ihre Stämme aus einsil-
bigen, auf Vocale auslautenden Wurzeln,
durch Anfügung' von bedeutenden Stamm-
exponenten bildete, deren Vocal im Laufe
der Zeiten einen Detritus erlitt. So erhielt
sich in Japan : funi, Schiff, zweisilbig, wo
das entsprechende chinesische fu-n zu einer
Silbe apocopirt wurde.
Le, Gras und Heu.
Ke, kauen, essen.
L ist le 史, inactives Suffix.
Lé, heisst fliegen, das magyarische ist ein
Guna-Stamm ja znj apocopirt und, als Aus-
laut, zu gy erhärtet.
Die englischen Lexicographen haben le
und lei, glaube ich, in Eins zusammen ge-
worfen, während sie in me und mei, in pe
und pei scharfhörig genug waren, den Unter-
schied zu bemerkcD.
Ljé, in Hokkjen lek und ISh, die kühle
Luft. Wir haben in lég, Luft, die langen
Wurzeln analysirt. Durch Ii ^^, wird es
deponential lehel, athmen. Cfr. Uheg.
Siehe lajha und lihe.
Le, herabsteigen, das im Magyarischen
zur Partikel geworden ; wird durch das
Legel
weiden
藜幾 IM 洌徒
doppelinactive i-ta ^ deponential, mit
der primitiven Bedeutung des le 范, ab-
wärts goheD; tanzen. Cfr. Iq), schreiten.
Le, forschen, mit dem Auge untorsachen^
ansehen.
Wir hahen das baryphone Analógon in
ta-lcU gefunden, wo ta, ein altcrthüiulich
präiixiyes Hülfsverb, mit der Wurzel lä Jjj^,
finden; verbunden ist, während das oxyphone
Ul, ohne Vermittlung eines Präfixes ge-
bräuchlich ist; bloss durch das inactive
Ii 史 sufíigirt.
Ist wie leg, Alcohol, eine Neubildung. In
lélek, Seele, werden beide constitutive Ele-
mente analysirt.
Lé, die Prinzipien in der Natur, durch
welche solche regiert wird; die Vernunft im
Menschen.
Leg ist gleich léhy das nach Hokkjen Art
gesprochene Iß 夠 Luft, Athem im Magya-
rischen.
Es ist bemerkenswerth, dass die redupli-
cirten Wurzeln quantitativ stets verschieden
sind, cfr. im lateinischen tundo, im redupli-
cirten Perfectum tü-tü-di, tendo, tS-ten-dL
Aus der Wurzel le ^^, stammt das par-
ticipiale ling ^^, die Seele, das einen Re-
flex wirft auf das magyarische lény, das
hiemit nicht nur Essenz (Wesen), sondern
auch ein geistiges Wesen bedeutet.
Ljen, älter Ijem, dünn, flach.
Ez ist pronominales Suffix tszé 此.
Le, fliegen, ist die Wurzel des participialen
Stammes lend und leng, dem das chinesische
ting 劍, Flügel und Federn entspricht. Es
bedeutet die Ehrenfedern, welche, wie die
Pfaufeder, von den Mützen herabhängen.
Lé ist die bedeutende Wurzel, die im
Magyarischen zur Partikel hinab; geworden,
— 230 —
Lény
Wesen,
Sein
Lep
bedecken,
überfalieD,
über-
raschen
Lép
Milz
Lép
schreiten
Lép
Wíichs-
scheibe
(Honig")
Lép
V()f>vlltiim
Lepe
Selnmittor-
Lepény
禾來
UDil
称
diese nahm das adverbiale an, en und in
lent noch ti 地, Erde, Ort, apocopirtes Local-
; Suffix.
I Siehe lész, sein werden, dessen Wurzel
i lé ist, wie es aus dein Imperfectum ersicht-
lich ist, wo wir nach Elision des inactíyen
8z' ! 决, sehen. Uny ist eine alter-
thümlicfae Participialform, die das Seiende,
! Wesende, also auch Sein und Wesen bedeutet
I Scheint ein autonomes magyarisches Wort
1 zu sein, zu dessen Analyse wir in le das
Í prätixive Hülfswort le annehmen müssen,
welches mit pt ^jj^, decken, zu einer Silbe
crasirt wäre.
Hieraus : lepedő, ein Leintuch, von der
Idee des Deckens, wie lepel, Schleier.
Cfr. tó 洛, in Hokkjen löp, fallen, über-
fallen,
Ljén, die Milz, aus derselben Wurzel
lé stammen, mit dem pronominalen pe 彼.
Cfr. das lapponische lep-sos, Abdomen,
Adeps.
Lé, ein Schritt und
Pe, SvDODyui.
Lá lieisst Wachs in der baryphonen Scala,
weisses Wachs ist lä-pth 白, wahr-
scheinlich in eine Silbe crasirt.
Le, eine Art Leim (ISchuster-).
Pe 彼, IVonoiiibildner.
Le, flietj^eD, ist die lange Wurzel des
Fluges (siehe U'g*i, die Fliege), eine bary-
phone kurze Wurzel ist lä, in, Hokkjen
fttp 敏蓦 (^dei* y^) fliegen, flattern. (Siehe
hh und lebeg, schweben.) Magyar, antik.
Laj und le ist Weizen, ^«i</ ein Kuchen,
mj im Magfyarischen zu niß erweicht.
― 231 ―
Le und ljé, in Hokkjen lep, ist Vogel-
gezwitscher. Eg ist frequentatives he
Cfr. rebeg.
Le, als lange Wurzel bedeutet schauen,
untersuchen, woraus der Stamm Ijen 5^,
spähen, gebildet wurde. Das magyarische
les, als kurzer Stamm, wird dem chinesischen
íjé japanisch les, jagen, wilde Thiere
fangeo, d. h. durch Hinterhalt und Schlin-
gen, entsprechen.
Für Schlinge findet man ein baryphones
lö j^, das mit demselben Stammexponenten
lös gäbe, als lange Wurzel aber 16 j^.
Lé und sze, crasirt, sind zwei Hülfs verba,
die als inactive Suffixe an indifferente
Wurzeln und Stämme angehängt werden,
also deponentiale Zeitwörter , sowohl mit
der Intention von Sein als Haben bildend.
Diis altparticipiale lé-ufj. Sein und Wesen,
haben wir bereits oben analysirt.
Le nimmt im Iinperfectum als auch im
Participial-Präsens , statt des Hülfsverbes
sze 使, das Hülfeverb wei 爲 an, wodurch
es levék, ich war, und levő, seiend, bildet.
Im Präteritum wird das sze mit dem
Vergangenheits-Suffixe ta 打 assimilirt zu
lett, im Infiuitivum mit dorn Suffixe, ni zu
lennL Dies ist die wahre Deutung der
Doppel Suffixe.
Léz-eng ist eine diminutive Verbalforin,
genesen, d. h. wieder existiren.
Le, ein dünner wässeriger Wein.
Im Coroanischen lö, cfr. lore, magyarisch.
Hieraus leves, die Suppe, Brühe.
Siehe leh und lég.
Li, wild.
Ba, Wurzel von pav wilde Gans.
(In Composition p zu b.)
― 232 ―
Libeg
schweben
Libbent
krumm-
gehen
Liget
Hain
Liha, liheg
Liszt
Mehl
LÓ
Pferd
Löb
Flamme
Loccsant
spritzen
Cfr. lebeg und lobog.
jí 卜率 j Lih, Hokkjen tip, nicht vorwärts kommen.
■ (Etwa wackeln, von Wm, die Gans ?)
力
裕
洛
Pi
Lib, ein Gebirge. Tibetanisch ri.
Et 地 te, Land, P]rde.
Cfr. lüh 先, ein hoher trockener Hügel.
Cfr. magyarisch hfgos.
Cfr. léha lind lehel.
Li, Weizen.
Sze, klein und klein machen;
T ist tih 得, geworden, gemacht.
LÖ, ein Maulesel von einem Pferde-Hengst
und einer Eselin.
LÖ, ein weisses Pferd mit einer schwarzen
i Mähne.
Low, das Pferd, den casibus obliquis des
ló, lovat entsprechend.
Das magyarische lo-t ist ein Deponential
von der Wurzel lö kreuzen, patrouilliren,
herumgeheo, vermittelst des inactiven ta 打.
Cfr. hu Bt, ein Maulesel.
LÖ, Hokkjen lÖp, brennen.
Low 火 +"^, Synonym.
Hieraus lobog, flattern wie die Flamme;
lobor nominell der Pyramide nachgebildet.
Wie im Französischen la ßamnie auch die
Flagge, so bedeutet auch im Magyarischen
lohogö, das Lodernde, Flatternde, die Fahne.
Og ist ke 起, Frcquontativ.
Ó, Participial.
Cfr. leh und levegő,
Lö, eine schimmernde Wasserfläche,
Ch,a, spritzen.
An ist na, Hülfsverb.
233 ―
Bewegung
setzen
Lohad
abnehmen,
verwelken
Lohog
sich trollen
Lom
allerlei
Pack,
Schmutz
Lop
stehlen
Lomb
Laub
Lomha
faul
Lót
herum-
rennen
LŐ
schiessen
Lök
stossen,
schleudern
Lőre
Trester-
Wein
LÓ bedeutet einen Hebel, einen Tragpfahl,
an dessen beiden Enden die Last herab-
hängt. Ló g heisst dann im Magyarischen
hängen, mit ke frequontativem Suffixe.
It ist das doppel-inactive i-ta 以 打.
LÖ, Hokkjen loh, abfallen.
Ad ist ta 打, in actives Suffix.
Lo, cfi、 lo-t
HÖ, hastig eilen.
G ist ke j^, Frequentativ.
LÖ, Pack; Kram, Lumpen-Plunder.
M = mO, Pronom.
Loncsocs, schmutzig ; lom und Ion sind wie
im Chinesischen von zwei verschiedenen
Epochen, die Stämme auf om sind bereits
obsolet.
LjÖ, in Hokkjen lop, stehlen.
(Magyarisch ?)
Lwän, coreanisch lom und Ion, träge.
Ha, wie in Wha, Wurzel des synonymen
Stammes hwän |^, faul; lässig.
LÖ, kreuzen, patrouilliren, herumgehen.
T ist inactiv ta 打, apocopirt.
Cfr. ló, das Pferd.
Léu (lő) und low, Aufwand von Kraft,
ist die nächstverwandte Wurzel in der chi-
nesischen Sprache, nebst lő + 呂 , frei-
williger Wuchs, welche in szőlő, Rebe, eigent-
lich wilde oder freiwillig wachsende Rebe,
vorkommt. Sző ist edler Wein.
Leuh, in Hokkjen Ijtík, wegwerfen, dadurch
scheiden. Es ist eigentlich die kurze Wurzel
des obigen lő, schiesseu; schleudern.
Le, coreanisch lő, dünner, schwacher Wein.
Re, dieselbe Wurzel zu r erhärtet.
Lodt
洛 邁霍椋
椋 懶
萄
+
酷
一 234 一
Lúcfa
Kienholz
Lucskos
schmutzig
ti
籠 iiH
LUU
Avvl
m
m
Lug
Lauge.
Lúgos
碌
Hain
Lük
将
pocheo,
stossen
Vom slavischen «lyni», Kienfackel, mit An-
hang vom magyarischen fa, Holz.
Lüh, Abfluss, Schlamm, Hefe, mit japani-
schem Stamm-Exponenten s, Cfi、 lappoDÍscb
lussk-os, humidus.
Cfr. Iocs von 16 路, Abfall, Rest.
Lu, ein Wasservogel , und lüh 参, hoch
fliegen.
D ist ein Detritus von da = tä, in Gruppen
und sehr hoch fliegen. Umgestellt geben
die zwei Wurzeln dam, den Kranich.
Cfr. rucza.
Es mag" eine arische Entlehnung sein vom
böhmischen luh oder polnischen lug,
Cfr. Iii 齒, Natiu'-Salz, Natron ?
Lüh, in Hokkjen lük, felsige Gegend, und
lüh 逢, ein hoher, trockener Hügel.
Ljúé, in Hokkjen ljük, mit den Fingern
pflücken, fassen, tasten oder reiben und
Ijüh ^+^^7 fortstossen, scheiden.
Ly.
Lyány
Mädchen
Lyuk
Loch
鄙 Lang, Braut, und Ijang 銀, Synonym,
wie im Magyarischen mit hart und weich
im lautendem l. Férjhez adó leán'tj, mannbares
Mädchen, erklärt die primäre Bedeutung
des Ifjdntj als Braut.
录 Lüh, graviren, aushöhlen. •
― 235 ―
Ma
heute
Madár
Vogel
In dem Compositum mo-lo ß+ 麽 目
welches Sonnen-Finsterniss bedeutet, ist mo
die Sonne, und nach dem allgemeinen Brauch,
wie nap Sonne und Tag, muss es auch den
Tag bedeuten.
Aus der magyarischen Wurzel findet sich
ein Vriddhi-Stamm in dem chinesischen Com-
positum sze-mav 死 卯, Todestag, gebildet.
£s kann gefragt werden, ob ma nach
Mandschu Erde, oder, nach dem Japan, mi-
doHj Wasser bedeute. Je nachdem wird madár
einen Land- oder Wasser -Vogel bedeuten.
Dies ist aber nur eine Qualification der in
ddr steckenden Idee des Vogels. Dár als
Stamm entspricht dem chinesischen Stamme
tav 壽 {civ = (ír mongolisch), welcher Federn,
Schwingen und aus diesen verfertigte Flaggen
bezeichnet ; hienach wäre dar (t zu d er-
weicht in Composition) ein befiederter, be-
schwingter Vogel. Das japanische mi-dori,
Wasservogel, enthält den Stamm noch voll-
ständig, auf die Epoche zurückdeutend, als
die zwei Sprachen, vor ihrer Trennung,
noch zweisilbige Stämme besassen. Cfr. fun
und funi. Das Magyarische steht mitten
inne, da es an seinen Stämmen den End-
vocal meist abgestreift, jedoch noch eine
grosse Anzahl in ihrer primären, vollstän-
digen Form gerettet hat.
Dár und táv stammen von tä 日
fliegen und hoch fliegen, wie wir es in
da-ru (das dem japanischen dort entspricht)
und als Detritus in lu-d, für 7i^ce, besitzen.
一 236 ―
誠 ádra
Gebär-
mutter
Madzag
Bindfaden
誠 ag
Same
Maga
selbst,
allein
百
Máglya
S<;h<íi ter-
ül
Magyar
馬
^•1 雅 I
Cfr. das historische tund, das in deru-Scala
in tuh fl f 毒, coreanisch tur, ebenfalls Federn
und Flagge heisst und mit dem concretes'
Suffixe ul 兒 den Vogel par excellence^
den Adler bezeichnet.
Es wird griechischen Ursprung« sein,
durch das slavische nadry vermittelt ; ma
bedeutet im Chinesischen wie im Tibet
sehen die Mutter, jedoch nicht von der Func-
tion des Gebarens, sondern von der Ernäh-
rung, da ma die Brust, die Zitze heisst, wäh-
rend die Gebärmutter durch pin hu ^ 戶
bezeichnet wird.
Es scheint mir fremd, and könnte nur
durch m(i- sö 麻 索, Hanf-Strick, erklärt
werden, das in Hokkjen ma-sök, in Com-
position ma-dzog klänge. Im Chinesischen
heisst ma-sjen Hanf-Band.
.Muh, in Hokkjen muk, mak, das Korn
überhaupt ; míh ^?, in Hokkjen mak, aber
in Specie der Weizen.
Müh 目, das Auge, ist wie szem im Ma-
gyarischen ein Numeral discreter Quanti-
täten ; gleich dane, Perle, im Türkischen.
誠 ag, Auge, wird als Numeral der einzel-
nen Körner, ferner fiir einzeln, allein, selbst
gebraucht worden sein.
Aus vulg, granuMi; bildete man magla,
Granit, durch Anfügen des in szikla, pala
vorkommend CD la, das man instinctmässig
für Steinart annahm.
Müh-Iliy 木 墨 ist im Chinesischen ein
Holzliaufen, dem das magyarische lange mag
nicht ganz entspricht.
Ma, bedeutet das Pferd, doch, wie im
Englischen horse^ auch den Reiter, Ritter,
im Tibetanischen aber den Helden.
Ya heisst gerecht, zu gya verstärkt
― 237 ―
Máj
Leber
Majdan
bald, schon,
fast
Majom
Affe
Makacs
halsstarrig
兒
抹
Ul far), wie er^t im Türkischen, der Knabe,
der Mann, ist ein concretes Suffix.
Wie alle Eingeweide-Namen sehr schwer
zu analysireD; da hiefür die Chinesen meist
nur phonetische Zeichen brauchen, die auf
die Bedeutung keinen Schluss erlauben.
Cfr. háj, Schmer, welches durch háj 海
bezeichnet wird, das eigentlich das Meer
bedeutet.
Die Analyse von ma gab uns Sonne, Tag
und als Adverbial heute; dan ist in Com-
position erweicht von tan 旦, Morgenröthe
(wie wir es im doppelsynonymen haj-dan ge-
sehen haben), das wir in i-tan 以 旦 mit
,auf morgen' übersetzen können, so dass
mori-tan von heute auf morgen ergäbe.
Mej, ein Affe, oxyphon, von der Wurzel
me ^|^, mit derselben Bedeutung. Dieser
Wurzel entstammt auch das türkische meymün
[jy^y der Affe, dessen zweiten Element
mun dem chinesischen mun 把 entspricht,
welches mit der Hand betasten, anrühren,
ergreifen, schütteln bedeutet, und von der
Wurzel mu 牡 stammt, welche die Finger der
Hand bezeichnet. Als Verb ist hieher zu ziehen
mü 募, berühren und nachahmen.
Mä, in Hokkjen mäk, bedeutet auch an-
massend, woraus das participiale mang
heftig, grausam^ beleidigend. Mäng ching
J§ ist eine tyrannische Regierung, und
San ta mäng 三 大 ^g^, sind die drei grossen
Leidenschaften, nämlich Neid, Verläumdung,
und Aufruhr.
Acs ist chay 者, Pronominal- Suffix der
Adjective.
Hieher gehört makranczos, grillenhaft,
eigensinnige dessen zweites Element dem
chinesischen lan —監 entspricht, welches
bösartig; schadenfroh^ garstig bedeutet.
― 238 ―
Vom slavischen mik, rait Dehnung des
kurzen Vocales, das befremdend erscheint.
Ob arisch ?
In máknyi, mohnkorngross, ist das ma-
gyarische Suffix nyi gleich dem chinesi-
schen A 泉, so gross als 一 , angfefíigt worden.
Má, Geschwätzigkeit, Reden im Rausche
(cfr. md-mor, der Rausch).
KÖ, in ITokkjen kok, Geschnatter.
Soferne es magyarischen Ursprungs wäre,
was ich bezweifle, entspräche dem Stamme
med blos das chinesische mav 毛 {av al
Palócz.), das die Borste, also ein Borstenvieh
bedeuten würde.
Mal, jedes Ding, welches als Eigenthum
geschätzt werden kann, Geld, Effecten, in den
Provinzen Schafe. Die Türken entlehnten
CS von den Arabern, sie benennen damit
ihr Finanzwesen : fimüru-mriVíy-yé &aJLo kjaV
Cfr. das französische mcäle-poste und das
englische mail.
Ha ist hjä und kjä 厘, ein Koffer.
Mo, mahlen.
Li 厲, SyDonym.
Mo4i ist ein chinesisches Compositum.
Mo 殊, kurze Wurzel, heisst in Staub
zermalmen, und mÖ 抹, Staub.
Cfr. mo 磨, die Mühle, die malmende.
ik ist Id 其, pronom.
Ma, von Kill dem mnma und o-ma 媽
(alte Mutter, honorifique) genannt.
Mav, Vriddlii-Stamm^ von mä Hj^, Rausch.
MÖ, coreaniscli imtr, im Rausche sprechen.
Man, langsam wallen.
Ko, eine Schaft, ein Ast, Handhabe ; also
ein Stab zum Wallen. Hieraus Krücke.
― 289 一
Manó
Kobold
Mar
beissen
Már
schon
Marad
bleiben
Marok
und Marék
hand voll,
Faust
Márig
schon jetzt,
schon ,
sobald, und
Máris
抹
抹
誠0, Dämon, Teufel.
NÖ kommt in Lao-tze als ein Genius der
Thäler vor. Dies mag* sich auf das finni-
sche wdnö beziehen, wie es statt Väine-
möinoD ín ,Kalewala《 vorkommt, wo wd 鬼,
hoch, erhaben, und J^, majestätisch^ Ehren-
epithet ist, gleich a und o in a-tje ö-ma,
Vater und Mutter.
Mo, coreanisch mor, mit den Zähnen fassen.
Cfr. wiÄ. 默, coreanisch mtr, ein Hund.
Dies ist ein suffigirtes ma, das wir als
Sonne und Tag erkannten. Das locale
Suffix ist im Tibetanischen ru, im Chinesi-
schen geht es durch U, lo, lu hindurch, es
drang in's Cd tische, und ist im Magyari-
schen als ra, re gebräuchlich. In már wurde
es apocopirt.
Mo, coreanisch mor, ruhig bleiben.
Mjlh 本, coreanisch mir, Ruhe.
Ad ist in actives ta 打.
Mä und niS, coreanisch mar, mit der
Hand fassen.
Ek kann M 枝, Hand, sein, gleich dem
magyarischen kéz, Hand.
Ok, assoDÍrt.
Aus dem • Stamme mar, mit der Hand
ergreifen, werden mehrere Ableitungen ge-
bildet, wie mar-c, der Raub, auch aus der
Wurzel mä jj^, coreanisch mar, sich eines
fremden Gutes bemächtigen; mar-kol greifen ;
marc-ona, wild, grimmig.
Ma, már, als «analysirt voraussetzend,
werden dem local snffigirten Stamme, die
Partikeln tg, gleich th und ßh ;^, Grenze,
das zum Terminativ-Suffixe geworden, und
18 而 == she, das eine copulative Conjunction
ist, angefügt.
Cfr. most
— 240 —
Marha
Vieh
Maróka
Erdfloh
Márt
(Merít)
tauchen,
tunken
MarúI
verrenken
(von der
Faust)
Más
ein Anderer,
Copio,
(Porträt)
Mász
kriechen
貌
Verwandt dem turanischen mal, das Vieh
und Gut bedeutet, ist das magyarische marha
von den Gelten (wahrscheinlich in Böhmen,
wohin das Volk aus Südwest-Ungarn vor
der ADBiedlung der Slaven ausgewandert)^
an die Cechen gekommen, und diesen von
den Magyaren entlehnt.
In der cel tischen Sprache heisst mark im
Manx, im cornischen marJi, im irischen mark,
das Pferd ; hievon der Ritter, dessen Titel als
Marquis (irl. mairceis), europäisch geworden
ist. Das von Frankreich aus in allen Armeen
als Commandowort adoptirte : Marche ! ist
eigentlich an Fussvölker gerichtet ein Non-
sens, da es diesen unmöglich ist zu reiten.
Cfr. mar, beissen.
MäV {av = ar mongolisch), das Schwellen
des Wassers, hoch ansteigendes Wasser.
Ma, Wurzel als Wasser angenommen, heisst
der Guna - Stamm máj ^| eintauchen, be-
sonders in Composition máj-müh -jjB^ 沒.
Aus einer Wurzel mje, stammt coreanisch
mer-mjen 油, eintauchen.
Mer bedeutet schöpfen auch als nackter
Stamm, gleich mer-ü, wo i-ta :j^, dop-
pel-inactives Suffix.
Siehe marék, handvoU, Faust, dessen erstes
Element mit dem Suffix ul 而, deponential
wird.
Má-V, heisst ein Gleichniss, ein Portrait
zeichnen.
Cfr. mu 墓, zeichnen.
Ma, im Mandschu, Erde, lapponisch. masat,
kriechen.
Sz ist inactives sze apocopirt.
― 241 ―
Maszlag
Stechapfel
Mávog
miauen
Máz
Schmelz,
Glasur
Mázsa
Zentner
猫
Mécs
Nacht-
lampe
Meddő
unfrucht-
bar
曆
晰
Ma, zum liquiden Stamme erhoben, man
sind kriechende Pflanzen.
Cfr. lapponisch rnato, vermis und mask,
Wurm, schwedisch ; aus dem Finnischen?
?
MáV und mjáV, die Katze.
Máv und mjáV 雜, heisst im Chinesischen,
wie vas macska im Magyarischen, der Anker.
Vom slavischen mazati, schmieren?
Es existirt aber kein Nomen substantivum
dem Magyarischen entsprechend.
Cfr. mö 抹 und met 能, die anstreichen,
überschmieren bedeuten.
Z ist Pronominal-Suffix.
Mä-tsze bedeutet im Chinesischen Mass
und Gewicht. In Canton heisst ma die
Elle. Da das Wort mit 石, dem Zeichen
der Steine geschrieben wird, in dem das
ma 馬 bloss phonetische Geltung hat, ist
das Wort in die Steinperiode zu verweisen.
Gundert und Cadwell haben eine Menge
Sanskritworte auf dravidische Stämme zu-
rückgeführt; dies wäre auch eines, das dem
sanskritischen ma-sa-ka zum Vorbilde gedient
haben mag.
Me, Sonnenlicht.
Me, im Tibetanischen Feuer; die Wurzel
kommt auch im magyarischen meleg, warm,
vor.
Che, hell, leuchtend wie die Sonne oder
die Sterne. Lese auch chl.
Mécs ist nach der Einleitung^ ein zusammen-
gesetztes Wort; cM, um mit me crasirt zu
werden, musste apocopirt werden.
Wir finden, umgestellt im Tibetanischen,
du-me, die Wüste.
Med ist im Tibetanischen eine privative
Partikel, welche aus einem bedeutenden
16
衝 7 裏 tMB: mí; aerstören, aasrotten, ge-
S 《-, if^ coreanisch W, die Erde,
- ib Ttichtbare, wie das lateinische
气 etM«fi Urbedeutung erst durch das
:r,:》íTr 、- in sterilis, unfruchtbar, her 雷-
:»uÉMiJwm: -rird; von der Wurzel te -jjjj^ stammt
*^ Fff. der Acker, nämlich die frucht-
' iHim g mie Erde, das mit dem magyarischen
.tfyncatialeD ten-yész, vegetiren, identisch ist.
."Sr. die kurze Wurzel ter-em.
HL ^osse Ausdehnung" von Wasser.
T]i. coreanisch ter, in Composition der,
^suiächen, überfliessen.
litbatiischen Ursprungs, Sylvestris, durch
viie Slaven vermittelt, die es adoptirt haben,
aime den primären Stamm metys, der Wald,
selbst sich anzueignen.
Hé, Hokkjen mek, thun, zu Ende bringen;
es wurde gebraucht wie im Englischen do,
Md、 mit einem zweiten Verb, dessen Inten-
tion es zum Schlüsse bringt. Meg-tette, er
hat es (gfe-than.
Dies ist das Suffix des türkischen Defi-
uitivs, der dadurch mehr die Nuance von
fiusse als esse erhält.
Mei, Numeral für discrete Quantitäten,
ein Stück von einer Art, wie man egy szál,
oiu Stilin m, braucht für Bäume, Schwerter.
G ki, apocopirt.
Me', die Artbenennung aller Steinfrüchte,
(lor Zwetschkon insbesondere. Das Guna i
ist im Mapfyarischen zu gy erstarkt. Die
Ausi^Hn^iil^^e liegt in me» 美, süss, dessen
pHnillelo kurze Wurzel mjili 蜜, der Honig,
gleich dem mag-yarischen méh, die Bieoe,
mill Mííc, Ilonig, ist. Cfr. mehiläinen, finnisch.
一 243 ―
Megy, men
gehen
Megye
Comitat,
Grenzstein
Méh
Biene
Méh
Gebär-
mutter
Mell
Brust
Mekeg
meckern
Méla
trübsinnig
Meleg
Wärme
Mely
welcher,
der
面
f 米
剌
曆
列
Me heisst eingehen, herumgehen.
Min 敏, mit Schnelligkeit vorwärts schrei-
ten.
Cfr. mén, der Hengst, quasi Gänger.
Siehe mesgye.
Mjih-fung, d. h. Honigbereiter, ist der
chinesische Name der Biene, während im
Magyarischen bloss der erste Theil des
Compositums stehen blieb, und der Unter-
schied zwischen Honig unä Biene durch
verschiedene Stammexponenten gekennzeich-
net wurde, méh und méz.
Me, in Composition me-lun 論, die
Naturprincipien .
Mei 膽 ist der Busen, der Schoos, im
Magyarischen mej und mell, im Lapponischen
mial-ga, Brust, dem ein verbales mjen 免
entspricht, welches gebären bedeutet.
Mien (n = l), als Partikel gegen.
Lapponisch midlg und mjalgd, die Brust,
melke und apocopirt melt, gegen (die Brust),
wie das von mell abstammende mellé, mellette
an der Seite, eigentlich an der Brust.
Mo, (las Blöcken der Schafe,
Kjé, in Hokkjen kek, schwatzen.
Mé, das Gemüth in Verwirrung,
La, ungesellig, unfreundlich.
Mé, das Licht der Sonne,
Ljé, in Hokkjen lek, brennen.
Lég ist hier synonym, und kein Adver-
bial-Suffix, denn mdeg ist ein Adjectiv.
Mo, demonstratives und interrogatives Für-
wort. Cfr. med 每, jeder, Pronom;
Li, Art, Weise; auch Bildner, gleich Xoyo?
und )、。 丫 ia, abstractiver Substantiva, zu ly
apocopirt. Cfr. müy und milyen.
16*
Méí ist die Wurzel vom in^-Stamme,
Epithet in Alter und Ehren vorgerückter
Personen ; dem Stamme entspricht mjen 坡
j (n = l), eine Art Krone, in alten Zeiten
getragen vom Kaiser und den Vasallen-
Fürsten. Ma mjgn le yay jjjj^ die
Linnen-Erone war der Kopi^utz nach der
Etiquette. Nach und nach galt mjen ftir eb
• edles, frankes und würdevolles Betragen.
Um die Allegorie darchzufuhren^ vermöge
welcher Würde mit Krone zasammenhing;
ist hervorzuheben, dass tö soviel heisst
! als tragen, also Kronenträger, gleich ehr-
würdig.
M ist in Hokkjen in der Regel mit La-
bialen vertauschbar, wei heisst majestä-
tisch, würdig, einen hohen Posten mit feier-
lichem Ernste und mit Ehre bekleidend.
Me ist die Wurzel des m^Zt^-Stammes,
j welche eine mächtige Aasdehnung von
I Wasser bezeichnet.
Min-min (n = l) 泥, ist tiefes, trübes Wasser.
Mjen heisst in tiefem Wasser ver-
sinken.
Min heisst verloben.
Ming 盟 (ng = ny)j Verlobung kraft Eid-
legung. Diese EidleistuDg heisst auch díé
nu'ng 矢 盟, wo she (magyarisch umgestellt
in eS'kü), Eid, soviel heisst als das Blut aus
den Adern des Annes bei dieser Ceremonie
in eine Urne fliessen lassen ; kii ist Jyii 速
gleich ming , die durch Heirat angestrebte
Alliance, Verlobung.
Mjen, mit Hast fortschreiten ; lapponisch
man-etf gehen.
Et ist die Partikel te 第, dativ. und ad-
verb. Suffix, gleich ti, im Lapponischen.
Kann wie ló, Pferd, Wurzel des lót, laufen,
vom Stamme men, gehen, abgeleitet werden;
― 245 一
Menny
Hímmel
Mennyi
wie viel
Meny
Schwieger-
tochter
Menyét
Wiesel
Mer
1 wagen
2 schöpfen
Mered
steil empor-
ragen
Ment
ver-
theidigen)
ent-
schuldigen,
frei, los
Mente
Méreg
Gift
seiner Bestimmung aber ist als Wurzel
me* jl^, Paarung und hieraus mjen ge-
bären, Nachkommen erzeugen, näher.
Mé, Sonnenlicht.
Min, herbstlicher Himmel.
Ming {ng zu ny), lapponisch muen-je, Licht.
Mo, Pronominal - Interrogativ , baryphon.
Nyi, Suffix der Quantität, wie gross?
Mjon, Kinder zeugen.
Cfr. méh.
Das Volk dürfte es für ein Bräutchen
nehmen^ ein Diminutiv von meny.
Cfr. das folgende mered, emporragen, dessen
moralischer Reflex das kühne Erheben des
Muthes ist.
Me 靡, giessen^ vergiessen.
Mer als schöpfen ist mehr mit mjé Ijj^
coreanisch Tner, herausziehen, verwandt.
Mih, coreanisch mir, steile Hügel, die eine
Art Amphitheater bilden.
Ed ist inactives ta 打.
Mjen, befreien, zuvorkommen.
Tjih, Participial- Suffix, apocopirt zu L
MTntan, türkisch, eine kurze Jacke. Im
Magyarischen hcisst es ein kurzer Huszárén-
Pelz, der heute in der Armee dem längeren
Attila gewichen.
Mé, berauschend, narcotisch, und me
blöde machend.
Ljé, in Hokkjen lek (l " rj, eine offici-
nelle Pflanze, die bösartige Infectionen ver-
treibt.
曆要明 麽碟娩 密免的 ^ 酉 + 迷莉
一 246 ―
Míh, coreanisch mir, ein Maass, ungefähr
fünf Schuh lang. Shing mäi ]^ ^^, Mass-
schnür, mérőzsineg, auch mih-fa 法,
mérőfa.
Cfr. ma 瑪, Mass und Gewicht.
Cfr. lapponisch merä, monsura.
Mo, Pronominal-Interrogativ.
Li = ri, Vernunft, Ursache, im Magyari-
schen umgestellt^ wie auch in ér-t, verstehen.
Ti, Adverbial-Suffix, apocopirt, im Lappo-
nischen noch vollständig, z. B. in sas-ti,
celeriter.
Mié und mei, ein Hügel, eine Art Altar
von Erde erbaut. Es dürfte der Grenzsteb
zum religiösen Cultus gehört haben.
Die Entlehnung von den Slaven ist um
so zweifelhafter, als die Analyse, nach ari-
schen Elementen, keinen Aufschluss gewährt
Yé ist ebenfalls ein Hügel, zu gye
erhärtet.
MÖ-mÖ, ferne, mit japanischem Stammex-
ponenten möSf baryphon.
Tsze ist ein altes, chinesisch-mongolisches
Präfix, mit der Bedeutung von ― her. Isze
mÖ 自 von Weitem^ von ferne her.
Me, Räthsel. Cfr. mende, Sage.
She, Geschichte.
Cfr. (las lapponische mess-et, recitare, ser-
monem r epe tere.
Cfr. (las arabische mezsei JlJuo, eine Parabel.
Me, auch tibetanisch, Sonnenlicht, Feuer.
Sze, Stein, zu einer laugen Silbe crasirt.
Mjé, Canton met, gänzlich abschneiden.
El ist Ii 吏, inactives Hülfsverb.
Hiemit ist verwandt der mit sze cra-
sirte Stamm metsz, mit derselben Bedeutung.
Cfr. das baryphone mo-sze 抹 歹 )|J, Canton
möt'Sze, zu Tod stechen.
― 247 ―
Mé in méreg, Gift, als erklärt angenommen^
bleibt der Stamm tely zu erklären : Tjen
(n =^ Ij auch te radical), bedeutet einen schäd-
lichen Dampf, ein Miasma.
Me-me, lustig, elegant, mit schönen Farben
geschmückt.
Ting (ng = ny), wachsen, gedeihen.
Magyarisch teng,
Mjé, mit japanischem Stammexponenten z,
hüllen, bedecken.
Mjlh, mit japanischem Stammexponenten z,
Honig.
Cfr. me* 美, süss.
Me', ein fruchtbares Feld.
Seu, im Compositum zeu = ző, Hügelland.
Mező ist auch in die celtischen Sprachen
übergegangen, a-mez, d müssen = im Felde.
Ni bedeutet ich und wir, das als Suffix
in der Regel sich zu m erweicht. Das ma-
gyarische én, ich, ist nicht identisch mit dem
finnischen und chinesischen ni ; dies sind
selbständige Formen , die als solche im
Chinesischen al^ én, jén 俺 und 7u 你 vor-
kommen. Ni bezeichnet sowohl die spre-
chende als die angesprochene Person, wess-
halb es für die erste sowohl als für die
zweite Person gebraucht wird. Siehe Med -
hurst : ^Engl.-Chin. Dictionary^, Vol. I, p. 696.
Mo, interrogatives Fürwort, baryphon.
Dies kommt in verschied enen Verbin-
dungen vor, als :
Mig, bis 一 zum, gleich mo-ih 麽 ;^,
in Hokkjen ik, bis zur Grenze, ein Termina-
tiv- Suffix.
Mo, Pronom.
Til, Morgen-Zeit und Zeit überhaupt, im
Magyarischen i-dö 已 暑, d. h. vergangene
Zeit. Cfr. das mongolische Ude, Mittags-Zeit.
一 248 ―
Miért
warum?
Miként
Mikép
wie
Mily, milyen
wie
geartet?
Mímel
nachahmen
Minap
neulich
Mind und
Minden
jeder, Alle
Mindég
immer
Mint
gleich wie, als
Mirigy
Drüse
Miután
nachdem
N ist gleich na 內 und nuy, ein apoco-
pirtes Local-Suffix.
Mo und me' 每, Pronom.
Li, ri, Vernunft, Ursache.
Te, für, Dativ-Partikel.
Mo, Pronom.
Kjén, gleich, ähnlich (dem englischen Wce
und deutschen lieh entsprechend).
Ti, Partikel zu t apocopirt.
Mo, Pronominal-Interrogativ.
Kje, in Hokkjen kjep, das Gesicht, im
Magyarischen auch das Bild.
Mo, Pronominal-Interrogativ.
Li, Grundsatz, Vernunft, und Ijln J^, die
Wange, das Gesicht^ analog dem mii
Siehe majmol.
Ii gehen, vorübergehen, hier vergangen.
Näp, Sonne und Tag, von nje, in Hokkjen
näp, Licht.
Min, Volk, von méh und mjm, geboren.
D = ti 底, Adjectiv-Suffix.
Den entspricht erweicht dem tjen ^^, die
Familie um eine Zahl vermehren, so tjen
ting 添 丁, um ein Kind (einen Nagel,
Kegel) die Familie vermehren. Cfr. dm im
Celtischen Mensch.
Mind als erklärt angenommen ;
Eg ist gleich k,é ^^, Zeit.
Cfr. ki-kelet, die Frühlings-Zeit.
Mjen, Gesicht, Bild, Gleichniss.
Ti, Adjectiv und Adverbial-Suffix.
Mo, Pronom.
TÚ, Weg, raagyarisch umgestellte Wurzel.
An, Adverbial-Suffix .
麽理 第麽^ 麽頰 麽理 00 民 面底 麽途安
― 249 ―
Mű, mivel
Werk und
wirken
n
Moccan
sich
rühren,
bewegen,
mucksen
Mocsok
Schmutz,
Schmach
Mocsár
Sumpf
Mócsing
Flechse
Mogy
Beere
妹
沬
Mu, die Finger der Hand; die primitiven
Werkzeuge. Hieraus das verbale mu 暮,
formen, bilden, zeichnen.
Mo 、 磨 ist die Mühle, die erste Maschine.
MÍV ist ein Vriddhi-Stamm, dem ein ba-
ryphoner, analoger Stamm entspricht in
mdv ^^, Modell, Manier, Bild, Gesicht.
Das von mu stammende participiale mung
^Hj^y dem ein vollständigeres magyarisches
munka ^entspricht, heisst im Chinesischen
ernten, einheimsen, arbeiten par excellence;
also mit dem slavischen mvka, Pein, in
keinem Rapport stehend.
Mo, japanisch wioc, mechanische Gewerbe.
Mo 磨, die Mühle.
Ein analoger Process fand in den euro-
päisch-arischen Sprachen statt, wo dem sla-
vißchen mäch, momentum, das altitalienische
macca, die Mühle, entspricht, aus dieser
stammen die maccaroni, und brauchen die
Bestätigung von Diez nicht, der ihre be-
glückende Tugend von Hellas leitet ((xoxa-
(n。;). • 參
Cän 趙, vorwärtsschreiten, sich drängen.
Cfr. mozog.
MÖ, Speichel.
Chö 淀, in Hokkjen chok, Hefe, Satz.
Vom slavischen mo6ar, das aus dem Stamme
動 Je, moHti entspringt.
Mo, bewegen, mechanische Künste.
Ching, bewirken, zum Erfolge bringen.
Siehe megy.
Die Idee des Süssen, me* bildete megy und
mögy, das in mogyoró, die Haselnuss, noch
eine weitere Formung erhielt, wo dem ersten
Stamme noch die Wurzel Ih = rh 蔵 angefägt
wurde, die Frucht bedeutet.
— 250 —
Mogorva
düster
Moh
Moos
Mohó
hastig
沬
Mokány
muthwillig"
Mokog
mucksen
Molyh
Pflanzen-
wolle
Moly
Motte
Mond
sagen
Mony
Hode, Ei
und Penis
渴
毛
敏
牡
MÖ und tibetanisch mÖg, finster, düster;
hier gemüthlicher Reflex.
Vom slawischen moch.
MÖ, eine Negation, die eine superlative
Bedeutang dem folgenden Adjective verleiht.
HÖ, eilig; gleichsam wie man im Franzö-
I sischen sagen würde: il est od ne peut plus
I rapide.
MÖ, superlative Negation.
Kán, halsstarrig, und noch mehr dem
Stamme kang entsprechend, kang jfj^, ver-
wegen, begeistert im Angreifen des Feindes.
Siehe mekeg.
Mav, in Hokkjen mö, Tuchflocke.
H ist ein Rest von hwa 花 in hca-mat.
Pflanzen wolle.
Mo, reiben, mahlen, zerstören.
MÖ, reiben, schaben, schneiden ; alles Verba,
die die Zerstörung anzeigen.
Ly, apocopirt, steht für lyu aus yu 魚
(phonetisch) zu hju verstärkt, das eine Motte
bedeutet. Cfr. wd-ffu, Büchermotte.
Min, frei und frank sprechen und niing 名,
benennen, von einer oxyphonen Wurzel
yne fj 4 ^ ( gleich me' und mthj, auch wie-ne
口 + 墨 > eine schlaue Rede.
Cfr. mende, Sage.
D ist apocopirtes ta 打, Hülfsverb.
Mov ist ein Vriddhi-Stamm, anstatt des
participialen Magyarischen ; er bedeutet das
männliche Geschlecht bei Thieren, primär
den Thürriegel und den Penis.
In tüc-mony, Hühner-Ei, ist das Magyari-
sche dem lapponischen mon-ne, ovum, gleich,
nur ist die letzte Form, wie immer, voll-
ständiger.
一 251 一
Cfr. mov'pin 牡 männlich und weib-
lich {mony pina, Penis und Vulva).
Cfr. möv 茂, blühende, üppige Vegetation.
Mo, coreanisch már, Rauschen des Wassers.
Aj ist umgestelltes yay 也, Verbal-Sub-
stantiv als Nomen-Suffix.
Cfr. morg, rauschen mit ke Frequen-
tativ-Suffix.
MÖ, coreanisch mor, dunkel, düster.
D ist Rest von te 底, Pronominal- Suffix.
Siehe mogorva.
MÖ; coreanisch mÖr, die Ueberreste vom
Reiben, Schaben, Schneiden.
Zsa gleich chai/ 者, Pronominal- Suffix.
Mo und mú, mit japanischem Stammex-
ponenten s, waschen, baden.
Cfr. müh 突, tauchen.
Bei der Analyse von ma, heute fanden
wir in der Composition molo, Sonnenfin-
sterniss. Dieses mo als Sonne und Tag
liegt dem mo-s-t zu Grunde mit der Be-
deutung von heute ; das apocopirte s ist
she 時, Zeit und Stunde, und ti ist Ad-
verbial-Suffix, wie im Lapponischen, gleich
dem erweichten d in majd.
(Seegras in Ungarn?)
MÖ und mu, suchen durch tasten, filhleii,
angreifen. Im Cantonischen mÖt, mit inactivem
zu z erweichten sze sufligirt.
MÖ, mit japanischem Stamm exponenten
mÖz, mit der Hand fühlen.
Mo, mechanisches Gewerbe.
Siehe moccan.
Siehe mell.
Vom deutschen Mauchert.
Moraj
Geräusch
Mord
düster
Morzsa
Krume,
Broschen
Mos
waschen
Moszat
Seegras
Motoz
Mozog
leise Be-
wegung
machen
Mög
neben
Muhar
Mauchert
― 252 —
Múlik
vergehen
Mulya
Munka
Arbeit
Hurra
Spreu
Mutat
zeigen
殁
ti
末
Mű
Mű, vergehen, sterben.
Li 史 apocopirt zu l.
Min, tibetanisch ming, dumm, blöde (n = l),
Yay 也, Verbal-Substantiv als Suffix.
Mungonahu, kalmückisch, geißtesverwirrt
werden.
Mu, die Zeigefinger, mun die Hand
anlegen.
Mung j^, einheimseiiy Arbeit par ex-
cellence.
Mo, mű, coreanisch mör, mär, kleine üeber-
reste von Dingen.
Mu, der Zeigefinger.
Ta 打, doppel-inactives Suffix, das Erste,
um das Hauptwort deponential, das Zweite,
um es transitiv zu machen.
Siehe mivel.
一 253 ―
N.
內 Ná und nuy, Local-Suffix.
十 Ná im Japanischen sind überhaupt Vege-
tabilien.
Na 賢, chinesisch, ist ein Hain, Wald.
Na ,+賢 mit kan (süss) als kanna,
ist der Olivenbaum.
Es erhellt hieraus, dass die Wurzel na
parallel ist der oxyphonen Wurzel nö ^jr ,
die Weib und wachsen bedeutet.
Das Röhricht mag im Magyarischen die
Vegetation vorzugsweise repräsentiren.
D ist ti 底, Pronominal-Suffix der Haupt-
und Beiwörter zu d erweicht.
Ist nadály, Blutegel, ein Rohrbewohner ?
da wäre der gedehnte Accent von der ersten
Sylbe auf die zweite d, dl verschoben.
辆 Ná-ná, reduplicirt, ist die Wurzel des
magyarischen Guna-Stammes.
Wie im Germanischen die Idee des Grossen
aus dem Verba to grow, wachsen, so kann
das magyarische nagy von dem oben er-
klärten na 十, Pflanzen und Hain, ab-
stammen.
Náj 及, zu 做 erhärtet, entspricht dem
magyarischen nagy.
Ná-li, bei ihm; na ist ein Fürwort, suffi-
girt mit dem localen Ii das im Ma-
gyarischen einen Detritus erlitt, im Chine-
sischen sich durch die monographische
Schrift erhielt, welche der Abschleifung und
Crasirung der Composition steuerte.
(on, en)
auf
Nád
Rohr
Nagy
gross
— 254 —
Das Local-Suffix ist eigentlich aus K 里,
Ort, Dorf, Stadt, zum Ii ^|, das heisst zu
einem Qiiu-tszé 虚 字) leeren Worte (Par-
tikel) geworden, das seines Accentes ver-
lustig, sich dem Accente des Hauptwortes
unterstellte. Dass es hiezu noch das Fürwort
ná angenoinineD, führt auf die Vermuthung
hoher Antiquität, wo die Sprache noch in
ihren Stämmen zweisylbig gewesen , und
einen trochäischen Gang besass. So ist das
magyarische nak, hol, ndki, holi im Chine-
sischen.
Njá, in Hokkjen njep, Schein, Glanz,
Leuchten.
Das chinesische zhih 日 , Sonne, wird im
Japanischen nits gelesen, mit pün ^Jj, zu-
sammengesetzt^ das Quelle, Wurzel bedeutet,
wird es zu nip-piln assimilirt; welches den
Osten, und par excellence Japan bedeutet.
Trotz der bestätigten Thatsache dieser
normalen Permutation des zh in n, zogen
wir es vor, das magyarische näp von eigener
Wurzel zu deriviren, und bemerken noch,
dass im Accadischen, d. h. Babylonisch-scy-
tischen, nap, und mit dem Ehrenbeiwort
a (alt, gross, gleich á und ó in China und
im Magyarischen) a-nap, die Sonne, den
Gott der Sonne und den Tag bedeutet.
Bei der Analyse von nősííl, heiraten, die
wir durch no Weib, und tso ^^, nehmen,
gegeben, stand das Object vor dem Zeit-
worte ; in nász steht das Object nach dem
Verb, nämlich tse, Weib.
Nä 女内 bedeutet nehmen und insbesondere
ein Weib nehmen, heiraten, tse aber
das Weib und zwar das legitime Weib, wel-
ches zum nä, so zu sagen, ex superabun danti^
hio zugefügt wird. Dies tse könnte auch 齊
― 255 ―
Ne
da!
Interjection
Ne
nicht
(prohibitiv)
Ned
(nedű, nedv)
Saft
Negéd
Affectation,
Caprice
Négy
vier
V
Néha
manchmal
Néki
ihm, dem
逆
那
那
oder
sein, welches die Ceremonie nä
crasirt, bedeutet.
Nä, nimm, baryphon.
I, zu nász
Me statt ne, negativ.
Cfr. das folgende :
Ne und Mo, fliessendes Wasser, und njS,
Canton njet 澄, Flussschlamm.
D kanji auch apocopirt sein, etwa gleich
té, y^^, tröpfeln, abfliessen.
Nje, in Hokkjen nek, hartnäckig, unge-
horsam, engl, contumacious.
Ed ist te 底, Pronominal-Suffix.
Die Länge des Vocals deutet auf eine
Composition, es muss né für sich ein selbst-
ständiges Numeral sein, wie wir es im tibe-
tanischen ni finden, das zwei heissL
Im Dravidischen heisst vier nal, dessen l
das chinesische id = zwei entspricht,
das na gleich dem tibetanischen ni ange-
nommen, erhalten wir 2X2 = 4.
Das finnisch - lapponische ml-jä ist eine
weitere Fortbildung, mit Ansatz von yay 也,
Verbal-Substan tiv absol" das im Magyari-
schen aus ly zu gy verschmolz.
Na, pronomen demon strativura, baryphon.
Ha ist gleich ho 何, Pronominal.
Im Magyarischen heisst der selige Vater
néhai, dessen né gleich dem chinesischen
tié íí|^, den verstorbenen Vater bezeichnet,
nachdem er in der Halle der Ahnen beige-
setzt worden.
Na, Pronominal-Demonstrativ, das im Chi-
nesischen eben sowohl als im Magyarischen
für Substrat des Casus Dativus dient, wäh-
rend die Energie des Falles in kjih 及, das
primitiv sich erstrecken gegen 一 , eine Be-
― 256 ―
Nemi
irgend ein
Néhány
einige
Némely
irgend ein
Nehéz
schwer
Néhol
irgendwo
Néhogy
damit nicht
Nem
nicht, nein
Ziehung haben, als Partikel gleich z 11, an be-
deutet. Es kann im Chinesischen unmittelbar
an den Stamm gefugt werden, im Magya-
rischen wird es stets, wie nah, nek, mit dem
pronom. na verbunden, gebraucht.
Na-mO ist eine baryphone Composition
von zwei Fürwörtern, die im Magyarischen
auch némi-nemüy dessen zweites Element von
nem, Art, Gattung, adjectivirt ist.
Néha (siehe oben), wird noch das Quan-
titativ-Suffix nyi, gleich so gross als,
suffigirt. Es kommt auch weiter gebildet
als néhányszor, einigemal vor, dessen szer,
Uze-li 次 ^1 二 mal; siehe unter Sb.
Na-mo-li sind die baryphonen Elemente
des oxyphonen magyarischen Pronominals,
dessen schon erklärter Stamm, némi, durch
das abstracte Suffix Ii bis zur persön-
lichen Bedeutung gesteigert wurde.
Der lange Vocal in der zweiten Silbe ist
ein Fingerzeig, hier möge die Energie des
Wortes liegen.
Hé 1^ heisst heben, nje ist synonym.
Z ist concretes NomÍDal-Suffix sze -f- , apo-
copirt.
Na, pronom. Baryphon.
Holl, cfr. hol, wo ? ist das mit Ii ^| apoco-
pirte Local-Suffix.
Ho, Pronom.
Gy = Í 以, instrumental. Chinesisch ha-i,
wie?
Me, statt ne, Negativ- und Prohibitiv-
Partikel, verbunden mit dem erklärten ho-j
何 以, erstarkt im Auslaute zu hogy.
Me, negativ, statt ne.
Mo, Pronom.
Cfr. sem.
那麽 那 侑 嵴 那麽理 • 攝 那何裡 侑 靡靡麽
― 257 ―
Nem
Geschlecht
Néne
die ältere
Schwester
Nép
Volk
Nesz
Geräusch
Nesze,
netek,
nesztek
da hast du
es, da habt
ihr es
Ne, lange Wurzel, identisch mit no ^^,
Weib und wachsen, bedeutet das freiwillig
vom vorjährigen Samen wachsende Korn.
Hieraus stammt nj&n 禾 |5, japanisch nen, ma-
gyarisch nem^ eine Art Getreide.
Cfr. die kurze Wurzel nje in ma7ig
nje 萌 ^^, die ersten oder jungen Sprossen.
Von einer baryphonen Wurzel stammt ry'cm 仏
honorifique a-njang 亞 银, die Mutter, an'qa,
und naj-naj "Vm j^, die ältere Schwester,
magyarisch ne.-ne.
Vermittelst des inactiven sze wird der
Stamm verbal, nemz, zeugen, nemz-et, die
Nation, wie auch né-p, das Volk.
Né-né, reduplicirt, die Frucht Tragende,
Fruchtbare, generatio spontanea.
Im Chinesischen wird auch naj-naj "tím "tím^
die mit Milch Nährende hiefiir gebraucht.
Ne, freiwillige Generation.
Cfr. nő 女, Genius des Wachsthums, auch
die Göttin des Thaies, im Lao-tsze genannt.
Diese Tugend ist in wei-no statt Wäinämöineii;
in ; Kaiewala' apotheosirt, wo wei 威, Ehren-
Titel der Götter und Könige, gleich a-o, bildet.
P, in dem langen Stamme, wird ein apo-
copirtes Synonym sein, gleich pi J^, sich
paaren, vermehren.
Cfr. ne 足, ansässig, angesiedelt, erweitert
die Idee des Volkes.
Njé, mit japanischem Stammexponenten
nhz, das Maul plaudernd, murmelnd. Neszel,
anif Geräusch horchen.
Cfr. na, übergeben, übertragen und als
Partikel da, mit persönlichen Suffixen der
zweiten Person behaftet : sze, d u, steht hier
vollständig", während es in der Conjugation
apocopirt erscheint, ir-sz, du schreibst ; ba-
ryphoDisch assouii't kommt es vor in ad-8za,
17
Ä ÄÄ Ä 耳 Ä 那
卜 f + f PI RR
禾 ír 禾 禾
一 258 一
gieb! das auch im Mongolischen in der-
selben Form gebräuchlich ist. Dieses sz ist
im Chinesischen eine ohrenvolle Anrede, die
in Gesprächen von Confucius mit seinen
Schülern, als Uze 子 vorkommt, mit der
Bedeutung, o Weiser!
Siehe ne, negativ und prohibitiv und to-
vább, weiter.
Siehe ne, negativ und prohibitiv und talán,
vielleicht.
Né, rufen; aD rufen, nenDen.
Der magyarische Stamm als lang mass
eine Zusam m (3D setzuD g sein, entweder mit
dem einfachen inactiven wa, we' "J^. das
Vriílílhi bildet, oder mit einem synonymen
Elemente, wie wd 謂, rufen, nennen.
Im niiveSy berühmt, haben wir einen Finger-
zeig zur Erklärung des Processes, demnach
die langen Wurzeln noch heute zu kurzen
werden, ausser dem in der Einleitung be-
zeichneten Vorgange , wo lange Wurzeln,
durch Anfügung von (pa-ki-ta) mit Tenues
anlautenden Stamm Suffixen, den Verlust der
Quantität, durch die specifisch schwereren
Tenues compensiren und den langen Vocal
kürzen.
NjÖ, lachen, eine baryphone Wurzel, die
im Magyarischen als Vriddhi-Stamm nev mit
ÍDactivem ta, fe 打 verbunden ist.
Né, sehen, mit inactive m sze zu n&
crasirt.
Njé 桌 ist eine kurze Wurzel, die zielen
und 'das Ziel bedeutet.
Ne, ni, sehen !
Ni; negativ, siehe oben, reduplicirt?
Chi 之, apocopirt zu C8, l)articipal - Suffix.
― 259 一
Ny,
Nyafog
quäcken,
unverständ-
lich spre-
chen
Nyaggat
martern
Nyáj
Heerde
Nyájas
höflich
t+ 余
77TÍ
耐
Ná, ín Hokkjen näp-näf, ein sinnloses
Geschwätz und nä 讓, Stammeln der Kinder,
schlechte Aussprache.
Og ist das assonirte frequentative ki
Ná, in Hokkjen nak, schwer auf jemanden
pressen und na 攀, ergreifen und verfolgen.
Gat ist doppel-inactives ki ta 起 打.
Ná, zusammentreiben , versammeln. Das
Magyarische ist als langer Stamm entweder
ein GuDa; oder ein Compositum mit i 拂,
Thiere, i 驚, Pferde, oder i 泄, eine Menge.
Naj, ertragen, schonen.
As ist she 士, assonirt, concret. Nominal-
Bildner.
Nos
nun
Nosza
wohlan !
NŐ
Weib,
wachsen
Nünüke
Maikäfer
NO, treiben.
Die inactiven gat und dit beweisen, dass die
Wurzel no ist, jenes ist ki ta 打 assonirt,
frequentativ-inactiv, dieses ti-ta ij^ 打.
No, pronom. demonstrativ.
Shi, Zeit, apocopirt.
Cfr. nesze.
Neu (nő), das Weib.
Wir haben gesehen, dass ne 未 + 足 die
Frucht, das wild, d. h. spontan wachsende
Korn bedeutete. Dies wird in Corea nő
ausgesprochen.
Im Volke ist auch die Form no-l, wachsen,
gleichsam ein Deponens von nő ^^, mit
dem Verbal-Suffix Ii 史 gebräuchlich.
Cfr. nyű, Wurm, das vom chinesischen
ju mit liquiden Coefficienton verstärkt worden.
Cfr. wa-yu 娃 魚, Bücherwurm.
Ke, Diminutiv, cfr. kis.
D
Ca H b
,n— t
— 260 —
Cfr. lapponisch njakko, clinus, inclimis;
von der Idee des Beugens ist das magya-
rische nyak, dessen primäre Wurzel yä 力 j^,
in Hokkjen yäk, beugen und ya das
Genick, zu nyäk verstärkt wurde.
Siehe nyál.
Njé und jé heisst beissen, kauen, ver-
schlingen.
Cfr. lapponisch njall, Taberna. Das zweite
l ist das locale Ii 里, apocopirt, was im
Lapponischen selten geschieht. Njal-et, lin-
gere et deglutire. Njal-me, os, der Mund,
der Verschlingende.
L ist Ii 吏, inactives Suffix.
Njan und njen (n = l), jede klebende
schleimige Substanz.
Njan und njen, packen, festhalten.
Ab ist pa ; JJJ, Synonym.
En, jen, njen (n^-l), den Kopf hoch tragen,
ein würdevolles Betragen, Achtung gebietend.
Ka ist kja ^^, Haus und Hausherr, Herr,
Mann überhaupt, ehrenvoll.
Cfr. nyal, nyel.
Hjá-li bedeutet im Chinesischen den Beginn
des Sommers. Die aspirate Vocal- Wurzel
ja wurde im Magyarischen mit einem liquiden
Coefficienten zu nya consolidirt.
Im Chinesischen wird hjd entweder mit
Ii 立 {fill, beáll, stehen, einstehen), oder mit
cid 至, stehen bleiben, verbunden ; das erste
Compositum nyá-r, bedeutet das Eintreffen,
das zweite die Culmination (solstitiiun) des
Sommers.
Jav-gav {av - ar mongolisch) heisst wan-
dern, herumstreichen (zu Pferde?). Jav ward
im Magyarischen mit einem stärkeren Co-
― 261 ―
Nyárlik
schleimig
werden
Nyárs
Spiess
Nyavalya
Krankheit
Nyávog
miauen
Nyefeg
keifen
Nyel
schlingen,
schlucken
Nyel, nyél
Hand stiel
猫
ft+ 內
und
Í+ 兒
efficienten zu nyár; gav blieb mit dem in der
Paloczer Mundart gewöhnlichen Lautwechsel
des al in av.
Bringen wir dieses Wort mit nyár, Sommer,
\ in Rapport, so könnten wir aus der Sommer-
saftsteigung auf ihre Verwand tschaft rück-
schliessen.
Cfr. nyivj nyirk.
Yä, coreanisch jär, stechen ; im Magyari-
schen mit w-Coefficienten verstärkt, wie nyár
und nyargal.
Gewöhnlich vom Slavischen abgeleitet,
dessen ne-wolja jedoch nur als Nebenidee
das Leiden bezeichnet, das als Folge der
Unfreiheit, der Sclaverei eintritt.
Nav 嫁, Stamm, bezeichnet Krankheit
und wird im Magyarischen noch vollständig
als nava, Vriddhi - Stamm, erhalten sein.
Ya ;^, zu lya verstärkt, bedeutet eben-
falls eine schwere Krankheit.
Njáv, miauen und Katze.
Og ist Ja frequentativ, assouirt.
Cfr. das lapponische njao-kos-et, de felibus
dicitur.
Im Chinesischen njao und mjao.
Cfr. nyafog.
Hieher gehören auch die Stammbildungen
nyegget, nyeg-le, von der kurzen Wurzel
njé in Hokkjen njek, meckern, raunzen
machen.
Njé, schlingen, von der vocalischen Wurzel
yé und yen |^, schlucken, wie yin ^j^, von
der kurzen Wurzel yih i^, schlucken. (N
Stammexponent entspricht dem l im Ma-
gyarischen.)
Ná, baryphon, mit der Hand ergreifen.
Njé, erfassen^ woher njen 枯, erfassen,
handhaben. (N -= 1.)
― 262 一
Nyelv
Zunge
Nyer
gewinnen,
erwerben
、
Nyereg
Sattel
几
Nyerít
wiehern
Nyers
蘖
rauh, grob
Nyes
schneiden
Nyest und
nyüszt
Marder
Nyi
Nylfog,
nyihog,
nyiszog
呢
Yen, schlucken, doch auch t/m "^, sprechen,
also Organ der Nahrung and des Redens.
Yen wurde zu njen verstärkt. (N = l.)
V, aus participialem ö, U zum verwandten
Consonanten consolidirt.
YŐ und njé, coreanisch njér, Geschäft,
Beschäftigung, Erwerb, das, was man durch
Arbeit erwirbt.
YP und ist ein interessantes Beispiel
der Coefficienten-Consolidirung, die uns den
Weg auch für andere Fälle andeutet.
Ye, coreanisch yér, etwas zum Sattel ge-
hörendes, der Sattel selbst? Im Magyarischen
das y zu ny consolidirt.
Eg gleich k^, Sitz, Bank.
Nyé, coreanisch nyer, schwatzen, murmeln.
Cfr. lapponisch ner-eh-et, hinnire.
Nyé, coreanisch nyer, grüne Sprossen von
der Wurzel auslaufend, denen Kinder der
Koncubinen verglichen werden.
She 是, Verbal - Substantiv ens, apocopirt.
Lapponisch nuores crudus, ist eine bary-
phone, vollständig' erhaltene Form.
Nyé, japanisch nyeSj scheeren, abzwicken.
Lapponisch nesket , ab rädere , mit dem
doppel -frequentativ- inactiven Suffixe ke-ta
起 打.
Né, ein rehartiges Thier (?) das Zeichen
der Klauen ist dem Marder näher.
Cfr. lapponisch nete, martes.
Te lapponisch, t magyarisch ist te 底,
Pronominal- Suffix.
Cfr. now 需十 ;^, eine Art Ratte oder Hase.
Nyi, so gross als 一 ; ujj-nyi , fingergross.
Ni lioisst jemanden anreden, wesswegen
ni auch = Du, d. Ii. die angeredete Person
ist. So ist m, ich = én, yen ^J^, aus der
― 263 —
Nyíl
Bogenpfeil,
Donnerkeil
Nyír
scheeren
Nyirk und
nyírok
Lymphe,
Baumsaft
Nyísz
schneid en
Nyolc
acht
Nyom
Fussstapfe
Spur und
drücken
Idee des ym 晉, sprechen und ansprechen,
so dass m, ich, der Sprechende, bedeutet.
YÍ ist die vocalische Wurzel des zu nyi-l
verstärkten Stammes ; dessen baryphones
Analógon wir im lapponischen njuol ünden,
das aus der Wurzel nü stammt, welches
die Steinspitze des Pfeiles bedeutet, und
durch das Zeichen der Steine sík 石,
(szik'la, Felsen) auf die Steinperiode zurück-
weist.
Das accadische ri 簡, Pfeil (n = l), ist von
711Í 努, Armbrust, gebildet.
NyTh, coreanisch nyir, ein gewisser Baum.
(^Nyih 溺, ins Wasser tauchen, sinken.)
Es mag zwischen nyir, Birke, und mjir-k,
Baumsaft, derselbe Unterschied sein, wie
zwischen nyár, Sommer, und nyár-lik, es
steigt der Saft, ergiesst sich. Desswegen
haben wir auch nyír-fa, Birke, und nyárfa,
Pappel, von der Exuberanz ihres Saftes.
Nyé, coreanisch nifer (siehe n^ßes), Scheere^
Zwicker, Zange.
NyTh, coreaüisch nyír, unter Wasser sinken.
K ist M 其, apocopirt, Demonstrativ-
Pronom.
Siehe Nyes.
Cfr. das tibetanische ni gleich zwei; das
chinesische 16 und hjo vermindern, gleich-
sam minus, und tsje jw^ gleich zehn. Die
complexe Gruppe gäbe also den Philologen
Recht, die 8 = 10 ― 2 erklären.
NyÖ, kurze Wurzel, bedeutet das Volk
bedrücken (mit Füssen treten?), das auch
durch njé ausgedrückt wird.
Nyu 扭 sind Fusstapfeu.
M ist das pronominale mo 麽, Hauptwort-
bildner.
— 264 —
YÖ und nyÖ, grausam; tyrannisch behandeln;
das Elend, also die Conseqiienz einer tyran-
nischen Regierung. Nyom, Druck.
Or - ul 兒, Nominal-Suffix.
NÓ und GnÓ, zur Ruhe gehen.
SD 宿, Nachtlager.
Li 里, Ort.
Yay 也, Verb-Substantiv, Nominal-Bildner.
Njé, schwatzen, murmeln.
Siehe nijefeg, nyafog.
Núh, stammeln.
Die vocalische Wurzel ist yu 3j^, seufzen
und yüh p 敢, eine Ausrufung des Schreckens
und der Besorgniss.
Yu, der Schlaf, ist die lange Wurzel, zu
nyu erhärtet.
Yu, schlafen.
Das Substantiv Ruhe wird durch tun 論,
im Magyarischen lom, Suffix der ab Straeten
Nomina gebildet: Nyugalom. _
Yu-n, dehnen, woher njun- und mm-Stämme.
Nu 努 ist eine ernste Anstrengung der
Kraft, woher nü 努, die Armbrust, stammen
mag.
Der magyarische Bogen, íj und iv, stammt
ebenfalls aus einer Wurzel i 度 + ^^, welche
dehnen, spannen bedeutet.
Njll, die Fusstapfen von Füchsen und
anderen Thieren ; springen, hüpfen.
Nu, zart, einschmeichelnd, und hievon nun
(n -- l)j fein, sanft, jung.
Cfr. das lapponische nyul-tet, salire, hüpfen.
Da wäre mjul gleich dem cel tischen lampe,
der Hüpfende = der Hase, welches in die
deutsche Thierfabel überging: Hase , der
Lampe.
Cfr. das tibetanische neu-li, ein Kaninchen,
und das chinesische now-li, 需 + ^^^ Jjj-f
dasselbe.
― 265 ―
NvúI
Hj Ml
die Hand
nach etwas
aus-
strecken,
, ,
berühren
NvÚ7
ny MA
w
abdecken,
und
abwetzen
í+ 委
und nyű
Nyű
魚
Made
Njú, näher kommen, sich nähern (im Ma-
gyarischen, mit dor Hand).
Nyúl ist ein subjectives Zeitwort mit dem
verbalen U 吏, dem das objective nyújt
entspricht, mit den causalen Suffixen i-ta
以 t-
No, abreiben, mit inactivom sze zu z
erweicht.
Cfr. das lapponischo ntjuor-et, pellom de-
trahere, schinden. 、
YÚ, zu nyü verstärkt, ist sonst der Fisch,
phonetisch bezeichnet es auch den Wurm,
so wortjü 娃 魚, Bücherwurm. Hiovon nyüves,
madig; und nyüzsögj wimmeln.
一 266 ―
R.
Die chinesische Sprache hat keinen r-Laut, diesem ent-
spricht jedoch das harte polnische l, dessen Aussprache die
Lexicographer! durch chÖ 口 í jj^ (im Magyarischen csuk-lik,
schluchzen) ausdrücken, da in der That, um diesen Laut hervor-
zubringen chuen she hu 轉 舌 呼, d. h. ein Umkehren der Zunge
(nach dem Gaumen zu) nothwendig' ist, um lo oder tu 嗜
auszusprechen y welches die Mandschu und Buddhisten^ wie
auch die Japanesen mit ro und ru wiedergeben. Hienach ist
es ersichtlich , dass i = r ist und für die Etymologie der
magyarischen also anlautenden Worte es füglich als dessen
Aequivalent gelten kann.
Rá
auf
Ru, tibetanisch, Local-Suffix, dem im Chi-
nesischen U ^1 als Local-Suffix entspricht,
das von Ii 里, Ort, Dorf, Meile hiezu ver-
wendet wurde.
Ra findet sich als Suffix auch in den cel-
tischcn Sprachen, mit der, nur den turani-
schen Sprachen innowohnenden Eigenschaft,
persönliche Suffixe, wio das magyarische rd-ra,
rd-d, rá, rá-nk, rá- tok, rá-jok, auf mir, auf
dir etc. anzunehmen. Cfr. O'Donovan, irische
Grammatik.
Es kommt im Chinesischen auch als lo 兹
vor, z. B. in sJiih-lö 賈 落, Ernst und als
lu 盧 z. B. in tang lu 當 墟, ein Ort zum
Weinverkaufe. Dies entspricht dem tibetani-
schen ru, welches primitiv wie ri) auch Ort,
Gegend bedeutete, dann zum Local -Suffixe
wurde, ungefähr wie das alt- englische inn,
das Kirche und Kneipe bezeichnete, später
zur Partikel in herabsank. Cfr. Lagamon
14263 und Ormulum 12739.
― 267 ―
Vom Slavischen entlehnt, wie auch rabol,
rauben.
Li, ein Gitterwerk, woher das participiale
ling 木 +赛, Gitter.
Chav j^, Synonym, dessen Wurzel im
magyarischen es steckt.
La, böse, un gesellig", unmenschlich.
TÓV 圍, zanken, streiten, kriegen. In Com-
position zu dó erweicht.
Im Tibetanischen und im Celtischen heisst
die Hand (cfr. das alt-latein. prae-hand-ere)
lag = -- rag, im Chinesischen heisst das verbale
lä "jjfif , in Hokkjen l&k, greifen, die Hand
fassen, auch schütteln, wie im englischen
shake hands.
Das Kleben hängt mit lä Wachs und
Harz eines Baumes zusammen, woher lorcha,
im Tibetanischen das Siegelwachs.
Läov (av = dg), im Coreanischen werden
die giftigen Arzeneien (die caustischeu) also
benannt.
Hieraus stammt figürlich rágalom, die Ver-
leumdung, mit lun 論, dem Bildner abstracter
Nomina verbunden.
Lüh, junge Bambus-Sprossen, ist die Wur-
zel von rügy, das gleich luy ^^, ein Guna-
Stamm ist, und Oeffnen der Knospen und
Blumen bedeutet. Dem lüh entspricht riih,
die Krätze, welche wie ragya, die Blattern,
nach der chinesischen Analogie, von knos-
pen, blühen abgeleitet worden. Die Blattern
heissen im Chinesischen tjen hwa 天 花,
Himmelsblüthe.
Läj ist ein bösartiges Geschwür ; sang
laj 生 瘤, (lie Krätze.
La bedeutet die Zeit um die Winter-
Sonnenwende, es mag mit dem lapponischen
raten, Gott, der Sonnen-Gott, d. h. der glän-
—— 268 ―
Rak
Raló
SpÍeKH^JCK(;llo
Rándít
; ill hícJi
rt'.íHHcu und
Rángat
hin- und
h(;rr(5ÍHH<5n
t+ 賴
m
赛
Ravasz
hcJiIhu
Ravatal
hölzíürií'H
i il'lí\)lUll\
了
zende fjen (is-ten) aus der Wurzel te 昏,
die Sonne, sein, wo das ra auf das ägypti-
sche o ra erinnert, Epithet der Götter und
Könige und mit dem magyarischen ragyog,
glänzen, vom Guna-Stamme laj zu ragy con-
sol iclirt; zusammenhängen mag.
Og ist ke 起, Frequentativ-Suffix, assonirt.
Cfr. tó 格, heísst brennen, in Hokkjen
lop, magyarisch lob, ägyptisch \oiiui; ardere.
Lüh 昧, in Hokkjen IvJc,
Lá, in Hokkjen läk, die Waaren ordnen
und sondern, sie nach Art und Gattung zu-
sammenlegen. Siehe oben unter rag die Fuoc-
tioueu der Hand.
Cfr. japanisch Ije 列 und Hokkjen rak,
logen.
La uud Iá, ergreifen, ontreissen.
LÖ, herumstreichen.
Siehe ráz, schütteln.
Lan, (3r[)re8öün, von der Wurzel lä 拉,
(lie räijad, roisscn entspricht; Idn be-
(lout(it Hinj^riff thun und lau \r alles an
Hich roissen, anmassen.
Rán-t ist rdn-ta 赛 打, mit dem inactiven
Siiffixo ta crasirt.
Ráng, Participial-Stamm, entspricht lang 敏,
(Ihm Zucken und Zerren eines Insektes be-
(lííutíit. AiiH der Idee des an sich Rcissens
wird wohl Idnij J^, der Wolf und arszldn,
ílííi* Li) wo, Htammen.
Ljav, kluji^, listig- weise.
Asz ÍHt coiicret. Suffix 8ze — f-*.
Ljáv, "in Opfennahl dem Himmel dar-
\rv])viiv]\{ y auch yaw ljáv jjs r ,奈.
eine Korbart, die Opfertheile
ííntliahíMicI ; gleichen Sinnes mag' sein tci --
,〃〃 Li H"l55tdler im Tempel, um die
NuiiHíütalnln dor VerBtorbenen darein zu legen.
― 269 ―
Raz
拉
schütteln
Rebeg
(robog)
und repül
fliegen
Rebeg
stamm ein
Rece
羅
、T
Netz
Réce
翏島
Lnte
孑
Redő
Falte,
Kunze!
Redv
morsch
Reg
Morgen
Rege
Sage
烈
喇
und
喊
Die mytholoia^ischen Bezüge als die ältesten
sind auch die interessantesten .
La, heisst bei der Iland schütteln, um Be-
kanntschaft zu schliessen oder zu bekräftigen.
Z ist sze inactives Suffix.
La, in Ilokkjen läp, fliegen.
Eg ist ke ^g, freqiientatives Suffix.
Lä-Iä, in Ilokkjen lap = rap, schnattern,
schwatzen.
LÖ, oin Netz, baryphon. Wurzel.
Cfr. Z/e^H^, wilde Thiere jagen, mit Netzen ?
Tze ^ y concret. Suffix.
Ljü-tsze, eine Ente.
Cfr. das baryphone ruca und le :, ré 狭,
die Stimme eines Storches, eines Kranichs,
darnach wäre réce die Schnatternde.
Cfr. rebeg, recseg, rekeg.
Le, eine Runzel.
Tje, falten ; auch baryphonisch td 皮 4 達,
Synonym.
Lá, baryphone Wurzel, verfault. CaDton
lät, rät»
V ist ein Rest von wd 歹 + 委, Synonym,
redves, faul. Cfr. röt-had.
Ljé, in HokkjeD lek = rek, glühend, bren-
nend, vom Lichte, wie Morgen, murky , von
Dämmerung.
Mit dem Morgen, der Frühe hängt rég,
frühe, lange her, zusammen ; es wird aber
als langer Stamm aus Ii g, hell; klar, glän-
zend und ki 者, alte Zeit, abstammen und
ist natürlich ein Compositum.
Cfr. Id ming 敏 明, Morgenstern.
Le und Ijé, Stimme, Laut.
Cfr. rebeg und rekeg.
― 270 一
Rejt
vorstijckeu
Reked
stockcD,
heiser
(Rekeszt)
trausit.
sperren,
hemmen
Rekenyő
Kauken
Rekkenő
schwül
Rém
Schreck,
Spuck
Remeg
zittern
Remény
Hoírriung
Rend
r
Rendít
籬
籬
列
令
Siehe die Wurzel re in rodo, Falte, welche
mit dem doppelinactiven Suffixe i-ta 以打
soviel, als in Falten einwickeln, gäbe.
Le, einzäunen mit Bambusstauden.
Siehe rengő, Weinranke.
Ljé, in Hokkjen lek, brennend, flammend.
Kin ist ein Stamm von leih ji^j brennen.
Lin (rin ), ältere Form rim, Furcht, von
,操, schaudern.
if
Lin (rin) , zittern vor Kälte.
Eg ist frequentative^ ke
Die Wurzel ist Ip '操, schaudern, zittern.
Cfr. lapponisch raimes, horridus.
Siehe rezg, reszket und reng.
Im Tibetanischen heisst die Hoffnung
ré'va, das wohl im Magyarischen existiren
musste, da es noch in dem Familiennamen
lUvay erhalten ist.
Dem rrmifj entspricht min j^, die Wünsche
des Herzens noch unerfüllt.
Im Chinesischen heisst die Hoffnung auch
ki'Wdng 期 望, das mit dem magyarischen
Id-vdn, wünschen, übereinstimmt.
Ling, ordnen und verordnen, d ess wegen
auch Gesetz. Unnöthig ist es vom slavischen
riid abzuleiten.
Es mag ein Participial-Stamm sein von
einer kurzen Wurzel, wie Ije 歹 eine Ar-
mee in Ordnung aufstellen, überhaupt ordnen.
Siehe remeg und retteg.
Til
― 271 一
Rendül
erbeben
Reng
läuten
Reng
beben
Renyhe
und rest
faul
Repíi 靈
fliegen
Reped
und repeszt
zerreissen
neutr.u.act.
Rész
TheU
Rét
Wiese,
stratum.
錄
懒
Siehe remeg.
Ling, eine kleine Glocke, an Fahnen ge-
hängt; ling-Ung, Geklingel.
Ling 镇, eine Lerche.
Siehe remeg.
Län, baryphon, faul, müssig.
He ist die Wurzel von hjen 閑, magya-
risch ältere Form Jienye,
Rest stammt von einer kurzen Wurzel
ab, wie Ith 足 + 率, nicht von der Stelle
kommen.
La, iu Hokkjen lap, fliegen, baryphon.
Ül ist Verbal-SufBx ul
Cfr. lé ^^, laDge Wurzel, die ebenfalls
fliegen bedeutet.
LjŐ, in Hokkjen lep = rep, zerreissen, spal-
ten, öffnen.
Cfr. lapponisch rdpeset, rimari, aperiri,
rápo, apertus.
Le, theilen, entzweischneiden ; Ij'e 列, zer-
reissen, theilen.
RÍ8, im Tibetanischen Gegend, wie im
Magyarischen világrész, Weltgegend.
T'on-rls, Himmelsgegend, Paradies.
Sz ist gleich 8ze 事, Ding.
Le = re, Gras und Heu.
T ist gleich te 地, Land.
Dass dies das zweite Element ist, beweist
auch ein anderer Name der Wiese, tsav-te
草 地, Gras-Land.
Als Stratum kann es von Ije 列 stammen,
das theilen, iu gewisser Ordnung (Schichten)
einrichten bedeutet. Von der Idee der Schich-
tung wird die nationale Speise rétes , die
Strudel benannt, die im Türkischen die Buch-
(Blätter-)Speise heisst.
― 272 ―
Retteg
sich
furchten
Rév
Hafen
Rev
Fäule
Réz
Kupfer
Rézg
zittern
Rí
weinen
獵
m
防
慄
喙
Rideg
ödo, ein- í
mm J Starr
Rigó
Drossel
Rigy
Ast^Knoapo
Rih, rüh
Krätzo
茶
Ljé, Cant. IH = ret, jemanden erschrecken.
Eg ist das frequentative Suffix ki 起.
Aus dieser Wurzel stammt rém, rémes,
reng, rezg.
Lé, ein Boot, woher ling 舞 +^^, ein Schi£
We' apocopirt zu v, Schutz, Obdach.
für red-V, welches siehe. Cfr. rot-had.
Llh, Mineral -Venen im Erdreich, le 理
(re = ér), die Ader.
Z ist ein Rest von M roth, das auch
in km-tsi ^jj^, rothes Erz, gleich Kupfer
gebraucht wird. Ex superabundant! sagen die
Magyaren auch: vörös réz, rothes Kupfer.
Lji, mit japanischem Stamm-Exponenten
7nz, zittern.
Li = ri, Schrei, Laut.
Im Magyarischen kommt es auch als zwei-
tes Element in si-r vor, gleich si- Ii 樣
in einen langen Stamm crasirt; ein schlagen-
der Beweis der langen Stammbildung durch
Composition zweier langen Wurzeln. Das ma-
gyarische Beispiel ist eben durchschlagend,
da es als sí- rí und zusammengezogen auch
als sír vorkommt.
Lje, Canton let, rét, starr.
Eg, pronorn. Suffix khe
Cfr. // 卄 +|^, solid. "、
Li, Vog^lstimine, Gesang.
GÓ, singen iind recitiren, was auf die Dros-
sel insbesondere passt.
Siehe rügy.
Lüh, junge Knospen; metaphorisch alle
llautexanthenie, die sogar im Griechischen
uuch der Blütke benannt sind.
― 273 一
Riha
Buhldirne
Ring
wiegen
Ripó, rípők
Bauern-
lümmel
Riad
aufschreien
Ringyó
Lustdirne
RÓ
kerben
Robaj
Getöse
Rogy
stürzen
销
Röh
Fäule
Roham
und rohan
Siehe léha, tajha.
Hiemit hängt der Stamm rima zusammen,
dem Un, älter lim gleich rim 建 entspricht,
mit der Bedeutung der Begierde.
Ling = ring, schwingen.
Li, rl, Pflug und pflügen ; Ii 頓, roh.
PÖ, bäurisch und pvh 僕, der Knecht.
Cfr. pvh 朴, Erdscholle.
Cfr. rí, schreien, wovon auch ri-hog, H-kat,
rik-kant abstammen, wie riv-alg, rimánkodik.
Cfr. rima, welches dem rin und chinesi-
schen Un 建 entspricht, während gyo = yö
und lö 藥, wie auch yü 愁, Lust und Wol-
lust bedeuten.
Lo (ro), schneiden, spalten und low 續,
graviren, das dem magyarischen rov-at, Kerbe
entspricht. Lüh 录 und hievon luy 曹 + 糸,
gehören der w-Scala.
Loy (rov = rob), das Geschwätz der Kin-
der; low-lo Í8t, durch tobende Bitten lästig
fallen. Rob-an und rob-og, verbal.
LÖ, Canton löt rot, fallen und lÖ 歹 + 各,
sterben.
Dass fallen auch im Magyarischen gleich
sterben gelte, beweist das populäre esett juh,
das gefallene = krepirte Schaf.
RÖgy steht für rot-je 落 也 .
LÖ, in Hokkjen roh, das Fallen welker
Blätter. Auch mit cantonischem Stamm-Ex-
ponenten rot-had, es fault.
LÖ, in Hokkjen loh = roh, ein weisses Pferd
gleich Renner, wie ló = ló ^^, gehen, wallen.
So hätte man für das Magyarische eine con.
Crete Wurzel, aus welcher die Deponential-
Nenn- und Zeitwörter weiter gebildet wurden.
Cfr. lö 洛, Name vieler Ströme in China,
die gleich dem celtischen rhod-anus, vom
Strömen, schnell dahinfliessen, abstammen.
18
― 274 ―
Rojt
Franse
Róka
Fuchs
狢
Rokkan |^
kreuzlahm !
werden
Rokkon
verwandt
RÓI
von
Rom
Ruine und
Ront
zu Grunde
richten
Rop
tanzen
Robog
Roskad,
Rogy
zusammen-
stürzen
Rossz
böse,
schlecht
L
打
落
田
Lo (ro), Seide auf besondere Art geordnet
Lo (ro) ist in Composition hwan-lo ,+宜 務,
ein Element der Benennung des Fuchses,
wo Atron bald für einen Hund, bald fiir einen
Wolf genommen wird.
Cfr. das lapponische räk-ot, latrare, bellen^
woher auch das schwedische ^/Eol rokka, Felsen-
Fuchs stammt.
Low-kang ist eine krankhafte Geschwulst
des Genicks.
Luh-kwän, coreanisch hon, die sechs Ver^
wandtschaften^ im japanischen ^ so wie im
magyarischen rokkon gleichlautend. Sie bilden
die ethischen Verhältnisse swischen Gott
und Menschen, dem Kaiser und dem Volke,
den Eltern und den Kindern, zwischen Oe>
schwistern , zwischen LaDdsleaten^ endlich
zwischen den Chinesen and den Gästen, d. h.
den Fremden.
Ru, tibetanisch, auf; siehe oben unter rd.
L ist Ii 裡, Local-Suffix.
Lwan, coreanisch lom, Ion = rom, Revolu-
tion, Empörung, hieraus:
Lwan-ta, mit dem inactiven Suffix.
LÖ, in Hokkjen lop = rop, jauchzen, froh-
locken.
LÖ, mit dem Frequentativ- Suffix Td 起.
LÖ, mit japanischem Stamm - Exponenten
los, fallen, sterben.
Ka = hjá 下, hinab.
LjÖ, japanisch ros, verletzen (Person oder
Eigenthum) und Ijö 掠 (in Hokkjen auch
lÖp) stehlen.
275 ―
Rost
Fibern
Rothad
faulen
Rottyan
eine Blase
werfen,
prasseln
Rózán
nüchtern
Rozga
lahm,
verfallen
Rozs und
Rozsnok
Roggen
und Trespe
Rőce
Rauschen-
bach
Rög
Erdscholle
Rögtön
plötzlich
Röhög
laut lachen
裕
碌
p
LÖ, japanisch ros, feine kriechende Aeste,
die alte Bäume umwinden, sie heissen auch
nyu'lö 女 羅 (phonetisch 女), magyarisch
nyúló, die sich erstreckenden.
Siehe rohad.
Siehe robog.
LÖ, mit Canton - Stamm - Exponenten rÖt,
brennen, prasseln; mit Hokkjen-Stamm-Ex-
ponenten lop, rop gleich dem m agy arischen
lob, Flamme.
Lo , ordnen und lo j 羅, ein Mann von
höherer Begabang in Verwaltung der An-
gelegenheiten.
Zan ist gleich zhan eine formative
Partikel, die dem Adjective ungefähr die
Nuance verleiht, wie 一 lieh im Deutschen^
gut, gütlich. Solche Partikel sind im Ma-
gyarischen: lag, rag, tag.
Cfr. józan, das mit yew -sin und yew-mn,
nüchternen Herzens und nüchterner Ein-
geweide bedeutet.
LÖ, japanisch röz, lahm.
GÖ, synonym, es heisst auch ló fcjöj^ 紫 脚,
wo das primitive kjö in lö-gö zur Media er-
weicht wurde. ― Für fallen cfr. rogy.
Sind dem Slavischen entlehnt.
Aus dem slavischen rewuca, dessen Stamm
rew, mit dem lateinischen riv-us, Strom ver-
wandt ist.
Lüh, japanisch rük, steinige Beschaffenheit
des Landbodens.
Lüh, rűk, fliegen.
Tön ist tun 滩, strömen, rauschen.
Lu, lachen, lange Wurzel.
Ldh ,条 Lärm, Geräusch.
LÖ 樂, jauchzen, frohlocken.
18*
― 276 ―
Rököl
schluchzen
Röp
Flug
Rörődik
sich durch-
reiben
RÖ8t
Rost
Rőt
rothbraun
Rövid
kurz
Röz
grobe, un-
gebleichte
Leinwand
Ruca
Ente
Rúd
Pfahl,
Stange
Rúg
stosseü;
ausschlagen
Ruzs
hässlich
und rút
Ul-kíh (phonet.), unaufhörliches Seu&eii.
LŰ, in Hokkjen lüp, rüp, hoch fliegen.
Cfr. lappon isch rapok and magyarisch
röpke, flügge.
Le, le, coreanisch lö-lö = rörö, reiben.
Cfr. Ißh (rtk) ^ 歴, reiben.
Siehe rost und Rost.
Ljlh-8Íh ist kastanienbraun.
Cfr. lüh 侈, sich schämen, erröthen.
Leu und low (röv, rav), auch in low -kmc
傻 《切, kurze, faässliche Gestalt; krummen
Rückens.
Leu, Hanf-Leinwand, Stücke Linnen, die
als Strafe für versäumte Frohnarbeit ent-
richtet wurden.
Z ist ein Rest von sm (sző), der grobe
Rand von einem Hanf- oder Seiden-Tuche.
Cfr. sző, weben.
Lu (ru), hochfliegend. Cfr. das zweite
Element von da-ru, der Kranich.
Lu und lö 鳥 + 各, Zugvögel.
Ca (phonetisch), eine kleine Grans.
Cfr. lu 驚, ein Vogel, der in Gruppen fliegt.
Siehe réce,
LÚ, ein langes Ruder.
Cfr. lu 盧, eine Rohrstange von 12 bis
25 Fuss lang.
D ist te 底, proDom.
LÚ, schütteln, erschüttern.
G = Ae 起, frequentatives Suffix.
Cfr. das serbische pyxaH^ hässlich.
Lu, hässlich, niedrig, bäurisch^ kleinlich.
Zs ist sÄe 士; T ist 底, concrete Suf-
fixe.
兒泣夢 厲厲 票色僂 縷 驚子^ 榷 陋
一 277 一
LŰ, junge Bambussprossen.
Leu (lö, rö) 未 •》 呂, freiwillig (wild) wach-
send.
Siehe szőlő, Weinrebe.
Leu, Knospen und kratzen.
Leu ^ ^赛, chronische Geschwüre.
Ljué ^jr&y mit den Fingern reiben und
kratzen.
Ljué, in Hokkjen lup = rup, gemein,
niedrig.
PÖ 朴 in Hokkjen pok, bäurisch.
一 278 一
J.
Jaj
捱
Jámbor
zahui
Jár
lahruu, reisen
Járom
Jorh
Játék
Siiiííl
lavak
Yáe, Guna-Stamm von yä 5^, Interjection
der Besorgnlss, wie yäe p^, ein Ausruf, eine
Interjection.
Yä 厭, kurze Wurzel, bedeutet unterjocht,
unterdrückt, tyrannisirt werden.
Jaj-baj ist ein Compositum vom synonymen
yae-pae |^ 慮.
Yang, mit Ehrfurcht, Bewunderung, Liebe
gegen Jemand aufschauen. Der Stamm ist
yä 雅, anständig, correct, einfältig. Ja, tibe-
tanisch, vornehm, gut.
Yán 彥 (älter jiVm), Epithet ausgezeichne-
ter Männer.
PÖ 模 (coreanisch por) in chSh-pÖ 質 接
heisst ehrlich, aufrichtig.
Yá, fortgehen.
R ist inactives ul 而, Suffix.
Ist vom Slavischen entlehnt.
Siehe ijász.
Ya, ist Elfenbein.
Tuh, baryphon, einst ein Substitut für
Papier ; Tabletten ; Karten, so dass játék eigent-
lich Kartenspiel bedeuten würde.
Ja und jan, tibetanisch, vortrefflich.
Yav, angenehm ; yav 堯, gut, gebraucht
an Grabdenkmäler hehrer Männer, die sich
durch Tugend und Gerechtigkeit ausgezeich-
net haben.
Ak, Plural-Suffix.
Cfr. jóy magyarisch und japanisch.
一 279 ―
Vom Slavischen.
Yav, genesen, von Krankheit. Es ist der
Vriddhi- Stamm von ya ttg, gut, mit dem
denominativen Suffixe ul 而; wie javit, bes-
sert, mit dem DoppelSuffixe i-td 以 打 zum
transitiven Zeitworte geworden.
Ye-n, ausserordentlich kalt, auch yen-ying
y 嚴 凝, von einer Wurzel jäa, wie sie im
Finnischen erhalten ist und die dem magya-
rischen entspricht, da das lange jég natür-
lich aus zwei Wurzeln crasirt ist.
G ist apocopirt kjS j^, binden, das mit
yen und ying verbunden erscheint. Yen -kje
凝結, frieren, zu Eis gebunden werden,
eine Metapher, die von Kry stallen und
Blumen gebraucht wird. Statt kjé 結 wird
im Chinesischen auch k'é 氣 in Composition
gebraucht, sei es für Luft selbst; oder als
phonetisch, läng k'é 冷 氣, eiskalt.
• Siehe Jel, Zeichen.
Yen, auch mit hwän, coreanisch hon jjj^,
zu hon-yen verbunden, Verlobung.
Yen (n = l), ein schwarzes Mal im Ge-
sichte oder sonst am Körper.
Yén (n = l), ausgezeichnet, elegant. Hieher
gehört yen das Auge, das Zeigende, wie
es auch im Deutschen aus dem Auge ge-
bildet erscheint, cfr. Notker' s ,Uebersetzung
der Evangelien^, wo wir statt zeigen,
ze-öugen finden. In Heliand finden wir
es ohne ze, vers. 1754: ,erl6 gihwilik 6git
selbo, hwilikan he mód habat:^ der Helden.
Jedweder zeigt selber, welchen Muth er
habe.
— 280 —
Yé, Substantiv- Verb, gleich seiend*
Ljén, das Gesicht, wie man lateinisch in
facie 】oci, fur gegenwärtig- sagt.
Rest eines obsoleten Zeitwortes, das ans
ér, ered, Ader, Quelle, entspringen, durch
einen j od irt en Coefficienten verstärkt worden.
Diese Art von Schatz der yocalisch an-
lautenden Wurzeln durch Aspiration, Jo-
dirung und Assibilation ist allen Sprachen
eigen, cfr. Erde, alt -englisch yearth, earl,
nordisch yarl.
Wichtig and unerforscht ist der Ueber-
gang von langen Wurzeln, wie ér, él, in
kurze Stämme éred, eleven,
Yoi ist im Japanischen gut, das auch das
Individual-Suffix Id, gleich dem chinesischen
ko 个, annimmt, yoM, was im Magyarischen
nur der Comperativ johh-ik gestattet. Jóm
ist die Güte, gleich magyarischem jóság.
Das oben analysirte javár, Güter, ist eine
Vriddhiform von já, jó, Wurzel und gyö-gyü,
heilen ist yÖ 蔡 zu gyo verstärkt. Yoi^
heisst auch im Japanischen ein Quacksalber.
Cfr. yu 與, gut.
YÖ, in Hokkjen yok, binden, das englische
hond, ein Contract, Vertrag, Uebereinkommen.
Hieraus das Recht.
Yu, heisst sprechen.
Shé 楚, ahnen, wahrsagen, siehe sejt.
Yu, gut; oder yew 有, haben, besitzen.
Sa heisst im Tibetanischen Land.
K ist ein Suffix der Collectiv-Substantiva
gleich kl gj-, vollständige Zahl.
Yu, gut.
Tsan, in Compos, zan, ein frugales Mahl,
nippen. Cfr. das japanische sameru ij- r^J^y,
nüchtern werden. .
Cfr. rözan.
― 281 ―
Jő
kommen
auch Jön
JÖVŐ
die
Zukunft
Jűh
Schaf
auch lh,
woher
Juhar und
Iharfa
Ahorn
TU, begegnen, sich ereignen.
Yun, von einem Orte an einen anderen
gehen, von der Wurzel yu 敏, ein Fuhr-
mann.
Hieher gehört jut, hinkommen.
Ist das Particip von jő, kommen, mit dem
tibetanischen Suffixe o, ö assonirt, das v
wurde wegen des Hiatus eingeschaltet.
Wie von jut, jutalom, so stammt von jövő,
jövedelem, wie auch das französische refoe-
nues von venir gebildet wird.
Yűh, meckern, gurgeln.
Cfr. ih, Schaf, das von yih 樊, wandern
von Ort zu Ort bedeutet, und als Reprä-
sentant der nomadischen Lebensweise an-
genommen werden kann. Hiezu kommt die
Idee von yih 妹, geil, lüstern, die auch im
yüh 欲, lüstern und yüh 育, gebären (hieraus
yüh ig fruchtbar) vorkommt.
一 282 ―
A.
Bevor ich an die Analyse der mit Vocal anlautenden ma-
gyarischen Worte gehe, muss ich zwei wichtige Bemerkangen
voraussenden.
1. Jacob Grimm behauptet, es gäbe keine vocalischen
Wurzel überhaupt und keine in den arischen Sprachen ins-
besondere. Dies ist ein Irrthum und nur durch das Bekennt-
niss zu entschuldigen, welches diese Behauptung entwaffiiet,
nämlich das Bekenntniss der völligen Unwissenheit in Betreff
reeller Wurzeln, welche die Sprachgelehrten zwingen, sich mit
hypothetisch aufgestellten ideellen oder fictiven Wurzeln zu
begnügen. Die richtige Consequenz dieser eingestandenen Un-
kenntniss wäre nach meiner Meinung die, welche das französische
Sprichwort anrathet : dans le doute ahstiens-toi, das heisst: ent-
halte dich hypothetischer Analysen, die aus unbekannten Prä-
missen ebenso wenig auf exacte , wissenschaftliche Methode
und demnach auf verlässHche Erschlüsse rechnen dürfen, wie
chemische Analysen ohne oder vor der positiv aufgestellten
Lehre stechio metrischer Elemente; von irgend welchem wissen-
schaftlichen oder praktischen Interesse sein würden. Hier hilft
nicht einmal das Genie oder die Dialectik eines Spinoza, wenn
er über Metamorphosen des Schwefels spricht; in der Retorte
bleibt; als caput mortuum, nicht ein Aufschluss der Wahrheit,
sondern nur der Geist, welchen der Forscher selbst hinein-
gegossen hat.
Nehmen wir als Cynosure der Frage das Wörterbuch der
chinesischen Sprache, z. B. den zweiten phonetischen Theil
von Morrison, so finden wir von den 1062 dreispaltigen Seiten
97; also beinahe ein Zehntel des ganzen Wortschatzes, vocalisch
anlautenden Wurzeln und hieraus gebildeten Stämmen an-
gewiesen. Rechnen wir dazu die aspirirten Worte mit 114, die
ainirten (mit g oder ng, d. h. mit c gezeichneten) mit 21, die
mit w, d. h. halbvocalisch anlautenaen mit 27; zusammen 162
Seiten, so erhalten wir ein Ergebniss von 252 Seiten, also
— 283 —
beinahe ein Viertel des Wortvorrathes vocalisch oder halb-
vocalisch anlautender Wurzel and Stämme. Berücksichtigen
wir die polynesischen Idiome, welche die Monotonie der Vocali-
sation kaum durch liquide Consonanten zu einer menschlichen,
d. h. articulirten Sprache erhoben, so können wir auf den Ur-
zustand der Sprache überhaupt den Rückschluss machen, dass
die primäre Sprachepoche durchaus nnd zwar Jahrtausende
lang, vocalisch gewesen. Vergleichen wir mit den Australiern
als Antipoden die Nordvölker Europa' 8, die Lappen und Finnen,
so werden wir das, bis auf den heutigen Tag sich nämlich er-
haltene Factum constatiren, dass diese im antiken Sprach-
zastande verharrenden Völker ausser den Liquiden nur die
Tenues 卫, 1c, t, ohne ihrer medialen Wandlung und von den
Sibillanten das einzelne 8, ausgebildet haben.
2. Die Existenz vocalischer Wurzel und Stämme ist also
evident; die nächst wichtige Frage aber, ob alle vocalisch an-
lautenden Worte radical oder mit Präfixen verbunden seien,
ist in der chinesischen Sprache eigentlich keine, da durch die
monosyllabische Natur der Schrift alle Präfixe, seien sie nomi-
nal, pronominal oder verbal, durch besondere Zeichen angedeutet
und vom Körper des Wortes geschieden geschrieben werden.
Diese Frage ist aber sehr wichtig für turaniscfae Sprachen und
für das Mandschuische, Mongolische und das Magyarische ins-
besondere , und kann nur auf dem Wege der Comparation
gelöst werden. Praktisch verhält sich die Sache so: haben wir
z. B. das magyarische Wort apa, der Vater, vor uns, so werden
wir versucht, sein Aequivalent im Chinesischen oder Tibetani-
schen unter dem Anlaute ap zu suchen. Da suchen wir aber ver-
gebens; hingegen bietet uns das Tibetanische pa als Vater, po
das Chinesische, beide also analoge consonantische Wurzeln, die
also aus zwei Elementen bestehen; deren erstes fur sich zu er-
gründen bleibt. Und da kommt uns das Glück zu Hilfe, das
der Wurzel pa, als Ehrenepithet, a vorsetzt, welches tibetanisch
durch a, chinesisch durch 亞 und mandschuisch durch o 阿
bezeichnet wird, die ursprünglich alt bedeuten, und als Ehren-
epithete Gott, dem Kaiser und den Eltern präfigirt werden.
Im Tibetanischen ist a bereits, wie im Magyarischen, zum
Artikel geworden, während das chinesische a, wie das mand-
schuische o, noch stets ein Ehrenepithet blieb.
— 284 —
Auf diesem Wege fanden wir, dass in opa der vocalische
Anlaut ein selbständiger und keineswegs zur Wurzel pa ge-
hörender sei: die Composition ist die zweier Nominal- Wurzeb,
die im Chinesischen und Tibetanischen geschieden geschrieben
werden a*pa und a-pö 亞 ^^, während im Magyarischen die
zwei,* eins bedeutenden Silben so innig zusam men wuchsen^ dass
sie im Volksbewusstsein nicht mehr getrennt gefühlt werden.
Vergleichen wir das ähnlich anklingende Verb ápol, pflegen,
so sind wir durch die in der Einleitung aufgestellten Gesetze
für StammbilduDg im Voraus verwarnt, dass dp, als langer
Stamm, nothwendiger Weise aus zwei Elementen crasirt sei,
die meistens Synonyme, häufig aber aus einem inactiven
Verbalpräfixe (i, pa. Id, sze, Ii) und dem hiedurch gleichsam
mobil gemachten Verbelemente bestehen, welchen, zur grösseren
Energie, oft noch ein zweites Verbalsuffix (i, ta, sz, Id, laj) hinten
angefügt wird. Trotz der Laut- Aehn lichkeit zwischen apa und
ápol, darnach man das zweite als eine Deponens des ersten
anzunehmen geneigt wäre and pflegen, gleichsam als väter-
lich behandeln erklärte, wird man durch die Verschieden-
heit der Quantität von ä und a auf deren radicale Differenz
aufmerksam gemacht. Hier kommen wir auf den charakteristi-
schen Vorgang der chinesisch - turanischen Sprachen, kraft
dessen sie durch inactive Präfixe (oder Hülfsverba) die nach-
folgende Wurzel zum lucb - tsze 活 d. i. zum lebendigen
Worte oder Zeitworte potenziren. Wir haben in der ^Einleitung
die inactiven Hülfsverba bestimmt, und wiederholen hier in Be-
zug auf den vocalischen Anlaut das im Chinesischen als Causativ
am häufigsten gebrauchte t 以, das in den verwandten Sprachen
mit dem verblichenen Bewusstsein der radicalen Bedeutung,
nach der hienach sich bahnbrechenden Harmonie der tiefen
und hohen Vocale zu a uud o sich assonirte. Hier ist der Platz
des turanischen Einflusses auf die analoge Inactivirung' der
celtischen Verba zu jy^edenken, die besonders in dem brittischen
Zweige herrschend geworden und selbst von dem gründKchen
Zeuss nicht richtig als inactives und exotisches Hüfswort er-
kannt wurde. Rev. Robert Williams bezeichnete a in seinem
cornischen Wörterbuche als „an auxiliary particle used in the
most tenses before the verb : mi a war, I know. Mi a dhanvon^
I will send." Ferner sagt derselbe: „et is the sign of the present
― 285 ―
participle^ which is formed by placing it before the infinite
mood, as cusga, to sleep, a cusga, sleeping; mos, to go, a mds,
going. A is used in Irish and Gaelic, as a dusgath, awakening
(a-wakening). In Armoric 6, as 6 carta, singing. In Welsh yn, as
yn cysgn, sleeping." Cfr. die englischen Formen : I was a- walking.
Go a-hunting. They go a-begging, die vom Celtischen entlehnt
worden.
Wenn Herr Williams a als blosse Partikel und als
Zeichen anfuhrt, ist er der von Herrn Julien über i 以 mit
vielem Apparate, aber auch mit gänzlicher VerkennuDg der
inactiven Natur dieses Hülfszeitwortes geäusserten Meinung
sehr nahe, vermöge welcher l 以 blos ein aadeutendes Zeichen
wäre eines nach dem activen Zeitworte folgenden Accusativs !
Hätte Herr Julien das ihm naheliegende Bretonische eines
kurzen Studiums gewürdigt, er hätte aus dem einfachsten; von
Marquis, de 】a Villemarqué veröflfentlichten Liede, die Rolle
der inactiven e, i, o-Hülfsverba, bestimmen können. Er hätte
nicht nach Hawaii segeln müssen, um dieselbe Thatsache zu
constatiren, dass in der fernen polynesischen Sprache die in-
differenten Wurzeln durch e und i-Präfixe zu activen und tran-
sitiven Verben gebildet werden. Um auf unser Beispiel zurück-
zukommen, werden wir á in ápol, als ein inactives von l 以
zu a assonirtes Hülfsverb aunehmen, das dem chinesischen
pav Hokkjen po, präfigirt wurde, um ihm die transitive
Kraft zu verleihen, jemanden zu nähren, zu beherzigen, zu
schützen, d. h. zu pflegen. Das auslautende l ist Ii 吏, ein
apocopirtes Verbalsuffix. Ein schlagenderes Beispiel bietet uns die
Analyse von itél, urtheilep, dar, wo wir in i das präfixive Hülfs-
verb i 以 finden, welches die nominale Wurzel te 帝, der Richter
und Weltrichter (woraus tjm 天, im Türkischen aas tjen-li 天 3||
tanghri abstammt), zu einem Deponential-Zeitworte steigert und
durch Anfügung des verbalen Ii 吏 zu i-té-l gruppirt.
A
Artikel,
der, die, das
亞
A ist im Tibetanischen Artikel und Ehren-
epithet von Gott, Kaiser und den Eltern.
A'j/a, der Vater, wie im Chinesischen a-tie
亞 爹, beide dem magyarischen apa und
atya entsprechend.
Cfr. das türkische ebä LI und ata
— 286 —
A, wie o Jf^ im Mandscha^ bedeutet eigent-
lich der Alte, das der grösste Ehrentitel ist,
. wie das finnische wanha, im Chinesischen
I wany 王, den König bezeichnet.
I Autt a ist im Magyarischen ein Vriddhi-
i stamm: avtdt = veraltet, auch avaa, Adjectiv
: von av-cui, veralten, geblieben. O ist noch als
j Wurzel gebräuchlich, auch als Compositum
ödon, antik; welches siehe.
A und ja, unter, niedrig, gering.
PÚ, Tuch.
Cfr. das türkische aba.
Vom slavischen oblok,
Äv und jáv, Phantom.
Ra ist dieselbe Wurzel wie la, welche mit
dem inactiven ta :J^, Iái formt, welches
sehen und Gesicht bedmitet.
Hieraus ist ábránd, die Miantasie, durch
das Participial-SufBx -ang und -and gpebildet,
welchem ein chiaesisches athlang entsprechen
würde. Wir tínden jedoch läng blos als
klar, scheinend, prächtig, aJso blos in
sinnlicher, uicht geistiger, Bedeutung.
Ljdng 兩 aber ist eine Fee, auch wang-
Ijang 虫―网 ! (| + 兩, eine mythologische
Figur, üiuem Kinde von drei Jahren ähnlich.
Chaj ist eine Ghinaform der apocopirten
Wurzel cha, welche im Magyarischen mit
einem Pronominal- oder Verbalpräfixe a tibe-
tanisch oder 》' W, chinesisch, assoniri, ver-
bunden ist. Clia 查, Wurzel, bedeutet Floss-
holz, wie chd 相, Balken; cha >^ aber, Holz
hauen, fällen. Dass á gleich 以 ein inactives
Hülfswort sei, beweist der chinesische Name
des Zimmermanns, ta-chaj-tjüi 的, wo
Htatt einem i 以, das inactive ta präfigirt
ergcbeint. Tßh 的 ist participiales Suffix.
—― 287 —―
Ac8a
Wasser-
jungfer
Ácsorog
1 herum-
streichen,
gaffen;
2 ein Tölpel
Ad, ád
geben
Adáz
rasend
Áfonya
Heidelbeere
Ág
Zweig, Ast
Agár
Windhund
芽
oder
Y
A ist der Artikel.
Oha bedeutet ein Mädchen, nach derselben
Idee gebildet, welche dem deutschen Namen
und dem französischen demoiselle zu Grunde
liegt.
隱 zu a assonirt; in actives Hülfsverb.
ChÖ, coreanisch chör, ein schleppender,
tändelnder Schritt, wie chÖ 走 + 卓 , weit
wallen und chÖ 每 + 卓, ein Pferd, das nicht
vom Flecke kommt.
Og ist das frequentative ki ^g, assonirt.
Tölpel wird durch das oxyphone ch,i 痴
bezeichnet.
I ist inactives Hülfsverb, zu a assonirt.
TÖ, entsprechend dem dunklen magya-
rischen ta, welches die Engländer mit
bezeichnen, heisst geben^ anvertrauen. Adsza
ist ein anomaler Imperativ, der sich auch
im Mongolischen vorfindet.
A ist Artikel.
T'an ist der Stamm der im erweichten
dá'Z liegenden Wurzel ta, der den Rasenden,
Wüthenden bezeichnet. Im Chinesischen ist
t*a mit na 那, im Magyarischen mit sc = ze 二 z,
verbunden.
WalachischV
A und yá ist ein Zweig, gabelförmig ab-
stehend.
Nach der Einleitung muss ág, als langer
Stamm, aus zwei Elementen crasirt sein,
g ist ein erweichtes, apocopirtes ko, M ijp^y
das ebenfalls einen Zweig bedeutet. É,i
岐, zweigend. Cfr. ok im Dravidischen,
äkse im Lapponischen^ agdcs im Türkischen.
Ok und jok, Gant.
隱 h und ylh sind Flügel und fliegen, und
von (1er Schnelligkeit übertragen auf íh, yili
die Post und Postpferde.
— 288 -
Am
alt, Greis;,
Aggódik |
sich
Agglamos
Hochzeitfr-
vater I
Agy
I Schädel
Gehirn
^Xabe
Agy
Bett, Beet
Ar ist das Aeqaivalent im MoDg'olischen
för át und dies« giebt uns den AuiBchlnss
des zweiten Elements. Av und gav 大
. ist ein grosser Hund, so dass in (ig-ár die
Schnelligkeit und die Grösse verbunden
wären.
Agg ist eine parallele kurze Wurzel des
oben analysirten langen á und rf; wir finden
im Chinesischen blos ein üh, yüh , das
eher ein Gemüthsreflex ist, nämlich besorgt
grämlich, welches dem magyarischen aggódik,
sich grämen, entspricht. Senectas ipsa morbus.
Agg, als alt angenommen, ist lam gleich
Iwan 1^ (corean. man, welche Permutation
des l in m interessant ist), heisst lieben, und
zwar physisch lieben , wie Iwan 乡 ß die
Hoden and Vogeleier bedeaten.
Os ist she 土, concretes Suffix apocopirt
I Cfr. das lapponische äj-voe, caput, und
, das finnische aijon and aiuxm mente moKor,
praemeditor^ die den Schädel und dessen
Function andeuten.
Aus einer Wurzel ya stammt yav und mit
: einer Liquiden ^stützt, n-av J^, das Gehirn.
Agtj als Nabe, wäre richtiger zum folgen-
den águ zu ziehen, obzwar wir daför eine
lange Wurzel, //e* 幸牙, und eine kurze, yué 朝,
, finden, die beide eine Radnabe bedeaten.
j Cfr. das lapponische aj^t, qoiescere, welches
I eine analoge Gonaform mit dem Infinitiv-
Suffix -ot bietet ; im Magyarischen ist das
j zu giß coDSolidirt.
Agy, als Schlafstätte, ist aus derselben
Wurzel gebildet , duixh das Guna- Suffix
yay 也, wie d-lom, Schlaf und Traum, durch
das abstracte, Substantive bildende Suffix
lun so dass d als Radical aUein ver-
bliebe. Wir linden einen Participial-Stamm
ang oder ffäng 陽 hieraus gebildet, der in
― 289 ―
Agyú
die Kanone
í+ 育
Agyag
Thonerde
Agyar
Zahn
Ajtó
Thüre
Ajang
zweifeln
Ágyék
die Lende,
auch
通 ágyék
Ajánl
empfehlen^
anpreisen
Ajándok
Geschenk
iL
牙
呀
才 §
以
und
羊
yäng taj 陽 die Schlafstätte, das Bett be-
deutet.
A oder i 以, Pronominal- oder Inactiv-
SufBx.
YŰ, Glühen des Feuers, zu gyu consolidirt.
Gyúl mit Ii 吏, subjectives Hülfsverb, be-
deutet brennen, wie gyújt mit i-ta 以 打
transitiv wird, oxy phonisch aber gyiü-ik eine
pathologische Entzündung bezeichnet, von
yu ein Geschwür.
A, Pronominal-Präfix.
Ya, Hokkjen yäk, Thonerde.
A, Pronominal-Präfix.
Yä, der Zahn, in specie, der Schneidezahn.
R = 兒, concretes Suffix.
Yá, öffnen, gähnen, umgekehrt aj,
To, schliessen.
隱, inactives Präfix.
Yang, wandernd, hieraus das Schaf von
ya ^^, wallen. Nomade, wie die Hirten.
Jav ist eine Vriddhiform, die einem ma-
gyarischen Guna-Stamme áj = ágy entspricht.
Das zweite lágy-ék führt uns auf die Idee,
welche in lágy, weich, liegt, wonach auch
das deutsche die Weichen gebildet wurde.
隱, inactives Präfix.
Yáng, participialer Stamm, aQpreiseü; von
der Wurzel yä HjS^j welche einen biedern,
rechtschaffenen Mann bedeutet , und das
zweite Element in una-gya-r bildet.
Cfr. yang 羊 |[, anrathen.
L ist Ii 史, Verbal-Suffix.
A, Pronominal-Präfix,
Yüng, gutmüthig, mild; im Magyarischen
ist ng in nd erweicht ; der Participial-Stamm
kommt von yú -f*, geben.
Ok = ko ist 个, ein Suffix discreter
Quantitäten.
19
— 290 —
AJ baj
Beschwer-
lichkeit
Ájul
ohnmächtig
werden
Ajtó
die Thüre
Akad
柙
haften.
hängen
Ak'rts
Dorn spitze
Akar
犓
wollen
Akként
a
• pH
o
Weise
臉
欵
nod
椋
m
m
Aj und gaj , eine Interjection oder ein
Seufzen über einen Verlust.
Aj und gaj , ein schmerzliches Gtef&hl,
Mitleid, Trauer (aj-i f+ 哀 手, Trauerkleid).
Cfr. jaj 厄, sich unglücklich fühlen; von
yä 力 L, unterdrücken , und jaj IJ^, Ach,
Auweh !
Baj ist als Compositum erweicht von
páj 效, durch Ermüdung oder Krankheit
völlig erschöpft sein.
Aj und gaj, ein euphemistischer Ausdruck
für sterben;
Ul ist 而 Verbal-Suffix.
Aj und gaj, eine Thüre verriegeln ;
Cfr. jaj 溢, ein enger Durchgang.
Tu, schliessen.
Aj, kaj 開 heisst aber auch öffaen, so
dass ajtó öffnen und schliessen bedeuten
würde. Cfr. die kurze Wurzel ä xmdjä jjí^,
die Thüre öffnen und schliessen.
Zum (y-Stamme gehört auch ajz, den
Bogen spannen, wozu auch im Chinesischen
kaj 開, öffnen, gebraucht wird.
A und ja, Hokkjen äk, anhaften, anhangen.
Ad ist ta 打, inactives Suffix.
A und ja, Hokkjen äk, stechen, so ja die
壓 紙, Papier an die Gräber stecken.
Tszé ist Dorn, im Magyarischen apocopirt.
Uh und juh, Hokkjen vk = aky wünschen.
Ar ist inactives ul 而. 、
A, tibetanisch, Artikel und demonstratives
Pronomen.
Kjén (auch Ijen) , Gesicht , Bild , gleich
akkép, welchem kje, Hokkjen kfep die
Wange, das Bild, entspricht. Kép im Magya-
rischon Gesicht und Bild, hat die Bedeutung
und den Accent noch bewahrt.
—― 291 —―
T ist das adverbiale te 第, wie ti im
Lapponischen.
A, tibetaDÍsch; pronominal.
Kor, tibetanisch; bedeutet den Umlauf des
Mondes, die Zeit des Umlaufs und die Zeit
selbst.
Kor, Zeit im Magyarischen hat noch den
Accent und den ursprünglichen Sinn be-
wahrt. K&p und kor sind die besten Beispiele,
wie aus bedeutenden Worten SufExe ge-
bildet worden; T^m 臉, im Chinesischen
noch bedeutend, im Magyarischen nur im
Gefühle, nicht im Bewusstsein bewahrt.
Uh und yüh, flechten, Winden, Hokkjen
tík = ak*
LÖ, ein Faden.
Vom slavischen okno.
Vom slavischen okow.
A, tibetanisch, Artikel.
KÖ, ein Gemach.
Kjué ist ein Schweinstall.
Kew 麻, ein Pferdestall, auch Km
das Stroh, worauf die Rinder liegen.
A, unter, niedrig.
Li, apocopirt, Localsuffix.
Alant, Adverb, fügt noch das Doppel-
Suffix an 安 und ti 第 hinzu, um , darunter^
zu bezeichnen.
AI nimmt die persönlichen Suffixe alám,
alád, alá etc" an.
Im Lapponischen ist unten, wuol subter.,
allabiirt ; jedoch alag heisst westwärts, und
alle, ad plagam occidentis, wo cd, Stamm,
gleich dem Magyarischen auch unten, be-
deutet. So ist im Celtischen vorn und hinten,
gleich Ost und West, rechts und links,
gleich Nord und Süd.
19*
一 292 ―
Alak
Form
Figur
Alap
Grund
Alamár
schläfrig
und álom
Schlaf,
Aluszik
schlafen
立
亞
AI
falsch
Aid
segnen
AI fei
After
Alig
kaum
A, tibetanisch, Artikel, oder i J[^, causa-
tives Präfix ;
Ljlh, Canton Uk, aufrichten, errichten,
formen, anlegen.
A, das Untere,
Lap, Seite, von einer Wurzel lä, flach,
eben.
通, assonirt zu a, ist inactives Präfix.
Lu, oder lju, heisst schlafen ;
Lu-ma 馬, Bettstätte, ma ist phon&-
tiscli, für ma, Erde, Stätte.
In alszik, er schläft, ist das radicale u
ausgefallen, das in aluszik und alunrd wie-
derkehrt. Alom ist gleichsam öZun, der
Schlaf.
AI ist identisch mit dem aspirirten hál,
schlafen.
An und yan (n = l), verfälscht, nach!
macht, äng und ydng, Participial-Stamm
AI entspricht dem tibetaniBchen la und Ida,
welches heilig bedeutet. Hla-sa, die heilige
Stadt, wie Za-la im Magyarischen. Le-ald,
welches von der untergehenden Sonne gesagt
wird, entspringt aus einer ganz anderen
Wurzel, nämlich dem mongolisch-tatarischen
cdtahu, das steigen, und mit der Präposition
le, herabsteigen = untergehen, bedeutet.
Mit der tibetanischen Wurzel sind ferner
verwandt : áldoz, opfern, áldomás. Opferfest,
Dies ist eine echt chinesische Wortbildung
durch Verbindung zweier entgegengesetzter
Begriffe, wie Unten, Oben, die sich so zu
sagen in der Mitte begegnen.
Siehe al und fei.
A-Ii, yih ist der Terminativ von cd, unter,
nieder, mit íli oder yih 域, im Magyarischen
uj, die Grenze.
― 293 一
Alkot
bilden,
schaffen
Alku
Handel
Vertrag
All
stehen
A-ll-je, zu alj crasirt, ist ein Substantiv
aus dem Adjectiv al durch das Suffix jie 也
gebildet. Hieraus stammt neuerdings ein
Adjectiv, aljas, niedrig, wie aus dem al-
Stamme durch sze 使, ein transitives Zeit-
wort, aláz, erniedrigen, gebildet wird,
La, in la-show 拉 -^, die Hand greifen,
ist dem umgekehrten al des zusammen-
gesetzten Wortes, entsprechend. Es ist das-
selbe, das wir im türkischen älmak,
fassen und kaufen, und im Compositum yiJI
yi," älish-verishj der Handel, finden ; aires
im Lapponischen ist oommodus, facilis, aire
commodum. Das magyarische alku, Handel,
Vertrag, bietet den Weg zur Erschliessung
des zweiten Elements, indem es dem tür-
kischen veriah ein synonymes Im 沾, kaufen
und verkaufen, oder ku 估 , den Preis ent-
gegensetzt, das in der A-Scala auch kiá, 價,
der Preis , gleich dem magyarischen ka,
enthält.
Lom ist das Substantive bildende lun 論.
Siehe : alhi.
Siehe alak, die Form, wovon alkot, ein
Deponential ist.
La, greifen, nehmen ; analog dem magya-
rischen vesz, er kauft, von ; er nimmt' um-
gestellt.
KOO •/ 土, verkaufen ; die zwei Elemente
bilden aber die zwei Grundbegriffe des Han-
dels, das Nehmen und das Feilbieten.
Alku-8Z ist ein Censal, neue Form, mit
sze 士, concreter Substantivbildner. Alkuszik
und alkudik ist ein subjectives Verbum mit
sze 使 oder tih 得 Hülfsverben.
通, Inactives Hülfsverb.
Ljih, stehen.
Ali
Grund
Alkalom
Gelegen-
#
亞里也 拉價論 以立 拉 以立
Durch Anfäßniif: von ^^, doppet- oder
objectávem Hülfisverben, entsteht éXUty stellen,
anfstelkou auch mne Mfimmig behjuipten.
A. das Untere«
, Li, Local-SiifBx (?).
Daß fiimiBche omMMi, der Apfel, leitet auf
daß PaJóczer ooíml^ wo das Z in oo aufíg^elöst
wurde, ohne auf den Sinn ein Licht zu
werfen. Es bleibt uns nichts übrig, als die
Bedeutimg' des oZ, mich der Form, der
Farbe, endlich nach dem Zwecke zu ent-
r&thBelii.
i AI Í6t der torkiBche Stamm von älmak,
i greifen, h&ben, dem in oxyphoDer Scala
el, die Hand, entspricht, woraus eZma UJI,
der ApfeL g-leiehsam der Greifliclie.
I AI J\ ,tarkÍ6ch-ambÍBch, ist scfaarlachroth,
'. äUi Üf , ist gesprenkelt, wie es der Apfel
I roth Tuid weiss za sem pflegt, so heisst äla-
häjUk ^^JL Ül, die Fordle, nämlich der
gesprenkelte Fisch.
! Hieher gehört das westmongolische alak,
I bunt, scheckig, gesprenkélt^ wie auch das
ujgnriBche tUk, die Hand, mit denen das
I westmongolische aUmoHy der Apfel, zusam-
1 menhüngt.
Endlich bedeutet an fär cd, wie yan fur
I yal jf^, verschlingen, nnd ^^, schmausen.
Ma ist im Chinesischen eine verbreitete
Endung für Veg«tabilieii wie la für Mine,
ralién.
Siehe méla und elmél-kedik.
A-Ii, das Untere, durch pronominales mo
zum Substantivum gebildet.
Es bedeutet eigentlich den unteren Wind,
dem das lapponische fd, der Obere, als
Nordwind entspricht.
― 295 ―
Álom
der Schlaf
Am
gewiss, frei-
lich, aber
Ama
jener
Ámul
staunen
Anda
sinnen
Andalg
phanta-
ßiren
Anya
Mutter
Apa
Vater
Atya
Vater
Anyós
Schwieger-
mutter
嗎
i FIT
歷
以
悶
娘
亞
彼
Cfr. im Celtischen die BestiinmuDg der
Himmelsgegenden nach Vorne (der Ost),
und Hinten (der West), wodurch auch Ir-
land, als das Hinterland d. h. Westland
benannt wurde.
Cfr. a-IU8Zik, schlafen, wo lú als das Ideen
tragende Radical erscheint, durch i 以, asso-
nirt und inactivirt.
Om ist mo 麽, Pronominalbildner.
Mä, eine interrogative Partikel in Con-
versation und in Dialogen.
A, tibetanisches Pronomen,
Mo, Pronomen.
通, inactives Suffix, zu a assonirt.
Mun (n = l)j besorgt , bekümmert sein,
von der Wurzel mű, 慕 , aufschauen, sinnen.
Siehe hámul,
Ang und yang, bilden, formen.
Das participiale ng, oft wie in arischen
Sprachen zu nd erweicht.
Das Magyarische anda, entsprechend dem
Mandschu anga, ist alterthüm lieber.
A ist ein Ehrenepithet, wie bei a-tw, der
Vater.
Nyäng ist die Mutter, im Chinesischen als
Participial-Stain m .
A, Ehrenepithet.
Pá und pá ^ , der Vater.
A, Ehrenepithet, alt, gross.
Tyé, der Vater, im Chinesischen noch
nicht assonirt. Kommt im Chinesischen und
Gothischen als ata vor.
Dass a alt und gross bedeute, wird durch
das synonyme lav jé 老 爺, der Vater, er-
sichtlich.
Eine Ableitung von anya, die Mutter, im
Chinesischen als Participial - Stamm njang
gebräuchlich.
一 296 ―
Apáca
Nonne
Apad
ebben,
abnehmen
Ápol
nähren,
pflegen
Apor
Gestank
Apró
klein
Ár
der Preis
Árad
íluthon^ an-
Hchwííllen
Arany
Gold
Arc, arca
Árka
Sappn
Arenda
Route
Arat
A-pÖ heisst im Chinesischen eine alte
Mutter, mit tsze ^ assonirt zu ca wäre es
ein Mütterchen.
PÖ ist eine Welle, pö 剰, fallen, mit einem
inactiven i 以, zu a assonirt; die Verbindung
der Welle und des Rollens gibt das com-
plexe Wort im Magyarischen.
Cfr. das persische lautverwandte ap,
Wasser.
隱, inactives Verbal-Präfix, assonirt zu a,
Pav, Hokkjen po, nähren.
L ist Ii 沾, subjectives Verbal-Suffix.
Pö, coreanisch pör, ist die Hefe, vielleicht
von dem Gerüche ? Pö 薄, bedeutet auch
schlecht und eckein,
P'Ö, klein, woher pör, coreanisch der Sand.
Pb zu ap verkehrt.
LjÖ, japanisch ro, klein.
Im Magyarischen kommt ár und ér im
Sinne des Werthes und Preises, baryphon
und oxyphon, vor ; im Chinesischen kommt
blos Ii, ri 利 , gleich ér, Werth und Gewinn,
vor. Ist hiemit ara, die Braut, verwandt?
Av, jav, im Mongolischen ár, jár, bedeutet
uuormesslich tief.
Ad ist das Verbal- Suffix ta
A, Artikel.
Läng -- ráng, glänzend, lauter, auch läng
、伶 , hell, klar, glänzend.
Saj, guuirt, das Gesicht.
Was ist av- und or-ca ? Etwa ein syno-
nymes xdy tir P 而, die Wange ?
Vom slavischen apOKb.
Vom It 111 ionischen.
A und ya, schneiden.
I La, ra, dio trennende Wirkung des Messers.
亞 婆子泊 以保柏 頗屢利 濱 亞期 麒 亞刺
一 297 一
At ist ta 打, inactivos Suffix. Während
im Magyarischen szánt so viel heisst als
pflügen, bedeutet sdn ^ij das Mähen ; es ist
ersichtlich , dass beides vom Schneiden ab-
geleitet wird.
Ljáng ist überhaupt das Maass, im mora-
lischen Sinne, ein grossmüthiges Gemüth.
Die verwandten Örv und Ürügy leiten uns
auf die Deutung des ersten Elements des
Compositum s, das wir mit flechten, stricken
übersetzen, nach 16, ro , das im 網
lo wang ( iind mang = many ), Netze, Schlingen
stricken, und moralisch Ränke schmieden
bedeutet.
Ö 奄, coreanißch or, ist ein Netz mit
feinen Maschen.
Wei 每 ist ein Vogelnetz, die beiden ö und
wei zu orv crasirt.
Av und jáv, mongolisch ar, jar, bedeutet
Schatten.
Ist ny ein Participial-Suffix, das an das
liquide r angehängt wurde, oder, da dies
ein zu seltenes Beispiel der Consonanten-
Anhäufung wäre, so wählen wir lieber das
dem magyarischen nyék entsprechende nyíh
匿, cantonisch ník, verstecken, verhehlen
und njij Hokkjen njek 因 , mit derselben
Bedeutung.
Cfr. ár-véső, Grabstichel.
La und la, brechen, verderben (inversa
Radix) oder i(a) la ta, 以 拉 打, crasirt in
eine Silbe (? ).
Cfr. lä 刺, verrucht.
Ö, coreanisch 6r, böse, schlecht; schaden-
froh, hieraus das magyarische or, der Dieb
und orz, rauben, stehlen ; yö 欲, coreanisch
yor, raubsüchtig.
Arány
Proportion
Ármány
Ränke,
Intrigue
Arny und
árnyék
Schatten
rr
lie
rt
iden
Arszian,
Oroszlán
der Löwe
B
— 298 —
Áru
Waare und
Árul
verkaufen
Árva
Waise
ÁS
graben
Ásít
gähnen
Asszony
die Frau
A8Z
Dürre und
Aszik
dörren
Sz kaDD 8ze ein inactives Suffix sein,
das aas or das verbale orz, rauben, bildet;
es kann aber auch sze 御, der Löwe, sein,
dem noch das Epithet láng 狼, wild, an-
gefügt wurde.
Cfr. das türkische ärsslan ^jiLi**^l.
LÚ, ein edler Stein, als Tausch- oder Ver-
kehrs -Werth.
LÚ, Geld, Vermögen zur Bestechung.
A ist entweder Pronom im Substantiv,
oder assonirtes i 以 im Zeitworte, das noch
l = Ii 吏 als Verbal-Suffix anfügt.
Aus der Idee der Bestechlichkeit wird
driiló, als der Verräther par excellence, ab-
geleitet.
Av und jav, im Mod goli sehen ar, jar, früh-
zeitig sterben ; ist es mit cp^avo; in Rapport ?
Shá und sháj, schneiden, stechen.
Shaj 截 ein Speer, eine Scheere.
Cfr. sä 级, der Pflug (auch eine Lanze),
woraus szánt, pflügen.
隱 zu a assonirt; inactives Hülfsverb.
Chi, gähnen.
T, apocopirt von ta, Verbal-Suffix.
A ist entweder ein Ehrenepithet, wie in
a-tya, a-pa, a-nya, oder ein inactives Hülfs-
verb gleich i 以.
Sáng, gebären, ein Participial-Stamm von
m, tibetanisch Erde, nämlich die fruchtbare.
Cfr. das mongolische assohu, ernähren, er-
ziehen, von der Wurzel mh j^, die Nach-
kommenschaft fortsetzen 5 chuen suh 賴,
die Familie fortsetzen. Cfr. szül, gebären.
Sa-V ist ein Vriddhi-Stamm einer Wurzel
sa, die auch in szárad vorkommt, mit der
Bedeutung von trocken und trocknen.
Cfr. das lapponische asme, aridus und das
japanische atsza, dörren.
雜 1 賂 完我 以咚 打以生 娥
一 299 一
Aszat
Unkraut
Által
durch, über
Átok
der Fluch
Atya
der Vater
Avad
veralten
Avar
dürres Gras
Avat
einweichen,
einweihen
Äzik
nass
werden
der, die, das
Azsag
Ofenkrücke
齒+塞
咀
阿
m
Tsä, Canton tsät, das Unkraut jäten.
Cfr. moszat
Cfr, das mongoliscli-tartarische altdhu, über
einen Berg steigen. Auch mit ausgefallenem
I》 dt über.
TÖ und tä, in Hokkjen tök, täk, gegen-
seitige Lästerung, mit einem Pronominal-
Präfix.
A, Ehrenepithet (alt, gross).
Tje', Benennung des Vaters, besonders im
Norden von China o-tje^ 阿 爹, ehrwürdiger
Vater.
Im Tscheremissischen noch ohne Assonanz
atye.
Ö (á), alt, ist die Wurzel des av-Vriddhi-
Stammes. bildet ódon, antik, wie á, avúlt,
in oxyphoner Scala év, Alter, Jahr.
Av und jav, Gras, üppige Vegetation.
Ar 兒, concretes Suffix.
Av, jav und gav, in Wasser tauchen.
At ist ta 打, inactives Suffix.
zu a assonirt; inactives Hülfsverb.
Si, in Composition zi, nass.
Ki zu k apocopirt, Pronom.
A ist Artikel im Tibetanischen.
Sze 斯 und tsze 兹 zu z apocopirt, ist
proDomen demonstrativum.
A, Pronom.
Zhe, in Hokkjen zMak, brennen, sieden;
zhe shwuy 水, heisses Wasser, die sin
熱 A!l、, ein glühendes Herz, warmes Ge-
müth.
— 300 —
E.
E, ez
dieser
Eb
Hund
伊
Eber
wach
Ebéd
Mittags-
mahl
and
咽
E, persönliches und demonstratives Fürwort.
Ez ist ein Compositum von e und
tsze 此, dieser hier, erweicht und apocopirt.
É, ein starker Hund. Dies ist eine lange
Wurzel, wogegen eb einer kurzen Wurzel e
oder 7/e entspricht; der Stamm en oder i/en ^jf
ist daraus abgeleitet, mit der Bedeutung des
Jagdhundes; es muss nun dieses Merkmal
auch in der Wurzel e und ye, magyarisch
eb, wie Hokkjen ep, vorkommen. Im Chine-
sischen ist yé zu Ije |j^, jagen, consolidirt,
wie ye zu nye-r im Chinesischen und
Magyarischen potenzirt wurde.
Das mandschuische ehideme, zu Mittag essen,
führt uns auf die kurze Wurzel é, yé 咽,
Hokkjen t/ep, verschlingen ; die Gefrässigkeit
könnte im magyarischen eb repräsentirt sein.
É, heisst ein grosser Hund. Das Magyari-
sche dürfte hier rückwirkend zur Erklärung
des langen é beitragen, indem es eine pas-
sionelle Eigenschaft des Hundes, nämlich
die der Wachsamkeit, zur Basis seiner Be-
nennung erwählt.
In be ist das causative p*e ^^, das un-
richtig als blos passives Suffix bezeichnet
wird, enthalten^ da dessen Energie durch
p^é 俾, bewirken dass, befähigen zu, näher
erklärt wird.
R ist ur 兒, ein concretes Suffix gleich
dem türkischen er 乂.
É, lange und e, ye, kurze Wurzel heissen:
jenes zu Mittag essen, dieses einfach schlin-
gen, verschlingen.
― 301 ―
Ecs und
ecset
Pinsel
Éd
Süsse
Edény
Bl
台十凡
Edz
härten
(den Stahl)
Eg
Himmel
und
brennen
/?辛
祇
Das magyarische eb-é-d besteht aus Re-
duplication der kurzen und langen Wurzel
in Hokkjen ep 咽 und é 拖 mit dem pro-
nominalen te 底, Substantivbildner , zu d
erweicht und apocopirt.
Ecs war ursprünglich der Stylus, mit wel-
chem die Buchstaben auf Bambustafeln ein-
geritzt wurden. Che 蟹, in Canton cMt, ist
der Stachel eines Insects, che und che f 析,
die Spitze einer Lanze ; che heisst die
Inschrift, besonders auf einem Grabmal, das
Zeichen 戈 beweist, dass dieselbe eingeritzt
wurde. Ché ^jj^ heisst, was die Römer acu
pingere, d. h. sticken, nannten.
Aus späterem Zeitalter mag ché 蒂, das
Papier stammen, wie auch chet, der Pinsel,
von che 智, ein Bündel Haare, gebildet
worden sein.
Té, süsser, rother Wein.
Hieraus der Stamm tjen 甜, süss.
E, ein Krug.
Dény, in Composit. erweicht von ting 餘,
das chinesische weisse Kupfer, eine specielle
Industrie China, 8, die heute unter dem Namen
China-Silber im Handel bekannt ist.
Se, hart, umgestellte Wurzel.
£s mag aber auch der vocalischen kurzen
Wurzel e, yé 碟, brennen, entsprechen, aus
der im Chinesischen yen 炎 abstammt, wel-
ches Metalle härten bedeutet.
Z ist sze 使, inactives Hülfsverb, erweicht
und apocopirt.
Ke, umgestellte Wurzel, wie tjen 天, Gott
und Himmel. Siehe isten.
Eg, brennen, als langer Stamm, ist ein
Compositum, das aus e brennen und
ke ^g, dem erweichten frequentativen Suffixe
zusammengesetzt ist.
— 302 —
Egész
ganz
Egerfa
Erde
Eglel
necken,
quälen
Egyik
der eine
Egyszer
in mal
Együtt
/liKanifiien
Eger
Maus
Das Adjectiv k'e 后 heisst glänzend, der
Morgenstern; k^e ndng 后 明.
K'e heisst nagen, desswegen k*e ^^ + ^ eine
Maus.
Cfr. ih und yth 易 +益, Maus.
Er ist vi 兒, concretes Suffix.
E und yé, vereinen.
Egy entspricht dem chinesischen yé 葉,
ein Blatt, als Verb vereinen, eben so wie das
finnische yh-tä dem chinesischen íh und yth
• verwandt ist, das gleichfalls ein bedeutet,
von yik 乙, die Knospe, der Sprosse und
ein.
Ih und yih, in Hokkjen \k, ein, gleich dem
magyarischen egy, wird im Chinesischen auch
für ein Ganzes genommen, yh ytJi — » 昔,
die ganze Nacht.
Vom Griechischen.
E und yé, in Hokkjen ek, jeg, heisst ver-
letzen.
Ljé, reissen , zerren , mit dem activen
Suffixe Ii 史.
Egy, ein, mit dem Individualitäts- Suffix
ki, ko 个 verbunden. Dies Suffix nimmt
,da8 magyarische Adjectiv nur im Comparativ
an, jobb'ik, der bessere, während es im Ja-
panischen auch an den Positiv antreten kann,
so jo, joki, der Gute, einer der Guten.
Das Suffix der OrdiDal-Zahlen im Magya-
rischen ist dik, dem das chinesische ti-Jd in
mn-ti-ki 三 第 j^, der Dritte, entspricht.
Im Chinesischen yih tsze, ein Mal, ohne
weiterer Suffigirung, im MagyarischeD nimmt
8ze noch das tibetanische Local - Suffix ru,
apocopirt zu r, an.
Yih-yu-ti, sind die Elemente des magya-
rischen együtt, statt egy-ffyü-tt, dem chinesi-
schen u oder yu S3L entsprechend, das meh-
厭
厭裂 一 个
1 次 一 與第
Q i
— 303 —
Éh
der Hunger
Éj
die Nacht
Ejt
fallen lassen,
Esik
fallen
1 Keü,
2 Schmuck
Eke
Pflug
Ei
Schärfe,
Spitze
Ei
hinweg
野
Í 猗
剞
und
概
利
rere vereinen, zusammenlegen, hieraus eine
Classe, ferner die Partikeln zusammen, mit,
und ― bedeutet.
Tl ist Adverbial-Suffix, apocopirt.
He und ke, Hunger.
Ke, ko, Hunger und Durst.
Ya' (je = y), die Nacht, das magyarische
^ ist gleich e finster, dunkel und yot' 野,
die Nacht^ also gleich finsterer Nacht.
Cfr. das türkische yö, die Nacht; das ja-
kutische ilöl, die Dämmerung; das lapponi-
sche ija.
Das finnische eJUo, der Abend entspricht
dem chinesischen ih, yih 黑 + 色, dunkel, fin-
ster und dem magyarischen est.
E ist die Wurzel des mit inactivem i-ta
以 打 suffigirten magyarischen e-it, sie be-
deutet die Welle, die Brandende; während
das subjective esik mit dem verbalen Hülfs-
worte 8ze verbunden ist.
Kje, Keil ist die kurze Wurzel, der ke ; Ji+ 忌
als lange Wurzel entspricht, die einen höl-
zernen Nagel bedeutet.
Ek als Schmuck wird erklärt durch k^e 琪,
ein Edelstein und k*é ;^, mit verschiedenen
Farben geschmückt.
In ék ist die Wurzel umgestellt, in Td-es,
anmuthig; jedoch der obinesischen Form ke
gleich.
Ké ist ein gekrümmtes Werkzeug beim
Graviren gebräuchlich, der kurzen Wurzel
kl 刻 entsprechend, welche graviren und
schreiben bedeutet. Ke oder ké heisst
schneiden, verwunden, ke 概, endlich, pflügen.
Lé ist umgestellte Wurzel, scharf, spitzig.
Lé (inversum), weg, mit k*hm 去 ver-
bunden, weggehen.
— 304 —
Lé, bedeutet die Principien des physischen
und psychischen Lebens.
Cfr. das lapponische dem, das Leben, det,
leben, eta, lebhaft, d-mes, gleich magyari-
schem élelmes, lebensfähig; fr. viahle,
El, mongolisch die Stirne, wird zur Be-
zeichnung des jjvorn" angewandt, wie dien,
der Feind, denjenigen bedeutet, der uns die
Stirne bietet. Dies wird auch durch die
populäre Vereinigung von homlok-ellen^ gegen,
bewiesen, wo das dien durch das synonyme
hondok, die Stirne, näher erklärt wird.
E, genug.
Ist Ug ein Adverbial-Suffix wie hg, teg, degf
E, inactives Präfix.
Lé hat auch die Nebenbedeutung des sich
Einmischens, mit dem pronominalen ,《 也,
zum Verbal-Nomen gebildet. Fa* wurde im
Auslaut zu gy erhärtet und apocopirt.
Wir haben die Wurzel von esik in e ge-
funden^ das den Wasserfall, das Fliessen
bedeutet ; ein hieraus gebildeter chinesischer
Stamm ist en und yen (n = l) , und yin
, welche fallen und fallen bedeuten.
Wie alle organischen Functionen, so nimmt
auch dlik das relative Fürwort ki 其 als
Verbal-Suffix an.
一 Lé sind die Principien der Vernunft, die
Vernunft selbst.
Me mag ein Pronominal-Suffix gleich mo 麽
sein, das Substantive bildet, oder ein syno-
nyiiicB Element me 謎, ein Räthsel^ ein
Problem, auch in mese vorkommend.
Cfr. das lapponische dw-et, animad-vertere.
Wir erklärtoü d, vor, aus dem mongo-
lisclion dj die Stirne ; öd, als lange Silbe
iniiss ein Compositum sein, wo o eine selbst-
Htändigo Wurzel, mit dem zu d erweichten
te 底, Pronominal-Bildner zu öd crasirt vnirde.
Elé
vor
Elég
genug
Elegy
gemischt
Ellik
fallen
Eime
Sinn,
Verötand
Előd
Vorfuhr
理 矣 以理也 理
Drei Ideen bilden den Complex, der im
magyarischen em enthalten ist. En und jm,
schlingen^ drückt das physische Merkmal,
welches durch das magyarische emni, saugen,
noch näher bestimmt ist, aus. Das zweite
en, yen und njen, ältere Form mi, heisst
denken, dies ist das psychische Kennzeichen
des Menschen, während durch das dritte en
und yen 曹 sein socialer Rapport ausgedrückt
wird, nämlicli der des sprechenden Wesens.
Das Wesen wird durch we |^ , coreanisch
wer und her angedeutet, es bezeichnet Däm-
lich das Geschöpf, das Ding, das Wesen,
so dass wir in ember das säugende, denkende
und sprechende Individuum erhalten, welches
wir im Menschen ahnen.
E, inactives Suffix.
Me, coreanisch mö, saugen and säugen,
gleich dem magyarischen Participium emo.
Der Sau, als einer Saugerautter, kann dies
Epithet mit ihrem sieben Zitzenpaar wohl
vindicirt werden !
E, persönliches und demonstratives Pro-
nom.
Mo , Pronom , Demonstrativ und Inter-
rogativ. Es wird auch mit i und a ver-
bunden, ama, jener, ime, dieser da, wie auch
mit dem Negativ se zu semo, , magyarisch
sem und semmL
En, yen, ältere Form em, die Stirne, d. h.
die hohe, welche durch le 史 zum Zeitworte
wird. *
Ein Participial-Stamm ang und yang
bedeutet heben, erheben, yang muh ^íjjl
die Augen erheben.
E, ist ein inactives Präfix.
Mé, Eckel empfinden.
Ly ist le 理, Suffix abstracter Substan-
tiva.
20
Siehe 6Bt. die Sm.
EaÜL weibBelie Brust, ist eine Composi-
tion von saunen und fö, gleich lu 漏,
das Träufeln, dieasen. durchsickern bedeutet,
worin eben die Fonctioii der weiblichen
Brust besteht.
Em nd ajaa, äkere Form em heisst den-
ken« credenken.
Le ist 2e 5£, Vernunft, und Suffix ab-
stracter Sabätantiva.
EbMu DenkmjJ, ist darcfa eine weitere
Zosammensetzang gebildet, nämlicli durch
Anfugans: von bf sich erinnern, das
' aach als Composirioo ke-nfen und njen-ke
vorkommt. Kt bedeutet an sich selbst
ein Denknud. Eines der ältesten Worte, das in
Ix-pm 祀 潘, die Knotenschrifty erhalten ist
, Én und yéa. ich. Es ist mit der Qoali-
i ticarion des tmrbtr als denkendes und spre-
I cfaendes Wesen identisch, stammt aber von
j e 台 ab, welches fur sich als Wurzel gleich
\j englisch^ deatacfa ich ist. Die Befähigung
I der Persönlichkeit kommt dem e ^ von
I e 言 +0^, sprechen and \ 意, denken, zu,
I aus welchen die Stämme en und yen bei der
Analyse von ember, Mensch, erklärt wurden.
Yén, sprechen, von der Wurzel ß g+|ig ,
die ebenfidls sprechen bedeutet.
YTd, heisst singen, von der Wurzel e 怕,
Harmonie^ woher aacfa das Participiale mg
und f/ing iS, singen, abstammt.
Ek ist kl 个, Pronom-Substantiv-Bildner.
Ngan, Nachsicht haben, im Magyarischen
mit euphonischem e gemehrt. So ist das
tibetanische nga, ich, engem im Mag^yarischen.
Ed ist ta 打, Hülfeverb.
Njen, Leim-, Kleber-Stoff.
Das auslautende v ist aus U coDsolidirt,
da das Wort auch gesprochen wird.
― 307 ―
Enyeleg
tändeln
Enyém
mein
Enyh
Milde
Ép
ganz, heil
Epe
Galle
Eper
Erdbeere
Épít
Ér
Ader
Érdek
Interesse
Érdem
Verdienst
U und yü 魚 bezeichnet den Fisch und
enyü ist eigentlich Fischleim.
Ngae, lieben, wie nga zu engem, so ngae
zu enge und enye gemildert.
Eleg ist eine Verbal - Koseform aus le-ke
吏 zusammengesetzt.
En und yén, ich (siehe oben).
E, Suffix des Genitivs.
En, als Possessiv-Suffix der ersten Person
zu em erweicht.
Ngän, Milde, Rast.
Ho, mild, apocopirt.
PÍ, heil, gesund.
E und yé, in Hokkjen ep, brennen, figür-
lich bitter sein, wie im Englischen hot (heiss)
auch für scharfe^ ätzende Gewürze gebraucht
wird.
Eped, schmachten, sich sehnen, wie Liebe
mit Feuer und Gluth verwandt.
Aus dem Deutschen ?
E, inactives Präfix.
Pe', bauen, einen Wall oder einen Damm
erheben.
T ist ta 打, Verbal-Suffix.
Li, japanisch ri, bedeutet auch die Ader
und Quelle. Hieraus kommt ered, fliessen,
entspringen, gleichsam aus der Ader oder
aus der Quelle spriessen.
Li, japanisch ri, der Gewinn, Werth (Ca-
pital).
Tjih, in Hokkjen tík, die Frucht, welche
als Symbol für Interessen genommen wird.
Li, Werth, Gewinn.
Dem wie dom sind wie le lun ^jgfy
Bildner abstracter Substantiya, welche im
germanischen doomr, 鶴 od-, -heit, noch heute
20»
奄君 奄安 和畢燁 以每 理 利 Í 的 利
— 308 —
Erdő
Wald
Élik
Érez
í'Uhleu
Erő
ílíe Kraft
Erj
/ahrHtofT
intellectuelle Functionen bedeuten und zu-
gleich abstracto Hauptwörter bilden. Dm
ist von twan 端, coreanisch tont, in Com-
position zu dorn erweicht und bedeutet ein
Princip, das Haupt, Ursprung,
ll^ É und 6, auch y 甚 und yÖ, coreanisch er,
heisst waldige Gegend.
DŐ ist gleich do, welches in Composition
aus to erweicht ist, dem im ofificiellen Chi-
nesisch taou 离, ein aus dem Meere em-
porsteigender Berg, also eine Insel, im tür-
kischen dagh ^Lb, Berg, Wald entspricht.
Eine seltene Áusnahme von der zweisil-
bigen Sprach-Natur im Lapponischen ist ard,
wo das d apocopirt erscheint, gleich dem
irischen ard, Höhe, Gipfel und hoch, edel,
wovon das lateinische arduus abstammt.
Im Chinesischen wird reifen mit shíh und
8hüh 頓, 熟 bezeichnet, die zugleich bren-
nen, wie das magyarische süt, brennen (von
der Sonne) und durch Wärme zur Reife brin-
gen, bedeuten. Demgemäss wäre er gleich
,, yp, coreanisch er J^, das Feuer and
Flamme bedeutet.
Ik ist ki 其, Suffix organischer Verba.
Das lapponische ara, maturus, reif, ist in
baryphoner Scala entwickelt und dürfte auf
(las magyarische ara, Braut, als reif für Ehe,
ein Nebenlicht werfen.
理 Li und ri bedeutet auch die Ader, wohin
die Nerven mit zu rechnen sind, durch sze
wird es zum subjectiven Verbum er-
hoben.
勵 Lé, coreanisch lö, japanisch rö, die Kraft
entfalten. K wäre dann ein Pronominal-Präfix
j 君 oder e 以, inactives Hülfsverb.
Die kurze Wurzel ist Ijíh 力.
理 Li UDíl ri ist Quelle und Ader, wie wir
bei der Analyse von ér gesehen haben ; das
― 309 ―
Hauptwort wird durch das substantive Verb
ya^ 也 deponential.
Li und ri ist die Vernunft, vermöge des
inactiven ta 打 zum Deponential-Zeitwort
gebildet.
Li = ri, Vernunft, Ursache.
Te, Adverbial-Suffix.
Siehe érdek, Interesse. Der Unterschied
zwischen den zwei Wörtern liegt darin, dasB
im ersten sich das zweite Element der Com-
position dek, seines eigenen Accentes ver-
lustig, ganz dem ersten Elemente unterge-
ordnet hat, im zweiten aber die Elemente
nur in der Idee verbunden sind, jedes aber
seinen selbständigen Accent bewahrt hat.
Aus er = Ii, n 3|| Vernunft, dem noch
lebendigen Sprachinstincte gemäss, neuge-
bildet, nach Analogie von terVy szerv, wo das
tibetanische Zeitwörter bildend^ va, angefügt
wurde, das die Wurzel des Substantiv- Ver-
bums varij sein und haben, bildet.
Gewöhnlich eul (öl) gelesen, hat auch den
Laut shi, mit der Bedeutung und, verwandt
mit is, auch.
She, bitten.
G ist ke 起, frequentatives Suffix.
Esedezik, eseng sind erweiterte Formen.
Siehe ejt, fallen lassen.
She bedeutet den Eid, mit Blutlassen be-
kräftigt.
Keu ist das Wort, im eminenten Sinne;
also Eideswort,
E ist die lange Wurzel, die gunirt für éj,
die Nacht, d. h. die finstere, gebraucht wurde.
Es ist eine parallele, kurze Wurzel, welcher
im Finnischen éh-to, im Lapponischen eleked,
der Abend, entspricht.
Ert
verstehen
Érte
für, wegen
Érték
Werth
Érv
Grund
Argument
É8
und
Esg
flehen
Esik
fallen
Est
Abend
理 理第 利一的 理爲 而時 誓句翳
一 310 ―
Im Chinesischen wird der Abend sjíh 夕,
canton, sít, genannt, das mit dem magya-
rischen sötét, finster, gleichbedeutend ist.
T ist dem finnischen to, dem mongoli-
schen dü, Zeit, entsprechend. Siehe ido.
E, die Idee, der Gedanke.
Sze, denken.
Ein Beleg für unsere Meinung über die
aus Composition entstandene Natur der lan-
gen Stämme, ist das Vorkommen von é-sze
意, als eines zusammengesetzten Wor-
tes, welches Ideen, Gedanken bedeutet und
im Magyarischen zu einer Silbe crasirt wurde.
Esz, im Chinesischen 士 sze, ist ein be-
liebtes Suffix concrete!* Substantiva.
Eszme, Idee, eszmél sich besinnen, sind
weitere Bildungen, mit dem Pronomen mo
麽 und dem verbalen Suffixe Ii
Sze, das Jahr. Die Bezeichnung mit 示
deutet auf einen mythologischen Cyclus
zurück.
Ten (wie in is-ten, Gott) ist tjen im
Japanischen ten ^ 2/ , ist der Himmel (der
glänzende) und Gott. Das japanische ten sama
f ;V 1)" 7 , bedeutet aber die Sonne, aus
der Wurzel fa 昏 Sonne, so dass wir in
esz- ten ein solares Jahr erhielten.
DÖ für tö, in Composition erweicht ist
tob 暑, Morgenlicht, Zeit, wie dü im Mon-
golischen die Mittagszeit bezeichnet.
Cfr. das magyarische ido = i-tob 已 暑,
vergangene Zeit.
É, heisst zu Mittag speisen, wie wir es
in ebéd Mittagsmal gesehen haben.
Dass e allein die Wurzel sei, beweist der
Stamm ét und étel, die Speise, wo der Wur-
I zel das Substantiva bildende pronominale
I J[|£ ang^efügt wurde ; weiter wird es dui'ch
I den Abfall des inactiven sz = sze er-
― 311 ―
sichtlich; das im Imperfecte ein anderes
Hülföverb annimmt, nämlich 爲 wei, wo-
durch es zu evém, ich asS; evő, der Essende,
wird. In ettem und enni (Perfect und Infini-
tiv) ist das erste t, aus 8z oder w, dorn
Suffixe der Vergangenheit ta 打 und des
Infinitivs ni assimilirt. Cfr. dedel, Nahrung.
Hew und k'ew (aspirirt), faul, verfault.
E, das Alter, é 婦, alt; das Magyarische
ist ein Vriddhi-Stamm, wie av-vl von a 亞
und 阿, alt.
E, dieser, demonstratives Pronom.
Tsze, z in Composition, dieser.
Persisch.
Uh, japanisch m, Silber.
In vielen Gegenden Ungarns wird es blos
üst genannt, so dass wir, für ez 紫 tsze,
Werth und werth und tsze 雜, ein antikes
Geldstück aus Silber, im Werthe von acht
Leang 兩, als eine nähere Bestimmung des
üst annehmen dürfen.
Uh wird in den Wörterbüchern durch pih
kin 白 金, weisses Gold == Silber, erklärt.
T ist te 底, pronom. Substantiv-Bildner.
― 312 ―
I.
Ibolya
Veilchen
Ibrik
KaflFee-
kanne
•ceg, biceg
wackeln,
flattern
Ide
hieher, hier
idáig
bis hieher
Ideg
Ní'.rv,Sehne
Idegen
迫
í ist der Name verschiedener officineller
Pflanzen, wie Wasserlilie und Plantago, wohl
mit i 怕, angenehm, gefallig, oder mit i
heilen, also officinell verwandt. Cfr.
heilen.
Po-Io 疲 羅 ist Ananas, besonders mit
mjih 蜜, Honig, verbunden.
Ob hier eine Verstellung von lateinischem
viola zu vermuthen, ist eine offene Frage.
Ibrik, türkisch, bedeutet eigentlich einen
Wasser krug, dann eine Kaffeekanne ins-
besondere.
Th und jih, mit japanischem Stamm-Ex-
ponenten its, Flügel und flattern.
Eg ist ke ^C, frequentatives Suffix.
Pih, japanisch pits, in Composition bits,
flattern, geschäftig, unruhig thun.
Cfr. kjlh-pili 舞 迫.
I, demonstratives Pronom.
Te, in Compositum de, Dativ und Local-
is uffix.
l-ta-lh, in Hokkjen ík, bis an die Grenze.
I, Artikel.
Tje und tjTh, in Hokkjen tek und tik, in
1 Composition dek, Sehne und bewegen.
; I kann auch als causales i 以 , verursachen,
veranlassen, gedeutet werden.
l-te-jen, in Compositum i-de-zhen, bedeutet
fremden Landes Mann. 7 弟 ist fremd, ti 地
ist Land, zhen 人 aber der Mensch.
Cfr. i i^, Barbarenhorde in Cauton.
一 313 ―
Idei
heurig"
伊
Idéz
vorladen
Idom
Gestalt,
Form
(Princip?)
Idüi
heilen,
genesen
Ifjú
Jüngling"
I ist pronom. demonstrativ. Es kann aber
auch selbständiges Synonym des folgenden
de 夷 (von dö in idő, Zeit) i oder \ yi 翌,
der Sonnenaufgang, also Morgen bedeuten.
De von dö ist gleich tú 暑, Morgen, Früh ;
während es im Mongolischen den Mittag be-
deutet. Hieraus stammt tün-ik, scheinen gleich
tun im Chinesischen und tung 東, der
Osten.
I ist im Magyarischen und Japanischen
ein Adj ectivbildner.
Aus der Partikel ide, hieher, durch das
inactive sze zum Zeitworte potenzirt.
I ist eine selbstständige Wurzel, wie in
i-li 義 Anstand; die Idee, bedeutend.
Twän, coreanisch torn, ton, in Composition
dorn, heisst Princip.
I heisst heilen, wie iidrul, dem eine ü- oder
yü 广 + 俞- Wurzel entspricht. Üde und üdít,
wie iidul zeigt, dass das zweite Element durch
die ganze Laut-Scala synonym ist. Üd-vös,
heilsam, würde auf eine kurze Wurzel i und
ü führen, welche nach cantonischer Aus-
sprache U, üt lautet. Wir finden eine kurze
Wurzel in ö oder yö ^^, welche heilen be-
deutet.
YÚ P 有 bedeutet erbrechen, wie yü
gewisse wohlriechende Kräuter, die das ü;r-
brechen verursachen, also, Brechmittel als
Arzenei par excellence.
Yí heisst ebenfalls erbrechen.
Es ergäbe sich also eine Analyse, die auf
einer kurzen Wurzel id, üd aus \, ü basirt,
damit das subjectiv- verbale ul 而 oder das
doppelinactive i-ta 以 打 suffigirte.
Der Dichter Kölcsey bemerkte zuerst
(im Athenaeum), dass dies das einzige ma-
gyarische Wort sei, das mit einem Präfixe
一 314 一
Ig
bis
Iga
Joch
域
(i) versehen erscheint. Wenn es auch nur
halb wahr ist, so ist die WahrneEmung eine
Probe seines Scharfsinnes. Die Analyse ist
auf zwei Wegen möglicli, indem wir nacli
Kölcsey das Wort in i-fi-ú odor in if-jú
trennen. £s ist oino Thatsache; dass fi und
fiu für sich als Sohn und Knabe existiren.
In diesem Falle wäre i entweder ein Artikel,
oder ein Synonym, nämlich i 兒, ein Knabe.
Fl entspricht dem chinesischen fe^, frucht-
bar, mannbar, wie das schwedische yngla
den Fruchtbaren bezeichnet; u oder jú aber
ist entweder gleich ü oder yü 育 oder yeiw 幼,
beide jung" bedeutend.
Der andere Weg zeigt uns das verwandte
iv-ik, laichen (von Fischen) und ivadék, Nach-
koinmeuschaft. Ivík ist gleich i-we* 以 募,
üppig vegetii'en, mit ke 其 suftigirt. If-jú
für iv-ju.
Ju ist yew 幼, jung, wie oben.
Cfr. fjun 雲, das Princip der Fruchtbar-
keit und ißung 息, Zougungs-Geist.
賺 h und yih, in Hokkjen Xk, bezeichnet die
Grenze, hieraus als Terminativ - Suffix ge-
braucht, um bis an die Grenze auszudrücken.
Ih und yih, iu Hükkjon tk, bedeutet das Joch.
Th und yih 禾 + 異, pflügen.
Das zweisilbige Magyarische entspricht
dem Compositum i kja 狭 die beide
das Joch bedeuten. £b ist hier auf die Ver-
wandtschaft mit dem arischen yugct, skr"
íu^óv, gr., jüg-um, lat" Joch und das alte
Juchart, germ., jho, slav., wie auch auf den
hieraus gebildeten Participial-Stamm jung-o
gleich skr. yung, aufmerksam zu machen,
die in yih und yüh, wie in yüng ^||, har-
monische Verbindung der Menschen oder
der Töne.
― 315 一
Igaz
wahr,
gerecht
Ige
Wort,
Zeitwort
Igen
ja, recht
adverb.
Igér
ver-
sprechen
Igtat
ein-
schalten
így, ígyen
so, also
Igyekszik
sich
bestreben,
bemühen
Ihar
Ahorn
Ihász
以
鬼 +i
禾十異
、■
Ih und yíh, in Hokkjen ík, ein und ge-
rade, recht und rechtschaffen.
Az ist sze 士, concretes Nominal - Suffix.
Cfr. igenes und egyenes,
YÍ, in Hokkjen yíh, erklären, dolmetschen.
Das magyarische, zweisilbige Wort kann
als Compositum von i f + 躯, sprechen und
ké zu gé erweicht 鬼 + 曹, das Wort, gedeutet
werden.
Ih und yíh, in Hokkjen Ik, recht, gerecht
und an 安, Adverbial-Suffix gleich en, yen.
Hieraus ist gebildet das Adjectiv igenes,
gerade, gerecht, durch Anfügung von sM
oder sJie 是, Pronominal-Suffix.
蕭, inactives Präfix.
Ké, sprechen, in Composition zu gé erweicht.
Er ist gleich ur 而 ein Verbal-Suffix.
Ih und yíh, in Hokkjen ik》 pflügen (näm-
lich Furchen einschneiden) wie im lateini-
schen exarare litter as.
Doch ist yih 事, der Stylus (zum Einritzen
der Buchstaben) näher als der Pflug, und
hieraus stammt wohl durch das causative
Suffix ta-t, igtat.
蕭, demonstratives und relatives Pronom.
I, instrumentales Suffix, zu gy erhärtet,
gleich ho-i ^jfcj 以 zu hogy, wie?
Yen ist 焉, adverbiales Suffix, gleich an
安, sowohl im Chinesischen als im Magya-
rischen.
Siehe Ügy und ügyekszik.
Siehe juhar.
Siehe juhász.
Cfr. yih und yuh 殺, ein Knecht, yih
und yüh, Cfr. joh, juh, das Schaf.
― 316 ―
Ihlel
einhauchen,
begeistorn
Ihog
unziemlich
lachen
(j und ív
der Bogen
Ijed
erschrecken
scheu
werden
Iker
Zwilling
Ik-év
Schaltjahr
Iktat
einschreiben
einschalten
lidom
Klugheit
Ikra
Fiscb-
roggen
Th und yih, der A them.
Ljé, Luft, Dunst.
L ist Ii 史, Verbal-Suffix.
蕭 h und yih, lachen.
Og ist ke 起, frequontatives Suffix.
Í, jemanden mit Pfeilen tödten.
J ist ein Rest von yu 弓 + -jp», ein Bogen.
Cfr. yXli 揖, biegen.
W in iv, ist gleichfalls ein Rest von wé
衞, wehren, Waffe.
蕭, inactives Hülfsverb.
Ye und yen, streng, Furcht einflössend.
D ist apocopirt ta 打, Verbal-Suflix.
iki, im Türkischen zwei.
Ul, im türkischen er, Kind.
ikärä, im Jakutiscnen Zwillinge, im Tür-
kischen ^jcXjt, 、ikiz, wo dein magyarischen
er ein tsze 子 entspricht.
Cfr. th und yíli noch einmal, zweimal.
蕭 h und yih, in Hokkjen ik, soviel als
hüpfen, das synonyme szökő év, bestätigt
die Idee des Sprunges, wie das chinesische
zhun 闺, auch von hüpfen genommen wurde,
zliun ffiffi bedeutet das Hüpfen der Insecten.
Siehe igtat.
Li, die Principien, die Vernunft.
Twan, coreanisch ton, älter torn, in Com-
position erweicht zu dorn, Princip der Dinge;
es wird wie lé, lun (lom), als Bildner der
abstracten Substantiva gebraucht, dem grie-
chischen Xo^oq entsprechend.
Th, uh und yih, yuh, in Hokkjen ik, uk
mit tsze 子 bedeutet den Fischroggen.
Ist la = ra, im Ötammworte lioän, län 卵,
die Eier der Vögel und Roggen der Fische?
謚冽哂 贖
以
愛
逸
理
血
+
一 317 ―
Illat
Duft
Illan
entfliehen
Illet
berühren
flüchtig
Ily, Ilyen
solcher
ím
siehe da!
Ima
Gebet
fmely und
emely
Eckel
In und yin (n ■= l), ein warmer, genialer
Hauch.
Yin, blühend.
Cfr. Ii 莉, Jasmin.
Li, von Stein zu Stein springen , beim
Uebergange eines Flusses.
Lan, springen über.
LT, der Anstand, die Grundsätze der so-
cialen Ordnung.
Li-Ii = ü-U, die erste Wurzel ist umge-
kehrt.
K ist Id 其, Pronomen. 、
Siehe ü-dom.
Li, die Saiten mit den Fingern berühren,
das Ruder führen, etwas handhaben.
Et ist assonirtes ta 打 transactives Suffix.
Cfr. d, die Hand.
Siehe illan.
I, persönl. und demonstr. Fürwort.
Li, Weise ; und
I, persönl. und demonstr. Fürwort.
Ljen, Gesicht, Bild. Siehe olyan.
I, demonstratives Fürwort.
Mo, apocopirtes Fürwort.
und yin, ältere Form im, ein reines
Opfer darbringen, mit gefalteten Händen,
in gebeugter Stellung beten.
Eine weitere Bildung ist ying und yang
堯, ein Opfer der Sonne, dem Monde und
den Sternen gebracht.
Die Wurzel ist yih 揖, die gefalteten
Hände zur Brust erheben und den Kopf
beugen.
En, em und yen, satt, Eckel empfindeD,
zurückstossen ("die Speise 义
Ely ist le 理, Bildner abstracter Sub-
stantiva.
00
捩
伊理 1 伊 伊麽騵
+
― 318 —
Siehe oben die Analyse von m, vddies
mit nuir verbunden ist, das wir (siehe dieses)
als heute erklärt haben; mm^ Somie, Tag,
mit dem Local-Saffixe ru za r apoeopirt
薩 n und yin, den Bogen spannen«
薩 ndit, bewegen, inger. Reis, smd weitere
Bildungen aus dem Stamme in, welcher aas
der Wurzel ih, yth -^, leiten, föhreB, ent-
sprossen.
Inda, Ranke, ist eine neue Formation.
薩 n und yin, das dem Körper nächste 6e~
wand.
誦 n und yin, reizen, anföhren, leiten, aach
verleiten.
Ger, das auch erwecken, err^^n bedeutet,
ist kjv und 1^ 激, magyarisch gerj, gerjed.
In und yik ist die Ursache, auch die Um-
stände die eine Handlung beeinflossen ; yin
引 heisst bewegen, veranlassen, wovon im
Magyarischen ind-it, in Bew^ang setzen.
Ok ist ku 故, die Ursache, verkehrt oder
apocopirt.
In, yin, bewegen, mit dem Frequentativ-
Suffixe ke 起 verbunden, das in inog noch
nicht zu ififf crasirt erscheint.
Imj/d vagffon bewegliche Güter, wie ingat-
laiij die unbeweglichen.
Wie im Deutschen die Galle wohl nichts
mit der Galle zu thun hat, so ist es fraglich,
ob im Magyarischen pók wirklich die Spinne
büdciite? beide werden volksthümliche Aus-
drücke sein, deren Entlehnung oder Veran-
lassung- selten zu deuten ist.
In und yin heisst kalt, yin 乙 , erbärmlich.
Se ist 者 chay, Pronom, mit k£ Col-
loctivbildnor der Substantiva.
In und yin, Laut und andeuten, Winke geben.
T ist ta 打 inactíves Suffix.
― 319 ―
ordnen^
leiten, ver-
anstalten
íny
Zahnfleisch,
Gaumen
Ip und Ipa
Schwieger-
vater
Ipar
Fleiss,
Industrie
ír
Salbe
引
誦 r
schreiben
Iram
Flucht
笫
逸
In und yin, leiten, anfiihren ; ist te ^
die Hand?
Z ist erweicht, vom inactiven
誦 n und yin, der Gaumen.
Der Ausdruck nincs inyire, it is not pala'
table, es ist nicht nach seinem Geschmack,
hat im Englischen ein Analógon.
誦 bedeutet fremd.
Pa im Tibetanischen und po im Chine-
sischen heisst der Vater.
Siehe apa,
Ih und yih, in Hokkjen ip, heisst sich be-
streben ; yih ^^, vermehren den Nutzen.
Ar ist vi 兒, concrete Endung.
( bedeutet heilen.
R ist ein apocopirtes ^[, eine über die
Nacht destillirte Flüssigkeit. In beiden Wör-
tern finden wir 西 das Zeichen für Wein,
der wohl das Hauptingrediens gewesen sein
wird.
Nach unserer Einleitung muss ir als lange
Sylbe zusammeDgesetzt sein.
Ih und yih, coreaDisch ir, ist der Pinsel,
ih und yih ij^ + heisst aber auch pflügen,
ritzen, graviren , das vor Erfindung der
Schrift die frühere Weise gewesen. Kth 资 J,
im Coreanischen kir, ritzen , graviren, ent-
spricht dem fiDnischen Mr ja. Das japanische
iro, die Farbe, ergänzt den Kreis der Be-
deutung.
Irály för Styl ist eine Neubildung.
誦 n, yih, coreanisch ir, fliehen.
Hiemit verwandt ist yih 驛, Postpferde
und yih 翼, die Flügel.
Iramodd, irány sind weitere Bildungen,
iránt, gegen, ist mit dem adverbialen Suffixe
te aus dem Zeitworte entstanden.
Ein verwandtes Wort ist ülan, l für r.
— 320 —
Irgalom
Mitleid
roden
Irigy
neidisch
der
Schreiber
Hódzik
Irul (pirul)
erröthen
誦 S
auch,
noch mal
Isme
Kenntniss
挹
禾+異
a
亦
憶
- _ -
誦 h und yíh, coreanisch ít, sich erbarmen;
Gay 哀, ist synonym, ein Ghinastamm.
Lom ist lun 論, Suffix abstr. Substantiva.
Ih und yih, coreanisch ít, das Land be-
bauen, was wohl mit Roden beginnen müsste.
T ist ein Rest von ta 打, Verbal-Suffix.
誦, verlangen, begehren.
Li, ri, gelüsten, begehren.
Cfr. i'lew 兒 i !^, der Hass.
Gy ist ein im Auslaut erstarktes yay 也,
wie wir es in hogy für ho-i ^^nf J[^, ge-
sehen haben.
誦 h und yih, coreanisch ir, der Pinsel.
ist gleich tibetanisch o, magyarisch o,
chinesisch e 伊, Pronomen und Partieipial-
Suffix.
Ih und yih, coreanisch tr, verabscheuen.
Tu ist hassen.
Dz ist ein Doppel-Suffix, aus ta und
zhe erweicht und crasirt, k ist ^t, Pronom.
lro, Japanisch die Farbe, welches durch
ul 而, subject! vem Verbal-Suffixe zum Zeit-
worte gebildet wurde.
In vielen Sprachen bedeutet die Farbe
roth und schön, so russisch KpaCHUH, wäh-
rend in der celtischen Sprache weiss zugleich
schön ist.
誦 h, japanisch is, auch, nochmals.
Es mag auch sJie 而, sein, welches nebst
eul, auch shi lautet, und der Conjunction
und; auch entspricht.
Ih, yih mit japanischem Stammexponenten
Í8 heisst denken.
Shih 識, umgestellte Wurzel, heisst ken-
nen, wissen.
Me, wie in elme, elméi, sinnen, denken,
ist die Wurzel von mßn # + |5í, denken,
überlegen.
― 321 一
Isten
Gott
Zhl und shi-tjen sind die chinesischen
Aequivalente, die dem magyarischen isten
entsprechen und dessen Bedeutung erklären
sollen. Zhl 曰 ist die Sonne, shi 示, der
Geist, tjen 天 aber bedeutet erhaben, Him-
mel (auch Sonne und Gott, als höchsten
Richter). Zhi und sM sind Wurzelworte und
bedürfen keiner weiteren Erklärung, sie sind
in dem magyarischen is enthalten, das eine
complexe Idee des sinnlichen Objectes der
Religion, die Sonne und die ideele, den Geist
bedeutet. Ebenso complex ist das chinesische
fjm, welches nach seinen Wurzeln ebenfalls
die drei oben erwähnten Attribute als erhaben
== Himmel, als Sonne und als Gott, in sich
fasst. Die entsprechenden Wurzeln sind U
heben, erhaben, ti 昏, die Sonne und
ti ^^, der Richter und par excellence, der
Richter des Weltalls shang-ti 上 帝, der
hohe Richter, ein allgemeiner Titel Gottes,
ebenso oft als fjen 天 gebraucht, ja die
beiden Wurzel und Stamm zusammen ver-
bunden als tjen ti 天 der himmlische,
göttliche Richter, vorkommend.
Während t'jen táv 天 道, die Bahn der
Planeten (Himmels -Weg), im moralischen
Reflex aber die Vorsehung (Gottes - Weg)
bedeutet, ist jen -Ii 天 3Í|, das göttliche
Princip, die Gottheit, das schon von Klapproth,
wenn auch nicht ganz exact, mit dem osmani-
schen tänghri, zusammengestellt worden.
Wir finden in Siebolt's ; Archiven Japans^
eine ZusammenstelluDg des japanischen Pan-
theons^ wo an das chinesische fjen
(japanisch ten ^ 2/) mehrer© Elementar-
Götter präfigirt werden, dem chinesischen
wü fjen 五 夭, die fünf (Haupt-) Götter,
nach der Cosmogonie der Chinesen, nämlich
21
日 1 示天
― 322 ―
Isten
Gott
die fünf Elemente annimmt, müh 木, den
Baum, als KepräsentaDten der Vegetation
den bekannten vieren anhängend . Siebolt
führt an: shuy-tjen »f^ ^^, im Japanischen
midz'ten und in Composition midz-den ^ ^
^ 2/ , Gott des Wassers ; ho-fjen »J^ 夭,
Gott des Feuers, im Japanischen Q oder
hl -ten 匕 f , Sonnen-Gott ; ki-tjen 夭,
japanisch Id-ten 牛 f ^ , Gott der Luft ; ti-
fjen 地 天 oder kin-tjen 金 夭, japanisch
chi'ten ^ ^ 2/ ; Gott der Erde und müh-
fjen 木 夭, Gfott der Bäume, der Vegetation.
Diese Zusammensetzung von Elementen mit
t*jen ^^, Gott, hat uns vor einem Viertel-
Jahrhundert als Leuchte gedient, da das
chinesische Sprachfirmameut anfing, als syste-
matischer Complex von Constellation en sich
uns zu erklären, in dem magyarischen is-
ten, Gott, auch eine analoge Verbindungs-
Weise mit irgend einem Elemente zu ahnen.
Da fjen 天, Gott, in fjen-sama ^ 2^ 寸 7,
als Sonnen-Gott erscheint, so muss das erste
Element der Composition is als synonym
oder als ein göttliches Qualificativ sein, h
als Sonne ist das chinesische di\ 曰 , dä
t*jen 曰 天, wäre also isten, der Sonnen-Gott.
Is ist jedoch wie t*jen 天, auch eine com-
plexe Wurzel, die sich von dem primitiven
Cultus der Sonne zu geistiger Religion als
sM-fjen 示 天, Gott als Geist, emporhebt.
Eine ähnliche Zusammensetzung des fjen 天
bietet uns ra-fjeriy Gott, der zuerst vom Osten
Asiens nach dem starren Norden Eiiropa's
ausgewanderten Lappen i), deren Sprache am
Pole, so zu sagen, zu Crystallen gestockt
sich durch die Isolirung ursprünglicher, alter-
1) Lappen, Höhlenbewohner und Moosesser nach
meiner Deutung.
― 323 ―
Gott
Iszap
Schlamm
trinken
i 少
欣
thümliclier erhalten hat, als dies das Chine-
sische durch seine petrefacten Hieroglyphen
bewirken oder behindern konnte. Sie beweist
in ihrer durchaus bissyllabischen Stamm-
bildung, dass sie sich von dem gemeinen
turanischen Stocke in einer prähistorischen
Epoche losgerissen habe, als die chinesische
Sprache noch zweisilbig die Stämme aus
(einsilbigen) Wurzeln bildete, wie sie das
alterthümlichere Tibetanische bis auf unsere
Tage mit der Freiheit bildet, die stamm-
bildenden Suffixe von den Wurzeln wieder
abzulösen und in dieser Hinsicht sich auf
derselben Bildungsstufe mit dem Magyari-
schen befindet , das bei noch häufigen bis-
syllabischen Stämmen, die auslautenden
Vocale auch apocopiren darf, wodurch sie sich
den chinesischen mono - syllabischen Stäm-
men analog gebahrt.
Das erste Element des lapponischen r&tjen
entspricht dem ägyptischen ra o, Epithet der
Götter und der Könige, es ist die Wurzel
des magyarischen, gunirten Stammes rägy-og,
glänzen, leuchten, gleich dem chinesischen
lÖ=ro 格, das brennen und scheinen be-
deutet, welches in Hokkjen lop, rop aus-
gesprochen wird und dem ägyptischen Aonvg,
ardere, dem magyarischen lob, flammen,
verwandt ist. Ratjen ist also gleich rö-fjen
格 天, die glühende , leuchtende Sonne,
gleich zM tyen 曰 天, Sonnen-Gott, isten.
I heisst klein, gleich si-sha 沙, Sand.
Sa und sha, Sand. Im Magyarischen aus
einer kurzen Wurzel sä, in Hokkjen sap.
誦 heisst trinken.
Das sz gehört nicht zur Wurzel, da es in
vergangener Zeit wegfallt und zu iv-ék wird ;
das Zeitwort kann als eine Wurzel betrachtet
21
專
― 324 ―
Ispán
Gespan,
Gräuel,
Entsetzen
誦 tee
ein Maass
(für Wein)
ítél
urtheilen
werden, welche sze 種 und we^ als Hülfs-
vorba annehmen kann.
Ik ist ke 其, í^ronom.
誦 S ist shi 士, umgestellte Wurzel, die
Magistrat und dessen Amt verrichten be-
deutet.
Pan 班 bedeutet in san pan 三 die
drei königlichen Minister bei den Gerichts-
höfen.
Nach der Lehre des yin-jpjm (Laut-
Wechsels) sollte pan, als zweites Element der
Composition zu bán, erweicht werden. Ist es
die Härte des vorangehenden ü, die schlecht
mit einer Media verschmilzt, welches eine
so seltene ÁusDahme verursacht ?
I ist inactives Verb-Präfix.
Süh ist die kurze Wurzel eines partici-
pialen mng, weiches erschrecken bedeutet.
I, trinken.
Tsze, ein Mahl ; diese populäre Crklärang
will, trotz der Lautähnlichkeit, keinen An-
spruch auf oxacte Begründung machen.
誦 kann ein inactives Verb -Präfix sein,
aber auch i 義, Recht, bedeuten.
Te ist der Richter, mit Ii zum Zeit-
worte gebildet, so dass wir entweder einfach
richten, urtheilen, oder nach Recht urtheilen
erhalten.
誦, deinonstiatives Pronom.
Ti, Erde, Locativ.
lh, yih, Bogen.
We', Umkreis, apocopirt.
Siehe ifju und das Folgende :
• inactives Hülfeverb.
Fei, laichen, zu v erweicht.
K ist ke 其, Pronom.
ÍV
Bogen
Ivadék
Nachkomme
Ivik
laichen
以觫悚 欣次 以帝史 伊地 弓圍 以誹
\
― 325 ―
I
誦 Z
Glied,
Gelenk
ÍZ
Geschmack
und üzen
Nachricht
geben
Iz-vápa
Hüftpfanne
Izz
1 Schweiss
2 Gluth
楫
楫
Statt des inactiven i 以 kann i j| 義 auch
synonym sein, welches dann Fischlaich be-
deutet.
Ih und yih, mit japanischem Exponenten
iz, heisst biegen, beugen, woher das Gelenk,
wie auch der Bogen entstand.
Cfr. izeg, mozog, biegen, bewegen.
誦 heisst essen.
Tse, ein Compositum zu z erweicht, Ge-
schmack.
Iz als lange Sylbe muss nach unserer Ein-
leitung, wie ir, Salbe, ein Compositum sein.
Ih, yih, japanisch Iz, erklären mit dem
Hokkjen-Stammexponenten ig-e, das Wort,
wie auch im Mongolischen igéz, bezaubern
(durch Worte).
誦 h, yih, biegen, siehe iz, Gelenk.
Vápa stammt von wá [H|, hohl und Höhle,
im Deutschen populär Pfanne genannt ; als
Hüfte ist iz, das Gelenk, par excellence
bezeichnet.
ist das tibetanische Pronom.
Ih und yih, mit japanischem Stammexpo-
nenten iz, der Schweiss.
Th und yih, japanisch xzy die Flamme.
― 326 一
0.
Ő in Mandschu-Chinesísch alt und Ehren-
epithet, 80 fo) 阿 哥, die Söhne des
Kaisers sind also benannt, auch o-teay ßj^ 爹,
der Vater von den Kindern betitelt.
Ó 阿 ist gleich a 亞, welches durch läv
alt, erklärt und vertreten wird.
Aus wird ódon, wie aus á, avvl gebildet,
welche siehe.
0, alt.
Cha', apocopirtes Pronom.
Ob ócsárol, schmähen, (als alt?) eine wei-
tere Bildung aus óc8 und ár (Preis) sei,
ist eine offene Frage.
ist selbständiges Pronom im Tibeta-
nischen, auch als Participial-Suffix im Ma-
gyarischen und in o-lyan, gleich ő persön-
lichem Fürworte, erhalten.
Da ist das türkische da 5(>; vom Für-
worte ta 他 erweicht, das man sich als in
casu absolute zu denken hat.
Cfr. Ott, ottan.
Die Form odvas , hohl, hilft uns die
Composition des Wortes aufzulösen. Dar-
nach ist od gleich Ö 竭, Canton Öt, eine
Oeffnung, eine Spalte in der Mauer oder
dem Felsen und wa 圭 eine gegrabene
Höhle, eine Gruft; das u muss also ein
Synonym sein gleich u und yu "jp^, eine
Grube und ein Grab.
0, in Canton ot, eine Höhle, Spalte.
01 = or 兒, concretes Suffix.
― 327 ―
Óhajt
(áhít)
verlangen
Ok
Ursache
古 +欠
Okád
speien, sich
erbrechen
Oktondi
Dummkopf
Okos
klug
Okúi
Ol
Stall
Ólálkodik
herum-
schleichen
und spähen
Olcsó
und ÓCSÓ
feil und
abgetragen
did
lösen, auf-
binden
古 +欠
und
阿
^鹿
ist entweder eine Interjection gleich a,
oder von inactivem % 以 assonirt.
Haj, ist gleich aj, haj, kaj und gaj 翁見,
verlangen, sehnen.
Ku, Ursache, im Magyarischen ist die
Wurzel umgestellt, oder apocopirt für ohi.
Cfr. das türkische okumak.
Okik, okúi ist verbal, dem im Chinesischen
üh und yüh "^, in Tugend und Moral er-
zogen werden, und das aspirate hyÖ
lernen, studiren, entspricht.
Uh, yüh, in Ilokkjen uk, quasi vkád,
heisst speien.
Im Lappon ischen ist es aJIabiirt, wuokses,
vomere.
HyÖ, in Hokkjen hyök, gelehrt.
Tun, stumpf, ältere Form tompa, im Ma-
gyarischen. *
Di ist ti 底, erweichtes Pronomen.
Ku-Si, ein Mann der Ursache.
Ku und hyök, die Ursache und das
Studium.
UL 而 ist das Verbal-Suffix.
LÖ, der Ort, an welchem man sich an-
siedelt. Auch als Local-Suffix, gleich Ii 裡,
gebräuchlich. Lö lÖ, überall.
Lo, herumkreuzen und spähen.
La 観, langsam herumschleichen.
(Im Magyarischen sind öl, dl umgestellt
für lo, la,)
Es sind eigentlich zwei verschiedene Ideen
die durch dieselben Worte bezeichnet werden ;
ÓCSO, ócska als abgetragen stammt von 6 阿,
alt ab, während olcsó feil mit dem türkischen
alüh, Kauf, feil, verwandt ist.
Olyad, schmelzen, auflösen leitet uns auf
die Spur der Zusammensetzung ; ol ist die
umgestellte Wurzel lu ||(+ 鹿, schmelzen,
― 328 ―
Oldal
Seite
Olla
Ohrwurm
Olló
Ölt
löschen
Oltalom
und otalom
Schutz
欏
^鹿
Olvas
lesen
Oly
und olyan
so, auf
diese Art
lösen. Hieraus ist erklärlich ol-tott mész, der
gelöschte Kalk (gelöste), wie auch d als t
von ta 打, inactivem Suffixe, erweicht und
apocopirt.
01, Pronominal, gleich oly?
Tan für tal, in Composition dcd ist die
linke Seite, welche bei Wahrsagungen stets
entblösst wurde. Darnach sehr alt.
LÖ heisst spalten, reissen ; von der na-
genden Eigenschaft des Ohrwurmes.
La, zerstören, zerreissen.
LÖ, umgestellt und reduplicirt, spalten,
reisseD.
Lu und luy 酔, giessen, schmelzen, fliessen.
T ist ta 打, inactives Suffix.
Die Wurzel ist 0, woher der Vriddhi-
Stamm dv, schützen, dem das chinesische
av und yav decken und schirmeD^ ent-
spricht.
Ta ist ta, 打 Verbal-Suffix.
Lom gleich lun 論 , Bildner abstracter
Substantiva.
Um den primitiven Sinn zu ergründen,
stellen wir das finnische luen von lukea,
numeroj gleich zählen und recito, lego, ich
lese, mit lapponischem lokke, decern gleich
zehn, woher lokket, numerare, und zwar
nach decadischem System , während im
Chinesisch-Magyarischen san 三 und szám,
drei und zählen bedeutet. Kirje lokkeje, le-
gendi peritus. Also zählen der ursprüng-
liche Sinn, wie das magyarische Sprichwort
sagt : a pénz olvasva jó, das Geld; ist gut,
wenn gezählt. Lokko heisst ferner auch
ratio, 、人。 丫 0; gleich, dem auch die Rechnung
zu Grunde liegt.
ist pronominal, o-skwuy 阿 ^j^y wer?
Li zu ly apocopirt, Vernunft, weise.
Lyan ist lim 臉, das Gesicht, Bild, gleich
Mp, das noch selbstständig als Bild ge-
"― 329 —
Omol
(omladék)
fallen
(in Ruinen)
omlik
Őn
Zinn und
Blei
Ondó
Hhierischer
Samen
2 Balg
Onszol
nöthigen
Ont
vergiessen
Omol
ergiessen
Or
Diebstahl
*+ 鹿
1+
+
奄
bräüchlich ist und deshalb auch als Suffix
noch nicht den eigen en Accent vollständig
eÍDgebtisst hat. Dies ist der Fall auch mit
kor in olykor, wo kor, das Alter, vom tibe-
tanischen kovj die Zeit, in welcher der Mond
die Erde umkreist, auch als Suffix den
Accent bewahrt. Nur wenn der primitive
Sinn des Compositums verdunkelt, wird es
zum vollkommenen, accentlosen Suffixe.
Hierher gehören noch olyszerii und olymódon,
dergleichen und derart, wo im zweiten ein
lateinisches Wort magyarisirt erscheint.
und yö, in Rainen fallen, ist die Wurzel
des Stammes om, gleich U7i und yun jj^j
fallen.
01 ist vi 而, Verbal-Suffix.
Siehe ont.
Ólom, Blei, ist ein verwandter Ausdruck
für Blei und vermittelt die Erklärung durch
Gleichstellung des Stamm-Exponenten l = n,
woher olvad, olt, schmelzen^ fliessen.
Un und yun, der erzeugende Geist, was
der Engländer mit animál spirits und der
Fianzose mit esprits vitaux benennt.
To heisst laichen, in Composition zu dő
erweicht.
Siehe unszol.
Die Liquiden' l, m, n verbinden sich mit
dem radicalen o zu olt, omol und ont, dem
entsprechend wir als Wurzel u und yu 雨,
der Regen (der Giessende) annehmen, aus
welchem, dem om und on entsprechend,
ymen 源, die Quelle (die Fliessende) und yum
fl^j flössen, wie yum 东, ewig fliessend,
gebildet worden. Siehe olt,
Ö, coreanisch or, wie mit einem Netze
abfangen. Oroz, stehlen, m
activirt.
惡, coreanisch or, ein böser Mensch.
n
i
6
— 530 —
Orca
Gesicht
Óriás
ein Riese
Orom
Felsen,
Gebirge
Orr
die Nase
Orsó
r
die Spindel !
Ort
räutchen
Orvos
Arzt
Ország
das Reich
Ortály
Streitigkeit
Oson
entfliehen
Óság
Si* »he arc.
Cfr. hórí-borgas.
and yÖ, coreanisch or, die fünf höchsten
Gebirge in China.
und yö l^, gebirgig.
Uh, coreanisch ur TT, hoch und flach
auf der Spitze.
Om, Pronominal-Suffix.
Ö, coreanisch or, die Nase.
0, coreanisch ör, ein Netz. Hiermit hängt
orv, (}rv, figürlich wie trame im Französi-
schen, Ränke spinnen^ zusammen.
So bedeutet auch binden.
Siehe irt.
Ö und yö, coreanisch or, ofScinelle Pflan-
zen, Arzneien ; heilen.
Or, heisst im Mongolischen der Thron.
Sa, im Tibetanischen, das Land.
G ist erweichtes Suffix ki die gesammte
Zahl; Collectivbildner.
Aus dem mittellateini sehen ordalia, das
mit dem deutschen Urtheil . zusammen-
hängen mag.
ist das inactive t 以 , assonirt.
Shüh 倏, hastig, hurtig enteilen, ist die
kurze Wurzel des son, die auch in suhan
vorkommt; shun 计 + lß wird vom Spriessen
der Pflanzen gebraucht, gleich dem engli-
schen spring forth.
Ó ist alt.
Sa ist im Japanischen das Suffix der
abstracten Siibstantiva, so yo 3 , magyarisch
jó, gut, bildet yosa 3 1)", die Güte, magya-
risch jóság, dem noch das Collectiv-Suffix ki
計 angefügt wird.
― 331 ―
Ostoba
dumm
Ostor
Peitsche
Oszt
theileu
Ott
und ottan
dort
ÖV
wehren
Ótvar
Grind
約
阿
我
0, Artikel, so in dem zusammengesetzten
Fürwort o-shwuy 誰, wer?
Tu, dumm.
Ba ist pa, Pronom.
Ö, japanisch ös, zischen', Laut der ge-
schwungenen Peitsche, wie cihog.
To, peitschen.
Die Peitsche heisst auch tsih 策, dem
das magyarische cihogö entspricht.
R ist concretes Suffix.
Ö und yo, japanisch os, theilen. So:
八糸 1^ 四爲二
pa yő i 8ze wd orl,
acht getheilt mii vier, macht zwei.
T ist ta 打, inactives Suffix.
0, Pronom.
Ti 地, Erde, woher als Local-Suffix apo-
copirt und mit einem zweiten Suffixe na
內 vermehrt.
und WO bedeutete einst eine Waffe und
einen bewaffneten Mann. Hieraus bildeten
die Chinesen die Benennung des „ich". Ein
paralleles Oxyphon ist we^ |^, wehren, ma-
gyarisch vé-d, mit ta 打 zu da erweicht und
apocopirt. So wurde wo als óv, wei als véd,
ótalom védelem als Schutzwehr erhalten.
Von olt, oltott, schmelzen und impfen,
und var, die Grinde.
Siehe oben olt, löthen, impfen.
― 332 ―
0.
er, sie
Öböl
Busen
Öblít
bespülen
伊
Öböly
der Brand
ÖC8
der jüngere
Bruder
Ököl
Faust
Ökör
der Ochs
澳
支
軻
É (í), coreaniscb ö, persönliches Fürwort
der dritten Person ; damit es die Function
der Persönlichkeit übernehmen könne, muss
es homonym mit allen e- Wurzeln sein, welche
rein menschliche, persönliche Eigenschaften
kennzeichnen. Dies siud e 意, denken, e
W + Ei sprechen, e Pßt^ athmen, leben ; so
dass e 伊 als Complex dieser discreten Ideen
uns eine lebendige , denkende and spre-
chende Person bedeutet.
U und yű, in Hokkjen wp, baryphonisch
eine grosse Bai, ein Meerbusen.
撒 ist öl 兒, ein concretes Suffix.
Aus dieser Wurzel stammt öm-öl und ön-t
sich ergiessen, parallel steht damit omol und
ont, sollen giessen, aus einer im Magya-
rischen nicht erhaltenen ob - Wurzel.
E und yé, in Hokkjen ep, brennen.
Oly ist le, coreanisch lö 3||, Suffix ab-
stracter Substantiva, gleich Xoy©? im Grie-
chischen ; im Magyarischen -ély, häufiger.
Che, coreanisch chö, im Magyarischen um-
gestellt zu öcs, bedeutet einen jüngeren Fa-
milienzweig.
Uh, in Hokkjen vk, Handvoll, kjü und kew
毛 + 句, ist die geballte Hand.
Ol ist Öl 兒, concretes Suffix.
Keu, bedeutet das Joch, wie auch kih und
gih ^^, die mit japanischem Stamm-Expo-
nenten als Idz und g{z, dem türkischen ökiz,
näher stehen.
Nach dem chinesischen synonymen Com-
positum i'Wi 戟 稿, welches ebenfalls das
— 333 —
Joch bedeutet , sollte ö-kör lang anlauten,
wenn wir es in ö-kör trennen, sonst ent-
spräche ok einem chinesischen ih (yih) and
uh (yuh) + 異, welches pflügen bezeichnet,
so dass wir nach der ersten Etymologie
ökör, als den in Joch gespannten^ nach der
zweiten, als den pflügenden erhielten. Die
Verwandtschaft des yvJi mit lateinischem jiir
gum und dem deutschen Joche ist augen-
scheinlich und wohl den Chinesen ent-
lehnt. Yuhy pflügen, ist die Basis nicht nur
der Agri-, sondern der Cultur überhaupt,
da yuh 土 育 nicht nur die fruchtbare fdie
bepflügte) Erde, sondern sAsyüh 每 育, auch
in guten Sitten erziehen, züchten, bedeutet.
So hängt mit colere, das Feld bebauen, die
Cultur zusammen.
Le, coreanisch lö, todtstecben.
Das türkische iilmek viLiJ^t, ist ein sub-
jectives Zeitwort, das sterben bedeutet, dem
ein objectives öt, üt entspräche, wie das
magyarische üt, agyon^üt, todtschlagen. Sind
Zund t Hülfsverba, gleich U 史 und ta 打,
so bliebe für die Wurzel einfach das ö.
Dem chinesischen le entspricht das ma-
gyarische loy das eigentlich scbiessen, todt-
scbiessen bedeutet, und eine fernere Ver-
wandtschaft mit dem Vriddhi-Stamme Zeiü^jj,
tödten, besitzt, das in löv-ő, der Schiessendo;
enthalten ist.
Von öl wird wohl ölyv, der Habicht, ab-
stammen, wie Habicht mit dem alten havock,
Verheerung, zusammenhängt.
Lé, coreanisch lö, handhaben, wie ein Werk-
zeug, ein Ruder. Dies ist mit d 乂, die
Hand, Uhr yXiS (aor.) handhaben, angreifen
und dem baryphonen ähr, p^l, nehmen,
greifen, verwandt und öl, als Collectiv, würde
die Spannung der zwei Hände ; also die
— 334 —
Klafter, bedeuten. Durch das inactive Ii 史
wird öl-d, umarmen, gebildet und öl, als
Schoss, ist eben der in der Umarmung ein-
geschlossene Raum , der im Chinesischen
auch mit einem weiter gebildeten Vriddhi-
Stamme low 樓, umarmen, ausgedrückt wird.
E, coreanisch ö, sind Kleider.
Le, coreanisch Zö', bekleiden (die Armen,
die Nackten).
T ist ein Rest des inactiven ta
Ölt als einfädeln ist Im ]^, das mit ta
打, einfädeln bedeutet.
Wir haben bei öb-öl, Meerbusen, erwähnt,
dass aus der Wurzel ü und yüh be-
giessen und uh, yüh 澳, die Bai, die wei-
teren Stämme öm-öl und ön-t gebildet werden.
Diesen entspricht im Chinesischen ul (1=^ 7i)
爾, Wasser in verschiedenen Richtungen
strömend ; yuen, can tonisch um ein
Wasserwirbel, wie auch 源 yum, die Quelle,
die Quellende, endlich yuen fQ, mit dem
Strome fliesseii, segeln. Ein ParticipiaJ-
Stamm ist yung fortwährend strömend,
woher die Idee der Ewigkeit, yüng
E, i, er, sie. Siehe o.
NÍ, selbst, apocopirt. Dies wird an alle
Personen angefügt en-en, te~n, mi-n, ich, du,
er, wir selbst, ja das Ganze wird reduplicirt
zu önön, woduröh die Idee des Selbstseins
energischer bezeichnet wird.
OnzO, selbstsüchtig.
Aus der Wurzel ü 涯 stammend, bedeutet
ytieiiff^, fliessen, strömen. Siehe öböl und ömöL
U und yü, wehren, gleich o.
UL ist das apocopirte r.
Das Wort findet sich im Celtischen als
ur mit derselben Bedeutung, im Finnischen
steigert sich der Wehr (altdeutsch wer) zum
uroh, Helden ; es wird durch celtische Ver-
— 335 一
Ördög
der Teufel
Öreg
alt
Örök
ewig
Ösvény
Fusspfad
Ö8Z
Herbst
Ű8Z
grau
Őszinte
aufrichtig
Ösztön
Antrieb,
Instinct.
Ösztöke
Pflug-
schaar
mittlung* in die nachziehenden arischen
Stämme gedrungen sein.
Das lapponische w-uor-ra, kann allabiirt,
es kann aber auch aus dem germanischen
ward, guarde, zurückentlehnt sein.
Uh, coreanisch ür, die Hölle.
Tűh, Grift ; das magyarische dög bedeutet
auch Cadaver; jedenfalls ein Metapher um
den Gottseibeiuns zu bezeichnen.
E (i) und uT (ör), alt.
Eg ist umgestellt aus ke 着, welches
ebenfalls alt bedeutet.
Yung yuen, ewig, sind Stämme, die aus
einer mit ör analogen Wurzel gebildet
worden. Wir haben oben , als Symbol
der transcendentalen Idee der Ewigkeit,
die fortdauernde Strömung der Quellen und
Flüsse bezeichnet, welche durch ü und yü 沒,
coreanisch ür, ausgedrückt werden.
She, coreanisch sheu, treten.
Wang, gehen, von der Wurzel wa 资,
die Spur der Hufe eines Thieres.
Tsew, der Herbst.
HÖ ist grau, gleich dem magyarischen o,
aspirirt.
Sih, Farbe, im Magyarischen zu einer Sylbe
crasirt ; nach unserer Einleitung als langer
Stamm aus zwei Wurzeln zusammengezogen.
E coreanisch ö, recht, gerade.
Sin, Herz, Gemüth.
Te, Substantiv und Adjectiv bildendes
Pronomen.
TsÖ, reizen, antreiben. Im Magyarischen
umgestellt.
Túng, reizen, bewegen.
Shé, coreänisch so, die Pflugschaar. Im
Magyarischen umgestellt.
To, der Pflug.
Ke 其, Pronominal-Suffix.
獄毒
帛
4.
永遠
曳
、: J
往 秒褐色 意>5 底 作重 耗
+
Ö, mit japanischem Stammexponeuten os,
der Damm.
Tow ( mongolisch ow = or), sich erheben,
wie Felsen, Mauern.
TÓW 薪 ist auch ein Canal, Aquäduct
in einem Damm.
So, bedeutet eine krankhafte Palsation,
woher sow (ow = or) mager, ausge-
mergelt. Im Magyarischen sor-vadt.
Tow 瘦, eine bösartige Krankheit.
Er ist vi, 兒, concretes Suffix.
U ist fänf.
Ich halte das auslautende T far einen Rest
von dem ordinalen Suffixe ti 第 , das auch
in hat sechs, hét sieben vorkommt, es ist das-
selbe, welches im finnischen kah-ti zwei, voll-
ständig und im magyarischen két und keUó\
bald apocopirt, bald vollständig erscheint. Im
Chinesischen wird dies ordinale ti noch mit
ki verbunden, entsprechend dem im Ma-
gyarischen in Composition erweichten und
apocopirten dik, öt-ö-dik der fünfte.
Av, jav der Gürtel, baryphonisch, japauisch
obi $ 帶, lapponisch au-we , dem Chinesi-
schen am nächsten, nur antiker erhalten^
und ein Beweis, dass das Magyarische eben-
falls ein Compositum ist, aus av ]^, Gürtel
und wé binden, bestehend.
Sze, coreanisch 8zö, ein zwei Jahr altes
Reh.
U, mit japanischem Stammexponenten us,
strömen, fliessen.
On ist das pronominale na substan-
tives Suffix.
Tsze, coreanisch tsö, selbst.
We', schützen; wehren, vertheidigen = m
juris.
Vegy, im Magyarischen ist aus wé-d-je
衛打也 crasirt.
一 337 一
Ugar
Brachfeld
Ugat
bellen
Ugor, ugrik
springen
i/gy
80, also
líj
neu
ÜJJ
Aermel
líjjong
jauchzen
Ún
überdrüssig
werden
langweilen
Undor
hässlich;
abscheulich
Ujj
Finger,
ZoUmass
U.
、乂
Uh, in Hokkjen uk, ein fruchtbares Land.
Cfr. yiik 土 + 育, ein fettes, fruchtbares
Land.
Ar ist assonirtes ul, ur 兒, concretes
Suffix.
Uh, in Hokkjen uk, krähen.
Uh und yuh D + 育, laute Stimme.
At ist ta 打, Hülfeverb.
Yué, in Hokkjen yuk, springen, hüpfen.
Yö, in Hokkjen ySk 走 + 翟, springen.
U, tibetanisches Pronom, gleich a, o, i.
I ist der Instrumental, zu gy im Auslaut
verhärtet, wie in ho-i 何 以, hogy.
Auch mit dem modalen Suffix an 安
behaftet, ugyan oder u-ym 焉 assonirt.
Yuen , umgestellte Wurzel in yuen tan
元 旦, das neue Jahr.
Yew, Aermel eines Gewandes.
inactives Hülfsverb, assonirt.
Yung, singen, jodeln.
Nu, umgestellte Wurzel, Aerger, Missfallen;
jun 4 十允, ein Schimpfepithet für die Tar-
taren.
11+
楡
Yun, ein nässlicheB Maul mit garstigen
Zähneu.
Tuh, cor. túvj giftig, schädlich, gehässig.
Yu, umgestellt, fassen, greifen.
Cfr. das finnische sormi, der Finger, ma-
gyarisch 8Zor-it, drücken, fassen und show 手
(oM? = or im Mongolischen); die Hand.
22
— 338 —
Undor
eckelhaft
Unok
Enkel
Ur
Herr
u+ 有
hm
úritök
Ussan
und Osson
entfliehen
Úszik
schwimmen
Uszít
hetzen
厳
港
Űt
Weg
n+ 育
nud
Jun, brechen, speien, unfläthig, von juh
啦, speien. •
DÖr ist tor 卩+^ 金, in Composit. erweicht,
speien; brechen.
Slavisch wnuk.
Üh, coreanisch ur, auch verdoppelt uh-vh,
elegante
Yuh yuh 郁 郁, reich und elegant.
Yűh unterwerfen, unterdrücken, mu-
thig beherrschen.
Hiermit wird das türkische wurmcdc (3^"'
schlagen, treffen, und das finnische uroh,
der Held, zusammenhängen.
In uralom ist das abstracte Substantiv bil-
dende lun angefügt fur Herrschaft.
Uri heisst im Mandscbu so viel wie Melone.
Tje, in Hokkjen tik, eine kleine Melonenart.
Es hat also mit ur, Herr, keine Verwandt-
schaft.
Siehe dinye, Melone.
Uh und yuh, mit japanischem Stammex-
ponenten U8, auf und ab fliegen wie die
Schwalben an der Oberfläche des Wassers.
Cfr. yüh 係, Postcourier.
Oh-uh, japanisch ús, ein Boot auf den
Wellen herumgestossen.
Uh und yűh 港, in einem Strome baden.
Uh und yuh, der Laut der Stimme, mit
japaD esi schein Stamm exponenten usz, durch
i'ta 以 打 doppelinactive Hülfsverba, wird
es deponential mz-i-t, lasst schallen, läuten.
TÚ, Weg.
Man liebt das mägyarische út mit finni-
schem tjetä zu vergleichen, doch dieses ent-
spricht dem chinesischen tjlh 迪, der Pfad,
der Pfad der Rechtscliaffenheit.
― 339 ―
Utál
verab-
scheuen
Unszol
DÖthigen,
verleiten
Urok
Schlinge
Uzsora
Wucher
if+ 屋
如
束
U, die Zähne fletschen, gram sein.
Cfr. yu-m 恕, Hass, Feindschaft, aus
einer Wurzel u oder yu, woher auch das
magyarische gyiil-öl, hassen, kommt.
Nu, ein Sdave, und als solchen behandeln.
SÖ, zwingen.
Man kann für un die Wurael ü 周, streng,
mit Tod strafen , amiehmen, aus welcher
ung 翁 + 力, den Starken, Gewaltthätigen
beugeU; abstammt«
L ist Ii 吏, inactives Suffix.
Siehe örv, ürügy.
Vom lateinischen umra.
22*
/
— 340 —
Ü.
f, heilen.
Ü und jű, synonym. Man sagt auch im
Magyarischen idv und ildv.
De in Composition für primitives te, ist fe
der Körper, Wurzel des magyarischen
test sowohl als des te-tem (wo die Wurzel
te mit dem daraus gebildeten Stamm fem
verbunden ist), der Körper.
Uh und yűh, in Hokkjen uk, traben, eilen.
Ig-et ist gleich ih und ?y*Ä 助 Post, so
ih-ma 勒 馬, Postpferd.
Et ist inactives ta 打.
Das Adjectiv Ügy-es geschickt, habilts,
zeigt, dass die Wurzel zur Sphäre der Hand-
fiinctionen gehört, wie dexter im Lateini-
schcD, recht und gewandt, so wird auch
das magyarische ügy, umgestellt dem chine-
sischen yéw 右, die rechte Hand, ent-
sprechen, welches als Verb yeWy beistehen,
helfen, schützen und stützen bedeutet. Hier-
aus yhü 友, Beistand , Freund und yác
jemandem beistehen.
Cfr. die lange Wurzel u und yu ^^, mit
lauter Stimme Worte wechseln, streiten, also
processiren.
Ü und yü, verfault, desgleichen ih und
yih 絶, faul.
Cfr. üszök, Brand.
Uh, in Hokkjen uk, ein Haus, die Resi-
denz. Noch heute sagen die Osmanen fiir
die Familie 一 besonders für Frauen, wie
die Dynastien ― ein Haus. So ist üh eben-
Uget
traben
(iget)
Ogy
Sache,
Geschäft,
Rechtstreit
Üh-ödik
verfaulen
着嘛
Uk
Urgross -
mutter
-fr*-
於
mid
歹十於
00
d e
ü H
— 341 —
Üldöz
verfolgen
sitzen
Umög,
üng, ing
das Hemd
Ünnep
(innep)
Feiertag
m
falls fur das schöne Geschlecht, hingegen
kja 家, Haus, fiir Herren gebräuchlich.
Oh f+ 屋 ist der Name eines Unsterb-
lichen, und mit dem alterthüm lieber erhal-
tenei;i finnischen ukko identisch.
Das aus dieser Wurzel gebildete ung 翁
ist ein Ehreo epithet, vor allen den Greisen
gezollt ; ung ku 翁 故 bedeutet sowohl den
Grrossvater als die Grossmatter.
U ist die Wurzel des Stammes ül, dem
noch zwei inactive Hülfsverba suffigirt
werden. Dämlich do, assonirt und erweicht
打, lind z, Rest von sze 使. Ü be-
von
deutet jemanden zum Tod verurtlieilen,
damit bestrafen. Das hieraus gebildete par-
ticipiale ung 翁 + 力 den Starken, den Hart-
näckigen beugen , brechen, auch mit ya
力 + L verbunden, zu u?)g ya 翁 + 力 力丄
U, Sitz, Residenz, ist die Wurzel, die mit
inactivem Ii 史 ein neutrales Zeitwort bildet,
ü-l.
Yue 月, das sonst den Mond bezeichnet,
heisBt phonetisch auch sitzen, so in pwang-yue
盤 月, in einem Nachen sitzen.
In und yin, das dem Leibe am nächsten
getragene Gewand. Das Magyarische als ing
ist noch um einen Grad weiter gebildet, es
ist ein Participial-Stamm von der Wurzel 2 衣,
die überhaupt das Gewand bedeutet.
Dem üng entspricht ganz das chinesische
In und yin, ist Freude, Wonne, mit nee 媒,
in Hokkjen nep, verbunden , gleich dem
baryphonen nap, der Tag (im Scythisch-
Babylonischen mit dem Ehrenepithete a-nap,
Gott der Sonne).
Nep ist ebenso ursprünglich nach ^er
chinesischen Wurzel wie nap und brauchte
— 342 —
Onő (Ü8ZŐ)
junge Kuh
Or
Höhle
Ork
Strick-
masche
牛
首
h 幼
nicht von idv-nap, Tag des Heils, metamor-
phosirt zu worden, da die Elemente ohne alle
Gewalt sich ganz natürlich zusammenfügen.
NJŰ, umgestellt im Magyarischen^ die Kuh,
wenn man Un-o abtheilt. Da nju auch
fur Ochsen angenommen wird, so wird im
Chinesischen auch fin-njü ^ für die
Kuh gebraucht.
Theilt man aber U-nő ab, so erhält man
ü und yu ij^, eine weisse Kuh, + nö
weiblich, das dem obigen pin ^ entspricht^
dessen Etymologie keinem Ungar fremd ist.
U und yü, aushöhlen (Baum).
Es kommt in beiden Sprachen auch aspirtrt
vor als Mu, chinesisch 盧 hohl, leer.
Der lange Stamm ür muss ein Compo-
situm seio; dessen zweites Element Ii, ri 里,
Ort, Raum, apocopirt ist.
Ew und yew sind eine Art Strümpfe
(ew/ = er, mongolisch).
Die Idee des Strickens ist vom Binden
entnommen, das unter allen Vocalen vor-
kommt. 0, yÖ 約, in Hokkjen yök, heisst
binden, und hieraus das Bindende (engl. hond)j
der Contract, und das auf dessen bilateraler
Basis fussende jiogf im Magyariflchen, das Recht.
Ör-v, ürügy sind verwandte Worte, die von
der Idee des Strickens, wie im Französi-
schen tram&r, weben, auf das moralische Ge-
biet übertragen, Schlingen werfen, Ranke
schmieden, bedeuten. Cfr. ourdir, weben, und
Intriguen planen.
Wir möchten den strickßpden Sekönen
Ungarns statt des unschönen strüdöl^fd das
antike örvdni vorschlagen, und bei dieser
Gelegenheit erwähnen, dass das verwandt
anklingende lateinisch-romanische Wort ars,
arte, art von den Basken, den Áutochthonen
Europa' 8 stammt, wo es stricken, weben.
― 343 一
Üröm
Wermuth
Ürü
Himmel
Üst
Kessel
Üst
pro ez - üst
Silber
Üstök
Haarschopf
Üszög
Kornbrand
攀《
ut
schlagen,
stechen
Üveg
Glas
響響
Uz
jagen
蘇
想
侮
í+ 幼
幼
sticken bedeutete, dcu pingere, und, wenn
Lucian Bonaparte recht bat, dem turani-
schen Stamme zu revindiciren ist.
Uh, coreanisch ur, brennon.
Ma, gewöhnliche Benennung officineller
Pflanzen.
蒙霧
U, leer, bohl.
Lu, coreanisch m, Bock, Kehbock.
Cfr. das französische moutm, italienisch
midtone, a mulctatus, d. h. geschnitten, nicht
entievy wie es von Zuchthengsten gesagt wird.
Cfr. ür, hohl, leer.
Su, ein Kessel, magyarisch umgestellte
Wurzel.
T ist te 底, pronom. Substantivbildner.
Cfr. ezüst, Silber.
Uh, mit japanischem Stamm - Exponenten
US, mit Silber waschen, versilbern.
T ist te 底, pronoin. Substantivbildner.
Siehe eziisL
Shu, magyarisch umgestellt der Schopf.
Tuh, in Hokkjen tük, ein langes Haar-
büschel, wovon auch Fahnen gemacht wer-
den. Cfr. Tokaj.
Űh, mit japanischem Exponenten us, Feuer,
Gluth, glühen, brennen und iih, yüh
verfault.
Og ist ein assonirtes Pronomen, Ja 其.
Cfr. asz-ik, i-zik.
Tű, schlagen, magyar, umgestellte Wurzel.
Yew, glänzend, glatt.
Eg, Pronomen, ki 其, Subjectiv- und Ad-
jectiv-Suffix.
Uh und yüh, mit japanischem Stamm-Ex-
ponenten US, beugen, bezwingen ; es ist die
Wurzel von idd und üldöz, verfolgen.
I (Siehe oben.) Dem letzteren entspricht
― 344 一
Üzen (ízen)
Nachricht
geben
Üzöl
riechen
Ö + 育
ün und yiln (n = l) 蓮, agitiren, treiben,
bewirken, dass etwas sich bewegt, rollt, im
Ki*eise dreht.
Uh, mit japanischem Stamm-Exponenten
U8, der Laut, die Stimme.
Th, yih, aus einer Sprache in andere ver-
dolmetschen.
Mit Hokkjen- Exponenten ik, yik ist es
dem magyarisch-mongolischen ige, Wort ent-
sprechend.
En ist na 那, auxiliares Verbal-Suffix.
NjÜ, ist riechen (nach) üh, yüh, ^ ^憂,
cliuh 寶 + 休, riechen (mit der Nase).
Cfr. iz-hiiZj wo die Vocal -Wurzel durch
AUabiation verstärkt und populär wieder-
holt wird.
Druck von Adelt HoIzhauKPn in Wien
k. k. Univeraititts-Buctadruckerei.
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